DE217883C - - Google Patents
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- DE217883C DE217883C DENDAT217883D DE217883DA DE217883C DE 217883 C DE217883 C DE 217883C DE NDAT217883 D DENDAT217883 D DE NDAT217883D DE 217883D A DE217883D A DE 217883DA DE 217883 C DE217883 C DE 217883C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J5/00—Shuttles
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J2700/00—Auxiliary apparatus associated with looms; Weavening combined with other operations; Shuttles
- D03J2700/10—Shuttles
- D03J2700/14—Gripper shuttles
- D03J2700/16—Gripper shuttles with warp or weft stop motion
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
fE 217883-KLASSE 86 g·. GRUPPE
Schußwächterschiitzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. August|1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Webschützen mit einem Spulenfühler, welcher
beim Leerwerden der Spule den Stuhl abstellt. Zur Erreichung dieses Zweckes wurde bereits
vorgeschlagen, an einer Seite des Schützens eine Öffnung vorzusehen, in welche ein an der
Lade angebrachter Fühler eindringt, solange noch genügend Fadenmaterial auf der Spule
vorhanden ist, während die öffnung nach dem
ίο entsprechend weit vorgeschrittenen Aufbrauch
des Fadenmaterials für den Fühler verschlossen wird.
Die vorliegende Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß für das Abdeckorgan
ein in Längsrichtung des Schützens beweglicher Schieber vorgesehen ist, welcher
. mit einem fühlerartigen Vorsprung gegen das Spulenende anliegt und beim Leerwerden der
Spule durch die lebendige Kraft sich derart verschiebt, daß er die seitliche Schützenöffnung
abdeckt.
Dank dieser Anordnung des Abdeckorganes . gestaltet sich der Einbau der Vorrichtung in
einen Schützen irgendeiner Art sehr einfach und erfordert keinerlei empfindliche Einstellung.
Die Verstellung des schieberartigen Abdeckorganes · kann ohne Verwendung einer Feder erfolgen, und außerdem wird das Abdeckorgan
bei geneigter Lage des Schützens selbsttätig in die Ruhelage hingeführt, so daß man
mit dem Finger nicht erst nachzuhelfen braucht. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet :
Fig. ι eine Seitenansicht eines Teiles von'35
einem Schützen mit angehobener Spindel, um eine neue Spule einzuführen,
Fig. 2 eine entsprechende Draufsicht bei niedergeklappter Spindel,
Fig. 3 eine gleiche Draufsicht mit Schnitt durch den Fühler,
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie A-A der Fig. i, während
Fig. 5 und 6 Querschnitte durch den Fühler und seine Führung nach Linie B-B und C-C
der Fig. 2 und 3 veranschaulichen.
In der Schützenvorderwand ist eine Aussparung ι vorgesehen, welche einen metallenen
Führungsrahmen 2 aufnimmt, in welchem der Fühler 3 verschiebbar ist. .
Die Führung 2 besteht aus einem Block mit Längsschlitz 4, welcher an dem einen Ende
offen ist. Die Innenflächen der Führung sind mit Rippen 5 versehen, welche in der aus Fig. 3
ersichtlichen Weise kurvenförmig ausgebildet sind.
In dem Schlitz 4 kann der Fühler 3, welcher zweckmäßig aus einem Fiber block besteht,
gleiten und wird dabei durch die Rippen 5 geführt, welche in entsprechend kurvenförmig
ausgebildete Vertiefungen des Fühlers eindringen, wie dies in Fig. 5 und 6 ersichtlich ist.
Nach dem Einführen des Fühlers 3 in den Schlitz 4 wird das Ende des letzteren durch
einen kleinen Metallblock 6, der von einer Holzschraube 7 durchzogen wird, abgeschlossen;
auf diese Weise wird gleichzeitig die Führung 2 an dem Schützen befestigt.
Der Fühler 3 besitzt einen Vorsprung 8 (Fig. 2 und 3), welcher an der Wurzel der Spule 9,
die die Spindel 10 umgibt, anliegt. Das Fadenmaterial hält dabei den Fühler in der aus Fig. 2
ersichtlichen Lage, bei der der Schlitz 4 an seinem rechten Teil (Fig. 1) unbedeckt ist und
ein Loch bildet, in welches ein am Brustbaum des Webstuhles angebrachter Daumen 11 frei
eindringen kann.
Sobald auf der Spule nur noch wenige Fadenlagen vorhanden sind, findet der Vorsprung 8
keinen Halt mehr, und der Fühler wird demzufolge durch das Beharrungsvermögen ver-.
anlaßt, beim Anschlagen des Schützens im Kasten nach dem Schlitzende 12 hinzugelangen,
wie dies Fig. 3 erkennen läßt.
Bei dem darauffolgenden Laden vorgange trifft der Fühler 3 gegen den Daumen 11 und
drückt ihn zurück, worauf dieser die Stuhlabstellung oder eine Schützenauswechslung herbeiführt.
Der Druck wird einerseits von den Rippen 5 und andererseits von dem Führungsende
12 aufgenommen.
Wegen der kurvenförmigen Gestalt der Rippen 5 beschreibt der Vorsprung 8 eine schräge Bahn mit Bezug auf die Spindelachse und entfernt sich von den noch auf der Spule verbleibenden Fadenlagen. Außerdem wird der Fühler in seiner in Fig. 3 dargestellten Lage mit Hilfe eines kleinen, senkrecht verschiebbaren Riegels 13 gesichert, welcher durch sein Eigengewicht in eine Aussparung 14 des unteren Randes der Führung 2 eindringt. Auf diese Weise wird der Fühler während der zwei oder drei Schützenschläge, welche vor dem vollständigen Stillsetzen des Stuhles noch erfolgen, festgehalten, so daß sich der Faden von der Spule frei abwickeln kann, ohne daran durch den Vorsprung 8 gehindert zu werden.
Wegen der kurvenförmigen Gestalt der Rippen 5 beschreibt der Vorsprung 8 eine schräge Bahn mit Bezug auf die Spindelachse und entfernt sich von den noch auf der Spule verbleibenden Fadenlagen. Außerdem wird der Fühler in seiner in Fig. 3 dargestellten Lage mit Hilfe eines kleinen, senkrecht verschiebbaren Riegels 13 gesichert, welcher durch sein Eigengewicht in eine Aussparung 14 des unteren Randes der Führung 2 eindringt. Auf diese Weise wird der Fühler während der zwei oder drei Schützenschläge, welche vor dem vollständigen Stillsetzen des Stuhles noch erfolgen, festgehalten, so daß sich der Faden von der Spule frei abwickeln kann, ohne daran durch den Vorsprung 8 gehindert zu werden.
Sobald der Schützen dem. Stuhl entnommen ist, dreht man ihn zunächst mit der Kopfseite
nach unten, um den Riegel 13 von der Aussparung 14 zu entfernen, und außerdem gibt
man dem Schützen eine solche Neigung, daß der Fühler nach dem Block 6 hingelangt,
worauf man die Spindel mit einer neuen Spule ausrüstet.
Um die regelmäßige Lage der letzten Fadenwindungen auf der Spule mit Bezug auf den Vorsprung
8 zu sichern, ist es zweckmäßig, die Form der zur Spindel 10 gehörigen Feder 15
zu verändern. Statt das Ende der Feder in der bisher üblichen Weise an die Spindel 10 anliegen
zu lassen, erhält sie an der Stelle 16 einen Knick, wodurch das Federende 17 eine solche
Lage einnimmt, daß es sich gegen die Innenwandung der Spule 9 anlegt. Beim Aufschieben
der Spule auf die Spindel plattet die erstere den Mittelteil der Feder allmählich derart ab,
daß das Federende 17 um den Punkt 16 ausschwingt und das Bestreben zeigt, sich zu
erheben, wodurch es die Spulenwurzel in der. aus Fig. 4 ersichtlichen Weise nach außen
drückt und fest gegen die Spindel anpreßt. Auf diese Weise werden die Ungleichheiten der
Spulen in Form und Durchmesser in sehr einfacher Weise ausgeglichen. Diese Spindelform
bildet jedoch keinen Teil der Erfindung.
Bei Verwendung des vorliegenden Fühlers erfährt der Faden keine nennenswerte Beanspruchung,
denn der Fühlerkörper 3 ist sehr leicht und legt sich gegen den Faden nur durch das Beharrungsvermögen an, welches deswegen
sehr schwach ist, weil der Fühler nur eine geringe Verschiebung erhält.
Claims (3)
1. Schußwächterschützen, welcher beim Leerwerden der Spule zum Zwecke der Abstellung
des Stuhles durch Vermittlung des Spulenfühlers eine während des Arbeitens des Stuhles zum Eintritt eines Abstellstiftes
dienende öffnung abdeckt, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckorgan aus einem
Schieber (3) besteht, welcher in einer Längsrinne der Schützenseitenwandung beweglich
ist und mit einem Vorsprung (8) gegen das untere Ende der Spule anliegt, so daß er
bei genügender Spulenfüllung an dem einen Ende der Schützenaussparung festgehalten
wird.
2. Schuß wächterschützen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fühler (3) durch einen Riegel (13) in seiner wirkungsbereiten Lage gesichert wird.
3. Schuß wächterschützen nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsbahn des Spulenfühlers (3) kurvenförmig oder schräg mit Bezug auf die Spulenachse gestaltet ist, so daß der
Fühler sich am Ende seiner Bewegung in die wirkungsbereite Stellung von der Spule
entfernt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217883C true DE217883C (de) |
Family
ID=479158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217883D Active DE217883C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217883C (de) |
-
0
- DE DENDAT217883D patent/DE217883C/de active Active
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