DE216198C - - Google Patents

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DE216198C
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oil
pressure
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/38Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with a separate pump; Central lubrication systems
    • F16N7/40Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with a separate pump; Central lubrication systems in a closed circulation system

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
216198 KLASSE 47e. GRUPPE
Kreislauf ausführt. ·
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmiervorrichtung mit vollständig geschlossenem Kreislauf des Schmiermittels, die für alle Arten von festen oder beweglichen Maschinen anwendbar ist! Das Schmieröl, das durch eine fumpe nach den verschiedenen der Reibpng unterworfenen Teilen der Maschine gedrückt wird, fließt von diesen Teilen ab und vereinigt sich an einem tiefer gelegenen Punkt der Maschine, von wo
ίο es zu der erwähnten Pumpe zurückgeführt wird, um von neuem in die Maschine hineingedrückt zu werden.
■ Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein das frische Material aufnehmender Behälter ■ is und ein selbsttätiger Verteiler benutzt, durch welchen die Druckpumpe von dem Behälter aus gespeist wird, wenn das den Kreislauf ausführende Schmieröl beginnt zu versiegen. Die Erneuerung des Schmieröles wird dadurch dauernd gesichert und die Schmierung bleibt immer gleichmäßig, so daß jede Gefahr des Erhitzens und Anfressens der aufeinander reibenden Teile wegen Mangel an Öl oder. Fett ausgeschlossen ist. Außerdem wird bei der neuen Schmiervorrichtung noch ein besonderer Behälter vorgesehen, der zum Aufspeichern des Überschusses an bereits gebrauchtem Öl dient, wenn das Förderungsvermögen der Druckpumpe verringert wird.
Der Verteiler kann aus einem einfachen Schieber oder einem anderen ähnlichen Teil bestehen, das durch den Druck des Schmiermittels in dem Kanal, der dasselbe der Druckpumpe wieder zuführt, eingestellt wird.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Fig. ι stellt die ganze Schmiervorrichtung in Ansicht, zum Teil im Schnitt dar.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den das frische Schmieröl aufnehmenden Behälter und den Verteiler.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt einer Ausführungsform des Schmierölbehälters mit Verteiler.
Fig. 4 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 3, und die
Fig. 5 und 6 sind zwei senkrechte Schnitte nach den Linien B-B und C-C der Fig. 4.
In Fig. ι ist z. B. ein Automobilmotor 1 dargestellt. Der Boden der Kurbelkammer dieses Motors ist so eingerichtet, daß sich dort das Öl, welches von den geschmierten Teilen abfließt, ansammelt. Am Boden der Kurbelkammer ist eine Pumpe 2 angeordnet, die dauernd durch den Motor mittels einer beliebigen Kraftübertragung angetrieben wird. Die Pumpe, saugt das Öl aus der Kurbelkammer durch eine Röhre 3, welche über dem Boden der Kurbelkammer und unterhalb eines aus Metallgewebe dargestellten, die Unreinigkeiten zurückhaltenden Siebes 4 mündet.
Das durch die Pumpe 2 angesaugte Öl wird durch ein Rohr 5 in den in Fig. 2 besonders im Schnitt gezeichneten Apparat 13 geführt. Das Öl tritt in diesen Apparat unten in einen Zylinder 6 ein, und zwar unterhalb eines Kolbens 7, der sich frei, in dem Zylinder 6 bewegt.
An der Seite dieses Zylinders ist eine Pumpe 8 befestigt, deren Fördervermögen geregelt werden kann. Die Pumpe 8, die mechanisch angetrieben wird, saugt das Öl durch einen Kanal 9 aus dem unteren Teil des Zylinders 6 und drückt es in ein Rohr 10, das entweder unmittelbar zum Motor oder zu einem an sich bekannten Verteiler führt.
Der obere Teil des Zylinders 6 ist mit frischem Öl gefüllt: und' durch einen Deckel 11 dicht abgeschlossen. . Er steht durch eine Röhre 12 mit dem das frische Öl aufnehmenden Behälter 13 in Verbindung, innerhalb dessen zweckmäßig auch der Zylinder 6 und die Pumpe 8 angeordnet sind.
In dem Kanal 5 ist ein Rückschlagventil 14 angeordnet, während die Pumpe 8 mit einem Saugventil 15 und einem Druckventil 16 versehen ist. ' .
Der Kanal 9-mündet mit zwei Öffnungen 17, 18 in den Zylinder 6, die derart angeordnet sind, daß der Kolben 7 die untere. Öffnung 17 versperrt, wenn er am tiefsten Punkte seiner Bewegung angekommen ist, während er bei
seiner Aufwärtsbewegung die Öffnung 17 allmählich öffnet und gleichzeitig die obere Öffnung 18 in demselben Maße verschließt.
·. ·:' Die Vorrichtung wirkt wie folgt:
Das regelbare Fördervermögen der Druckpumpe 8 kann entweder größer oder kleiner als das der Pumpe 2 sein, deren Fördervermögen unveränderlich ist (oder vielmehr unveränder-
■ lieh im Verhältnis zur Motorgeschwindigkeit),
solange sich Öl. am Boden der Kurbelkammer befindet. Wenn die Pumpe 2 in den Zylinder 6 mehr Öl drückt, als die Pumpe 8 aus dem Zylinder 6 absäugt, so hebt sich der Kolben 7
.·';■ und ein Teil des frischen Öles fließt aus dem Zylinder 6 in den. Behälter 13 zurück. . Wenn
anderseits die Pumpe 8 mehr Öl absaugt, als die Pumpe 2 fördert, was dann stattfindet, wenn sich kein Öl am Boden der Kurbelkammer
, : vorfindet, so sinkt der Kolben 7 im Zylinder 6 wieder nach unten. Der Kolben 7 sinkt hierbei
unter die Öffnung 18 und schließt die Öffnung 17. Von diesem Augenblick ab saugt ·. die Pumpe 8 frisches Öl in den Zylinder 6, wodurch sie die den Kreislauf ausführende Ölmenge so lange vergrößert, bis das Fördervermögen der Pumpe 2 wieder genügend ist, worauf die Schmiervorrichtung in derselben Weise wie zuvor weiter wirkt.
Die durch Entweichen, Durchsickern, Verbrennen usw. entstehenden Ölverluste werden also selbsttätig ausgeglichen, ohne daß der die Maschine Bedienende, der bisher in üblicher
■ Weise das Fördervermögen der Druckpumpe 8
■regelte, dem Ölen besondere Aufmerksamkeit zu widmen braucht. Natürlich muß er darauf achten, daß nicht das frische Öl in dem Behälter 2 ausgeht, was z. B. immer durch eine Standröhre oder ein Standglas leicht beobachtet werden kann.. Diese Beobachtung ist aber unvergleichlich einfacher, als wenn es sich darum handelte, z. B. das Vorhandensein von Öl in der Kurbelkammer oder das Fördervermögen der Zirkulationspumpe 2 festzustellen.
In der zuvor beschriebenen Vorrichtung bildet der Kolben 7 den Verteiler, der durch den Druck des■■ Öles in dem Kanal 5, der das ÖL von der Pumpe 2. nach der Pumpe 8 führt, beeinflußt wird.
Die Fig. 3 bis 6 zeigen eine andere Ausführungsform, bei welcher der Verteiler außerdem mit einem kleinen Kolbenschieber 19 verseben ist, der in einer Röhre 20 beweglich ist. Die Röhre 20 ist mit einer Quer öffnung 21 versehen, die einerseits in den das frische Öl aufnehmenden Behälter 13 und anderseits in einen Behälter 22 mündet. Der Kolben 19 steht unter dem Druck einer Feder 23, während auf'die andere Seite des Kolbens das Öl drückt, welches durch die Zirkulationspumpe 2 in den Zylinder 6 unter den mit einem Gewicht 24 belasteten Kolben 7 gedrückt wird. Der Zylinder 6 ist oben offen und nimmt über dem . Kolben 7 im Gegensätze zu der erstbeschriebenen Vorrichtung kein Öl auf.
Außerdem ist noch eine Hülse 28 mit einem Schieber 25 vorgesehen, der durch eine Feder 26 hochgehalten und periodisch durch einen Daumen 27 derart niedergedrückt wird, daß eine :■ mit dem Zylinder 6 verbundene Kammer 31 absatzweise mit dem Behälter 22 in Verbindung gebracht wird, an dem die Saugrohre der in beliebiger Anzahl vorhandenen Druckpumpen 8 angeschlossen sind.
Die Kolben dieser Pumpen werden durch Federn 29 und durch Daumen 30 in Bewegung gesetzt. Ihr Hub kann nach Erfordernis durch geeignete, nicht den Gegenstand der Erfindung bildende Mittel geregelt werden. Die Einstellung der Daumen 27 und 30 zueinander wird, derart gewählt, daß die Verbindung des Behälters 22 mit der Kammer 31 am Ende des Druck- und Saughubes der Pumpen unterbrochen wird, um zu verhindern, daß der unter dem Kolben 7 herrschende Druck auf die Ventile der Pumpen 8 wirkt.
Wenn das Fördervermögen der Pumpe 2 größer als das der Pumpen 8 ist, wird Öl im Überschuß im Zylinder 6 angesammelt, wodurch sich der Kolben 7 hebt. Der Schieber 19 wird durch den Druck des Öles' in seiner hinteren Stellung gehalten, wodurch die Öffnung 21 abgeschlossen und so die Verbindung des Behälters 13 mit dem Saugbehälter 22 unterbrochen ist. Wenn im Gegensatz hierzu die Pumpen 8 mehr Öl aus dem Zylinder saugen, als die Zirkulationspumpe 2 in den Zylinder fördert, so senkt sich der Kolben 7 und ver-
schließt die Eintrittsöffnung der Kammer 31. Der Druck des Öles auf den Kolben 19 wird hierdurch aufgehoben, so daß der Kolben 21 unter der Wirkung der Feder 23 den Kanal 21 öffnet. Die Pumpen 8 saugen alsdann das frische Öl des Behälters 13 durch den Kanal 21 und den Behälter 22 an, bis das Fördervermögen der Zirkulationspumpe wieder normal ist und der Kolben. 7. von neuem, ansteigt.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel ist mit der Kammer 31 ein Druckanzeiger verbunden, der es ermöglicht, in jedem Augenblick festzustellen, ob sich die Schmierung ausschließlich mit bereits gebrauchtem Öl vollzieht, oder ob frisches Öl angesaugt wird. Dieser Anzeiger besteht z. B. aus einem einfachen Kolben 32, welcher unter dem Druck des Öles in einem Zylinder 33 ansteigt und infolge seiner Schwere fällt, wenn dieser Druck aufhört.
Die Stange dieses Kolbens endigt in einer Scheibe 34, die sich in einer Glasröhre 35 bewegt. Der Apparat kann auch mit Anzeigevorrichtungen versehen werden, die durch Scheiben 36 das Fördervermögen der Pumpen 8 anzeigen.
Die konstruktiven Teile der Pumpen und ihre . Röhrenverbindungen, sowie die Antriebsmittel, die Einrichtung und Anordnung des Verteilers usw. können in beliebiger Weise den vorhandenen Verhältnissen entsprechend geändert werden.
Es ist noch darauf hinzuweisen, daß die vorliegende Vorrichtung dazu benutzt werden kann, in der Kurbelkammer stets denselben Ölstand aufrechtzuerhalten. Es genügt hierzu, die Mündung der Überlaufröhre 3 auf die gewünschte Höhe einzustellen. Demzufolge ist die Erfindung sowohl für die Fälle geeignet, wo die zu schmierenden Teile mit Öl begossen werden, als auch für solche, wo das Öl unter Druck zugeführt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schmiervorrichtung mit Druckpumpen, bei der das Schmiermittel einen geschlossenen Kreislauf ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß der das bereits gebrauchte Schmieröl von der Kurbelkammer der Maschine nach der Druckpumpe (8) zurückführende Kanal (5) mit einem den Überschuß, dieses Öles aufspeichernden Behälter (6) in Verbindung steht, der mit einem Verteiler (7) oder (19) versehen ist, welcher die Saugleitung der Druckpumpe (8) mit einem das frische Schmieröl aufnehmenden Behälter (13) selbsttätig verbindet, sobald der Überschuß des Öles erschöpft ist.
2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Behälter (6), in dem sich ein zweckmäßig mit einem Gewicht belasteter Kolben (7) bewegt, und der Saugleitung der Druckpumpe (8) durch einen Schieber (25) am Anfange eines jeden Hubes unterbrochen wird, damit eine Übertragung des in dem Kanal herrschenden Druckes auf die Ventile der Pumpe (8) am Anfange eines jeden Hubes vermieden wird.
3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Öles im Behälter (6) durch einen beliebigen Druckanzeiger äußerlich sichtbar gemacht wird, damit man erkennen kann, ob sich die Schmierung mit neuem oder bereits gebrauchtem Öl vollzieht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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