DE216012C - - Google Patents

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DE216012C
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DENDAT216012D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F1/00Fertilisers made from animal corpses, or parts thereof
    • C05F1/02Apparatus for the manufacture
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/20Fertilizers of biological origin, e.g. guano or fertilizers made from animal corpses
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
    • Y02P20/145Feedstock the feedstock being materials of biological origin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 216012 KLASSE 16. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Oktober 1908 ab,
Die in der Patentschrift 187387 gekennzeichnete Vorrichtung verfolgt den Zweck, einen Digestor zur vollkommenen Verarbeitung von Tierleichen usw. brauchbar zu machen, indem die durchdämpfte Masse durch Fliehkraftwirkung mittels eines Schleuderrostes unter Zerreiben der Masse aus dem Oberraum in den Unterraum befördert wird.
Vorliegende Erfindung bezweckt, diesem Apparat die Trockenarbeit dadurch zu erleichtern, daß der fertige Massebrei der Trocken wirkung in dünner Schicht ausgesetzt und durch den Schleuderrost im Trockenraume fein verspritzt wird.
Zu dem Zwecke wird der fertige Massebrei in einen entsprechend hoch angeordneten Aufnehmer befördert und aus diesem allmählich wieder in den Apparat zurückgeführt, wo er in dünner Verteilung der Trockenwirkung ausgesetzt wird.
Man hat früher schon solche Massen aus dem Apparat entfernt und im ganzen oder allmählich dem Apparat wieder zugeführt. Vorliegende Erfindung bezieht sich also nicht auf das Hinausbringen und Wiedereinführen der Masse an sich, sondern lediglich auf die dünne Verteilung der wieder eingeführten Masse.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel.
In dem Dämpfraum 1 findet die Durchdämpfung und Auflösung der Tierkörper usw. statt. Der Dämpfraum ist nach unten durch den umlaufenden Schleuderrost 2 mit festem Ringrost 3 gemäß dem Hauptpatent ausgestattet. Unterhalb dieser Teile liegt der Trockenraum 4 mit dem Dampfdoppelboden
5. 5· Wenn die durchdämpfte Masse vom Schleuderrost 2 in den Unterraum 4 abgeschleudert, hier mit der Leimbrühe durch das -7- nicht gezeichnete — Rührwerk zu einem gleichmäßigen Brei verrührt und mittels des Dampfdoppelbodens 5, 5 eingedickt worden ist, so drückt man bei geschlossenem Schieber 6 und geöffnetem Schieber 7 den Massebrei durch das Rohr 8 in den Aufnehmer 9 hinein und schließt dann den Schieber 7.
Das Neue besteht nun darin, daß man den Brei nicht wie früher auf den Boden des Apparates geschlossen zurückfließen läßt, sondern ihn durch das Rohr 10 an geeigneter Stelle oberhalb des Schleuderrostes 2, 3 wieder in den Apparat einführt. Vor der Mündung ist eine Rinne Ii von passender Form und rings am Innenumfang des Apparates entlanggehend angeordnet. Diese Rinne läßt nach unten zwischen sich und dem Apparatmantel nur einen schmalen Spalt 12 frei. Wenn man also den Schieber 6 öffnet, so füllt der Brei durch das Rohr 10 die Rinne 11 und fließt aus dieser in dünner Schicht an der Apparatwand nach unten.
Schon hierbei wird durch die Wirkung des am Apparatinnern saugenden Unterdruckerzeugers (Exhaustors, Luftpumpe u. dgl.) dem Brei eine erheblich größere Menge Wasserdampf entzogen als bei den bisherigen Verfahren, wo der Brei in geschlossener Menge in den Apparat zurückfloß.
Der Brei gelangt auf den festen Ringrost 3, durch dessen Lochung weiterhin eine feine
Verteilung eines Teiles des Breies stattfindet, da eine gewisse Menge durch die Löcher des Rostes 3 tropft. Auf seinem weiteren Wege sammelt sich der Brei über dem Ringspalt 23 zwischen dem Schleuderrost 2 und dem festen Rost 3 an. Hier wird der Brei vom umlaufenden Schleuderrost erfaßt und in den Unterraum abgeschleudert, wobei er gegen die Apparatwandung gespritzt wird und dann teils am Apparatmantel in dünner Schicht herunterfließt und teils von der Apparatwand zurückprallt, also frei durch den Unterraum auf den Boden fällt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung nach Patent 187387, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Breieinlauf oberhalb des Schleuderrostes eine Rinne (11) o. dgl. ringsum so angeordnet ist, daß sie nur einen schmalen Ringraum 20 (12) als Abflußspalt für den Massebrei am Apparatumfang frei läßt zu dem Zwecke, den oberhalb des Schleuderrostes wieder eingeführten Massebrei in dünner Schicht an der Apparatwandung nach unten laufen 25 zu lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT216012D Expired DE216012C (de)

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DE216012C true DE216012C (de) 1900-01-01

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