DE217530C - - Google Patents

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DE217530C
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circuits
points
signal
relay
monitoring
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DENDAT217530D
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C25/00Arrangements for preventing or correcting errors; Monitoring arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 217530 -KLASSE 74 c. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT.-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur andauernden Überwachung elektrischer Fernweiseranlagen mit mehreren, teilweise räumlich getrennt angeordneten Ruhe-Stromkreisen, wobei mittels an den Empfängerstellen angeordneter Sign al vorrichtungen diesen Stellen, solange der Ruhestrom eingeschaltet ist, der Zustand der Anlage kenntlich gemacht wird.
ίο Gemäß der Erfindung sind in sämtlichen zu überwachenden Stromkreisen Relais eingeschaltet, von denen alle oder nur diejenigen gemeinsam die jeder Empfängerstelle zugeordnete Signalvorrichtung beeinflussen, deren Stromkreise auf die betreffende Empfängerstelle von Einfluß sind. Die Relais sind dabei derart angeordnet, daß die Heranführung sämtlicher Ruhestromkreise an die Empfängerstellen vermieden wird, die beispielsweise bei der Anordnung von Stromzeigern in sämtlichen Leitungen erforderlich wäre. Da die Ruhestromkreise unter Umständen ziemlich starke Ströme führen und nur einzeln Stromkreise bis zu den Empfängerstellen selbst geführt zu werden brauchen, während andererseits auch nur an der Geberstelle gelegene Stromkreise auf die Wirkungsweise der Empfänger von Einfluß sind, so kann durch die neue Anordnung eine beträchtliche Ersparnis an Leitungsmaterial erzielt werden, namentlich da für die zu den Signalvorrichtungen führenden Leitungen nur dünne Drähte verwendet zu werden brauchen. Die Relais können dabei gleichzeitig so eingerichtet werden, daß sie der Geberstelle oder dem sonstigen Ort, an dem sie angeordnet sind, als etwaige Fehler anzeigende Signalvorrichtungen dienen.
Die Schaltung der Relais wird zweckmäßig derart gewählt, daß deren Anker zusammen zwei die Signalvorrichtung der Empfängerstelle beeinflussende Stromkreise öffnen und schießen. Der eine dieser Stromkreise zeigt dann durch ein bestimmtes Signal die Betriebsbereitschaft sämtlicher oder nur der für die betreffende Empfängerstelle in Frage kommenden Leitungen an, während der andere durch ein anderes Signal das Vorhandensein von Fehlern bzw. die Unterbrechung eines der Stromkreise zur Kenntnis bringt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schernatischer Weise dargestellt, und zwar zeigt dieses die Überwachungsschaltung einer Einrichtung zum Fernanzeigen von Kompaßstellungen.
A bezeichnet einen Hauptkompaß, während mit B1, B2, B3, B4 die Tochtftrkömpasse benannt sind, an denen die Stellung des Hauptkompasses in an sich bekannter Weise sichtbar gemacht wird. Die Einrichtung ist, kürz gesagt, die, daß an dem Hauptkompaß ein in eine Wheatstonesche Brücke eingeschaltetes Widerstandsgitter W angeordnet ist, das von einer Bestrahlungslampe BL je nach der Stellung der Kompaßrose verschieden beleuchtet und erwärmt wird. Durch die verschiedene
■■ Erwärmung des Widerstandsgitters ändert sich der Zustand der Wheatstoneschen Brücke, die durch Leitungen a mit einer Stromquelle ST in Verbindung steht, und es werden Ströme durch die Übertragungsleitungen b nach den Tochterkompassen B1 bis B4 übermittelt, woselbst sie ein Drehspulensystem D, das im feld eines Elektromagneten E angeordnet ist, zur Verdrehung bringen. Eine zweite Kompaßrose ist mit diesem Drehspulensystem verbunden und zeigt dann an den Tochterkompassen die Stellung des Hauptkompasses an. Wie der das Widerstandsgitter W enthaltenden Wheatstoneschen Brücke wird auch der Bestrahlungslampe BL sowie den Elektromagneten E für die Drehspulsysteme der Tochterkompasse der erforderliche Strom von der Stromquelle ST durch Leitungen c bzw. A1, d2, A3, At zugeführt.
Sobald eine der Leitungen a, c oder A1 bis A1 unterbrochen ist, würde die richtige Übertragung der Kompaßstellung des Hauptkompasses auf die Tochterkompasse gestört sein. Es ist, um eine derartige Störung sofort bemerken und beheben zu können, ein System von Uberwachungslampen vorgesehen, die zu je zweien an den einzelnen Tochterkompassen angeordnet sind. Das Aufleuchten einer derselben, Lw, zweckmäßig in weißem Lichte,
zeigt an, daß die Übertragungseinrichtung sich in ordnungsmäßigem Zustand befindet, während das Aufleuchten der zweiten, zweckmäßig roten Lampe Lr das Auftreten eines Fehlers anzeigt.
In die Stromkreise der stromverbrauchenden Teile BL, W und E sind Relais BR, WR und ER eingeschaltet, und zwar von den letzteren für jeden Tochterkompaß eins, die mit den Indizes 1 bis 4 bezeichnet sind. Sämtlichen Relaismagneten ist je ein beweglicher Anker e gegenüber angeordnet, der in seiner Ruhelage und in seiner angezogenen Stellung mit einem oder mehreren mit den Lampenstromkreisen verbundenen oder in Verbindung tretenden] Kontakten in Berührung kommt.
Der Strom verlauf ergibt sich wie folgt: Die Leitungen a, c und A1 bis Ai seien in Ordnung und stromdurchflossen; dann empfangen auch sämtliche Relais, die in diese Leitungen eingeschaltet sind, Strom, und ihre Anker e befinden sich in angezogenem Zustand. Der Strom geht dann- vom —Pol der Stromquelle ST über die Leitung f zur weißen Lampe Lw, von dort durch die Leitung ^1 zum Kontakt h des Relais ER1, durch den zugehörigen Anker β und die Leitung i zu dem Kontakt h des Relais WR, in den zugehörigen Anker e, die Leitung j, den Kontakt h von BR, den zugehörigen Anker e und die Leitung m zum -f Pol von ST. Die weiße Lampe Lw beim Tochterkompaß B1 wird also leuchten; in gleicher Weise empfangen die weißen Lampen der übrigen Tochterkompasse B2, B3 und B4 Strom durch die Leitungen g2, g3, g4, die Kontakte h von ER2, ER3, E2?4 und die zugehörigen Anker e, die sämtlich an die Leitung i angeschlossen sind.
Wird eine der Leitungen der Geberstelle a oder c unterbrochen, so zieht das zugehörige Relais WR oder BR seinen Anker nicht an, und es können die Stromkreise der weißen Lampen Lw nicht mehr geschlossen werden. Dafür treten die roten Lampen Lr in Wirksamkeit, die auf folgendem Weg Strom empfangen: Vom —Pol der Stromquelle ST über die Leitung f, die Lampe Lr, die Leitung A1, über den zugehörigen Kontakt einer der Gruppen I, die Anker e des Relais BR oder WR, wobei, wenn hur das letztere stromlos ist, auch die Leitung / stromdurchflossen ist, und schließlich die Leitung m zum -\- Pol von ST. In gleicher Weise empfangen die roten Lampen der übrigen Tochterkompasse B2, B3 und B4 Strom durch die Leitungen A2, A3, A4.
Tritt nun ein Fehler in der Elektromagnetleitung eines der Tochterkompasse, beispielsweise in der Leitung A3, auf, so leuchtet nur die diesem Tochterkompaß zugeordnete rote Lampe Lr, wobei sich der Strom derartig verteilt, daß die Stromkreise der weißen Lampen der Tochterkompasse B1, B2 und B4 über die Leitungen gv g2 und gi und die Verbindungsleitung i geschlossen sind. Dagegen ist der Stromweg aus der Leitung g3 zwischen h und e von ER3 unterbrochen, weil der Anker durch das Relais nicht angezogen ist. Die weiße Lampe in B3 ist also dunkel. Dagegen erhält die rote Lampe Strom über die Leitung A3, den Kontakt n, den Anker e von ER3 und die Leitung i.
Die Tochterkompasse sind durch Umschalter U3 bis £74 mit sämtlichen Leitungen von dem Übertragungsnetz abschaltbar gemacht.
:

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1... Einrichtung zur andauernden Überwachung elektrischer Fernweiseranlagen mit mehreren, teilweise räuttilich getrennt angeordneten Ruhestromkreisen mittels an den Empfängerstellen angeordneter Signalvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die jeder Empfängerstelle zugeordnete Signalvorrichtung gleichzeitig abhängig ist von mehreren der Relais, mit denen sämtliche zu überwachende Stromkreise versehen sind, wobei diese Relais gleichzeitig als etwaige Fehler anzeigende Signalvorrichtungen dienen können und derart angeordnet sind, daß die Heranführung sämtlicher Ruhestromkreise an die
Empfärigerstellen vermieden und dadurch eine Ersparnis an Leitungsmaterial erzielt wird.
2. Überwachungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker der mit den einzelnen stromverbrauchenden Teilen der Geber- und Emp fängerstelle in Reihe geschalteten Relais zusammen zwei Signalstromkreise derartig beeinflussen, daß deren einer die Betriebsbereitschaft der Übertragungseinrichtung, deren anderer das Vorhandensein von Fehlern in den Stromkreis der einzelnen Stellen anzeigt.
3. Überwachungseinrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer parallel geschalteter Empfängerstellen mit ebenso vielen Überwachungssignalen dem stromverbrauchenden Teile jeder dieser Stellen eine besondere Relaisanordnung zugeordnet ist, so daß beim Auftreffen von Fehlern in einer der Empfängerstellen nur durch das dieser zugeordnete Signal der Fehler angezeigt wird.
4. Ausführungsform der Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, während die Überwachungssignale an den einen Pol der Stromquelle direkt angeschlossen sind, der Anschluß an den anderen Pol durch die Ankerkontakte der Relais in der Weise erfolgt, daß ein Bereitschaftssignal unter Hintereinanderschaltung des zugehörigen Empfängerkontaktes und der Geberkontakte durch deren Anzug seitens der Relaismagnete betätigt wird, und ein Fehlersignal durch Verharren eines der zugehörigen Kontakte in der Ruhestellung zustande kommt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767622C (de) * 1931-07-28 1953-01-26 Aeg Einrichtung zur Fernanzeige von Messwerten
US3977004A (en) * 1975-06-16 1976-08-24 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Aircraft VLF/LF/MF window antenna receiving system
US6843982B1 (en) 1994-01-26 2005-01-18 L'oreal Anhydrous cosmetic or dermatological composition containing the combination of a silicone oil and a wax made from an ethylene homopolymer or copolymer

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