DE2160643B2 - Ladevorrichtung fuer eine abbaumaschine - Google Patents

Ladevorrichtung fuer eine abbaumaschine

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DE2160643B2 DE19712160643 DE2160643A DE2160643B2 DE 2160643 B2 DE2160643 B2 DE 2160643B2 DE 19712160643 DE19712160643 DE 19712160643 DE 2160643 A DE2160643 A DE 2160643A DE 2160643 B2 DE2160643 B2 DE 2160643B2
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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    • E21D9/12Devices for removing or hauling away excavated material or spoil; Working or loading platforms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/68Machines for making slits combined with equipment for removing, e.g. by loading, material won by other means

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Description

Die Erfindung betrifft eine Ladevorrichtung für eine Abbaumaschine, die an ihrem mit einem Fahrwerk, insbesondere einem Raupenfahrwerk, versehenen Maschinengestell einen schwenkbaren Ausleger mit einer an dessen Kopfende angeordneten angetriebenen Schneidwalze od. dgl. aufweist, wobei die Ladevorrichtung aus einer unterhalb des Auslegers angeordneten, zur Sohle geneigten Ladeschurre mit einem darüber hinweg beweglichen schwenkbaren Ladearm und einer sich von der Ladeschurre bis zur Maschinenrückseite erstreckenden Fördervorrichtung besteht.
Mit solchen Ladevorrichtungen ausgerüstete Abbaumaschinen werden zum Gewinnen von Mineralien, wie z. B. Ton, Gips u. dgl., sowie zum Auffahren von Tunneln, Stollen und sonstigen Strecken eingesetzt. Bekannt für diese Zwecke sind z. B. Abbaumschinen, die an ihrem mit einem Raupenfahrwerk versehenen Maschinengestell einen heb- und senkbaren sowie seitlich verschwenkbaren Ausleger aufweisen, der an seinem Kopfende eine rotierende Schneidwalze trägt und der mit einem Kettenkratzförderer als Ladeförderer versehen ist, welcher das von der Schneidwalze gelöste Gut aufnimmt und es zur Maschinenrückseite hin befördert, wo es z. B. über einen Abwerfer-Ausleger auf ein nachgeschaltetes Fördermitte! abgeworfen wird (DT-OS 19 21091 und DT-OS 19 21093). Bei mit solchen Ladeförderern ausgerüsteten Abbaumaschinen kann das rasche und vollständige Wegladen des Haufwerks mitunter Schwierigkeiten bereiten. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Aufnahme des Haufwerks durch die um die Schneidwalze herumlaufenden Kratzer des am Ausleger angeordneten Kettenkratzförderers erfolgen muß und wenn dabei die Kratzer eine kleinere Bauhöhe aufweisen als die an der Schneidwalze angeordneten Meißel. In diesem Fall läßt sich während der Gewinnungsarbeit keine nennenswerte Ladearbeit verdichten. Es muß dann die Gewinnungsarbeit vorübergehend eingestellt werden, um das Haufwerk zi verladen. Hierbei laufen die Gewinnungswerkzeuge leei mit. Ein restloses Verladen des Haufwerks bis zur Sohl« hin ist infolge des Überstandes der Meißel über da; Kratzerkettenband des Ladeförderers nicht möglich.
Es ist auch schon bekannt, Abbaumaschinen mi Ladevorrichtungen auszurüsten, die aus einer an de Kopfseite der Maschine angeordneten, zur Sohle hii geneigten Ladeschurre und einem als Kettenkratzförde rer ausgebildeten Ladeförderer bestehen, dem das voi der Ladeschurre aufgenommene Haufwerk vom ange triebenen Ladearmen zugeführt wird (DT-Gbn
f>5 66 01 190). Bei diesen Ladevorrichtungen liegt de Ladeförderer in der Mitte der Ladeschurre zwischei den beiden Ladearmen; er verläuft in der Längsachs der Maschine, wobei er sich durch eine tunnelartig
Portslöffnung des Maschinengestells erstreckt Die beiden Ladeanr.e können hier jeweils nur in einer Hubrichtung Ladearbeit verrichten, so daß ihre Ladekapazität begrenzt ist. Der Ladefördefer hat eine begrenzte Bunkerkapazität Da er durch die Portalöffnung des Maschinengestells hindurchgeführt ist, kann es in der Portalöffnung zu Fördergutstauungen und zu Verstopfungen des Förderers kommen.
Es sind auch Lesevorrichtungen für Abbaumaschinen bekannt, bei denen der aus einem Kettenkratzförderer bestehende Ladeförderer an der Maschinenseite, parallel zur Maschine.nlängsachse, angeordnet ist (FR-PS 13 15 544). Unterhalb des schwenkbaren Schneidauslegers ist dabei ein auf einem geneigten Förderboden umlaufender Flügelflachförderer vorgesehen, welcher das Haufwerk dem seitlichen Ladeförderer zuführt Die Verwendung eines solchen Flügelflachförderers für die Aufnahme des Haufwerks von der Sohle führt zu einer verhältnismäßig bauaufwendigen, schweren und sperrigen Gesamtanordnung der Ladevorrichtung.
Schließlich sind auch Ladevorrichtungen für mit schwenkbaren Schneidauslegern versehene Abbaumaschinen bekannt bei welchen ein als Kettenkratzförderer oder Flügelflachförderer ausgebildeter Stetigförderer sich bogenförmig um die Kopfseite der Maschine herum zur Maschinenseite hin und hier bis zur Maschinenrückseite erstreckt (Zeitschrift »Glückauf«, Nr. 6, vom 19. März 1970, Seite 280). Auch diese bogenförmig um die Maschine herumlaufenden Ladeförderer haben nur eine beschränkte Lade- und Bunkerkapazität.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ladevorrichtung der eingangs genannten Art bei Vermeidung der genannten Nachteile der bekannten Vorrichtungen in robuster Bauweise so auszubilden, daß sich das Haufwerk auch während der Gewinnungs-Lösearbeit möglichst vollständig mit erhöhter Ladeleistung verladen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Fördervorrichtung zwei Förderer vorgesehen sind, die zu beiden Seiten der Ladeschurre und seitlich außerhalb der Längsmittelachse der Maschine verlaufend an dieser angeordnet sind.
Bei d'eser Ausgestaltung der Ladevorrichtung erfolgt die Verladung des Haufwerks durch die an der Kopfseite der Maschine angeordnete schaufelartige Ladeschurre in Verbindung mit den beiden Förderern, die jeweils außerhalb der Maschinenlängsachse an der Maschinenseite angeordnet sind und über die gemeinss me Ladeschurre von dem darüber hinwegbeweglichen Ladearm beschickt werden. Bei der seitlichen Anordnung der Förderer ist es nicht erforderlich, die Förderer durch eine portalartige Öffnung des Maschinengestells hindurchzuführen, so daß die Gefahr von Haufwerkstauungen und Verstopfungen der Förderer nicht besteht. Aufgrund der seitlichen Anordnung der Förderer können diese von nur einem einzigen, ohne Leerhub arbeitenden Ladearm beschickt werden, der bei seiner einen Hubrichtung das Haufwerk dem rechten Förderer und bei seiner gegenläufigen Hubrichtung das Haufwerk dem linken Förderer zuführt. Dadurch ergibt sich insgesamt ein baulich verhältnismä Big einfaches, robustes und zugleich leistungsfähiges Ladesystem. Vorteilhaft ist auch, daß die beiden Förderer insgesamt einen verhältnismäßig großen Bunkerraum haben, so daß das an der Kopfseite der Maschine eeladene Haufwerk zeitweilig in einem oder auch in beiden Förderern gebunkert werden kann. Es ist möglich, über die beiden Förderer rückseitig getrennte Fördermittel oder aber auch nur ein einziges nachge schaltetes Fördermittel zu beschicken.
Es empfiehlt sich, die erfindungsgemäße Ladevorrichtung so auszubilden, daß die von der Ladeschurre zur Maschinenrückseite hin ansteigenden und sich seitlich an dem Aufbau des Auslegers vorbei zur Maschinenrückseite hin erstreckenden Förderer in Richtung auf ihr
ίο rückwärtiges Übergabeende einen zur Maschinen-Längsmittelachse hin konvergierenden Verlauf haben. Hierbei kann eine verhältnismäßig breite Ladeschurre verwendet werden, zu deren beiden Seiten die Aufgabeenden der Förderer angeordnet sind, die sich ihrerseits seitlich an dem Maschinenaufbau vorbei zur Maschinenrückseite hin erstrecken, wobei sie mit ihren rückwärtigen Abwurfenden in Nähe der Maschinenlängsachse liegen. Das Haufwerk kann daher etwa in der Streckenmitte auf ein nachgeschaltetes Fördermittel abgeworfen werden.
Vorzugsweise wird die Anordnung so getroffen, daß die Förderer entsprechend der rampenartigen Ladeschurre schräg nach oben ansteigen und im hinteren Bereich der Maschine an einer Stütze gelenkbeweglich
j 5 abgestützt sind. Für die beiden Förderer kann dabei eine gemeinsame Stütze an der Maschine angeordnet sein, welche die Förderer an ihrem etwa horizontal verlaufenden rückwärtigen Ansatz kardangelenkig abstützt. Es empfiehlt sich im übrigen, für die Förderer jeweils einen Kettenkratzförderer vorzusehen, dessen Rinne seitlich fest mit der Ladeschurre verbunden ist. Die Ladeschurre und die Förderer bilden hierbei eine Baueinheit, welche sich gegenüber dem Maschinengestell der Abbaumaschine verschwenken läßt. Dabei wird für das Heben und Senken der Ladeschurre und der hiermit verbundenen Förderer zweckmäßig ein Hubmechanismus vorgesehen. Eine besonders einfache bauliche Ausführung ergibt sich, wenn für das Heben und Senken der genannten Baueinheit die an der Maschine ohnehin vorhandenen seitlichen Abstützpratzen verwendet werden, welche mittels Druckzylinder heb- und senkbar sind.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Ladevorrichtung besteht der Ladearm aus einer über der feststehenden Ladeschurre pendelnd hin- und herbewegten, vorzugsweise in Draufsicht etwa dreieck- oder trapezförmigen Platte od. dgl„ deren Schwenklager in der Mitte der Ladeschurre angeordnet ist, so daß sie bei der hin- und hergehenden Pendelbewegung das Haufwerk den beiden seitlich angeordneten Förderern zuführt. Die Ladearm-Platte weist zweckmäßig zur Seite hin schräg abfallende Rampenflächen auf. Außerdem kann der Ladearm nil Mitnehmern versehen sein, welche die Übergabe des auf der Ladeschurre liegenden Haufwerks in die beiden Förderer unterstützen. Für den Ladearm kann ei/i gesonderter Schwenkantrieb, z. B. in Form eines Zylinder-Zugmittelantriebes, vorgesehen werden. Andererseits läßt sich die Anordnung aber auch so treffen.
<>o daß der Ladearm mit dem Ausleger synchron bewegbar ist. Dabei kann der Ladearm mit dem heb- und senkbaren und seitlich verschwenkbaren Ausleger getrieblich gekoppelt sein, derart, daß er von dem bei der Gewinnungsarbeit in horizontaler Richtung hin- und
i'S herbewegten Ausleger mitgenommen wird.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Ladevorrichtung ist ein restloses Verladen des Haufwerks während der Gewinnungs- bzw. Vortriebsarbeit möglich. Falls für
den Ladearm ein besonderer Antrieb vorgesehen wird, wird der Ladearm zweckmäßig schneller hin- und herbewegt als der Schneidausleger während der Abbauarbeit. Die Ladeschurre mit dem Ladearm und den Förderern läßt sich in der Höhe einstellen und somit s von der Sohle abheben, so daß sich die gesamte Maschine z. B. mittels ihres Raupenfahrwerks unbehindert fahren läßt. Die Ladevorrichtung ist robust, wenig störungsanfällig und leistungsfähig.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine mit einer erfindungsgemäßen Ladevorrichtung ausgerüstete Abbaumaschine in Seitenansicht; F i g. 2 die Abbaumaschine mit der Ladevorrichtung gemäß F i g. 1 in Draufsicht. ι s
Die dargestellte Abbau- und Vortriebsmaschine weist ein Raupenfahrwerk 10 auf, dessen beide Raupen 11 hydraulisch angetrieben und einzeln steuerbar sind. Das mit dem Raupenfahrwerk versehene Maschinengestell 12 trägt einen Drehstuhl 13, der mittels zweier Schwenkzylinder 14 um eine Vertikalachse schwenkbar ist. Die hydraulisch beaufschlagten Schwenkzylinder 14 sind zwischen dem Drehstuhl und dem Maschinengestell gelenkig eingeschaltet. An einem konsolenartigen Aufbau 15 des Drehstuhls 13 ist ein Ausleger 16 um eine waagerechte Schwenkachse 17 verschwenkbar gelagert. Zum Verschwenken des Auslegers 16 um die Achse 17 dienen Hubzylinder 18, die zwischen dem Ausleger 16 und dem Aufbau 15 des Drehstuhls gelenkig eingeschaltet sind. Der Ausleger 16 ist somit in horizontaler Ebene in Pfeilrichtung S und in vertikaler Ebene in Pfeilrichtung T gegenüber dem Maschinengestell schwenkbar.
An dem freien Kopfende des Auslegers 16 ist eine Schneidwalze 19 drehbar gelagert, die aus zwei mit Schneidwerkzeugen 20 bestückten Schneidrädern 21 besteht, welche zu einer Walze bzw. Trommel verbunden sind. Der Ausleger 16 wird in bekannter Weise von dem Gehäuse eines Getriebes 22 gebildet, über welches die Walze 19 angetrieben wird. Der Antrieb der Schneidwalze erfolgt vorzugsweise elektrisch, der des Raupenfahrwerks vorzugsweise mittels eines Hydraulikmotors. Der größere Energieverbraucher, die Walze, wird somit durch ein Antriebsaggregat angetrieben, das mit dem günstigeren Wirkungsgrad 4S arbeitet und kurzzeitig höhrere Leistungsspitzen aufnehmen kann.
Unterhalb des Auslegers 16 weist die Maschine an ihrer vorderen Seite eine schaufelartige Ladeschurre 23 auf, die von der Sohle zu dem Maschinengestell 12 hin rampenartig ansteigt und sich zum Abbaustoß hin verbreitert. Mit der Ladeschurre 23 sind seitlich zwei Laschenketten-Kratzförderer 24 verbunden, deren Kettenbänder in Fig.2 bei 25 angedeutet sind. Die Förderrinnen der beiden Kettenkratzförderer 24 sind bei 26 fest mit den Seitenflächen der Ladeschurre 23 verbunden, so daß die Ladeschurre mit den beiden Förderern 24 eine geschlossene Baueinheit bildet Wie F i g. 2 zeigt, sind die Förderer 24 so angeordnet daß sie zum hinteren Austragsende 27 hin konvergieren. Das ()0 gegenüberliegende Umkehrende 28 der beiden Förderer 24 liegt unmittelbar hinter der vorderen Stirnkante 23' der Ladeschurre geringfügig oberhalb der Sohle. Gemäß F i g. 1 steigen die beiden Förderer 24 von diesem Fördererende 28 entsprechend dem Neigungs- (,< winkel der Schurre 23 im Bereich 24' nach oben bis etwa zu einem auf dem Maschinengestell angeordneten Fahrersitz 29 an, wo sie in einen etwa waagerechten Förderabschnitt 24" übergehen, der nach hinten über die Masichine hinausragt. Die beiden Förderer 24 sind in diesem waagerechten Abschnitt 24" mittels einer Stütze 30 abgestützt, die mit dem Maschinengestell verbunden ist. Die Stütze 30 trägt an ihrem Kopf eine Querachse 31, welche an der Unterseite der Abschnitte 24" der Förderer 24 gelenkig angeschlossen ist. Die beiden Förderer 24 sind somit um die waagerechte Achse 31 sowie um eine senkrecht hierzu stehende Achse 32 kardangelenkig auf der Stütze 30 abgestützt. Entsprechend ist die Ladeschurre 23 um eine zur Achse 31 parallele Achse schwenkbar. Auf diese Weise ist die aus der Schurre 23 und den beiden Seitenförderern 24 bestehende Baueinheil gegenüber dem Maschinenge· stell in der Vertikalebene schwenkbar.
Die Maschine weist im vorderen und rückwärtigen Bereich jeweils zwei schräg ausgestellte, als Stützausleger dienende Pratzen 33 auf, die um horizontale Gelenkachsen 34 schwenkbar sind. Zur Verschwenkung dienen Hydraulikzylinder 35, die zwischen Maschinengestell und den nach oben abgewinkelten freien Enden der Pratzen 33 gelenkig eingeschaltet sind. Mit Hilfe dieser Hydraulikzylinder 35 lassen sich daher die Pratzen 33 um die Gelenke 34 verschwenken, um die Maschine während der Gewinnungsarbeit an der Sohle abzustützen und gegebenenfalls mit ihrem Raupenfahrwerk 10 von der Sohle abzuheben bzw. das Raupenfahrwerk von dem Gewicht der Maschine zu entlasten. Die vorderen Pratzen 33 liegen unterhalb der Ladeschurre 23. Mit Hilfe dieser Pratzen kann daher die Ladeschurre zusammen mit den Seitenförderern 24 von der Sohle abgehoben werden, um die Maschine frei verfahren zu können. Beim Abheben der Ladeschurre 23 und der vorderen Enden 28 der Förderer 24 schwenken die Rinnenstränge dieser Förderer um die Achse 31.
Unterhalb des Gewinnungsauslegers 16 ist auf der Oberseite der Ladeschurrc 23 ein Ladearm 36 um eine Achse 37 schwenkbar angeordnet. Die Achse 37 steht senkrecht auf der geneigten Rampenfläche der Ladeschurre 23. Der Ladearm 36 weist in Draufsicht eine etwa dreieck- bzw. trapezförmige Umrißform auf, wobei seine Seitenkanten 38 zur Stirnseite der Maschine hin gegereinander konvergieren. An den schräg verlaufenden SeitenVinten 38 sind Mitnehmer 39 befestigt. Der Ladearm steigt von seinen beiden schräg verlaufenden Seitenkanten 38 zu der in der Mittelebene liegenden Scheitellinie 40 hin rampenartig an. Zum Antrieb des Ladearms 36 sind am Maschinengestell zwei hydraulisch beaufschlagbare Zylinder 41 angeordnet, die über ein Zugmittel 42 mit der Laderampe verbunden sind. Die beiden Zugmittel 42 sind jeweils über eine Umlenkrolle 43 geführt. Mit Hilfe dieses Zugmitte!- Zylinderantriebs kann daher die Laderampe in Pfeilrichtung Q pendelnd auf der Ladeschurre hin und herbewegt werden.
Die vorstehend beschriebene Abbaumaschine wird wie erwähnt, durch die einzeln gesteuerten Raupenfahr werke fortbewegt und elektrohydraulisch angetrieber Die: elektrische Aniriebsenergie wird durch ein Schlepp kabel zugeführt Die an dem schwenkbaren Ausleger Ii angeordnete Schneidwalze 19 löst im Teilschnitt da anstehende Mineral. Die unterhalb des Ausleger befindliche Ladeschurre 23 nimmt das gelöste Gut au wobei der pendelnd arbeitende Ladearm 36 das Gut de beiden seitlich angeotdneten Kettenkratzförderern 2 zuführt Die Förderer 24 tragen das Gut ai Austragsende 27 in Förderwagen oder in ein sonstig! nachgeschaltetes Fördermittel aus. Aufgrund d<
it?
Anordnung der beiden Förderer 24 ergibt sich in den Förderrinnen dieser beiden Förderer ein verhältnismäßig großer Bunkerraum, so daß das an der Kopfseite der Maschine geladene Gut zeitweilig in dem einen oder in beiden Förderern gebunkert werden kann. Die hydraulisch ausfahrbaren Abstützpratzen 33 stützen die Maschine bei der Gewinnungsarbeil ab; sie bewirken daher eine hohe Standsicherheit und eine große Laufruhe der Maschine. Mit Hilfe der Abstützpratzen läßt sich das Raupenfahrwerk zur Durchführung von Reparaturarbeiten od. d|»l. anheben. Außerdem kann hiermit die Lade- und Fördervorrichtung für den Vorschub der Maschine von der Sohle abgehoben werden.
Der drehstuhlgelagerte Ausleger 16 trägt außer den beiden Schneidrädern 21 in seinem Gehäuse das direkt mit diesen Schneidrad«™ gekuppelte Getriebe sowie einen wassergekühlten Elektromotor. Die Schneidräder sind mit austauschbaren Meißeln bestückt; sie arbeiten unterschlägig, d. h. von oben nach unten in Pfeilrichtung R, wodurch sich ein optimaler Löseeffekt ergibt. Gegebenenfalls kann durch Wechseln der beiden Schneidräder der Drehsinn derselben geändert werden. Im Betrieb wird der Ausleger 16 mittels der beiden Schwenkzylinder horizontal verschwenkt, wobei ein voller Schwenkvorgang z. B. 25 Sekunden beträgt. Der Ladearm wird mit erhöhter Geschwindigkeit hin- und herbewegt, wobei ein Schwenkhub z. B. zwölf Sekunden in Anspruch nimmt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Ladearm mit dem Ausleger 16 so zu koppeln, daß er von diesem bei seiner Schwenkbewegung mitgenommen wird. In diesem Fall braucht derr Ladearm kein eigener Schwenkmechanismus zugeord net zu werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Ladevorrichtung für eine Abbaumaschine, die an ihrem mit einem Fahrwerk, insbesondere einem Raupenfahrwerk, versehenen Maschinengestell einen schwenkbaren Ausleger mit einer an dessen Kopfende angeordneten angetriebenen Schneidwalze o. dj[l. aufweist, wobei die Ladevorrichtung aus einer unterhalb des Auslegers angeordneten, zur Sohle geneigten Ladeschurre mit einem darüber hinweg beweglichen schwenkbaren Ladearm und einer sich von der Ladeschurre bis zur Maschinenrückseite erstreckenden Fördervorrichtung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß als Fördervorrichtung zwei Förderer (24) vorgesehen sind, die zu beiden Seiten der Ladeschurre (23) und seitlich außerhalb der Längsmittelachse der Maschine verlaufend an dieser angeordnet sind
    2. Ladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Ladeschurre (23) lur Maschinenrückseite hin ansteigenden und sich teitlich an dem Aufbau (15) des Auslegers (16) vorbei zur Maschinenrückseite hin erstreckenden Förderer (24) in Richtung auf ihr rückwärtiges Übergabeende einen zur Maschinen-Längsmittelachse hin konvergierenden Verlauf haben.
    3. Ladevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderer (24) entsprechend der rampenartigen Ladeschurre (23) jchräg nach oben ansteigen und im hinteren Bereich der Maschine an einer Stütze (30) gelenkbeweglich abgestützt sind.
    4. Ladevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Förderer (24) an ihrem etwa horizontal verlautenden rückwärtigen Ansatz (24") an der gemeinsamen Stütze (30) kardangelenkig abgestützt sind.
    5. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderer (24) jeweils aus einem Kettenkratzförderer bestehen, dessen Rinne seitlich fest mit der Ladeschurre (23) verbunden ist.
    6. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladearm (36) aus einer über der feststehenden Ladeschurre (23) pendelnd hin- und herbewegten, vorzugsweise in Draufsicht etwa dreieck- oder trapezförmigen Platte o. dgl. besteht, deren Schwenklager in der Mitte der Ladeschurre (23) angeordnet ist.
    7. Ladevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladearm-Platte zur Seite hin schräg abfallende Rampenflächen aufweist.
    8. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladearm (36) mit Mitnehmern (39) versehen ist.
    9. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen gesonderten Schwenkantrieb (41, 42) für den Ladearm, z. B. in Form eines Zylinder-Zugmittelantriebs.
    10. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladearm (36) mit dem Ausleger (16) synchron bewegbar ist.
    11. Ladevorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladearm (36) mit dem heb- und senkbaren und seitlich verschwenkbaren Ausleger (16) getrieblich gekoppelt ist.
    12. Ladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeschurre
    (23) und die Förderer (24) eine Baueinheit bilden, welche gegenüber dem Maschinengestell verschwenkbar ist
    13- Ladevorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen Hubmechanismus für das Heben und Senken der Ladeschurre (23) und der hiermit verbundenen Förderer (24).
    14. Ladevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubmechanismus aus Abstützpratzen (33) besteht, die mittels Druckzylinder (35) heb- und senkbar sind.
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