DE217099C - - Google Patents

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DE217099C
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measuring
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F11/42Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type
    • G01F11/44Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type for liquid or semiliquid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 217099 KLASSE 42 e. GRUPPE
PAUL BOROWSKI in BIELEFELD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1908 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine
Milchkanne, welche gegenüber den bisher im Gebrauch befindlichen Ausschankgefäßen eine Verbesserung in hygienischer Beziehung darstellt.
Da die Meßgefäße mit der Vorratskanne zu
einem Gerät vereinigt und die Kanne sowohl wie die Meßgefäße verschlossen sind, so wird eine Verunreinigung der Milch durch Straßen-
ίο schmutz o. dgl. verhindert.
Auch können Kanne und Meßgefäße, nach Entfernen der Deckel und des Hahnes leicht gereinigt werden.
Fig. ι zeigt die Kanne mit'Abmeßvorrichtung im Vertikalschnitt,
Fig. 2 im Horizontalschnitt,
Fig. 3 in einem Vertikalschnitt senkrecht zu dem in Fig. 1.
Die Kanne α von beliebigem Inhalt, für den Handgebrauch zweckentsprechend gebaut, zeigt an dem oberen Teil eine ■ Füllöffnung, welche zum Zweck der Reinigung genügend groß angeordnet wird. Diese Füllöffnung wird durch Deckel b, Verschraubung c, Gummiring d luftdicht verschlossen.
Ein fast die ganze Höhe bzw. Länge der
Kanne α umspannender Bügelgriff υ ermöglicht das bequeme Tragen und Kippen des Gerätes in jeder Richtung. Der Boden der Kanne a wird durch den Reifen w geschützt.
Dem Bügelgriff v. gegenüber, mit der Seiten- · wand der Kanne α fest vernietet Und verlötet, sind die Meßgefäße e, f und der dazugehörige Hahnkörper h, g parallel zur Vertikalachse der Kanne α angeordnet. Die Meßgefäße e, f von zylindrischer Form sind durch die Wand u voneinander getrennt, und zwar Raum e für 1 Liter,. Raum f für Y2 Liter Inhalt gebaut.
Diese Meßräume e und f können unabhängig voneinander .jeder für sich allein entleert werden. Beide Meßgefäße e und f haben durch Handgriffe t zu öffnende Deckel p, und zwar begrenzen die Deckelflächen den Rauminhalt der Meßgefäße e und f an der Ausguß-, öffnung. Diese Deckelflächen fi° sind verkröpft in den Innenraum der Meßgefäße e und f hineinragend angeordnet, derart, daß in den durch Aufsteckkappen φ und den verkröpften Deckelflächen gebildeten Rillen der Gummidichtungsring s unverschiebbar festgehalten wird. Außerdem bleibt nach Herausziehen dieser verkröpften Deckel ein entsprechender Rand der Meßgefäße frei, wodurch ein Verschütten der Flüssigkeit vermieden wird. Die Aufsteckkappen^) der Deckel sind alsBajonnetverschlüsse angeordnet.
An jeder Aufsteckkappe fi der beiden Deckel bilden zwei diametral gegenüberliegend eingeschnittene Schlitze q die Führungen für die an der Außenwand der Meßgefäße e und f be-.findlichen Stifte r, so.daß durch Aufstecken und nachfolgende kurze Drehung der. Deckel -p die durch die Führungsschlitze q gleitenden Stifte r die Deckel j> festhalten. Gleichzeitig wird durch die etwas schräge Anordnung der Schlitze q eine sanfte Pressung der Deckel p auf den Rand der Meßgefäße e und f erzielt, wodurch die in den Deckeln p angeordneten Gummiringe s den erforderlichen dichten Schluß zwischen Deckel und Rand der Meßgefäße bewirken. An der Außenseite der Deckelklappen p, auf die Endpunkte der schrägen Führungsschlitze q hin-
weisend, sind Marken mit Inhaltsbezeichnung, ι Liter bzw. 1Z2 Liter, eingeprägt. Diese Marke dient als augenfällige Kontrolle, indem bei
■ richtigem Deckelverschluß der Meßgefäße e und f Kontrollmarke und Führungsstift s zusammenfallen und so einen stets gleichen, Rauminhalt der Meßgefäße gewährleisten.
Parallel zur Vertikalachse der Kanne a, einerseits mit den Wänden der beiden Meßgefäße e und f, anderseits mit der Seitenwand der Kanne α fest verbunden, ist der Hahnkörper h, g angeordnet. Dieser Hahnkörper besteht aus der Hülse h mit konischer Bohrung, in welcher der Hahn g ebenfalls konisch eingeschliffen ist.
Diese konische Form des Hahnes g verbürgt in Verbindung mit der nachstellbaren Mutter i eine dauernd gute. Dichtung.
An dem verlängerten Ende des Hahnes g befindet sich der Griff k, durch den die vier im Hahn g, der Hülse h und den Wänden der Kanne α und Meßgefäße e, f rechtwinklig zur Hahnachse angeordneten Durchflußöffnungen /, m, n, 0 geöffnet und somit die beiden Meßgefäße gefüllt werden können, um dann nach . Schließen des Hahnes g und Öffnen der Deckel p nach Belieben entleert werden zu können.
Die Anordnung von zwei Durchflußöffnungen . für jeden der beiden Meßräume sichert den glatten Austausch der Flüssigkeit mit der von derselben verdrängten Luft.
Die technische Anordnung des vorliegenden Gegenstandes mit den dichten Verschlüssen 'p, dem bogenförmigen Tragebügel ν gestattet das Tragen der Kanne α auch in horizontaler Lage. Die Meßgefäße e, f können schon während des Tragens gefüllt werden, da die Kanne in horizontaler Lage an dem. Handgriff ν getragen werden kann. Infolgedessen ist ein besonderes Kippen der Kanne nicht nötig, und das abgemessene Quantum Milch, 1 öder Y2 Liter, kann ohne weiteren Zeitverlust nach Öffnung des entsprechenden Deckels p herausgegossen werden.

Claims (1)

  1. Paten t-An s PRU c η :
    Kanne mit Abmeßvorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere Milch, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit Deckelverschlüssen versehene Meßgefäße (β, f) von bestimmtem Inhält mit der Seitenwand der Kanne (a) fest verbunden sind und ein zwischen der Kanne und den beiden Meßgefäßen angeordneter Hahn (g) mit vier zur Hahnachse rechtwinkligen Durchflußöffnungen die Verbindung zwischen den beiden Meßgefäßen und der Kanne herstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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