<Desc/Clms Page number 1>
Zubringervorrichtung für selbsttätige Sehützenauswechseleinrichtungen.
Die Erfindung betrifft eine Zubringervorrichtung bei selbsttätigen Schützenauswechseleinrichtungen nach Patent Nr. 79792.
Um eine verlässliche Wirkungsweise der Schützenauswechslung zu gewährleisten, ist eine neuartige Zubringervorrichtung vorgesehen, bei welcher eine an der Lade schwenkbar angeordnete Knagge mit dem zweckmässig als Gleitstück ausgeführten Organ, welches die Schrägstellung der Schützenkastenrückwand und damit die Ableitung des auszuwechselnden leeren Schützens bewerkstelligt, derart verbunden ist, dass-durch das in Arbeitsstellung gebrachte Gleitstück gleichzeitig die Knagge in Arbeitsstellung gebracht wird, durch welche die Einführung des neuen Schützens in den Schützenkasten veranlasst-wird.-
Bei dieser Einrichtung ist eine Vorrichtung angeordnet,
durch welche in neuartiger Ausführungsform der Spalt zwischen den den neuen Schützen in denSchützenkasten überleitenden Lippenstücken während der Schützeneinführung der Schützenhöhe entsprechend offen gehalten wird, wodurch die Schütieneinführung mit geringstem Kraftaufwand gewähr- leistet wired -
EMI1.1
der zur Ruhe gebrachte, abgeleitete leere Schützen aufliegt, derart-geöffnet wird, dass der Schützen im geeignetsten Zeitpunkt, wenn nämlich die Lade gerade oberhalb. des Schützen- korbes vorbeigeht, in den Korb abgeworfen wird.
Fig. i der Zeichnungen veranschaulicht eine Ausführungsform der Zubringervorrichtung im Grundriss und Fig. 2 den an der Ladenbahn'angeordneten Teil der Vorrichtung in Vorderansicht, Fig. 3 zeigt den Lippenöffner in Seitenansicht, -Fig. 4 die Vorrichtung zum Offnen der Schützenunterlage in Seitenansicht, Fig.'5 die geöffnete Schützenunterlage.
Durch die Schussgabel oder durch den Schussfühler wird in bekannter Weise mittels des Hebels 15 die Falle 14, 14a ausgelöst,-. wodurch- das Gleitstück 1 der Wirkung seiner Feder 1a folgend sich nach-vorn in. der Richtung zum Brustriegel verschiebt ; damit wird die. Schützenkastenrückwand 4 schräggestellt und der leere Schützen hinter derselben abgeleitet. An dem Gleitstück 1 ist der Mitnehmerhebel 2,3 angeordnet, mit welchem der Hebelarm 5 des Hebels 5, 6 in Eingriff steht, während der am Arm 6 dieses Hebels angeordnete Stift 8 gegen den Arm 9 der Knagge 9, 10 anschlägt. Die Knagge 9, 10 ist um die nämliche, am unteren Rand der Ladenbahn angeordnete Achse 7 drehbar wie die Hebel 5,6. Der Knaggenarm 9 liegt durch Wirkung der Feder 12 an dem Zapfen 8 an.
Bei Verschiebung der Gleitstange 1 wird Hebel 5,6 und damit die Knagge 9, 10, welche bis dahin wirkungslos an dem Zubringerhebel vorbeistreifte, verschwenkt bzw. in die in Fig. i dargestellte Arbeitsstellung gebracht.
Der Zubringerhebel 22a, 22b ist am Brustriegel. angeordnet und durch Gelenk 23 und Zugstange 24 mit der Zubringerplatte verbunden. Am Zubringerhebel ist vorteilhaft ein Zapfen 21 stellbar angeordnet als Angriffstück für die Knagge. Damit die Wirkung der *) Erstes Zusatzpatent Nr. 80831, zweites Zusatzpatent Nr. 80832, drittes Zusatzpatent Nr. 80833, viertes Zusatzpatent Nr. 80836.
<Desc/Clms Page number 2>
Knagge umso sicherer erfolgt, sind gabelförmige Fortsätze 11 angeordnet; in der dargestellten Ausführung sind die Fortsätze an der Knagge angeordnet und umfassen im vordersten Teil der Ladenbewegung den Zapfen 21 des Zubringerhebels. Die Anordnung könnte derart getroffen werden, dass die gabelförmigen Ansätzcan dem Zapfen 21 angebracht werden. Bei erfolgtem Ladenanschlag wird das Gleitstück 1 vom Brustriegel und damit auch die Knagge in Ruhestellung gebracht, wobei die Falle 14 in die Kerbe lb der Gleitstange 1 einfällt.
Mit Verschwenkung des Hebels 5, 6 wird gleichzeitig ein an der Lade angeordneter Hebelarm 26a verschwenkt, welcher durch eine über eine Rolle 52 geführte Riemenverbindung 53 mit einem Arm 54'der Oberlippe L1 verbunden ist, derart dass bei Verschwenkung des
Hebels 26a die Oberlippe Li in einem der Höhe des Schützens entsprechenden Abstand von der Unterlippe L2 entfernt gehalten wird ; in dieser Lage verbleibt die Oberlippe bis zum Ladenanschlag bzw. bis zur Inruhebringung der Vorrichtung, wobei die Lippen bis auf einen schmalen Spalt einander etwa durch Federkraft genähert werden und eine
Führung als Vorderwand des Schützenkastens bilden.
Um eine sorgfältige, das Schützenmaterial unbedingt schonende Ablage des. leeren
Schützen in den Schützenkorb zu gewährleisten, ist eine, im nachstehenden beschriebene
Anordnung getroffen. Mit dem Arm 26 b des an der Ladenbahn drehbar angeordneten
Hebels 26 a, b ist durch die Feder 30 der Arm 29 verbunden.
Der Arm 29 ist an der drehbaren Schützenunterlage 67 angebracht, an deren unterem Rand eine Sperrfeder 70 mit der an der Ladenbahn angeordneten Feder 69 in Eingriff steht.'Durch diese Anordnung wird bewirkt, dass die Schützenunterlage 67 durch Wirkung der Federn 69, 70 bei Beginn der Schwenkung des Hebels 26 a, b noch geschlossen bleibt und erst bei Fortschreiten der
Verschwenkung geöffnet wird, durch welche die Feder 30 schliesslich die-KrÅaft der Federn 69, 70 überwiegt und das Öffnen der Schützenunterlage erst dann bewirkt, bis die Lade gerade oberhalb des Schützenkorbes sich befindet, also in dem geeignetsten Zeitpunkte. Durch diese
Anordnung wird sorgfältigste Schonung der Schützen erzielt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zubringervorrichtung für selbsttätige Schützenauswechseleinrichtungen nach Patent
Nr. 79792 mit einer an der Lade schwenkbar angeordneten Knagge (9, 10) dadurch gekenn- zeichnet, dass die Einstellung der Knagge in die Arbeitsstellung durch ein zwischen Knagge und Betätigungsvorrichtung für die Schützenkastenrückwand (41) eingeschaltetes bewegliches
Glied, etwa einen vorteilhaft auf der Knaggenachse (7) angeordneten, einerseits mit dem die Verstellung der Schützenrückwand bewerkstelligenden Gleitstück (1) gelenkig verbundenen, andrerseits mit einem Knaggenarm (9) durch einen Mitnehmer (8) in Eingriff stehenden
Hebel (5,. 6) in Zusammenarbeit mit diesem Gleitstück bewirkt wird.