DE217116C - - Google Patents

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DE217116C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B44/00Automatic control systems specially adapted for drilling operations, i.e. self-operating systems which function to carry out or modify a drilling operation without intervention of a human operator, e.g. computer-controlled drilling systems; Systems specially adapted for monitoring a plurality of drilling variables or conditions
    • E21B44/02Automatic control of the tool feed
    • E21B44/08Automatic control of the tool feed in response to the amplitude of the movement of the percussion tool, e.g. jump or recoil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5 h. GRUPPE
G. μ. β. H. in MÜLHEIM, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. April 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Vorschubvorrichtung an Gesteinbohrmaschinen oder Bohrhämmern.
Um bei dem Gebrauch solcher Maschinen' den Arbeiter zu entlasten, ist es vielfach üblich, die Maschine auf eine Gleitbahn zu legen, welche an einer Stellsäule befestigt wird. Auf dieser Gleitbahn oder Führungsschiene wird die Maschine von Hand oder mittels Vorschubspindel vorwärts bewegt.
Es sind zwar Vorrichtungen bereits bekannt, bei denen die Führungsschiene mit einer Zahnstange versehen oder zahnstangenartig ausgebildet ist. Hierbei sind an der Maschine Klinken angebracht, welche in die Zähne der Schiene eingreifen können. Der Bohrhammer hat infolge des Kolbenspiels eine hin und her gehende stoßartige Bewegung. Es wird nun die jeweils vorwärtsgerichtete Bewegung zum Vorschub des Hammers benutzt, während der Rückstoß den Hammer wieder zurückschleudern würde, wenn keine Hemmung vorhanden wäre. Diese Hemmung wird durch die ganannten Klinken bewirkt, so daß also der Vorstoß der Maschine zur Vorwärtsbewegung derselben selbsttätig wirksam ist.
Infolge der Verschmutzung der Zähne und des Verschleißes der Klinken, abgesehen von der verhältnismäßigen Umständlichkeit der Anordnung, finden solche Vorrichtungen im Bergbau nur geringe Verbreitung.
Die vorliegende Erfindung benutzt nun ebenfalls den Vorstoß des Hammers zur Vorwärtsbewegung, verwendet zur Hemmung des Rückstoßes jedoch nur die Reibung zwischen Hammerführung und Gleitschiene. Diese Reibung wird künstlich erzeugt durch Zwischenlegung eines Körpers, welcher im Momente des Rückstoßes keilartig wirkt und dadurch die Reibung und Hemmung hervorruft. Beim Vorstoß wird die Reibung naturgemäß wieder aufgehoben Der zwischen das Hammerführungsstück und die Gleitbahn gelegte Körper kann beliebig gestaltet sein. Die Größe der Keilwirkung kann der Schwere und der Schlagwirkung des Hammers jeweils angepaßt werden. Es ist zweckmäßig, aber nicht unbedingt erforderlich, den Hemmkörper mittels einer Feder oder sonstigen Vorrichtung in die Keilspalte leicht hineinzudrücken. Der Hemmkörper kann auch in der Hammerführung so befestigt werden, daß er beim Abnehmen des Hammers von der Gleitschiene durch Herausfallen nicht verloren geht.
Fig. ι und 2 veranschaulichen den Erfindungsgegenstand. A stellt den Hammer dar, B dessen Führungsstück oder Schlitten, C die Gleitbahn, die an der Säule D mit Arm E befestigt ist. Der Körper F dient zur Hemmung des Rückstoßes.
Diese überaus einfache Vorrichtung erfüllt ihren Zweck vollkommen und kann bei allen vorkommenden Gesteins- und Flözarbeiten Verwendung finden. Ein Arbeiter kann auf diese Weise leicht 2 Bohrhammer bedienen. Infolge ihrer Einfachheit und sicheren Wirkung stellt
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die Erfindung einen wesentlichen technischen Fortschritt in der Verwendung von Gesteinbohrmaschinen und Bohrhämmern dar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Vorschubvorrichtung für Gesteinbohrmaschinen und Bohrhämmer, bestehend aus Schlitten und Gleitbahn, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einer Gleitbahn geführte Bohrhammer oder die Bohrmaschine beim Rückstoß der Maschine durch die Reibung eines zwischen Gleitbahn und Schlitten eingelegten Körpers gehemmt wird, während der Vorstoß den Vorschub der Maschine bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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