DE215810C - - Google Patents
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- DE215810C DE215810C DENDAT215810D DE215810DA DE215810C DE 215810 C DE215810 C DE 215810C DE NDAT215810 D DENDAT215810 D DE NDAT215810D DE 215810D A DE215810D A DE 215810DA DE 215810 C DE215810 C DE 215810C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- funnel
- collecting container
- target
- rollers
- bullet catcher
- Prior art date
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- Active
Links
- 239000012634 fragment Substances 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J13/00—Bullet catchers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES yi
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jilt 215810 KLASSE 72 β. GRUPPE
KARL RAHN und JOSEPH BRANDL in OERLIKON, Schweiz.
Geschoßfänger für Scheibenstände. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Geschoßfänger für Scheibenstände von Schießanlagen,
welcher einen liegenden Fangtrichter hat, der hinter einer Zielscheibe, mit seinem weiteren
Ende derselben zugekehrt, aufgestellt. wird, wobei die durch den Trichter aufgefangenen
Geschosse in einen an das engere Ende des-Fangtrichters angeschlossenen Sammelbehälter
geleitet werden. Bei solchen Geschoßfängern
ίο ist es bekannt, sie mehr oder weniger kegelförmig
zu gestalten.
Von bekannten Geschoßfängern unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß
der kegelförmige Fangtrichter so zur Zielscheibe angeordnet ist, daß eine Erzeugende
des Kegelmantels wagerecht liegt, so daß möglichst alle durch die Zielscheibe in den Fangtrichter
eintreffenden Geschosse nach der auf der Höhe dieser Erzeugenden liegenden Spitze
des Kegels und von da durch ein Rohr in den mit diesem lösbar verbundenen Sammelbehälter
geleitet werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise
dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht und Fig. 2 einen Längsschnitt.
Ein liegender Fangtrichter 1 ist dazu bestimmt, unmittelbar hinter einer Zielscheibe,
mit seinem vorderen weiteren Ende der Scheibe zugekehrt; aufgestellt und am Boden des
- Scheibenstandes befestigt zu werden. Der Fangtrichter hat die Form eines Kegels und
ist so angeordnet, daß die eine Erzeugende des Kegelmantels wagerecht liegt. An das
hintere engere Ende des Trichters 1 ist ein senkrecht angeordnetes Rohr 2 angeschlossen,
dessen unteres Ende lösbar mit einem Sammelbehälter 3 verbunden ist, welcher vermittels
Rollen 4 auf wagerechten Schienen 5 verschiebbar ist und um die Achse der Rollen
vermittels eines Hebels 6 gekippt werden kann.
An der mit gegeneinander schräg abfallenden Seiten versehenen Unterseite des Trichters
ι ist eine gegen den Sammelbehälter 3 zu schräg abfallende Rinne 7 vorgesehen, in
welche eine zweite kürzere Rinne 8 einmündet, die vom hinteren Ende des Trichters 1 schräg
nach vorn abfällt.
Der Fangtrichter 1 nimmt zur Zielscheibe eine solche Lage ein, daß möglichst alle durch
die Zielscheibe in den Fangtrichter eintreffenden Geschosse' auf eine der schrägen Trichterseiten
aufschlagen, durch diese nach der auf der Höhe der erwähnten Erzeugenden liegenden
Kegelspitze sicher abgelenkt und durch das Rohr 2 in den Sammelbehälter geleitet
wird, welcher nach seiner Loslösung vom Rohr 2 und Verschiebung auf den Schienen 5
vermittels des Hebels 6 umgekippt und entleert werden kann.
Die von den schrägen Seiten des oberen Trichterteiles abprallenden und das Rohr 2
nicht erreichenden Geschosse und Geschoßsplitter werden durch die Rinne 7 oder 8 aufgefangen
und nach einer Sammelstelle geleitet. Um das Durchschlagen des Sammelbehälters 3 durch Geschosse zu verhindern, kann
dessen Boden mit einem widerstandsfähigen Material belegt sein.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Geschoßfänger für Scheibenstände von Schießanlagen mit Fangtrichter und an das engere Ende des Trichters angeschlossenem Sammelbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der kegelförmige Fangtrichter so zur Zielscheibe angeordnet ist, daß eine Erzeugende des Kegelmantels wagerecht liegt, so daß möglichst alle durch die Zielscheibe in den Trichter eintreffenden Geschosse nach der auf der Höhe dieser Erzeugenden liegenden Spitze des Kegels und von da durch ein Rohr (2) in den mit diesem lösbar verbundenen Sammelbehälter (3) geleitet werden.
- 2. Geschoßfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter vermittels Rollen (4) auf festen Schienen (5) ruht und nach Lösung vom Trichter wegbewegt und durch Kippen um die Achse der Rollen entleert werden kann.
- 3. Geschoßfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den schrägen Seiten des Trichters abprallenden Geschosse und Geschoßsplitter durch wenigstens eine an die mit gegeneinander schräg abfallenden Seiten versehene Unterseite des Trichters angeschlossene geneigte Rinne (7) nach einer Sammelstelle geleitet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH40488T | 1907-09-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215810C true DE215810C (de) |
Family
ID=4268838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215810D Active DE215810C (de) | 1907-09-22 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH40488A (de) |
| DE (1) | DE215810C (de) |
-
0
- DE DENDAT215810D patent/DE215810C/de active Active
-
1907
- 1907-09-22 CH CH40488A patent/CH40488A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH40488A (de) | 1908-07-16 |
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