DE144201C - - Google Patents

Info

Publication number
DE144201C
DE144201C DENDAT144201D DE144201DA DE144201C DE 144201 C DE144201 C DE 144201C DE NDAT144201 D DENDAT144201 D DE NDAT144201D DE 144201D A DE144201D A DE 144201DA DE 144201 C DE144201 C DE 144201C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
mixture
ignition device
preheater
engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT144201D
Other languages
English (en)
Publication of DE144201C publication Critical patent/DE144201C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N99/00Subject matter not provided for in the other groups of this subclass
    • F02N99/002Starting combustion engines by ignition means
    • F02N99/008Providing a combustible mixture outside the cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Anlassen von Explosionskraftmaschinen findet in der Regel dadurch statt, daß man durch Drehen des Schwungrades von Hand oder einer der sonstigen bekannten Vorrichtungen so viel Gemisch ansaugt und hierauf verdichtet, daß nach der Entzündung des Gemisches der Motor in Gang gesetzt wird.
Das Andrehen des Schwungrades von Hand ist niemals ohne Gefahr für den Wärter. Wird .10 ein sogen, selbsttätiger Anlasser benutzt, so kann er nur dann Verwendung finden, wenn einerseits im Behälter für die komprimierte Luft genügend Luft vorhanden ist, und andererseits ein entsprechender Druck herrscht.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein neues Anlaßsystem, bei welchem allen Schwierigkeiten, welche mit der bekannten Art und Weise des Anlassens von Explosionskraftmaschinen verknüpft sind, völlig abgeholfen wird.
Das neue System ist vollkommen gefahrlos. Es kann zu jeder Zeit, unter allen Umständen und in einfachster Weise bei jedem Motor Verwendung finden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer derartigen Anlaßvorrichtung gegeben. Die Zeichnung stellt einen Schnitt durch den Zylinder und Vorwärmer eines stehenden Viertaktpetroleummotors dar, jedoch wird bemerkt, daß die in folgendem gekennzeichnete Vorrichtung für jede Art von Explosionskraftmaschinen, also z. B. auch für Gas- und Benzinmotoren, Verwendung finden kann.
Der Zylinder α enthält den Kolben b. In dem Zylinderdeckel c befindet sich der Ladebezw. Kompressionsraum d, an welchen sich der Vorwärmer e unmittelbar anschließt. An der Unterseite dieses Vorwärmers befindet sich in bekannter Weise das Glührohr/ oder sonst eine der bekannten Zündvorrichtungen, während das selbsttätig wirkende Lufteinlaßventil g oben in dem Vorwärmer angeordnet ist.
Das Petroleum wird in der bei Petroleummotoren üblichen Weise durch eine sehr enge Leitung h tropfenweise dem Sitze des Ventils g zugeführt. Die Ausm'ündung dieser Leitung wird nur bei geöffnetem Ventil frei. Das Petroleum wird sofort durch die eintretende Luft zerstäubt und gelangt in diesem Zustande in den Vorwärmer e bezw. den Kompressionsraum d, in welchem das Gemisch von Pe- troleumdunst und Luft durch die nachfolgend eintretende Kompression explosionsfähig wird; sodann kann die Zündung erfolgen.
Außer diesen, im übrigen bekannten Teilen des Motors ist nun bei der vorliegenden Anlaßvorrichtung an dem Vorwärmer eine besondere Zündvorrichtung bezw. ein Zündrohr I mit Verschlußhahn η angeordnet, durch welche eine Verbindung zwischen dem Kompressionsraum und der Außenluft hergestellt wird.
Statt des Verschlußhahnes η kann ein Schieber oder eine sonst passende Vorrichtung angebracht werden, welche ein schnelles Abschließen gestattet.
Der Anlaßvorgang ist folgender:
Nachdem der Vorwärmer durch das Glührohr f genügend erhitzt ist, wird das Lufteinlaßventil g sowie das in der Zeichnung nicht veranschaulichte Auspuffventil geöffnet und der Kolben in seine Höchstlage (Totpunktstellung)
gebracht, derart, daß bei dem nächsten Kolbenhube das Auspuffventil sich selbsttätig öffnet; hierauf wird das Lufteinlaßventil geschlossen und die Petroleumzuleitung geöffnet. Nun wird der Kolben durch Andrehen des Schwungrades ungefähr Y3 Hub zurückgeführt. Auf diese Weise füllt sich der Vorwärmer e und ein Teil des Kompressionsraumes d mit Gemisch , sodann öffnet man den Hahn η oder
ίο die entsprechende Absenkvorrichtung der Zündvorrichtung / und bewegt den Kolben ein klein wenig zurück (bei vorliegender, stehender Maschine also aufwärts), so daß das Gemisch auch in die Zündvorrichtung / eindringt. Während sich der Motor nunmehr im Ruhezustande befindet, nähert man eine Flamme der Öffnung der Zündvorrichtung /, wodurch das Gemisch entzündet und der Kolben kräftig nach abwärts getrieben wird. Auf diese Weise ist der Motor in Gang gesetzt.
Nach der Zündung wird die Öffnung der Anzündevorrichtung sofort wieder durch das Abschlußorgan, im vorliegenden Falle also durch den Hahn w, geschlossen.
Die Zündvorrichtung / kann natürlich außer am Vorwärmer e auch am Kompressionsraum d oder zwischen beiden
werden.
angebracht

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen, bei welchem durch Drehen des Schwungrades der Kolben während eines Teiles seines Hubes Gemisch ansaugt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch während einer kleinen Rückbewegung des Kolbens in eine besondere Zündvorrichtung (I) mit Verschlußhahn (n) gedrängt und von außen bei Ruhestellung des Kolbens durch eine Flamme entzündet wird, worauf die Zündvorrichtung durch einen Hahn, Schieber oder dergl. sofort verschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT144201D Active DE144201C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE144201C true DE144201C (de)

Family

ID=411649

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT144201D Active DE144201C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE144201C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6217920B1 (en) 1996-02-09 2001-04-17 Pennant Foods Company Edible laminated dough and edible lamination dispersion therefor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6217920B1 (en) 1996-02-09 2001-04-17 Pennant Foods Company Edible laminated dough and edible lamination dispersion therefor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE144201C (de)
DE2550722C3 (de) Ventilgesteuerte Hubkolben-Brennkraftmaschine
DE495995C (de) Vorkammerdieselmaschine
DE259088C (de)
DE228997C (de)
DE120490C (de)
DE199773C (de)
DE477402C (de) Steuerung des Auspuffventils von Viertakt-Brennkraftmaschinen durch den Explosionsgasdruck
DE244308C (de)
DE385181C (de) Vergaser mit Wasserdampfzufuehrung
DE243919C (de)
DE408000C (de) Anlasser und Brennstoffverteiler fuer OElmotoren
DE69949C (de) Vorrichtung zum Anlassen von Gasmaschinen
DE181421C (de)
DE260119C (de)
CH136125A (de) Verfahren zum Betrieb von Verbrennungsmotoren.
DE190297C (de)
DE86659C (de)
DE209247C (de)
DE401454C (de) Zwei- oder Viertaktmotor mit Kurbelgehaeusepumpe
DE180037C (de)
DE107649C (de)
DE220873C (de)
DE167149C (de)
DE428503C (de) Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit Stufenkolben