<Desc/Clms Page number 1>
Festhaltevorrichtung für A e r e p l a n e v e r d e m A b f l u g.
Beim Angehen der Maschinen von Flugzeugen werden die letzteren in der Regel solange von Personen gehalten, bis eine entsprechende Tourenzahl erreicht ist, damit die Anlaufstrecke des Fahrzeuges nicht zu lange ausfällt und die Erhebung vom Boden rascher stattfinden kann. Dieses Festhalten kann aber, abgesehen davon, dass es mühsam
EMI1.1
schädigungen des Apparates führen.
Um nun eine derartige Bediennngsmannschaft, die natürlich auch nicht immer zur Verfügung steht, entbehrlich zu machen und die Motoren noch während des Stillstandes auf eine möglichst hohe Tourenzenzahl zu bringen, wurde bereits die Verwendung mechanischer Festhaltevorrichtungen vorgeschlagen, die aus einer vom Piloten von seinem Sitze aus in den ihm geeignet erscheinenden Augenblick durch einen blossen Schnur-oder Drahtzug zu lösenden Verriegelung bestehen. Bei der vorliegenden Einrichtung wird ein drehbarer Haken verwendet, der gemäss der Erfindung einen Fortsatz besitzt, an dem der Schnurzug zum Umlegen des Hakens angeschlossen ist.
Durch Einhängen des Hakens in einen bekannterweise am Startplatz irgendwie befestigten Ring wird die Festhaltung des Fahrzeuges und dessen Befreiung durch Betätigung des Schnurzugps und des dadurch aus dem Ring herausgedrehten Hakens auf einfache und sichere Weise bewerkstelligt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. a bezeichnet ein in Gestalt und Grösse den jeweiligen Verhältnissen angepasstes Verbindungsstück, das entweder direkt oder unter Vermittlung von Ketten oder dgl. am rückwämgen
EMI1.2
drehbar gelagert ist. An der Hakenkrümmung sitzt ein gerader oder gekrümmter Fortsatz. der in ein Auge e endigt, das zur Befestigung eines zum Pilotensitz führenden Zug- organes f (Schnur, Draht oder dgl) dient. Der Haken wird in einen Ring oder ein Kettenglied g eingehängt, das direkt oder unter Vermittlung eines Zwischengliedes (Kette oder dgl.) an einer festen Stütze h angebracht ist, die entweder im Boden oder an einem festen Objekte gut verankert wird.
Wie aus der Figur ersichtlich, ist bel eingehängtem Haken der Propellerzug erst dann imstande, eine Befreiung des Apparates zu bewirken, wenn durch von Hand. eventuell unter Zuhilfenahme eines kleinen Windwerkes, der Hakenhebel d mttt'ls der Schnur f nach aufwärts gedreht wird und dadurch die Hakenspltze au dt-m Rn g herausgleitet. Durch entsprechend blanke Bearbeitung kann die hieber auftretende Reibung bedeutend vermindert werden.
Soll der Schnurzug bei angehängtem Apparat aus irgend einem Grunde, beispielsweise während Abwesenheit des Piloten, ausser Wirksamkeit gesetzt werden, so wird eine zweck- mässigerweise am Haken vorgesebene kleine Sicherhe@tskette @ oder ein anderes die@liches Verbindungsorgan in den Befestigungsnng g eingehängt.
Am Wesen der Erfindung ändert sich natürlich nichts, wenn der Haken gegenüber
EMI1.3
am Apparat befestigt wird.
Die ganze Befestigungsvorrichtung samt einer an beliebigem Orte rasch einrammbaren oder gegebenenfalls in einden Baum oder dgl. einschlagbaren Stütze ist infolge ihres verhältnismässig geringen Gewichtes leicht mitführbar.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.