AT65229B - Festhaltevorrichtung für Aeroplane vor dem Abflug. - Google Patents

Festhaltevorrichtung für Aeroplane vor dem Abflug.

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AT65229B
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Gustav Fackler
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Gustav Fackler
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  Festhaltevorrichtung für A e r e p l a n e v e r d e m A b f l u g. 



   Beim Angehen der Maschinen von Flugzeugen werden die letzteren in der Regel solange von Personen gehalten, bis eine entsprechende Tourenzahl erreicht ist, damit die Anlaufstrecke des Fahrzeuges nicht zu lange ausfällt und die Erhebung vom Boden rascher stattfinden kann. Dieses Festhalten kann aber, abgesehen davon, dass es mühsam 
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 schädigungen des Apparates führen. 



   Um nun eine derartige Bediennngsmannschaft, die natürlich auch nicht immer zur Verfügung steht, entbehrlich zu machen und die Motoren noch während des Stillstandes auf eine möglichst   hohe Tourenzenzahl   zu bringen, wurde bereits die Verwendung   mechanischer   Festhaltevorrichtungen vorgeschlagen, die aus einer vom Piloten von seinem Sitze aus in den ihm geeignet erscheinenden Augenblick durch einen blossen Schnur-oder Drahtzug zu lösenden Verriegelung bestehen. Bei der vorliegenden Einrichtung wird ein drehbarer Haken verwendet, der gemäss der Erfindung einen Fortsatz besitzt, an dem der   Schnurzug   zum Umlegen des Hakens angeschlossen ist.

   Durch Einhängen des Hakens in einen bekannterweise am Startplatz irgendwie befestigten Ring wird die Festhaltung des Fahrzeuges und dessen Befreiung durch Betätigung des   Schnurzugps   und des dadurch aus dem Ring herausgedrehten Hakens auf einfache und sichere Weise bewerkstelligt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. a bezeichnet ein in Gestalt und Grösse den jeweiligen Verhältnissen angepasstes Verbindungsstück, das entweder direkt oder unter Vermittlung von Ketten oder dgl. am   rückwämgen   
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 drehbar gelagert ist. An der   Hakenkrümmung   sitzt ein gerader oder gekrümmter Fortsatz. der in ein Auge e endigt, das zur Befestigung eines zum Pilotensitz führenden Zug-   organes f (Schnur, Draht   oder dgl) dient. Der Haken wird in einen Ring oder ein Kettenglied g eingehängt, das direkt oder unter Vermittlung eines Zwischengliedes (Kette oder dgl.) an einer festen Stütze h angebracht ist, die entweder im Boden oder an einem festen Objekte gut verankert wird. 



   Wie aus der Figur ersichtlich, ist bel   eingehängtem   Haken der Propellerzug erst dann imstande, eine Befreiung des Apparates zu bewirken, wenn durch von Hand. eventuell unter Zuhilfenahme eines kleinen Windwerkes, der Hakenhebel d   mttt'ls der   Schnur f nach aufwärts gedreht wird und dadurch   die Hakenspltze au dt-m Rn g   herausgleitet. Durch entsprechend blanke Bearbeitung kann die hieber auftretende Reibung bedeutend vermindert werden. 



   Soll der   Schnurzug     bei angehängtem Apparat aus   irgend einem Grunde, beispielsweise während Abwesenheit des Piloten, ausser Wirksamkeit gesetzt werden, so wird eine zweck-   mässigerweise am Haken vorgesebene kleine Sicherhe@tskette @   oder ein anderes   die@liches   Verbindungsorgan in den Befestigungsnng g eingehängt. 



   Am Wesen der Erfindung   ändert   sich natürlich nichts, wenn der Haken   gegenüber   
 EMI1.3 
 am Apparat befestigt wird. 



   Die ganze Befestigungsvorrichtung samt einer an beliebigem Orte rasch einrammbaren oder gegebenenfalls in einden Baum oder dgl. einschlagbaren Stütze ist infolge ihres   verhältnismässig   geringen Gewichtes leicht mitführbar. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Festhaltevorrichtung für Aeroplane und dgl. vor dem Abflug, bestehend aus einer EMI1.4 zeichnet durch einen am Flugzeug drehbar angebrachten Haken (, der durch den Schnurzug unter Vermittlung eines am Haken hetindlichen Fortsatzes (d) behufs Freilasaung des Fahrzeuges aus dem am Abflugplatz verankerten Ringe herausgedreht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT65229D 1912-09-02 1912-09-02 Festhaltevorrichtung für Aeroplane vor dem Abflug. AT65229B (de)

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