DE175155C - - Google Patents

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DE175155C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B43/00Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
    • F02B43/02Engines characterised by means for increasing operating efficiency
    • F02B43/06Engines characterised by means for increasing operating efficiency for enlarging charge
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B41/00Engines characterised by special means for improving conversion of heat or pressure energy into mechanical power
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B43/00Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
    • F02B43/08Plants characterised by the engines using gaseous fuel generated in the plant from solid fuel, e.g. wood
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 ^. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1904 ab.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren zur "Erzeugung von heißen gespannten Gasen kann Verwendung finden einesteils zur Ausnutzung der Expansionsarbeit, welche in den gespannten Gasen enthalten ist, z. B. zum Betriebe von Druckluftwerkzeugen, zum Heben von Flüssigkeiten, usw., anderenteils zur Ausnutzung der chemischen Eigenschaften solcher Gase, bei
ίο welchen die auszunutzende chemische Reaktion bei höherem Druck vorteilhafter vor sich geht als bei Atmosphärendruck.
Das Verfahren beruht nun darauf, daß die expandierten Gase einer von einem Gaserzeuger gespeisten Viertaktexplosionskraftmaschine vom Kolben der letzteren während des Ausströmhubes oder eines Teiles desselben in einen unter höherem als Atmosphärendruck stehenden Raum übergedrückt werden, und vor der Einführung neuer Ladung die im Verdichtungsraum verbleibenden gespannten Gase in die zum Zylinder führende Gasleitung oder in den Gaserzeuger geleitet werden.
Es ist einerseits bekannt, die Rückstände einer Explosionskraftmaschine von deren Kolben in einen unter höherem als Atmosphärendruck stehenden Behälter überschieben zu lassen, wobei jedoch die gespannten Rück-
stände, welche am Ende des Überschiebehubes den Verdichtungsraum ausfüllen, in die Atmosphäre entweichen. Andererseits ist es bekannt, bei Viertaktexplosionskraftmaschinen mit gewöhnlichem Auspuff bei At- / <·■■'■
mosphärenspannung einen Teil der Auspuffgase während des Ausströmhubes wieder in die Gasleitung oder den Gaserzeuger zurückzuleiten. Im Gegensatz zu diesen bekannten Verfahren werden bei diesem Verfahren sämtliche Rückstände der Maschine in gespanntem Zustand nutzbar gemacht, während im ersten Falle ein Teil der Rückstände verloren geht und im zweiten Falle die Rückstände überhaupt nicht unter Druck gesetzt werden. .
Ih Fig. ι ist eine nach diesem Verfahren arbeitende Maschine schematisch dargestellt. Es ist hierbei angenommen, daß die gespannten Gase, die am Ende des Überschiebehubes den Verdichtungsraum ausfüllen, nach dem Gaserzeuger entweichen.
Die im Gaserzeuger V entwickelten Gase werden durch Leitung t und Einströmventil ri dem Verbrennungsraum zugeführt. An das Ausströmventil 0 ist, durch ein (möglichst schwach belastetes) Rückschlagventil τρ getrennt, der Behälter R, in welchem sich gespannte Gase ansammeln sollen, angeschlossen. In den Raum zwischen den Ventilen ο und ρ ist ein nach der Leitung u führendes Ventil q (vorteilhaft als Rückschlagventil ausgeführt) eingebaut, welches, solange das Ausströmventil 0 geöffnet ist, durch eine starke Feder auf seinen Sitz gepreßt wird. Die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn das Aus-Strömventil 0 zu schließen beginnt, die Feder dieses Rückschlagventils q so stark entlastet wird, daß sich das Ventil q öffnen kann.

Claims (2)

Sobald infolgedessen in dem Raum zwischen den Ventilen ρ und ο ein geringerer Druck als im Behälter R eingetreten ist, wird Ventil ρ dicht auf seinen Sitz gepreßt und die Gase können aus dem Verdichtungsraum der Maschine und dem Vorraum zwischen den Ventilen ρ und ο durch Ventil q und Leitung u nach dem Gaserzeuger V entweichen; unmittelbar darauf schließt das Ausströmventil ο ίο vollständig und es kann nun das Ansaugen frischen Gemisches beginnen. Wenn nach erfolgter Verbrennung und Expansion der Gase im Zylinder derselbe Druck wie im Behälter R erreicht ist, muß erst wiederum das Rückschlagventil q auf seinen Sitz gepreßt und erst dann das Ausströmventil ο geöffnet werden. Vorteilhaft wird man, um den zum Öffnen des Ausströmventils nötigen Druck zu vermindern, nach Schluß oder gleichzeitig mit Schluß des Ventils q das Rückschlagventil ρ aufdrücken, so daß der Behälterdruck unter das Ausströmventil tritt. Die Ventile ο, ρ und q können einzeln oder zu zweien oder alle drei gemeinsam gesteuert sein, sie können auch zu zweien oder alle drei zu einem zusammengesetzten Abschlußorgan (Drehschieber, Wechselventil und dergl.) verbunden sein. Der Raum zwischen den Ventilen ρ und 0 wird zur Vermeidung der Arbeitsverluste möglichst klein gehalten werden müssen. Das zur Druckentlastung des Verdichtungsraumes dienende Organ q kann auch unmittelbar in den Arbeitszylinder münden; es wird dann das Rückschlagventil ρ überhaupt überflüssig und es entfällt dadurch auch der im Vorraum zwischen den Ventilen ρ und ο bei jeder Öffnung des Ventils q auftretende Druckverlust. Fig. 2 zeigt eine solche Ausführungsform, bei welcher gleichzeitig angedeutet ist, daß die überschüssigen Rückstände in die Gasleitung t übergeführt werden können. Statt dessen kann man aber auch das Organ q in das Einströmventil hinein verlegen, so daß dieses letztere das Organ q vom Zylinderinneren trennt, was gegenüber der Anordnung der Fig. 2 den Vorteil hat, daß' die Anzahl der in den Zylinderraum mündenden Ventile nicht vermehrt werden. Das Rückschlagventil s bestimmt durch seine Belastung den Behälterdruck. Das Einleiten der nicht in den Sammelraum R übergeschobenen Rückstände in die Gasleitung t oder in den Gaserzeuger V ist für die Erzeugung von heißen gespannten Gasen insofern von Vorteil, als dadurch wegen der Verdünnung des Gases bezw. Erzeugung kohlenoxydreicheren Gases sehr hohe Verdichtungs- und Verbrennungsdrucke ohne die Gefahr der Frühzündung angewendet werden können. Selbstverständlich ist, daß sich das Verfahren auch in der Weise ausführen läßt, daß ein Teil der im Verdichtungsraum verbleibenden Rückstände nach dem Gaserzeuger und der andere Teil nach der Gasleitung entspannt wird. Patent-A ν Sprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung von heißen gespannten Gasen, für Explosionskraftmaschinen, bei welchen die verbrannten expandierten Gase vom Kolben während des Ausströmhubes oder eines Teiles desselben in einen unter höherem als Atmosphärendruck stehenden Raum übergedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Einführung neuer Ladung die im Verdichtungsraum verbleibenden gespannten Gase in die zum Zylinder führende Gasleitung oder in den Gaserzeuger "geleitet werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Ventil q, welches entweder in der Ausström- oder in der Einströmleitung angeordnet ist oder unmittelbar in den Arbeitszylinder mündet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2020113168A3 (en) * 2018-11-30 2020-07-30 Stenz David L Internal combustion engine configured for use with solid, slow burning, liquid, or gaseous fuels and methods of operating or implementing same

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2020113168A3 (en) * 2018-11-30 2020-07-30 Stenz David L Internal combustion engine configured for use with solid, slow burning, liquid, or gaseous fuels and methods of operating or implementing same
US11753988B2 (en) 2018-11-30 2023-09-12 David L. Stenz Internal combustion engine configured for use with solid or slow burning fuels, and methods of operating or implementing same
US12291990B2 (en) 2018-11-30 2025-05-06 David L. Stenz Internal combustion engine configured for use with solid or slow burning fuels, and methods of operating or implementing same

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