DE216646C - - Google Patents

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DE216646C
DE216646C DENDAT216646D DE216646DC DE216646C DE 216646 C DE216646 C DE 216646C DE NDAT216646 D DENDAT216646 D DE NDAT216646D DE 216646D C DE216646D C DE 216646DC DE 216646 C DE216646 C DE 216646C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

Siahezticfycn §a\o\ \ I'cr m Ib.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 216646 KLASSE 42j?. GRUPPE
CONRAD HAMMER in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1908 ab.
Bei den bekannten Vorrichtungen zur Registrierung der Pannen, d. h. zur Registrierung derjenigen Zeiten, während welcher ein mit einem Fahrpreisanzeiger ausgestatteter Mietswagen infolge Störungen des Motors, Beschädigung an den Reifen o. dgl., an der Weiterfahrt verhindert ist, besteht die Registriervorrichtung für die Pannen aus einem in den Fahrpreisanzeiger selbst eingebauten Zählwerk,
ίο dessen Angaben durch Schaulöcher des Apparates sichtbar sind, und erfolgt der Antrieb dieser Registriervorrichtung durch das Uhrwerk des Fahrpreisanzeigers selbst, und zwar mittels eines besonderen in den Apparat eingebauten Räderwerkes, welches nach Einrückung eines ein- und ausrückbaren Zahnrades von dem Uhrwerk des eigentlichen Fahrpreisanzeigers angetrieben wird.
Um während der Panne die Steigerung des
ao Fahrpreises durch den Antrieb des Uhrwerkes zu verhindern, erfolgt, der Antrieb der Fahrpreisanzeigevorrichtung durch das Uhrwerk gleichfalls mittels eines ein- und ausrückbaren Zahnrades, welches ausgerückt wird, wenn das den Antrieb der Pannenkontrolle vermittelnde Zahnrad eingerückt wird. Um diese Vorrichtungen an Fahrpreisanzeigern anbringen zu können, ist der Einbau einer größeren Anzahl von Teilen, Hebeln, ausrückbarer Zwischenräder, eines besonderen Zählwerkes, die Anbringung von Schaulöchern usw. notwendig. .Es ist ferner ein Nachteil, daß der Antrieb der Registriervorrichtung durch das Uhrwerk des Fahrpreisanzeigers selbst erfolgt, welches besonders kräftig gebaut sein muß, da es die Anzeigevorrichtung für den Fahrpreis weiterzuschalten hat. Da die Pannen unter Umständen eine stundenlange Dauer haben können, so wird das kräftige Uhrwerk des Fahrpreisanzeigers während dieser ganzen Dauer in Anspruch genommen und muß um so öfter und um so. eher wieder aufgezogen werden.
Nach der vorliegenden Erfindung wird zur Registrierung der Pannen eiii gewöhnliches Uhrwerk benutzt, wie es im Handel billig käuflich ist, bei welchem in bekannter Weise die Zeitdauer nach Minuten oder anderen Zeitabschnitten mittels eines oder zweier Zeiger angezeigt wird. Dieses Uhrwerk wird in einem geschlossenen, von außen unzugänglichen und erst nach öffnung des Fahrpreisanzeigers abschraubbaren . Gehäuse auf oder in dem Fahrpreisanzeiger befestigt. Im Fahrpreisanzeiger selbst ist ein zwischen zwei Endstellungen drehbarer Hebel angebracht, welcher mit einem Arm durch das Gehäuse des Fahrpreisanzeigers hindurch in das Pannenuhrwerk hineinragt und in der einen Endstellung die Unruhe des Uhrwerkes arretiert, in der anderen freigibt, und welcher mit seinem anderen Arm in seiner einen Endstellung die Unruhe des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes freigibt, in der anderen arretiert. Zur Arretierung der Unruhe des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes wird der im Fahrpreisanzeiger bereits vorhandene Arretierungsschieber benutzt, welcher zur Arretierung des Uhrwerkes während der Außerdienststellung des Fahrpreisanzeigers dient. Es ist also für die neue Einrichtung nur die Beschaffung eines billigen, marktgängigen Uhr-Werkes und im Fahrpreisanzeiger selbst die Anbringung eines einzigen Hebels erforderlich.
Tn der Zeichnung ist die neue Einrichtung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Es sind nur die in Betracht kommenden Teile gezeichnet.
α ist das Gehäuse des Fahrpreisanzeigers, b die Unruhe des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes, c der zur Arretierung der Unruhe während der Außerdienststellung des Fahrpreisanzeigers dienende Arretierungsschieber, d das Gehäuse für
ίο das Pannenuhrwerk, e die Schrauben zur Befestigung des Gehäuses d am G ehäuse a, f die Unruhe des Pannenuhrwerkes, g ein zur Arretierung der Unruhe f dienender Hebel, h eine Feder, welche den Hebel g in die Arretierstellung zu ziehen sucht, i ein im Fahrpreisanzeiger drehbar gelagerter doppelarmiger Hebel, welcher mit dem einen Arm durch eine Öffnung k des Gehäuses α in das Gehäuse d hineinragt und den Hebel g entgegen der Wirkung der Feder h und mit dem anderen Arm den Arretierungsschieber c verschieben kann. I ist ein am Arretierungsschieber c befestigter. Stift, an welchem der eine Arm des Hebels i anliegt, m ist eine Feder, welche bestrebt ist, den Arretierungsschieber c in diejenige Stellung zu schieben, in welcher er die Unruhe b freigibt, η ist ein Exzenter, mittels dessen der Hebel i aus der einen Endstellung entgegen der Wirkung der Feder 0 in die andere Endstellung verschoben werden kann.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Stellung ist der Hebel * durch das Exzenter η entgegen der Wirkung der Feder 0 angehoben. Der eine Arm des Hebels i hat den Arretierungshebel g entgegen der Wirkung der Feder h so verschoben, daß er die Unruhe f des Pannenuhrwerkes freigibt. Es werden daher die Pannenuhrzeiger entsprechend der Zeitdauer der Panne vorwärtsgehen.
Der andere Arm des Hebels i hat mittels des Stiftes I den Arretierungsschieber c entgegen der Wirkung der Feder m so verschoben, daß die Unruhe b des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes arretiert ist. Es tritt daher also während der Zeitdauer der Pannen eine Steigerung des angezeigten Fahrpreises nicht ein.
Wird nach Beendigung der Panne das Exzenter η in die punktierte Lage umgestellt, so wird der Hebel i durch die Feder 0 in die andere Endlage gezogen, in welcher er einerseits den Arretierungshebel g freigibt, so daß dieser durch die Feder h in die Arretierstellung gezogen wird, und andererseits den Arretierungsschieber c der Wirkung der Feder m überläßt, so daß die Unruhe b freigegeben wird. Bei dieser Stellung des Exzenters η findet also eine Steigerung des' Fahrpreises entsprechend der Länge der Wartezeit statt, während die Pannenuhrzeiger unverrückt in ihrer Stellung verbleiben.
Die Schrauben e, mittels welcher das Gehäuse d des Pannenuhrwerkes am Gehäuse a befestigt ist, haben ihre Köpfe im Innern des Gehäuses a, so daß das Pannenuhrwerk erst nach Öffnung des Fahrpreisanzeigers zuganglieh gemacht werden kann. Jede willkürliche Verstellung des oder der Pannenuhrzeiger ist daher ausgeschlossen.
Der Fuhrwerksbesitzer hat nur nötig, von der durch das Pannenuhrwerk angezeigten Zeit (z. B. 6 h 50) diejenige Zeit (z. B. 4 h 30), welche das Pannenuhrwerk bei der Inbetriebsetzung des Fahrzeuges zeigte, abzuziehen, um die Gesamtzeitdauer der seit der letzten Kontrolle stattgehabten Pannen zu ermitteln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung an Fahrpreisanzeigern zur Registrierung der Pannen, gekennzeichnet durch ein besonderes, in einem abgeschlossenen Gehäuse befindliches und auf oder in dem Gehäuse des Fahrpreisanzeigers befestigtes Uhrwerk und durch einen in zwei Endlagen verschiebbaren Hebel, welcher in der einen Endstellung die Unruhe des Pannenuhrwerkes freigibt und die Unruhe des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes arretiert, in der anderen Endstellung die Unruhe des Pannenuhrwerkes arretiert und die Unruhe des Fahrpreisanzeigeruhrwerkes freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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