DE415688C - Einrichtung zum Abfangen des Schmieroeles in Maschinen mit umlaufenden, durch die Zentrifugalkraft bewegten Kolben - Google Patents

Einrichtung zum Abfangen des Schmieroeles in Maschinen mit umlaufenden, durch die Zentrifugalkraft bewegten Kolben

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DE415688C
DE415688C DESCH66355D DESC066355D DE415688C DE 415688 C DE415688 C DE 415688C DE SCH66355 D DESCH66355 D DE SCH66355D DE SC066355 D DESC066355 D DE SC066355D DE 415688 C DE415688 C DE 415688C
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MASCHINENFABRIK
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MASCHINENFABRIK
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
    • F01C21/04Lubrication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Abfangen des Schmieröles in Maschinen mit umlaufenden, durch die Zentrifugalkraft bewegten Kolben. Maschinen mit exzentrisch im Gehäuse angeordneter Kolbentrommel und darin verschiebbaren Kolben leiden unter dem Mangel, daß das Schmieröl auf kürzestem Wege von den Schmierstellen durch die beweglichen Maschinenteile und durch die strömende Luft, Gase oder Dämpfe der Auslaßöffnung der Maschine zugetrieben werden, wo sie sich mit den austretenden Gasen oder Dämpfen vermischen und die Maschine verlassen. Dies erfordert einen bgdeutenden Aufwand an Schmieröl und verölt in hoher Masse die austretenden Gase oder Dämpfe, die meist so ölfrei als möglich sein sollten.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daB das öl in der Nähe des Auslasses der Maschine in geeigneter Weise aufgefangen wird, so daB es sich sammelt und abgelassen werden kann, oder im Kreislauf wieder in die Maschine zurückkehrt.
  • In der Zeichnung ist Abb. z ein Querschnitt durch eine solche Drehkolbenmaschine. Abb. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Maschinengehäuse.
  • A ist das Maschinengehäuse, an das, im Falle es sich um eine Luft- oder Gaspumpe handelt, ein Einlaßstutzen Al und ein Auslaßstutzen Az angeschlossen ist. B ist die Kolbentrommel mit den durch die Zentrifugalkraft bewegten Kolben C. Die Drehrichtung der Kolbentrommel B ist durch Pfeil angedeutet. D ist ein Ölfänger am Auslaßstutzen. A$ sind Rinnen, die in die Zylinderwandung eingearbeitet sind sowie in die Wandung des Auslaßstutzens. In ihnen sammelt sich das Schmieröl und wird von dort in die Maschine zurück- oder in den Ölfänger geleitet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Durch die Zentrifugalkraft, die an der Kolbentrommel B wirkt, wird das Öl hauptsächlich an die Zylinderwandung geschleudert, an der es fließend haftet. Von der Zylinderwandung streifen nun die Schieber C das Öl teilweise ab und bewegen es vor ihrer gleitenden Kante her (Winkel a, Abb. i), so daß hier eine Ölwelle entsteht, die rings um die Zylinderwandung herum getrieben wird. Kommt nun die Zelle, welche von zwei Kolben C gebildet wird, vor die Auslaßöffnung Aa, so entleert sie sich, indem die darin enthaltenen Gase in achsialer Richtung (in Abb. 2 durch Pfeile angedeutet) in die Auslaßöffnung strömen. Trotzdem diese Strömung mit großer Geschwindigkeit vor sich geht, so werden die im Winkel a liegenden Ölmengen nicht mitgerissen, da sie durch die Rinnen A9 aufgefangen und der mitreißenden Wirkung des Gasstromes entzogen werden. Diese Rinnen stehen ungefähr senkrecht zur Bewegung des Öles, das in diesen Rinnen abwärts fließt. Sind sie in der Zylinderwandung angebracht, so gelangt das Öl wieder unter den Drehkolben an jener Stelle, wo er die Zylinderwandung beinahe berührt. Ist die ölfangrinne dagegen in der Wandung des Auslaßstutzens angebracht, so fließt das Öl durch eine Längsrinne A4 in den Ölfänger D, der am Auslaßstutzen angeordnet ist. Aus diesem Ölfänger wird es von Zeit zu Zeit mittels eines Hahnes abgelassen.
  • Da sich im Schmieröle oft auch kleine feste Bestandteile befinden, die leicht auf den Grund der Nut fallen, so können die Ölfangrinnen A3 in der Zylinderwandung am Ende mit einem senkrechten Schachte A5 versehen werden, in welchen die festen Bestandteile hinunterfallen, so daß sie nicht wiedei in die Maschine kommen. Dieser Schacht kann durch eine lösbare Schraube A" verschlossen werden, welche die Reinigung des Schachtes ermöglicht.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Einrichtung zum Abfangen des Schmieröles in Maschinen mit umlaufenden, durch die Zentrifugalkraft bewegten Kolben und in der Zylinderwandung angeordnetem Auslaß, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des Auslasses, ungefähr senkrecht zum natürlichen Wege des Schmieröles, in der Zylinderwandung Ülfatigrinneni(As) angebracht sind, in welche das fließende Öl hineingerät und dort der mitreißenden Wirkung des Gasstromes entzogen wird, so daß es zum Teil in die Maschine zurück- und wieder in Umlauf kommt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen senkrechten Schacht (A"), in welchem die Ölfangrinne (As) endigt und in welchem feste Bestandteile des Öles zurückgehalten werden.
DESCH66355D 1922-11-15 1922-11-15 Einrichtung zum Abfangen des Schmieroeles in Maschinen mit umlaufenden, durch die Zentrifugalkraft bewegten Kolben Expired DE415688C (de)

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