DE310567C - - Google Patents

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DE310567C
DE310567C DENDAT310567D DE310567DA DE310567C DE 310567 C DE310567 C DE 310567C DE NDAT310567 D DENDAT310567 D DE NDAT310567D DE 310567D A DE310567D A DE 310567DA DE 310567 C DE310567 C DE 310567C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B7/00Spring guns
    • F41B7/08Toy guns, i.e. guns launching objects of the gliding type, e.g. airplanes, parachute missiles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 310567 KLASSE 77 f. GRUPPE
PAUL BRENNER in DUISBURG-WANHEIM.
Zwangläufige Ladevorrichtung für Spielzeugmaschinengewehre u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1918 ab.
Die Aufgabe der im nachstehenden beschriebenen Ladevorrichtung besteht darin, daß sie die kugelförmigen Geschosse, die regellos in einem Behälter liegen, einzeln ergreifen und aus dem Behälter in die Ladekammer befördern soll.
Die in Fig. ι und 2 abgebildete Vorrichtung besteht aus einem Schöpfrad a, das in bekannter Weise mittels seitlich angeordneter
ίο Löffel b die Kugeln c, die regellos in dem Behälter d liegen, einzeln ergreift. Durch eine in der Seitenwand des Behälters d befindliche Öffnung e fallen die Kugeln sodann in- die Ladekammer / hinüber.
In dieser bekannten einfachen Form ist jedoch das Schöpfrad 'nicht als Ladevorrichtung für Spielzeugmaschinengewehre u. dgl. zu gebrauchen, denn es versagt aus folgenden Gründen: Wegen der bei einem Maschinengewehr erforderlichen hohen Schußzahl von mehreren hundert Schüssen in der Minute genügt die Schwerkraft allein nicht mehr, um die Kugeln schnell genug aus dem Löffel des Schöpfrades in die Ladekammer hinüberfallen zu lassen. Es entstehen dadurch Versager, oder aber die Kugel klemmt sich zwischen dem Schöpfrad und der Behälterwand fest. Eine weitere Störung tritt dann auf, wenn der Behälter mit Kugeln hoch angefüllt ist. Bei langsanier Drehung des Schöpfrades können dann nämlich zwei oder mehr Kugeln hintereinander durch den Löffel b und die Öffnung e hindurch in die Ladekämmer / fallen, was zu Störungen führt. ' Ist aber der Behälter nicht mehr ganz mit Kugeln angefüllt, so können durch die mit dem Abschuß verbundenen Erschütterungen oder auch durch eine starke Neigung des Maschinengewehres die vom Schöpfrad ergriffenen Kugeln aus den Löffeln wieder in den Behälter zurückfallen, ehe die Öffnung der Ladekammer erreicht ist; es entstehen also Versager.
Alle diese Störungsquellen werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, daß das Schöpfrad mit einer Leitvorrichtung versehen wird, wie sie in den Fig. 3 und 4. abgebildet ist. Diese Leitvorrichtung besteht aus einem mit der Behälterwand fest verbundenen, kreisringförmig gebogenen Blechstreifen oder Draht ξ, der gleichachsig neben dem Schöpfrad α liegt. An bestimmten Stellen seines Umfanges hat dieser Ring größeren oder geringeren Abstand von dem Schöpfrad und dringt dadurch mehr oder weniger .tief in die geschlitzten Löffel b1} b2, b3, &4 des Schöpfrades ein. Hierdurch regelt dieser Ring in bestimmter Weise den Eintritt der Kugeln in die Löffel des Schöpfrades, hält sie dort selbsttätig fest und befördert sie schließlich zwangläufig in die Ladekammer.
Fig. 4 zeigt eine Abwicklung der ringförmigen Leitvorrichtung. Die Hauptstellungen des Schöpf rades sind in den Fig. 3 und 4 übereinstimmend mit den Buchstaben A, B, C, D bezeichnet. Die Löffel sollen z.B. an der tiefsten Stelle des Behälters, bei A, die Kugeln aufnehmen und sie an der höchsten Stelle, bei C, an die Ladekammer abgeben. Die Leitvorrichtung (Fig. 4) bewirkt das auf folgende Weise: An der Stelle A ist der Ab-

Claims (1)

  1. stand der Leitvorrichtung g von der Oberfläche des Schöpfrades α so groß, daß eine Kugel c unter der Leitvorrichtung hindurch in den Löffel b1 gelangen kann. Gleich danach verringert sich der Abstand der Leitvorrichtung um so viel, daß die in den Löffel getretene Kugel jetzt nicht mehr heraus kann, wie das in der Stellung B ersichtlich ist. Bei C endlich befindet sich die zur Ladekammer
    ίο ' führende Öffnung e . in der Behälterwand. Dieser Öffnung e gegenüber nähert sich die Leitvorrichtung dem Schöpf rade α derart, daß die Kugel durch das Zusammenwirken der schrägen Rückwand des in der Pfeilrichtung vorrückenden Löffels mit der schrägen feststehenden Kante der Leitvorrichtung gezwungen wird, durch die Öffnung e in die Ladekammer hinüberzutreten. Wenn danach auf der Strecke von C über D bis A der Löffel leer bleiben soll, so muß die Leitvorrichtung auf dieser Strecke einen so geringen Abstand ν vom Schöpfrad beibehalten, daß das Eindringen einer Kugel unmöglich gemacht wird. Braucht dagegen kein Wert darauf gelegt zu werden, daß der Eintritt der Kugeln in die Löffel stets nur an der einen bestimmten Stelle A erfolgt, so kann die Leitvorrichtung hinter der Stelle C enden und erst nachdem die Kugel bereits geschöpft ist, also etwa '. zwischen A und B1 wieder beginnen. Es kann also je nach der beabsichtigten Wirkung ein entsprechendes Stück des Ringes fehlen. Auch braucht der Ring nicht notwendig aus einem einzigen Stück zu bestehen. Er kann aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein, z. B. um den Teil zwischen A1 B und C (Fig. 4) federnd zu machen, damit die Leitvorrichtung auf dieser Strecke etwaigen Unregelmäßigkeiten in der Dicke und Rundung der im Löffel liegenden Kugeln nachgeben kann.
    Die beschriebene Leitvorrichtung läßt sich nicht nur bei dem in der Zeichnung dargestellten Schöpfrad .mit seitlich angeordneten Löffeln verwenden, sie kann in genau der.. gleichen Weise angebracht werden, wenn -die Löffel am Umfange des Schöpfrades sitzen. Diese Möglichkeit ist ohne weiteres aus der Fig. 4 zu erkennen; man kann sich nämlich diese Abwicklung auch derart zu einem Zylinder zusammengerollt denken, daß die Löffel nebst ' der Leitvorrichtung auf der Außenseite oder auch auf der Innenseite des Zylindermantels liegen, ohne daß sich an der Wirkungsweise der Vorrichtung dadurch etwas ändern würde. ,
    Patent-Ans ρ ruch:
    Zwangläufige Ladevorrichtung für Spielzeugmaschinengewehre, Spielzeugschnell-' feuergeschütze o. dgl., bestehend aus einem Schöpfrad, das die kugelförmigen Geschosse aus einem Behälter schöpft) bnd einer feststehenden Leitvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die nach einem Kreisbogen gekrümmte Leitvorrichtung durch verschieden tiefes Eingreifen in die geschlitzten Löffel des Schöpfrades den Zutritt der Kugeln zu den Löffeln regelt' ' und sodann die in die Löffel eingedrungenen Kugeln daran hindert, die Löffel wieder zu verlassen, ehe die Ladestelle erreicht ist, wo die Leitvorrichtung die im Löffel liegende Kugel zwingt, durch eine in der Behälterwand befindliche Öffnung in die Ladekammer hinüber zutreten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reicHsdruckereI.
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