DE215947C - - Google Patents
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- DE215947C DE215947C DENDAT215947D DE215947DA DE215947C DE 215947 C DE215947 C DE 215947C DE NDAT215947 D DENDAT215947 D DE NDAT215947D DE 215947D A DE215947D A DE 215947DA DE 215947 C DE215947 C DE 215947C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
- F02D9/04—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits concerning exhaust conduits
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/04—Controlling by throttling the exhaust conduit
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve Device For Special Equipments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach dem Verfahren des Patentes 166620
wird durch eine in der Auspuffleitung des Zweitaktmotors angebrachte, von Hand oder
vom Regler einstellbare Drosselungsvorrichtung der nach vollständiger Ausspülung der
Verbrennungsprodukte zu Beginn der Verdichtung im Arbeitszylinder vorhandene wirksame
Überdruck geregelt, um ■ ein höheres Ladegewicht zu erzielen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Abänderung dieses Verfahrens,
welche darin besteht, daß der Gegendruck durch zweckmäßige periodische Steuerung eines
in bekannter Weise in die Auspuffleitung eingebauten Abschlußorgans, Ventil, Schieber,
Drosselklappe usw., geregelt wird.
Die in dem Patent 166620 beschriebene Ausführungsart ist sehr einfach, weil man kein
gesteuertes Gegendruckventil braucht, sondern nur eine Drosselvorrichtung. Sie setzt aber
einen verhältnismäßig großen druckfesten Auspuffbehälter voraus, damit die Abgase sofort
nach Öffnung des Auspuffs genügend Raum vorfinden, um auf den dem gewünschten Gegendruck entsprechenden Druck zu expandieren,
ohne darin durch das Drosselventil behindert zu werden, da andernfalls die Pumpenarbeit
übermäßig groß ausfallen und andere Nachteile eintreten würden. Will man auch mit kleinem Auspuffbehälter den Zweck erreichen,
oder auf Kosten der Einfachheit noch mehr an Pumpenarbeit sparen, so kann dies dadurch geschehen, daß man das Gegendruckventil
periodisch in solcher Weise steuert, daß einerseits eine vollkommene Spülung stattfindet,
anderseits der gewünschte Überdruck erreichbar ist. Dieser Überdruck kann wie bei der Einrichtung des Hauptpatentes von
Hand oder von einem Regler eingestellt werden.
Fig. 2 der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Maschine mit periodisch gesteuertem Gegendruckventil.
Der Hauptauspuff ist durch den Maschinenkolben b gesteuert, f ist ein Hilfsventil,
welches entweder in Übereinstimmung mit dem über die Auspuffschlitze c laufenden
Arbeitskolben b den Auspuff steuert oder auch offen bleibt. Steigt die Belastung der Maschine
so, daß zwecks Mehrleistung Ladung unter Überdruck im Arbeitszylinder erfolgen muß, so wird die Steuerung des Ventils f mit
Hilfe des Hebels i und des verstellbaren Nockens k, beispielsweise vorn Regler, so verstellt,
daß unabhängig vom steuernden Arbeitskolben der Auspuff d je nach der geforderten
Mehrleistung früher oder später durch das Hilfsventil f geschlossen und dadurch die
Möglichkeit der Ladung unter Überdruck geschaffen wird.
Wie bei dem Verfahren des Patentes 166620 kann das gesteuerte Ventil vor oder hinter
dem Auspuffbehälter angeordnet sein.
Fig. ι zeigt das bei der Maschine nach Fig. 2 entstehende Arbeitsdiagramm. In Punkt 1
beginnt der Auspuff der verbrannten Gase, in
(2. Auflage, ausgegeben am 6. Oktober igw.l
Punkt 2 ist Druckausgleich mit der Atmosphäre eingetreten. Kurz vorher kann die Ausspülung
schon begonnen haben. Auf dem Rückwege aus der Totlage Punkt 3 bei Punkt 4 hat das
Hilfsauslaßventil geschlossen, und die Ladung wird bis zum gewünschten Überdruck unter
Abschluß des Zylinders von der Atmosphäre fortgesetzt. Bei Punkt 5 ist der Ladevorgang
beendet, und die Kompression beginnt in der gewöhnlichen Weise.
Das Regelungsverfahren gemäß vorliegender Erfindung kann natürlich ebensogut auf Verbrennungs-
(Diesel-) Motoren Anwendung finden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Regelung bzw. zur vorübergehenden Erhöhung der Leistung von Zweitaktexplosionskraftmaschinen mit besonderer Ladepumpe nach Patent 166620, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung des zu Beginn der Verdichtung vorhandenen Druckes der jeweiligen Leistung entsprechend durch eine in die Auspuffleitung (d) eingebaute, periodisch gesteuerte Absperrvorrichtung (f) erfolgt, welche bei Bedarf von Hand oder einem Regler ein- und ausgerückt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der ueichsduugkerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215947C true DE215947C (de) |
Family
ID=477397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215947D Active DE215947C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215947C (de) |
-
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