DE216646C - - Google Patents
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- DE216646C DE216646C DENDAT216646D DE216646DC DE216646C DE 216646 C DE216646 C DE 216646C DE NDAT216646 D DENDAT216646 D DE NDAT216646D DE 216646D C DE216646D C DE 216646DC DE 216646 C DE216646 C DE 216646C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07B—TICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
- G07B13/00—Taximeters
- G07B13/005—Taximeters operating mechanically
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
Description
Siahezticfycn §a\o\ \ I'cr m Ib.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 216646 KLASSE 42j?. GRUPPE
CONRAD HAMMER in LONDON.
Bei den bekannten Vorrichtungen zur Registrierung der Pannen, d. h. zur Registrierung
derjenigen Zeiten, während welcher ein mit einem Fahrpreisanzeiger ausgestatteter Mietswagen
infolge Störungen des Motors, Beschädigung an den Reifen o. dgl., an der Weiterfahrt
verhindert ist, besteht die Registriervorrichtung für die Pannen aus einem in den
Fahrpreisanzeiger selbst eingebauten Zählwerk,
ίο dessen Angaben durch Schaulöcher des Apparates
sichtbar sind, und erfolgt der Antrieb dieser Registriervorrichtung durch das Uhrwerk
des Fahrpreisanzeigers selbst, und zwar mittels eines besonderen in den Apparat eingebauten
Räderwerkes, welches nach Einrückung eines ein- und ausrückbaren Zahnrades von dem Uhrwerk des eigentlichen Fahrpreisanzeigers
angetrieben wird.
Um während der Panne die Steigerung des
ao Fahrpreises durch den Antrieb des Uhrwerkes zu verhindern, erfolgt, der Antrieb der Fahrpreisanzeigevorrichtung durch das Uhrwerk
gleichfalls mittels eines ein- und ausrückbaren Zahnrades, welches ausgerückt wird, wenn das
den Antrieb der Pannenkontrolle vermittelnde Zahnrad eingerückt wird. Um diese Vorrichtungen
an Fahrpreisanzeigern anbringen zu können, ist der Einbau einer größeren Anzahl von Teilen, Hebeln, ausrückbarer Zwischenräder,
eines besonderen Zählwerkes, die Anbringung von Schaulöchern usw. notwendig. .Es ist ferner ein Nachteil, daß der Antrieb
der Registriervorrichtung durch das Uhrwerk des Fahrpreisanzeigers selbst erfolgt, welches
besonders kräftig gebaut sein muß, da es die Anzeigevorrichtung für den Fahrpreis weiterzuschalten
hat. Da die Pannen unter Umständen eine stundenlange Dauer haben können, so wird das kräftige Uhrwerk des Fahrpreisanzeigers
während dieser ganzen Dauer in Anspruch genommen und muß um so öfter und
um so. eher wieder aufgezogen werden.
Nach der vorliegenden Erfindung wird zur Registrierung der Pannen eiii gewöhnliches
Uhrwerk benutzt, wie es im Handel billig käuflich ist, bei welchem in bekannter Weise
die Zeitdauer nach Minuten oder anderen Zeitabschnitten mittels eines oder zweier Zeiger
angezeigt wird. Dieses Uhrwerk wird in einem geschlossenen, von außen unzugänglichen
und erst nach öffnung des Fahrpreisanzeigers abschraubbaren . Gehäuse auf oder in dem
Fahrpreisanzeiger befestigt. Im Fahrpreisanzeiger selbst ist ein zwischen zwei Endstellungen
drehbarer Hebel angebracht, welcher mit einem Arm durch das Gehäuse des Fahrpreisanzeigers
hindurch in das Pannenuhrwerk hineinragt und in der einen Endstellung die Unruhe des Uhrwerkes arretiert, in der anderen
freigibt, und welcher mit seinem anderen Arm in seiner einen Endstellung die Unruhe des
Fahrpreisanzeigeruhrwerkes freigibt, in der anderen arretiert. Zur Arretierung der Unruhe
des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes wird der im Fahrpreisanzeiger bereits vorhandene Arretierungsschieber
benutzt, welcher zur Arretierung des Uhrwerkes während der Außerdienststellung des Fahrpreisanzeigers dient. Es ist
also für die neue Einrichtung nur die Beschaffung eines billigen, marktgängigen Uhr-Werkes
und im Fahrpreisanzeiger selbst die Anbringung eines einzigen Hebels erforderlich.
Tn der Zeichnung ist die neue Einrichtung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Es
sind nur die in Betracht kommenden Teile gezeichnet.
α ist das Gehäuse des Fahrpreisanzeigers,
b die Unruhe des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes, c der zur Arretierung der Unruhe während der
Außerdienststellung des Fahrpreisanzeigers dienende Arretierungsschieber, d das Gehäuse für
ίο das Pannenuhrwerk, e die Schrauben zur Befestigung
des Gehäuses d am G ehäuse a, f die Unruhe des Pannenuhrwerkes, g ein zur Arretierung
der Unruhe f dienender Hebel, h eine Feder, welche den Hebel g in die Arretierstellung
zu ziehen sucht, i ein im Fahrpreisanzeiger drehbar gelagerter doppelarmiger Hebel,
welcher mit dem einen Arm durch eine Öffnung k des Gehäuses α in das Gehäuse d
hineinragt und den Hebel g entgegen der Wirkung der Feder h und mit dem anderen
Arm den Arretierungsschieber c verschieben kann. I ist ein am Arretierungsschieber c befestigter.
Stift, an welchem der eine Arm des Hebels i anliegt, m ist eine Feder, welche
bestrebt ist, den Arretierungsschieber c in diejenige Stellung zu schieben, in welcher er die
Unruhe b freigibt, η ist ein Exzenter, mittels
dessen der Hebel i aus der einen Endstellung entgegen der Wirkung der Feder 0 in die andere
Endstellung verschoben werden kann.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Stellung ist der Hebel * durch das Exzenter η
entgegen der Wirkung der Feder 0 angehoben. Der eine Arm des Hebels i hat den Arretierungshebel
g entgegen der Wirkung der Feder h so verschoben, daß er die Unruhe f des
Pannenuhrwerkes freigibt. Es werden daher die Pannenuhrzeiger entsprechend der Zeitdauer
der Panne vorwärtsgehen.
Der andere Arm des Hebels i hat mittels des Stiftes I den Arretierungsschieber c entgegen
der Wirkung der Feder m so verschoben, daß die Unruhe b des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes
arretiert ist. Es tritt daher also während der Zeitdauer der Pannen eine Steigerung
des angezeigten Fahrpreises nicht ein.
Wird nach Beendigung der Panne das Exzenter η in die punktierte Lage umgestellt,
so wird der Hebel i durch die Feder 0 in die andere Endlage gezogen, in welcher er einerseits
den Arretierungshebel g freigibt, so daß dieser durch die Feder h in die Arretierstellung
gezogen wird, und andererseits den Arretierungsschieber c der Wirkung der Feder m
überläßt, so daß die Unruhe b freigegeben wird. Bei dieser Stellung des Exzenters η
findet also eine Steigerung des' Fahrpreises entsprechend der Länge der Wartezeit statt,
während die Pannenuhrzeiger unverrückt in ihrer Stellung verbleiben.
Die Schrauben e, mittels welcher das Gehäuse d des Pannenuhrwerkes am Gehäuse a
befestigt ist, haben ihre Köpfe im Innern des Gehäuses a, so daß das Pannenuhrwerk erst
nach Öffnung des Fahrpreisanzeigers zuganglieh gemacht werden kann. Jede willkürliche
Verstellung des oder der Pannenuhrzeiger ist daher ausgeschlossen.
Der Fuhrwerksbesitzer hat nur nötig, von der durch das Pannenuhrwerk angezeigten
Zeit (z. B. 6 h 50) diejenige Zeit (z. B. 4 h 30), welche das Pannenuhrwerk bei der Inbetriebsetzung
des Fahrzeuges zeigte, abzuziehen, um die Gesamtzeitdauer der seit der letzten Kontrolle stattgehabten Pannen zu ermitteln.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung an Fahrpreisanzeigern zur Registrierung der Pannen, gekennzeichnet durch ein besonderes, in einem abgeschlossenen Gehäuse befindliches und auf oder in dem Gehäuse des Fahrpreisanzeigers befestigtes Uhrwerk und durch einen in zwei Endlagen verschiebbaren Hebel, welcher in der einen Endstellung die Unruhe des Pannenuhrwerkes freigibt und die Unruhe des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes arretiert, in der anderen Endstellung die Unruhe des Pannenuhrwerkes arretiert und die Unruhe des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes freigibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216646C true DE216646C (de) |
Family
ID=478035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216646D Active DE216646C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216646C (de) |
-
0
- DE DENDAT216646D patent/DE216646C/de active Active
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