DE2151995B2 - - Google Patents

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DE2151995B2
DE2151995B2 DE19712151995 DE2151995A DE2151995B2 DE 2151995 B2 DE2151995 B2 DE 2151995B2 DE 19712151995 DE19712151995 DE 19712151995 DE 2151995 A DE2151995 A DE 2151995A DE 2151995 B2 DE2151995 B2 DE 2151995B2
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unbalance
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DE19712151995
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Adolf 6078 Frankfurt Fischer
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Carl Schenck AG
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Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/30Compensating imbalance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 a° gleichstelle ist meist durch die Gestaltung des und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenk- Wuchtkörpers vorgegeben, da in den meisten Fällen achse des Hebels (27) in radialer Richtung ver- der Unwuchtausgleich nur auf einem bestimmten Raschiebbar und festlegbar ist. dius des Wuchtkörpers vorgenommen werden kann,
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 beispielsweise am Rand des Felgenhorns eines Fahrbis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenk- as zeugrades.
achse des Hebels senkrecht zur Wuchtkörper- Um die Einrichtung zum Unwuchtausgleich an die
drehachse angeordnet ist. in der geschilderten Weise vorbestimmte Stelle des
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 Wuchtkörpers zu führen, gibt es grundsätzlich zwei bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenk- Möglichkeiten. Man kann die Einrichtung von Hand achse des Hebels (27) parallel zur Wuchtkör- 30 ohne genaue Führung an den Wuchtkörper heranperdrehachse (13) angeordnet ist und die Einrich- bringen oder eine Führung der Ausgleichseinrichtung tung (25) zur Materialabnahme bzw. -zugabe ge- an der Auswuchtmaschine vorsehen.
genüber dem Hebel (27) schwenkbar ist. Typische Beispiele für beide Arten des Unwucht-
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 ausgleichs finden sich beim Eindrücken eines mit bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Mehrebe- 35 einer Haltefeder versehenen Ausgleichgewichts auf nenausgleich jeweils ein schwenkbarer Hebel (9, das Felgenhorn eines auf einer Radauswuchtrna-27) für jede Ausgleichsebene mit einem auf ihm schine aufgenommenen Fahrzeugrades. Die Haltefeverschiebbaren und feststellbaren Halter (8, 26) der umgreift den Felgenrand und drückt das Ausangeordnet ist. gleichsgewicht an das Felgenhorn an. Sogenannte
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 40 einteilige Ausgleichsgewichte, die mit der Haltefeder kennzeichnet, daß der Halter (26) eine Einrich- aus einem Stück bestehen, werden üblicherweise von tung zur spanenden Bearbeitung (Bohren, Schlei- Hand mit einem Hammer eingeschlagen. Dieser Vorfen, Fräsen) des Wuchtkörpers (20) trägt. gang erfordert eine gewisse Geschicklichkeit der Be-
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- dienungsperson; dabei ist die Gefahr einer Verletzung kennzeichnet, daß der Halter eine Schweißein- 45 gegeben, da das Ausgleichsgewicht beim Einschlagen richtung trägt. zumindest anfänglich festgehalten werden muß. Ein
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- erheblicher Nachteil besteht darin, daß die Haltefekennzeichnet, daß der Halter eine Einrichtung der durch unsachgemäßes Einschlagen aufgeweitet zur Aufnahme und Befestigung (Anlöten, An- werden kann, so daß ihre Haltefähigkeit zumindest schweißen) von Ausgleichsgewichten trägt. 5° teilweise verlorengeht und die Gefahr besteht, daß
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- sich das Ausgleichsgewicht später vom Fahrzeugrad kennzeichnet, daß der Halter (8) eine Vertiefung löst.
zur Aufnahme eines mit einer Haltefeder (7) ver- Um die insbesondere bei unsachgemäßer Handha-
sehenen Ausgleichgewichts (6) aufweist. bung oft unnötig hohe Schlagbeanspruchung des
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 55 Fahrzeugrades und damit der Radaufnahme der Auskennzeichnet, daß der Halter (8) eine Vertiefung wuchtmaschine zu vermeiden, ist es entsprechend der und eine Federhaltevorrichtung für die Auf- zweiten genannten Möglichkeit bekannt (Gebrauchsnahme von zweiteiligen Ausgleichsgewichten be- muster 1 641993), mittels einer Zange den Reifen im sitzt. Bereich der Felgenhörner zusammenzudrücken und
60 dabei mittels eines an dem einen Zangenarm ange-
brachten Halters ein mit einer Haltefeder versehenes
Ausgleichsgewicht auf das eine Felgenhorn zu drükken. Die zum Zusammendrücken des Reifens ver-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Un- wendete Zange mit dem Halter für das Ausgleichsgewuchtausgleich an einem Wuchtkörper, der auf einer 65 wicht ist ein verhältnismäßig schweres und unhandli-Auswuchtmaschine aufgenommen ist mittels Mate- ches Bauteil, das an der Auswuchtmaschine in aufrialabnahme bzw. -zugabe, insbesondere an einem wendiger Weise geführt werden muß, um sicherzu-Fahrzeugrad. stellen, daß sich der an einem Zangenarm ange-
3 4
brachte Halter in genauer Zuordnung zu dem FeI- fläche des Wuchtkörpers angeordnet ist. Zur Anpas-
genhorn befindet. Dementsprechend ist es sehr sung an diesen Winkel ist die Ausgleichseinrichtung
schwierig und mit großem Bauautwand verbunden, schwenkbar am Hebel angebracht,
eine Anpassungsmöglichkeit an unterschiedliche Beim Mehrebenenausgleich kann jeweils ein
Raddurchmesser zu erreichen. Der nachträgliche An- 5 schwenkbarer Hebel für jede Ausgleichsebene mit
bau an Auswuchtmaschinen lohnt sich daher in den einem auf ihm verschiebbaren und feststellbaren
meisten Fällen nicht. Halter angeordnet sein, so daß die Vorteile der erfin-
Die am Beispiel des Auswuchtens von Kraftfahr- dungsgemäßen Vorrichtung auch beim Ausgleich in
zeugrädern geschilderten Nachteile der Führung der zwei oder mehr Ebenen uneingeschränkt ausgenutzt
Ausgleichseinrichtung von Hand (ungenaue und un- io werden können.
kontrollierte Führung der Ausgleichseinrichtung) Um die Materialabnahme bzw. -zugabe vorneh- und der Führung an der Auswuchtmaschine (schwie- men zu können, kann der Halter einer Einrichtung rige Anpassung an unterschiedliche Wuchtkörperab- zur spanenden Bearbeitung (Bohren, Schleifen, Främessungen) gelten im wesentlichen auch für die sen) des Wuchtkörpers, eine Schweißeinrichtung Fälle, bei denen andere Verfahren zur Zugabe oder 15 oder eine Einrichtung zur Aufnahme und Befesti-Abnahme von Material angewendet werden. Wenn gung (Anlöten, Anschweißen) von Ausgleichsgewichbeispielsweise der Unwuchtausgleijh durch Anboh- ten tragen. Auch kann der Halter eine Vertiefung zur ren des Wuchtkörpers erfolgt, kann die Bohrma- Aufnahme eines mit einer Haltefeder versehenen schine von Hand geführt werden, was zwar eine Ausgleichgewichtes aufweisen (sogenanntes einteilileichte Anpassung an unterschiedliche Wuchtkörper- 20 ges Ausgleichsgewicht), oder er kann eine Vertiefung abmessungen ermöglicht, aber eine ungenaue Füh- und eine Federhaltevorrichtung für die Aufnahme rung mit sich bringt, oder die Bohrmaschine kann an von zweiteiligen Ausgleichsgewichten besitzen,
der Auswuchtmaschine geführt werden, was wie- Zweckmäßigerweise besitzt der Hebel an seinem derum einen hohen Bauaufwand erfordert und eine freien Ende einen Betätigungsgriff, der von dem Berasche Anpassung an unterschiedliche Ausgleichsra- 25 dienungsmann in Richtung auf den Wuchtkörper bedien erschwert. wegt wird, um die Ausgleichseinrichtung an die AusAufgabe der Erfindung ist es daher, eine sehr ein- gleichsstelle heranzubewegen.
fache, auch nachträglich mit geringem Auiwand an- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an
zubauende Vorrichtung zu schaffen, die eine rasche Hand der Zeichnung in der nachfolgenden Beschrei-
Anpassung an unterschiedliche Wuchtkörperabmes- 30 bung näher erläutert. Es zeigt
sungen ermöglicht, gleichwohl aber eine ausrei- F i g. 1 im Schnitt die obere Hälfte eines Fahrzeug-
chende und sichere Führung der Einrichtung für die rades auf einer Radauswuchtmaschine mit einer
Materialabnahme bzw. -zugabe gewährleistet. Einrichtung zum Anbringen eines Ausgleichsgewich-
Diese Aufgabe wird für eine Vorrichtung der ein- tes,
gangs genannten Art erfindungsgemäß in der im An- 35 F i g. 2 in schematischer Darstellung einen Wuchtspruch 1 gekennzeichneten Weise gelöst. körper auf einer Auswuchtmaschine, wobei die Die Schwenkbarkeit des Hebels ermöglicht in sehr Schwenkachse für die Ausgleichseinrichtung parallel einfacher Weise eine Führung der Ausgleichseinrich- zur Wuchtkörperachse verläuft und verschiebbar ist, tung, während die Längsverschiebbarkeit des Halters und
am Hebel einer raschen Anpassung an unterschied- 40 Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in
liehe Wuchtkörperabmessungen dient. F i g. 2.
Vorteilhafterweise ist der Hebel in einer die Tn F i g. 1 ist im Schnitt die obere Hälfte eines aus Wuchtkörperachse enthaltenden Ebene schwenkbar, einer Felge 1 und einem Reifen 2 bestehenden Fahrso daß sich bei dieser Ausführungsart die Winkellage zeugrades dargestellt, das auf dem Aufnahmeder Ausgleichsstelle nicht ändert, wenn der Hebel ge- 45 flansch 3 einer nur teilweise angedeuteten Radausschwenkt oder der Halter auf dem Hebel verschoben wuchtmaschine 4 aufgenommen ist.
wird. Nachdem in bekannter Weise die Größe und Win-In Ausgestaltung des Erfindungsgedankens kann kellage der Unwucht des Fahrzeugrades bestimmt die Schwenkachse des Hebels in radialer Richtung sind, muß an mindestens einem Felgenhorn 5 ein verschiebbar und festlegbar sein, um den Kreisbogen, 5° Ausgleichsgewicht 6 der ermittelten Größe angeauf dem die Ausgleichseinrichtung verschwenkt wird, bracht werden. Bei dem dargestellten Beispiel wird zu verlagern und gegebenenfalls dadurch den Winkel ein einteiliges Ausgleichsgewicht verwendet, das mit zu verändern, unter dem die Ausgleichseinrichtung der Haltefeder 7 aus einem Stück besteht,
auf die Oberfläche des Wuchtkörpers trifft. Das Ausgleichsgewichte und die Haltefeder? be-Die Schwenkachse des Hebels kann in noch weite- 55 finden sich in einer Vertiefung eines Halters 8, der an rer Ausführung des Erfindungsgedankens senkrecht einem Hebel 9 befestigt ist. Der Hebel 9 ist an einem auf der Wuchtkörperachse angeordnet sein, anderer- Auge 10 an der Auswuchtmaschine 4 schwenkbar geseits ist es aber auch möglich, die Schwenkachse des lagert. Das freie Ende des Hebels 9 ist als Betäti-Hebels parallel zur Wuchtkörperachse anzuordnen gungsgriff 11 ausgebildet.
und die Ausgleichseinrichtung gegenüber dem Hebel 60 Der Hebel 9 kann um einen Zapfen 12 im Auge 10
schwenkbar auszuführen. Bei dieser Ausführung be- in einer die Radachse 13 enthaltenden Ebene so
wegt sich die Ausgleichseinrichtung auf einem Kreis- auf die Felge 1 zu geschwenkt werden, daß dabei
bogen, der exzentrisch zur Wuchtkörperachse liegt, die Haltefeder 7 hinter das Felgenhorn 5 gedrückt
und trifft daher im allgemeinen unter einem von 90° wird.
abweichenden Winkel auf die Wuchtkörperober- 65 Der Halter 8 ist auf dem Hebel 9 beispielsweise
fläche auf, was beispielsweise dann von Vorteil sein mittels einer Klemmschraube 14 befestigt. Bei einer
kann, wenn die Oberfläche, an der der Ausgleich Änderung des Felgendurchmessers wird der Halter 8
vorzunehmen ist, unter einem Winkel zur Umfangs- auf dem Hebel 9 nach dem Lösen der Schraube 14
5 6
verschoben und in der dem neuen Felgendurchmes- Ben Vorrichtung sehr einfach und zeitsparend erfol-
ser entsprechenden Stellung auf dem Hebel festge- gen kann.
klemmt. Die Befestigung des Halters 8 auf dem He- Die Aufnahme der Ausgleichsgewichte und/oder
bei 9 kann auch in anderer Weise erfolgen; beispiels- Haltefedern im Halter8 kann beispielsweise durch
weise kann der Halter in vorgegebenen Raststellun- 5 eine Klemmeinrichtung oder einen Haltemagneten
gen am Hebel 9 einrasten, insbesondere wenn eine erfolgen.
Umstellung nur zwischen wenigen vorgegebenen FeI- Bei dem in den F i g. 2 und 3 dargestellten Ausfühgendurchmessern erforderlich ist. rungsbeispiel könnte der Wuchtkörper ein Gebläse-Die Lagerung 12 des Hebels 9 befindet sich nahe rad 20 sein, bei dem der Unwuchtausgleich durch der Radachse 13 und nahe der Ebene des Randes des io Anbohren einer Schaufelvorderkante 21 (F i g. 3) erFelgenhornes 5. Dadurch erfolgt das Eindrücken auf folgen kann. Das Gebläserad 20 ist auf einer beidseieinem Kreisbogen, der angenähert tangential zur tig in der Auswuchtmaschine 22 mittels Lager 23 ge-Krümmung des Felgenhornes 5 verläuft. lagerten Welle 24 aufgenommen. Zur Materialab-Wenn bei einer Zweiebenen-Auswuchtung an bei- nähme dient eine Bohrmaschine 25, die über einen den Felgenhörnern Ausgleichsgewichte angebracht 15 Halter 26 an zwei parallelen Armen 27 längsverwerden sollen, kann auf jeder Seite des Rades ein schiebbar und feststellbar angebracht ist, die zusam-Hebel mit einem Halter für das Ausgleichsgewicht men den schwenkbaren Hebel bilden,
angebracht werden. Die beschriebene erfindungsge- Beide Arme 27 sind in Verschiebeblöcken 28 so mäße Vorrichtung kann auch verwendet werden, um gelagert, daß die Schwenkachse der Hebelarme 27 zweiteilige Ausgleichsgewichte anzubringen. Dazu ao parallel zur Drehachse 13 des Wuchtkörpers 20 verwird entweder der Halter 8 so gestaltet, daß er das läuft. Die Verschiebeblöcke 28 können radial zur Gewichtsstück und die Haltefeder zugleich auf- Wuchtkörperachse gemeinsam in der Auswuchtmanimmt, oder der Halter 8 drückt nur die Haltefeder 7 schine 22 verschoben werden, um den Abstand zwian der gewünschten Stelle auf das Felgenhorn auf, und sehen Wuchtkörperachse und Schwenkachse zu verdas Gewichtsstück wird in bekannter Weise nach- 25 ändern, wie durch die Doppelpfeile in den Fig.2 träglich unter den freien Schenkel der Feder gescho- und 3 angedeutet. Außerdem ist die Bohrmaschine ben. 25 gegenüber den Armen 27 schwenkbar.
Da die Feder mit genauer Führung in der Rieh- Durch Verlagerung der Verschiebeblöcke 28 kann tung zwischen Felgenhorn und Reifen eingeführt man den Winkel, unter dem die Bohrmaschine 25 wird, die den geringsten Widerstand entgegensetzt, 30 auf den Wuchtkörperumfang trifft, verändern, was ist die beim Eindrücken aufgebrachte seitliche Kraft im geschilderten Ausführungsbeispiel erforderlich ist, verhältnismäßig gering, so daß keine Beschädigung um den Bohrer genau senkrecht auf die äußere Kander Lager der Auswuchtmaschine zu befürchten ist. tenfläche der Schaufelkante 21 zu führen.
Da hierbei auch die Richtung der auf die Feder wir- Aus der Darstellung in der ihrem Aufbau recht kenden Kraft genau vorbestimmt ist, besteht keine 35 unterschiedlichen Ausführungsbeispiele ergibt sich, Gefahr, daß die Feder beim Eindrücken unzulässig daß sich mit der schwenkbaren Lagerung des die ververformt wird, so daß die Sicherheit der Befestigung schiebbare Ausgleichseinrichtung tragenden Hebels beeinträchtigt werden könnte. Aus diesem Grunde ist auch bei sehr unterschiedlicher Lage der Schwenkes möglich, auf die im allgemeinen als sicherer ange- achse und unterschiedlicher Ausführung der Aussehene Verwendung zweiteiliger Ausgleichsgewichte 40 gleichseinrichtung Vorteile erzielen lassen. Insbesonzu verzichten und statt dessen auch bei höheren An- dere erkennt man, daß mit sehr einfachen Mitteln forderungen an die Befestigungssicherheit einteilige eine genaue Führung der Ausgleichseinrichtung erAusgleichsgewichte zu verwenden, deren Anbringung reicht wird und zugleich eine Anpassung an unterinsbesondere bei Verwendung der erfindungsgemä- schiedliche Wuchtkörperabmessungen möglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Zahlreiche unterschiedliche Maßnahmen sind gePatentansprüche: bräuchlich, um einen Unwuchtausgleich an dem Wuchtkörper vorzunehmen, indem Material abge-
1. Vorrichtung zum Unwuchtausgleich an nommen bzw. zugegeben wird. Beispielsweise kann einem Wuchtkörper, der auf einer Auswuchtma- 5 das Ausgleichsmaterial in Form eines Ausgleichsgeschine aufgenommen ist, mittels Materialab- wichts am Wuchtkörper angeschraubt, angeschweißt, nähme bzw. -zugabe, insbesondere an einem angelötet oder angeklemmt werden; zur Materialab-Fahrzeugrad, dadurch gekennzeich- nähme wendet man beispielsweise spanabnehmende net, daß die dem Unwuchtausgleich dienenden Bearbeitungsverfahren an, wie Bohren, Fräsen oder Mittel (6, 7; 25) von einem an der Auswuchtma- io Schleifen.
schine um einen Lagerpunkt (12; 28) nahe der In jedem Fall muß die zur Materialabnahme bzw. Wuchtkörperachse (13) schwenkbar angeordne- -zugabe dienende Einrichtung an der dafür bestimmten Hebel (9; 27) geführt werden und auf diesem ten Stelle an den Wuchtkörper herangeführt werden. in einem in dessen Längsachse verschieb- und Die Winkellage der Ausgleichsstelle wird — ebenso feststellbaren Halter (8; 26) gehaltert sind. 15 wie die Größe der auszugleichenden Unwucht —
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- beim Auswuchtvorgang bestimmt und üblicherweise kennzeichnet, daß der Hebel (9) in einer die dadurch eingestellt, daß man den Wuchtkörper nach Wuchtkörperachse (13) enthaltenden Ebene dem Auswuchtlauf in die zum Ausgleich erforderschwenkbar ist. liehe Winkellage dreht. Die radiale Lage der Aus-
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GB1364968A (en) 1974-08-29
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