AT78225B - Vorrichtung zum selbsttätigen Entkuppeln des Fesselseiles bei Brand bzw. Explosion des Ballons. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Entkuppeln des Fesselseiles bei Brand bzw. Explosion des Ballons.

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AT78225B
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Austria
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gondola
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knife
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Anton Oister
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Anton Oister
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum selbsttätigen Entkuppeln des Fesselseiles bei Brand bzw. Explosion des Ballons. 



   Es ist bereits bekannt, Ballon und Gondel lösbar miteinander zu verbinden und einen Fallschirm einzuschalten, der sich im geeigneten Augenblicke entfaltet und bei durch Brand   odpr   Explosion des Ballons hervorgerufener Gefahr des Absturzes, ein Herabschweben der Gondel   ermöglicht.   



   Bei Fesselhallons kann nun   unter Umständen   die Wirkung des Fallschirmes dadurch vereitelt werden, dass der brennende Ballon, von dem schweren   Fesselseil nach abwärts gezogen.   auf die mit dem Fallschirm   langsamer herabschwebende Gondel auffällt   und sie mit in die Tiefe reisst. 
 EMI1.1 
 die im Bedarfsfalle von der Gondel aus ausgelöst werden kann und das Fesselseil vom Ballon trennt. 



     Um zu vermeiden, dass das nunmehr   frei   herabsturzende Fesselseil   die mit dem Fallschirm   ausgestattete Gondel mit sich zieht, ist   in weiterer   Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes   die die Kupplung beeinflussende Leine lösbar an der Gondel befestigt, und zwar derart, dass 
 EMI1.2 
 das vom Ballon   befreite Fesselseil herabstürzt.   



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 schematisch veranschaulicht. 
 EMI1.3 
 den Fig. 4 und 5 die Befestigung der Leine an der Gondel in Seitenansicht und Vorderansicht im   grösseren Massstabe veranschaulicht ist.   



   Mit dem Ballon 1 ist in gebräuchlicher Weise durch Vermittlung der   Kreuzrolle das   Fessel- 
 EMI1.4 
 dem gezeichneten Ausführungsbeispiel von einem Haken 4 gebildet wird, der in einem entsprechend ausgestaltetenFortsatz5desKreuzrollenbügelseingreift. 



   Im vorliegenden Falle ist ein Doppelhaken vorgesehen. dessen beide    Zinken 4'und 4"   
 EMI1.5 
 der in der Gebrauchslage über die Zinken 4' und 4" greift und somit den Haken in der Geschlossen-   st eilung erhält.   An dem Bügel 7 greift eine Zugleine 8 an, welche zur Gondel 9 führt und somit ein Auslösen der Verbindung von der Gondel aus   ermöglicht.   



   Um ein unbeabsichtigtes Abgleiten des Bügels 7 von den   Hakenzinken 4'und. l" zu   ver- 
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 und somit   der Entkupplung   des Fesselseiles 3 kein Hindernis bietet. 



   Um eine selbsttätige Auslösung des Fesselseiles zu   ermöglichen,   muss die Zugleine 8 fest mit der Gondel 9   verbunden sein.   
 EMI1.7 
 

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 EMI2.1 
 das Fesselseil nach abwärts fällt. 



   Zu diesem Behufe ist an der   Aussenseite   der Gondel 9 ein Messer 10 gelagert, dessen Blatt eine   Führungsöffnung   11   füf   die Zugleine 8 aufweist, deren Ende fest mit der Gondel 9 verbunden ist. Um ein unbeabsichtigtes Durchschneiden der Zugleine 8 zu verhindern, ist sie durch eine federne Klemme 12 in einem gewissen Abstande vom Messer 10 festgehalten. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Ist Gefahr im Verzug, so wird die Gondel vom Ballon gelöst, wodurch in bekannter Weise der Fallschirm zur Wirkung kommt. Die nach abwärtssinkende Gondel zieht durch Vermittlung der Zugleine 8   denebüiel   7 nach abwärts, so dass die freiwerdenden Hakenzinken 4', 4"infolge des Gewichtes des Fesselseiles aufklappen und den Ballon freigeben. Das Fesselseil 3 fällt frei 
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 federnden Klemme 12 herausgezogen und über die Messerschneide 10 gebogen, so dass ein Durchtrennen der Leine folgt. 



     Das Mesaer JM   ist hiebei   erfindupgsgemäss   schalenförmig ausgestaltet, um bei jeder Lage ein Auftreffen des Zugseiles an der Messerschneide zu gewährleisten. 



   Gegebenenfalls könnte die Verbindung der Zugleine mit der   Gondel lediglich duich   die federnde Klemme erfolgen, in welchem Falle das Ende der Zugleine mit einem Knebel, einer Kugel oder   dut versehen   sein   müsste.   die den Durchtritt der Leine durch die Klemme bei axialen Zug verhindert, beim seitlichen Zug der Lösung aber kein Hindernis entgegensetzt. 



   Bei Explosion des Ballons kann unter Umständen erwünscht sein. ein sofortiges Lösen des Fesselseiles zu bewirken. Diesem Zwecke dient eine Zweigleine 13, welche am oberen Rande der Rande der Gondel mittels einer werteren federnden Klemme 14 gehalten ist und die   Betätigung   der Kupplung von Hand aus   ej möglicbt.   



   Selbstverständlich kann derselbe Zweck ohne die Zweigleine 13 durch entsprechende Führung der Zugleine 8 erreicht werden.   PATENT ANSPRÜCHE :   
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 des Ballons, gekennzeichnet   dun l   eine in das Fesselseil eingeschaltete Kupplung   (4.. 5),   mit welcher die lösbar mit dem Ballon verbundene Gondel in   ständiger   Zugverbindung steht. so dass nach Lösen der Gondelverbindung die herabfallende Gondel den Ballon vom Fesselseil entkuppelt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung von einem EMI2.4 kippbar in seinem Träger (6) gelagert ist und durch einen Bügel (7) in der Gebrauchslage erhalten wird. an welchem eine zur Gordel führende Zugleine (8) festgelegt ist. EMI2.5
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung von einer den Bügel (7) mit do Kfcuzrolle ) unter Zwischenschaltung einer leicht lösbaren Kupplung (16) verbindenden Leine (15) gebildet wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugleine (8) lösbar an der Gondel (9) bzw. der Kupplung (J.. j) gelagert ist, zum Zwecke, ein selbsttätiges Trennen des von dem Ballon befreiten Fesselseiles (3) von der Gondel (9) zu erzielen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung zwischen Zugleine (8) und Gondel (9) durch eine federnde Klemme (12) ei folgt, welche die Leine gegen axiales Herausziehen sichert, bei seitlichem Zug aber freigibt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennung der Zugleine (8) von der Gondel durch ein Messer (10) erfolgt, gegen dessen Schneide die Leine heim Hetabfallen des Fesselseiles gedrückt wird.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, dass das-Messerblatt (10) zu einer Führungsöse (11) für das Zugseil (8) ausgebildet ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass dali Messerblatt (10) schalenförmig ausgestaltet ist, zum Zwecke, in jeder Lage ein Auftreffen des Zugseiles auf die Messerschneide zu sichern.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 7,8 oder 9, gekennzeichnet durch das Zugseil in ent- sprechendem Abstand von dem Messer haltende federnde Klemmen (10, 14), zum Zwecke, ein unbeabsichtigtes Durchscheuern der Zugleine zu verhindern.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine an dem Rand der Gondel führende Zweigleine (13), welche insbesondere bei Explosion des Ballons das Lösen der Kupplung (4, 5) von Hand aus erleichtert.
AT78225D 1917-04-04 1917-04-04 Vorrichtung zum selbsttätigen Entkuppeln des Fesselseiles bei Brand bzw. Explosion des Ballons. AT78225B (de)

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