DE217786C - Beschickungsvorrichtung für feuerungen mit einer wurfschaufel für veränderliche wurfweite - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für feuerungen mit einer wurfschaufel für veränderliche wurfweite

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DE217786C
DE217786C DE1908217786D DE217786DA DE217786C DE 217786 C DE217786 C DE 217786C DE 1908217786 D DE1908217786 D DE 1908217786D DE 217786D A DE217786D A DE 217786DA DE 217786 C DE217786 C DE 217786C
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throwing
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shovel
feeding device
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Application number
DE1908217786D
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Seyboth & Co
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Seyboth & Co
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/16Over-feed arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 217786 KLASSE 24 h. GRUPPE
SEYBOTH & CO. in ZWICKAU ι. Sa.
Zusatz zum Patente 199528 vom 24. Juli 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1908 ab. Längste Dauer: 23. Juli 1922.
Durch das Patent 199528 ist eine mit einer Wurfschaufel arbeitende Beschickungsvorrichtung für Feuerungen geschützt worden, bei welcher in einem um die Antriebswelle langsam pendelnden Gehäuse sich drehende Knaggenscheiben gelagert sind, deren' Angriffspunkt auf den Wurfschaufelhebel zur Erzielung einer vielstufigen Veränderung · der Wurfschaufelfederspannung durch die Pendelungen des Gehäuses verlegt wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung der dort beschriebenen Einrichtung, bei welcher unter Beibehalt des Grundsatzes der drehenden und schwingenden Knaggenscheiben statt der schwingenden Kapseln schwingende Hebel verwendet sind, in welchen das Knaggengetriebe gelagert ist und die von einem auf der Brechwerkswelle sitzenden Exzenter in schwingende Bewegung gesetzt werden.
Durch diese Einrichtung werden die durchlaufenden Wellen und die diese umgebenden Hohlwellen, welche sich bei ungleichmäßiger Ausdehnung der Gehäuse verziehen und erhöhte Reibungswiderstände verursachen, vermieden.
Es wird ferner durch symmetrische Anordnung der vorliegenden Vorrichtung bei Doppelfeuerungen der Vorteil erreicht, daß jede Feuerung für sich unabhängig geregelt und an- und abgestellt werden kann.
Das ganze Triebwerk gemäß der vorliegenden Erfindung kann dabei vollständig staubdicht eingekapselt werden, so daß nur die Spannfedern und die Antriebsstufenscheiben mit den Ausrückkupplungen außen liegen.
In der Zeichnung ist eine solche Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt die neue Beschickungsvorrichtung in Vorderansicht, Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig. 3 im Schnitt.
In dem Gehäuse 1 ist sowohl der Antrieb für die Schaufelwelle 2 als auch für die Brechwalzenwelle 3 staubdicht untergebracht. Das Triebwerk 4,5, welches im Gehäuse 1 liegt, bezweckt nur eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit des Antriebsriemens und kann in gewissen Fällen entbehrt werden. Das Rad 4 sitzt lose drehbar auf der Brechwerkswelle 3 und kann durch die Ausrückkupplung 6 mit den Antriebsstufenscheiben gekuppelt werden. Dadurch wird das Triebrad 5, welches auf der Wurfschaufelwelle 2 etwa mittels einer Büchse 7 lose drehbar gelagert ist, in Drehung versetzt. Mit der Büchse 7 ist das Triebrad 8 für das Knaggengetriebe fest verbunden.
Mit dem Rad 8 steht ein Zahnrad 9 in Ein-
griff, auf welchem die Knaggenscheibe io befestigt ist. Zahnrad 9 und Knaggenscheibe 10 sind auf einem Bolzen 11 aufgekeilt und mit diesem in den Doppelhebeln 12 drehbar gelagert. Diese Doppelhebel, welche die schwingende Kapsel nach dem Hauptpatent ersetzen und auf der Büchse 7 oder unmittelbar auf der Welle 2 frei schwingbar sind, werden durch ein Exzenter 13 von der Brechwerkswelle 3 aus in schwingende Bewegung versetzt. Die Wurfschaufel 14 ist auf der Schaufelwelle 2 aufgekeilt und steht unter der Wirkung von Spannfedern 15. Die Spannung der Federn 15 erfolgt von der Knaggenscheibe 10 aus durch einen mit der Wurfradwelle 2 verbohrten Spanndaumen 16.
Der Antrieb der Brechwerkswelle 3 erfolgt durch ein auf der Büchse 7 aufgekeiltes Exzenter 17, welches auf die Sperrklinke 18 eines auf der Brechwerkswelle 3 aufgekeilten Sperrrades 19 arbeitet. Die Eingriffsdauer der Sperrklinke 18 wird dabei durch eine zwischen Sperrklinke 18 und Sperrad 19 verstellbar angebrachte Kappe 20 begrenzt. Die Verstellung der Kappe 20 kann dabei mittels Hebel 21 und Sperrstange 22 von Hand aus erfolgen oder aber auch durch einen Dampf druckregler bewirkt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Beschickungsvorrichtung für Feuerungen mit einer Wurfschaufel für veränderliche Wurfweite nach Patent 199528, dadurch gekennzeichnet, daß die das Spannen der Wurfschaufel bewirkende Knaggenscheibe (10) mit dem mit ihr verbundenen Zahnrad (9) in einem auf der. Büchse (7) des Antriebsrades (5) für das Spanngetriebe oder unmittelbar auf der Wurfschaufelachse frei schwingbaren Doppelhebel (12) gelagert ist.
2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (12) durch ein Exzenter von der Brechwerkswelle (3) aus in pendelnde Bewegung gesetzt werden, die ihrerseits durch ein auf der Nabe (7) des Antriebsrades (5) aufgekeiltes Exzenter (17) und Sperradgetriebe (18, 19, 20, 21, 22) in langsamere Umdrehung als das Antriebsrad (5) versetzt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1908217786D 1907-07-24 1908-04-05 Beschickungsvorrichtung für feuerungen mit einer wurfschaufel für veränderliche wurfweite Expired DE217786C (de)

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