DE216710C - - Google Patents

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DE216710C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/02Casings; Lids
    • B04B7/06Safety devices ; Regulating

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

"MSEftfr
PATENTAMT
Die neue Schutzvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem sich beim Anheben des Deckels mit dem einen Arm auf den oberen Rand der Schleudertrommel legenden Doppelhebel, dessen anderer Arm dann eine Verriegelung des Verschlußdeckels herbeiführt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen teilweise senkrechten Schnitt ίο durch das feste Gehäuse, .
Fig. 2 eine Vorderansicht der Schutzvorrichtung,
Fig. 3 einen dicht über dem Doppelhebel geführten wagerechten Schnitt durch Maschinengehäuse und Schutzvorrichtung,
Fig. 4 eine Vorderansicht der Schutzvorrichtung in dem Augenblick, in welchem bei geringem Anheben des Deckels und noch umlaufender Trommel der Deckel durch den Doppelhebel gesperrt wird.
An dem die Trommel 1 umgebenden Gehäuse 2 ist auf einem Zapfen 3 ein Hebel 4 drehbar gelagert. Dieser ist mit einem Handgriff 6 versehen und steht unter der Wirkung einer auf dem Zapfen befestigten Feder 5. An dem freien Ende des Hebels 4 ist ein Ansatz 7 und ein Stift 8 vorgesehen, welch letzterer über eine Nase 9, die an einem am Deckel 10 befestigten Bügel 11 sitzt, greift. In diesem Bügel 11 ist eine Aussparung vorgesehen, die auf der einen Seite von dem gerade verlaufenden. Ansatz 12, an welchem die Nase 9 sitzt, begrenzt ist, während der auf der anderen Seite der Aussparung liegende Ansatz 13 des Bügels 11 mit einer Nase 14 versehen ist. In die Aussparung des Bügels 11 ragt ein Arm 16 des bei 17 in zwei zueinander senkrechten Richtungen drehbar gelagerten doppelarmigen Hebels 18. Der andere Arm dieses Doppelhebels ist an seinem im Innern des Gehäuses liegenden Ende mit einem Gleitschuh 19 o. dgl. ausgerüstet. Dieser legt sich auf den Flansch 20 der Trommel infolge seines Gewichts auf, wenn der Bügel 11 den Arm 16 nicht nach unten drückt. Die ganze Einrichtung ist in einem Gehäuse untergebracht.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Lage kann der Deckel nicht gehoben werden, da der Bügel 11 mit seiner Nase 9 unter den Stift 8 des Hebels 4 greift. Soll also der Deckel gehoben werden, so muß zunächst der Stift 8 durch Drehen des Hebels 4 mittels des Handgriffes 6 unter Überwindung der von der Feder 5 ausgeübten Kraft von dem Ansatz entfernt werden. Zur Begrenzung der Drehbewegung des Hebels 4 ist ein Stift 21 vorgesehen, gegen welchen sich der Hebel legt (Fig. 4). Beim Anheben des Deckels folgt der Arm 16 des Hebels 18 der Bewegung des Bügels ii,- bis sich der Gleitschuh 19 auf den Flansch 20 legt. Ist nun die Trommel ι noch in Bewegung,. so nimmt sie den Hebel 18 in der Drehrichtung der Trommel mit (Fig. 3 punktiert), wodurch der Arm 16 über die Nase 14 des Bügels 11 gelegt wird. Ein weiteres Heben des Deckels und damit ein öffnen der Schleuder ist daher nicht möglich. Nur bei vollständigem Stillstand der Trommel kann der Deckel gehoben werden, da nur dann
der doppelarmige Hebel 18 mit Gleitschuh seine Lage beibehält, in welcher er durch die Aussparung des Bügels hindurchtreten kann. Durch die Feder 5 wird der Hebel 4 selbsttätig in die in Fig. 2 dargestellte Lage zurückgebracht und gehalten, wodurch der Verschluß ein sicherer wird. Außerdem wird der durch Mitnahme abgelenkte Hebel 18 wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht.
Der Doppelhebel 18 kann auch nicht aus der in Fig. 4 ersichtlichen wirksamen Stellung durch den Hebel 4 bewegt werden, da der Stift 8 sich bei angehobenem Deckel gegen den Vorsprung 9 des Ansatzes 12 legt. Die Kraft der Feder 5 kann daher der durch Reibung hervorgerufenen Bewegung des Doppelhebels nicht entgegenwirken.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: y
    i. Schutzvorrichtung für Maschinen mit in einem geschlossenen Gehäuse umlaufenden Triebwerksteilen, insbesondere für Schleudern, bei welcher das öffnen des Gehäusedeckels, solange die Trommel umläuft, unter Benutzung eines durch die Drehung der letzteren beeinflußten Schleifkörpers gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein nach zwei Richtungen drehbar gelagerter Doppelhebel (18), von dem ein Arm (16) durch den Bügel (11) des geschlossenen Deckels niedergedrückt wird, beim Anheben des Deckels mit dem anderen Arm (18) auf den oberen Deckel der Schleudertrommel legt, so daß er, wenn die Trommel in Bewegung ist, in bekannter Weise durch Reibung in der Drehrichtung mitgenommen wird, wobei der erste Arm (16) in eine Aussparung (15) des am Deckel befestigten Verschlußbügels (11) bewegt wird.
  2. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Verschluß deckel niedergedrückte Hebelarm (16) durch einen unter Federwirkung stehenden Hebel (4) in die Lage gebracht wird, in welcher er das öffnen des Gehäuse-' deckeis gestattet, wobei er dem Hebel (4) als Anschlag dient, so daß dieser in einer mittels zweier Ansätze (8 und 9) bewirkten Sperrstellung gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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