DE21768C - Filtrirapparat - Google Patents

Filtrirapparat

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DE21768C
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Application number
DENDAT21768D
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C. W. RABITZ in Hamburg, Eimsbüttel, Fruchtallee 20
Publication of DE21768C publication Critical patent/DE21768C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/04Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls
    • B01D24/042Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls the filtering material being held in a flexible porous bag

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSGHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. September 18 8a ab.
Um unreines Wasser möglichst rein in die Privatwasserleitung zu bringen, wird vor dieselbe, d. h. gleich beim Eintritt der Leitung in das Haus, unmittelbar hinter dem Privathaupthahn ein Filtrirapparat angebracht, der den Zweck hat, alle Unreinigkeiten' zurückzuhalten.
Der Erfinder hat nun einen solchen Apparat construirt, welcher sich leicht in die Leitung einfügen läfst und den Anforderungen auch dadurch entspricht, dafs er leicht zu reinigen ist.
Der Filtrirapparat, welcher durch die Zeichnung dargestellt ist, besteht aus dem Körper A von beliebigem Querschnitt, der oben kuppeiförmig abgeschlossen und unten mit einem ringsum vorstehenden Rande versehen ist. An der Seite des Körpers A befindet sich die Eingangs- und oben auf der Kuppel die Ausgangsöffnung fx und /2 mit eingeschnittenem Gewinde. An der Seite der Kuppel befindet sich eine durch Schraube g verschlossene Oeffnung, in welche ein Entleerungshahn eingeschraubt werden kann. Unten wird der Körper A durch die Scheibe C und den Bügel B mittelst der Schraubenspindel D, an deren unterem Ende ein Rädchen angebracht ist, abgeschlossen, und dient hier der Gummiring c zur Dichtung. In Fig. 2 ist ein Querschnitt des Bügels B dargestellt. In den Körper A wird der durchbrochene Behälter E eingesetzt, welcher denselben Querschnitt haben mufs wie der Körper A. An dem Behälter E ist unten ein aus schmalem Bandeisen gefertigter Bügel h angenietet, welcher dem Behälter als Stütze dient. Ferner ist an dem Behälter E oben ein Wulst angebracht, über welche das Gummiband b mittelst eines Drahtes festgebunden wird. In den Wulst sind vier schmale Nasen k, die sich kreuzweise gegenüberstehen, eingelöthet, welchen vier Einschnitte an dem mit Griff α versehenen Deckel J entsprechen. In den Behälter E werden so viel Schwammstücke eingefüllt, dafs diese den Deckel J, nachdem dessen Einschnitte den Nasen entsprechend gestellt und der Deckel durch Drehen am Aufsteigen verhindert ist, an die Nasen k andrücken.
Wenn man den Apparat in die Privatwasserleitung einfügt, so kommt der Einlauf in die seitliche Oeffnung fi und die Steigröhre wird in das Gewinde/2 in der Kuppel eingeschraubt. Der Entleerungshahn für die Leitung kann an der Kuppel bei g oder, wenn es sich als praktischer erweist, in ein in die Leitung eingeschaltetes T-Stück eingeschraubt werden.
Wenn die Wasserleitung, in welche der Filtrirapparat eingefügt ist, in Gebrauch genommen wird, so nimmt das Wasser seinen Weg durch den mit Schwamm gefüllten, durchbrochenen Behälter E, und es bleiben in dem Räume F alle Unreinigkeiten zurück, welche von Zeit zu Zeit entfernt werden müssen. Um dies möglich zu machen, wird zunächst der Privathaupthahn geschlossen, dann die Leitung entleert und hernach die Scheibe C am Apparat abgenommen. Um den im Apparat enthaltenen Schlamm und das in demselben zurückgebliebene Wasser aufzufangen, wird ein genügend grofser Eimer untergesetzt. Bei gröfseren Filtrirapparaten wird an der Scheibe C eine Entleerungsöffnung an-

Claims (1)

  1. gebracht, welche aber nur durch eine Messingschraube geschlossen werden darf, da Hähne durch die im Apparat enthaltene Unreinigkeit verdorben und undicht gemacht würden. Der Behälter E, welchen gewöhnlich das Dichtungsband b im Körper A festhält, wird an dem Bügel h angefafst und herausgenommen. Nachdem der Deckel J abgehoben, werden die Schwammstücke ausgeschüttet und ausgewaschen, dann wieder in den Behälter gebracht, der Apparat zusammengesetzt, der 'Entleerungshahn der Leitung geschlossen und der Haupthahn geöffnet.
    Paten τ-An spruch:
    Ein Filter, bei welchem der das Filtermaterial enthaltende Korb E frei in das Gehäuse A eingesetzt, unten und an den Seiten vom Wasser umspült und nur oben vermittelst der Dichtung b k an die Gehäusewandung angedrückt wird.
    ' Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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