DE216455C - - Google Patents

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DE216455C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

hUi ■
^ Λ-ν
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21«. GRUPPE
Gesprächszähler für Fernsprechämter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1907 ab.
Es sind Gesprächszählerschaltungen bekannt, bei denen die Zählung durch Sperrung des Zählerankers zunächst verhindert wird und erst möglich ist, wenn der Anker durch die seitens der Gehilfin bewirkte Aufhebung der Sperrung freigegeben ist. Als Sperrvorrichtung dient dort der Anker eines Hilfs- oder A'uslösemagneten, der bei seiner Erregung seinen Anker aus der Sperrstellung bewegt. Gegenüber diesen Einrichtungen kennzeichnet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß nicht der Zähleranker selbst, sondern die das Fortschalten des Zählwerkes bewirkende Klinke durch den Anker des Auslösemagneten bis zu einem geeigneten Augenblick gesperrt gehalten wird, und zwar geschieht dies in der Weise, daß die Klinke auch nach Anziehen des Zählerankers durch den Anker des Auslösemagneten so lange außer der Eingriffstellung gehalten wird, bis der letztgenannte Anker beim Erregen seines Magneten die Klinke freigibt, so daß diese alsdann erst unter Federkraft in ihre Eingriffstellung geht. Hierdurch wird erreicht, daß nur nach vorhergehender Aufhebung der Klinkensperrung eine Fortschaltung des Zählwerkes beim Zurückgehen des Zählerankers erfolgt, während im anderen Falle die Zählung unterbleibt. Vor der älteren Einrichtung hat die neue Anordnung den Vorteil, daß die von dem Hilfsmagneten zu leistende Auslösearbeit geringer ausfällt.
Auf der Zeichnung ist eine zweckmäßige Ausführungsform des. neuen Gesprächszählers dargestellt, jedoch unter Fortlassung der Leitungen und Kontakte, durch welche der Apparat mit dem Vielfachschalter und den in Betracht kommenden Teilnehmerleitungen verbunden wird. Fig. 1 zeigt den Apparat von oben gesehen. Fig. 2 ist eine Ansicht von vorn in teil weisem Schnitt, desgleichen Fig. 3. Während jedoch in den Fig. 1 und 2 der Zähleranker in der Ruhestellung gezeichnet ist, befindet er sich bei der Fig. 3 in der Arbeitsstellung. Alle drei Figuren zeigen den Anker des Auslösemagneten in der Ruhelage. Bei den Fig. 4 und 5, von denen die Fig. 4 eine Ansicht von oben, die Fig. 5 eine Ansicht von vorn in teilweisem Schnitt ist, befindet sich sowohl der Zähleranker als auch der Anker des Auslösemagneten in der Arbeitslage und demgemäß die Fortschalteklinke des Zählwerkes in der Eingriff stellung. Fig.. 6 schließlich zeigt gesondert die Art der Einregulierung des Ankers am Auslösemagneten.
In den Figuren bezeichnet α den Zählerelektromagneten, vor dessen Kern b der Zähleranker c beweglich gelagert ist. An dem Zähleranker ist die Fortschalteklinke d drehbar befestigt, die in das auf der Welle f sitzende Schalträdchen g eingreift und das Zahlenrädchen h des Zählwerkes schrittweise weiter dreht. Um ein Zurückgehen der Zählwerkwelle f zu verhindern, ist eine Sperrklinke k vorgesehen. Außer dem eigentlichen Zählermagneten α weist der Apparat noch einen kleineren Hilfs- oder Auslöseelektromagneten m auf, welcher zwischen dem Zählwerk und dem Zähleranker angebracht ist. Der Anker η
dieses Magneten trägt an seinem freien Ende einen kleinen Stift o, der in der Ruhelage des Ankers (Fig. ι und 2) über die Fortschalteklinke d greift, in der Arbeitsstellung des Ankers (Fig. 4 und 5) dagegen von der Klinke abgezogen ist. Die Anker c und η stehen unter der Wirkung von Federn r und s, von denen die letztgenannte mittels einer Schraube t und eines Winkelhebels u (Fig. 6) einreguliert werden kann. Auch an der Fortschalteklinke d greift eine Feder υ an, welche bestrebt ist, die Klinke in die Höhe zu drücken. Sämtliche Teile sind in einem gemeinsamen Rahmen oder Mantel w befestigt, der gleichzeitig zum Befestigen des Apparates an dem zugehörigen Gestell dient.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Beim Einsetzen des Abfragestöpsels in die Klinke des anrufenden Teilnehmers wird der Zählerelektromagnet α erregt und demgemäß der Zähleranker c aus der Ruhelage (Fig. τ und 2) in die Arbeitslage (Fig. 3) bewegt. Da der Auslösemagnet m noch nicht erregt ist und der Stift 0 seines Ankers η infolgedessen noch über die Fortschalteklinke d greift, kann die Klinke unter der Wirkung der Feder ν nicht hinter den nächstfolgenden Zahn angehoben werden, sondern verbleibt in einer solchen Lage (Fig. 3), daß sie beim etwaigen Zurückgehen des Zählerankers c wieder in die alte Zahnlücke zu liegen kommt und also eine Fortschaltung des Rädchens g nicht bewirkt. Erst wenn durch vorübergehende Erregung des Elektromagneten m der Anker η in die Arbeitslage gebracht und der Stift 0 von der Fortschalteklinke d abgezogen ist (Fig. 4 und 5), kann die Fortschalteklinke d sich unter der Wirkung der Feder υ in die nächste Zahnlücke legen, so daß alsdann erst eine Weiterschaltung des Zählwerkes erfolgen kann, wenn beim Ziehen des Abfragestöpsels der Zählerelektromagnet α stromlos und der Zähleranker c durch die Feder r in die Ruhelage zurückgezogen wird. Hierbei greift der Stift 0 des Ankers η aufs neue über die Klinke d, so daß die Teile des Apparates die in den Fig. ι und 2 dargestellte Ruhelage wieder einnehmen.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt; so könnte die Fortschalteklinke d statt durch den Stift 0 des Ankers ,n auch durch einen geeignet gestalteten Ansatz 0. dgl. des Ankers außer der Eingriffstellung gehalten werden, wenn dabei nur erreicht wird, daß die Klinke auch bei Anzug des Zählerankers außer der Eingriffstellung bleibt und erst bei Veränderung der Lage des Ankers vom Hilfsmagneten im geeigneten Augenblick freigegeben wird.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Gesprächszähler für Fernsprechämter, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschalteklinke (d) des Zählwerkes (h) durch eine Sperrung (0) außer der Eingriffstellung (Fig. 5) gehalten und erst dann in diese Stellung gebracht wird, wenn die Sperrung seitens der Gehilfin aufgehoben wird, so daß nur in diesem Fall eine Fortschaltung des Zählwerkes möglich ist.
2. Gesprächszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschalteklinke (d) des Zählwerkes (h) auch nach Anziehen des Zählerankers (c) durch den Anker (n) eines Auslösemagneten fm) so lange außer der Eingriffstellung gehalten wird, bis dieser letztgenannte Anker beim Erregen oder Stromlosmachen seines Magneten die Klinke freigibt, so daß diese alsdann erst unter Federkraft (v) in die Eitigriffstellung geht, zum Zwecke, beim Zurückgehen des Zähleränkers nur dann eine Fortschaltung des Zählwerkes zu bewirken, wenn zuvor die Sperrung der Fortschalteklinke. durch den Anker des Auslösemagneten aufgehoben ist.
3. Gesprächszähler nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen am Anker (n) des Auslösemagneten fm) sitzenden Anschlag, Stift (0) o. dgl., welcher bei der Ruhelage des Ankers (n) über die Fortschalteklinke fd) greift und diese auch nach Anziehen des Zählerankers (c) so lange niedergedrückt hält, bis er beim Erregen des Auslösemagneten und Anziehen seines Ankers von der Klinke abgezogen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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