DE12369C - Dintenfafs - Google Patents

Dintenfafs

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DE12369C
DE12369C DENDAT12369D DE12369DA DE12369C DE 12369 C DE12369 C DE 12369C DE NDAT12369 D DENDAT12369 D DE NDAT12369D DE 12369D A DE12369D A DE 12369DA DE 12369 C DE12369 C DE 12369C
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Germany
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ink
stopper
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plug
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DENDAT12369D
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English (en)
Original Assignee
CH. G. MUELLER in Charleston, Süd-Carolina (V. St. v. A.)
Publication of DE12369C publication Critical patent/DE12369C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles
    • B43L25/02Ink receptacles with separate dipping-cups

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

1880.
Klasse 70.
CHARLES GUSTAVE MUELLER in CHARLESTON (Süd-Carolina, V. S. A.).
D i η t e η f a fs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1880 ab.
Die Neuerungen der durch die beiliegende Zeichnung dargestellten Construction eines Dintenfasses haben den Zweck, das Verdicken bezw. Zersetzen der verschiedenen Dintensorten durch Abschlufs der Luft von dem Dintenfafs zu verhüten und es zu ermöglichen,.. dafs mit einer Manipulation das Füllen des Innern des Dintenfasses geschehen bezw. das Aufsteigen der Dinte besorgt werden kann, ohne dafs der Verschlufs des Dintenfasses abzuheben wäre und ohne dafs der Gebrauchende sich bei der Füllung bezw. Benutzung zu beschmutzen vermag.
Bisher zu gleichem Zweck dargestellte Constructionen haben den Uebelstand, dafs die Dinte zwischen die Verschlufswände tritt und inkrustirt, einen dichten Verschlufs verhindert, dafs ein Abnehmen der Verschlufsvorrichtung erforderlich ist und eine Verunreinigung der Hände des Gebrauchenden nicht immer vermeidlich wird.
Die Fig. 1 und 2 lassen erkennen, durch welche Manipulation das vorliegende Dintenfafs zu füllen ist und wie durch Verschieben des Stöpsels zum Dintenbehälter die Dinte in dem Stöpsel zum Aufsteigen und Eintreten in das Eintauchgefäfs gebracht wird.
Der Ring α auf dem Stöpsel dient zur Handhabung des letzteren, d. i. zur Verschiebung desselben auf den Flächen b b, und zwar gleitet dieser Stöpsel auf diesen Flächen mit den unter dem Ring α angebrachten beiden Ansätzen c c. In seiner Aufwärtsdrehung werden diese Ansätze c c durch Widerhalter auf den schiefen Ebenen d arretirt. In dieser höchsten Stellung setzt nun eine kleine Durchbohrung des äufseren Stöpselhalses e die äufsere Luft mit der in dem Dintenbehälter befindlichen Luft in Verbindung, so dafs jetzt ein Füllen durch den Stöpsel bei der Construction der Fig. 1 bis 6 stattfinden kann. Wird der Stöpsel auf den Flächen abwärts bewegt, so steigt die Dinte durch das Röhrchen / in das Eintauchgefäfs g, während eine Rückwärtsdrehung das Zurückfallen der Dinte bewirkt. Zur Abdichtung zwischen dem Stöpsel und dem Dintenfafs dient die Dichtung h, welche in den Hals des Dintengefäfses eingelegt ist.
Um eine Verunreinigung der Verschlufsflächen zu vermeiden, ist der Hals des Dintenfasses nach innen verengt, so dafs selbst bei heftiger Bewegung die Dinte von dem Theil i des inneren Dintenfasses abträufelt, ohne dafs sie den Stöpselhals oder die Dichtung zu treffen vermag.
In Fig. 3 sind die Ansätze c c um den Hals des Dintengefäfses verlängert und laufen in mit den schiefen Ebenen parallel liegenden Bahnen, so dafs an dieser Vorrichtung ein sicherer Verschlufs des Dintenfasses herbeigeführt wird. In Fig. 4 und 6 liegt die Dichtung nicht in dem Halse des Dintengefäfses, sondern sie ist in dem oberen Theil des inneren Stöpsels befestigt und tritt, sobald sich der Stöpsel in seiner höchsten Stellung befindet, oberhalb der in diesem Fall durch den Hals des Dintengefäfses gebohrten Oeffnung e; während indefs in Fig. 4 das Gleiten des Stöpsels auf schiefen Flächen, wie bei Fig. i, stattfindet, sind in dem Halse des Dintengefäfses in Fig. 6 (s. Fig. 6 a) zwei Ansätze in angebracht, auf welchen die schraubenförmig abgeschnittene Dichtung (s. Fig. 6 b) auf- und absteigt.
In Fig. 5 ist angenommen, dafs der Stöpsel zu dem Dintengefäfs ohne Dichtungsmittel schliefsend pafst. In diesem Fall communicirt ein kleiner Kanal k, sobald der Stöpsel· in seiner höchsten Stellung sich befindet, mit einem kleinen Kanal k1, der in dem Halse des Dintengefäfses niedergeht, so dafs auf diese Weise die Communication wiederum gesichert ist.
Die Construction von Fig. 7 ist vornehmlich anwendbar für Dintenfässer, die aus Thon gebrannt werden, und sie zeigt den Unterschied, dafs die Dinte nicht durch den Stöpselhals in das Eintauchgefäfs, sondern durch einen besonderen Hals aufsteigt, während die Bewegung des Stöpsels und die Communication e durch die Durchbohrung, wie in den Fällen von Fig. 2, 4, 6 u. s. w., stattfinden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-Ansprüche:
    Die Construction eines Dintenfasses, bei welchem der Stöpsel, es sei in Combination mit dem Steigerohr für die Dinte oder unabhängig von diesem, mit einem Luftwege versehen ist, so dafs in einer bestimmten Stellung des Stöpsels die Füllung des Dintenfasses und andererseits mittelst Niederdrehens die Füllung des Eintauchgefäfses bewirkt werden kann.
    Bei einem Dintenfafs die nach unten geneigte, dem Stöpseltrichter zugewendete innere Verengerung des Halses in Combination mit schulterartigen Ansätzen m, auf welchen, wie in Fig. 6, ein schraubenförmig abgeschnittenes Dichtungsmittel gleitet.
    Der Verschlufs eines Dintenfasses, der, wie in Fig. 3, in seiner nahezu höchsten Stellung weder aus dem Dintenbehälter noch dem Eintauchgefäfs Dinte auszugiefsen gestattet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT12369D Dintenfafs Active DE12369C (de)

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