DE217873C - - Google Patents

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DE217873C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/10Moored mines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65 d. GRUPPE
Seemine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1907 ab.
Es sind Seeminen mit vom Schwimmapparat trennbarer Ladung bekannt, bei denen die Trennung der Ladung vom Schwimmer dadurch bewirkt wird, daß infolge des Anstoßens der Mine gegen den feindlichen Schiffskörper die Haltevorrichtung des die Ladung enthaltenden Körpers ausgelöst wird.
Ferner ist es bei Seeminen anderer Bauart bekannt, durch ein fallendes Gewicht auf die
ίο Sperrvorrichtung einer Seiltrommel einzuwirken. Es ist auch vorgeschlagen, Minenzünder durch ein beim Anstoßen der Mine an ein Schiff aus seiner Lage geworfenes Gewicht zur Entzündung zu bringen.
Bei den Seeminen nach der Erfindung sind die vorstehenden bekannten Einrichtungen vereinigt. Sie besitzt ferner eine abweichende Bauart der Trennvorrichtung und eine Sicherheitsvorrichtung, die die Trennvorrichtung außer Wirksamkeit setzt, solange die Mine sich im Ruhezustande befindet.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein achsialer Längsschnitt durch die Mine, Fig. 2 ein Längsschnitt nach A-A der Fig. i.
Die Mine besteht in bekannter Weise aus einem Schwimmer f, aus einem die Ladung enthaltenden Gehäuse m und aus einem Grundanker 0, der durch ein Kabel fi mit der Ladung m verbunden ist. Der ringförmige Schwim-
30' mer nimmt in seiner Mitte im unteren Teil die Ladung m und über dieser im oberen Teil die Trenn- und Sicherheitsvorrichtungen auf,, deren besondere Ausbildung die Erfindung ,bildet.
Die Trenn- und Sicherheitsvorrichtung besteht aus einer Sperrvorrichtung bekannter Art, aus einer schweren Masse d, die durch ein abwickelbares Band χ mit einem Teile der Kupplung verbunden ist. Die Masse d hält die Sicherheitsvorrichtung bei aufrechter Lage der Mine gesperrt und löst sie aus, sobald die Mine durch einen Stoß oder Druck aus der aufrechten in eine geneigte Lage gebracht wird.
An einem an dem Schwimmer f befestigten Lagerbock 1 ist in der mittleren Erweiterung des Schwimmers bei s ein Arm 2 drehbar gelagert, der einen Löffel r trägt. Der Arm 2 dient als Sperrklinke des auf die Welle j einer Trommel gesetzten Sperrades h. Die Welle j wird von dem Lagerbock 1 getragen. Die Trommel dient zum Aufhängen der Ladung m und besteht aus zwei mit Haken i versehenen Teilen v. An diesen Haken wird die Ladung m mittels eines Stropps k aufgehängt.
Der durch die Kugel d belastete Arm 2 sperrt das Sperrad h. Die Kugel m ruht in dem Löffel r des Armes'S. Sie ist bei 3 durch ein Band χ mit dem Arm ζ verbunden. '
Wirft ein auf die Mine wirkender Stoß die Masse d aus dem Löffel r heraus, so zieht sie durch das Band χ den Arm 2 mit, der die Zähne des Sperrades h freigibt. Das Gewicht der Ladung m, welches an dem Haken i hängt, dreht die Trommeln j,v, der Stropp h gibt den Haken i frei und die Ladung fällt herab. Die Zündschnur des Zünders η ist an dem Ende einer Schnur I befestigt, deren anderes Ende bei ζ an dem Lagerbock 1 befestigt ist.
Die Schnur I hat eine solche Länge, daß, be- '■■ vor sie straff angespannt wird, die Ladung schon von dem Schwimmer genügend weit entfernt ist, um eine Verminderung der Explosionswirkung durch den Luftraum des Schwimmers zu verhindern. Sobald die Schnur / angespannt ist, bewirkt die Zündschnur die Zündung des Zünders η und damit die Explosion der Ladung m.
Die Kugel d wird ähnlich wie bei bekannten Einrichtungen gewöhnlich durch einen Gegenlöffel c bedeckt, der von einem an einem Bock 4 des Schwimmers drehbar gelagerten Arm a getragen wird. Der Gegenlöffel c wird mittels eines einen Schwimmer bildenden Deckels u in der Stellung Fig. 1 und 2 gehalten. Dieser Deckel wird vor dem Versenken der Mine durch eine Vorrichtung bekannter Art festgehalten, z.B. mit Hilfe von Salzzylindern, die im Wasser loslich sind; nach dem Versenken löst sich der Zylinder auf und gibt den Schwimmer u frei. Dieser steigt aufwärts und spannt die Schnur g straff, die bei b (Fig. 1) am Arm α des Gegenlöffels befestigt ist. " Da die Schnur g kürzer ist als die Strecke, um welche die Mine versenkt ist, hebt der Schwimmer u den Arm α und den Gegenlöffel c an, so daß die Kugel d freiliegt.
Um die Mine wieder zu heben, wird der Anker 0 durch ein bei 6 an ihm befestigtes Kabel 5 angehoben. Anker o, Mine f, m und Schwimmer u nähern sich dann der Oberfläche.
. Dabei kommt zuerst der Deckel u an die Oberfläche, so daß der Zug auf den Arm a aufhört. Der Gegenlöffel c fällt infolgedessen durch sein Eigengewicht in die Sickerheitsstellung zurück und klinkt sich mit einem Vorsprung 7 über einen von einer Feder 8 gehaltenen Daumen e. Die Mine ist in dieser Stellung, gesichert, so daß sie ohne Gefahr für die Mannschaft gehoben werden kann.
JDer Arm α kann noch durch einen Zylinder t aus in Wasser löslichem Salz, der an dem Bock 4 -gelagert ist, gegen unbeabsichtigtes Abheben gesichert sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Seemine, bei welcher die Sprengladung mit dem Schwimmer durch eine beim Zusammenstoß mit einem Hindernis durch Herunterfallen' einer schweren Masse außer Tätigkeit gesetzte Sperrvorrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung durch eine in einem am Schwimmer drehbar gelagerten Traglöffel (r) untergebrachte schwert Masse (Kugel d) gebildet ist, welche durch eine Schnur, (x) mit dem Arm (2) verbunden ist, der als Sperrklinke für ein auf einer die Trommeln (v) und die Ladung tragenden Welle (j) sitzendes Sperrad (h) dient, so daß infolge des durch das Herabfallen der Masse (d) veranlaßten Zurückziehens der Sperrklinke die Trommeln (v) sich unter dem Gewicht der Ladung (m) drehen und die Ladung (m) freigeben„die beim Herabfallen in bekannter Weise eine Zündschnur (I) straff zieht und dadurch den Zünder zugleich mit der Ladung zur Explosion bringt.
2. Ausführungsform der Mine nach An-' sprach i, bei der die Masse (d) im Ruhezustande gegen Herunterfallen durch einen Gegenlöffel gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenlöffel (c) von einem am Schwimmer (f) drehbar gelagerten und durch eine Schnur (g) mit einem als Schwimmer ausgebildeten Deckel (u) verbundenen Arm (a) getragen wird, ■ wobei der Deckel (u) durch bekannte, im Wasser lösliche Sicherungen an dem Schwimmer (f) gehalten wird und bei seinem
. Aufschwimmen mittels der Schnur (g) den Gegenlöffel (c) von der Masse (d) abhebt und sie dadurch freigibt. ;
Hierzu t Blatt Zeichnungen.
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