DE2148055C3 - Schaltvorrichtung - Google Patents

Schaltvorrichtung

Info

Publication number
DE2148055C3
DE2148055C3 DE19712148055 DE2148055A DE2148055C3 DE 2148055 C3 DE2148055 C3 DE 2148055C3 DE 19712148055 DE19712148055 DE 19712148055 DE 2148055 A DE2148055 A DE 2148055A DE 2148055 C3 DE2148055 C3 DE 2148055C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
switching
switching element
switch
influence
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712148055
Other languages
English (en)
Other versions
DE2148055A1 (de
DE2148055B2 (de
Inventor
Ghielanus Matheus Anthonius Maria Eindhoven Aldenhoven (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from NL7014411A external-priority patent/NL7014411A/xx
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE2148055A1 publication Critical patent/DE2148055A1/de
Publication of DE2148055B2 publication Critical patent/DE2148055B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2148055C3 publication Critical patent/DE2148055C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung zum Gebrauch in einem Gerät zum Aufnehmen und/oder Wiedergeben von magnetischen Aufzeichnungen auf einen auf Spulenkörper angeordneten bandförmigen Aufzeichnungsträger, wobei das Gerät mindestens zwei koaxial angeordnete drehbare Teile aufweist, von denen ein erster Teil im Betrieb ständig und ein zweiter Teil nur durch die Drehung der Spulenkörper angetrieben wird, und wobei mittels eines Schalters ein Antriebselement zum Fortbewegen des Trägers aus- bzw. umgeschaltet werden kann, und ein den Schalter betätigendes zu einem Umlaufgetriebe gehörendes Element vorgesehen ist, das während der Drehung des zweiten Teils auch noch bei der kleinsten Drehzahl des Spulenkörpers im Aufnahme- oder Wiedergabebetrieb (Grenzdrehzahl) in einer ersten Richtung und bei einer Drehzahl zwischen· Null und der Grenzdrehzahl in entgegengesetzter Richtung angetrieben wird und im letzteren Fall die Betätigung des Schalters herbeiführt.
Bei einer aus der deutschen Patentschrift 12 86 773
bekannten derartigen Schaltvorrichtung ist zusätzlich zu der üblicherweise in jedem AuίπahΓιle-/WiedeΓgabegerät vorhandenen, in der Nähe eit.er der Mitnahmedorne für die Spulenkörper angeordneten Tonwelle-Andruckrolle-Verbindung eine weitere Tonwelle in der Nähe des anderen Mitnahmedorns für den Antrieb eines ersten sich im Betrieb des Gerätes ständig drehendes Teils vorgesehen. Ein zweiter drehbarer Teil wird Ri.r bei Drehung des auf dem letztgenannten Mitnahmedorn ruhenden Spulenkörpers von einer Reibscheibe angetrieben, die über eine Reibkupplung an diesen Mitnahmedorn angekoppelt ist. Beide drehbaren Teile lagern auf einer zwischen diesem letztgenannten Mitnahmedorn und der zusätzlichen Tonwelle vorgesehenen Zwischenwelle. Von einem in Form eines Armes ausgebildeten Schaltelement lagert ein Ende schwenkbar auf der Zwischenwelle und arbeken von zwei vom anderen Ende getragenen Rädern das eine mit dem obengenannten, sich im Betrieb des Gerätes ständig drehenden ersten Teil und das andere mit dem obengenannten in seiner Drehung von der Drehung des besagten Spulenkörpers abhängigen zweiten Teil zusammen. Bei Drehung des zweiten Teils stößt das die beiden Räder tragende Armende des Schaltelementes, das dann eine Drehung in einer bestimmten Richtung ausfuhren möchte, gegen einen Anschlag, während es bei Stillstand des zweiten Teils — infolge Stillstand des Spulenkörpers auf dem Mitnahmedorn, an den der /weite Teil, wie oben ausgeführt, über Zwischenglieder angekoppelt ist — in zur erstgenannten Richtung entgegengeseuter Richtung angetrieben wird und einen in seinen Schwenkbereich liegenden Schalter zum Aus- bzw. Umschalten des Gerätes unmittelbar betätigt. Dieser bekannten Schaltvorrichtung haftet der Nachteil an, daß sie durch die Anordnung ihrer Einzelteile an eine bestimmte örtliche Lage im Aufnahme-ZWiedergabegerät gebunden ist, bei der sie einen erheblichen Piatzbedarf benötigt. Ihr Aufbau ist umständlich und verursacht durch die benötigten zahlreichen Einzelteile verhältnismäßig hohe Herstellungskosten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache kompakte, platzsparende Schaltvorrichtung zu schaffen, die außerdem nicht zwingend an eine bestimmte Lage innerhalb des Gerätes gebunden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 4s löst, daß der zweite Teil eine Scheibe mit einem Felgenteil enthält, der dem ersten Teil zugewandt ist und eine Innenverzahnung aufweist, und daß das den Schalter betätigende Element eine gegenüber den beiden koaxial liegenden Teilen exzentrisch /wischen diesen Teilen angeordnete Scheibe mit einem ringförmigen Nabenteil enthält, der der erstgenannten Scheibe zugewandt ist, innerhalb des Felgenteils dieser Scheibe liegt und mit einer Außenverzahnung ve, sehen ist, und daß am ersten Teil ein axial herausragender Stift vorgesehen ist, der den Innenumfang des ringförmigen Nabenteils des Elementes berührt und die Zähne des Felgen- und Nabenteils örtlich miteinander in Eingriff hält, wobei bei Überschreitung der Grenzdrehzahl das Element sich kontinuierlich dreht und dabei eine exentrische Bewegung durchführt und bei Überschreitung der Grenzdrehzahl das Element sich in entgegengesetzter Richtung dreht, und daß Mittel vorgesehen sind, die bei der Drehung des Elementes in der entgegengesetzten Richtung von diesem Element betätigt werden und die Schallfunktion erfüllen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere in der Einsparung von Einzelteilen, wie auch einer zusätzlichen Tonwelle, wodurch neben den Herstellungskosten die Störanfälligkeit des Gerätes verringert wird. Darüber hinaus läßt sich die Vorrichtung durch ihre platzsparende kompakte Bauweise leichter bei der Fertigung des Gerätes in dieses einbauen, was sich ebenfalls kostensparend auswirkt.
Eine geeignete Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß das Schaltelement mit einer äußeren Sperrad-Außenverzahnung versehen ist und die Mittel zum Durchführen der Schaltfunktion eii.e Sperrklinke enthalten, die unter dem Einfluß von Federkraft beim Antrieb des Schaltelementes in der genannten ersten Richtung über die Sperradverzahnung gleitet und beim Antrieb dieses Elementes in der entgegengesetzten Richtung durch die Verzahnung gesperrt und verschoben wird und dabei den Schalter betätigt. Dabei ist die Sperrklinke vorzugsweise auf einer der Kontaktfedern des Schalters angeordnet.
Eine andere geeignete ^usführungsform der Erfindung besieht darin, daß die Mittel zum Erfüllen der Schaltfunktion einen Hebel enthalten, der in einer Ebene parallel zu einer Ebene, in der sich das Schaltelement bewegt, verschiebbar ist und eine Endfläche aufweisi, die dem Schaltelement zugewandt ist und in einem Abstand vom Außenumfang dieses Elementes liegt, und daß auf dem Hebel ein elastisches Element angeordnei ist, das mit einem frei beweglichen Kopfende versehen ist, daß den Außenumfang des Schaltelementes berührt und beim Antrieb dieses Elementes in der genannten ersten Richtung in einem vom Hebel abgehobenen Zustand gehalten wird und beim Antrieb des Schaltelementes in der entgegengesetzten Richtung bis in den zwischen der Endfläche des Hebels und dem Schaltelement vorhandenen keilförmigen Raum geführt wird, wobei im letzteren Fall das Schaltelement unter dem Einfluß der exzentrischen Bewegung das Kopfende des elastischen Elementes gegen die Endfläche des Hebels drückt und dadurch den Hebel verschiebt, der danach die Schaltfunktion durchrührt. Vorzugsweise ist der Hebel drehbar angeordnet und durch eine erste Feder belastet, die den Hebel und die darauf vorhandene Endfläche in einer Richtung zum Schaltelement zu drehen versucht, während ein zweiter drehbarer Hebel vorhanden ist, von dem ein Ende einen Anschlag für den ersten Hebel bildet, welcher Anschlag beim Antrieb des Schaltelementes in der ersten Richtung unter dem Einfluß einer zweiten Feder die Drehbewegung des ersten Hebels unter dem Einfluß d»r zugehörenden ersten Feder verhindert, wobei, wenn das Kopfende des elastischen Elementes vom sich exzentrisch bewegenden Schaltelement zurückgedrückt wird, der erste Hebel entgegen der Wirkung der ersten Feder gekippt und vom Anschlagende des zweiten Hebels entkuppelt wird, wonach der zweice Hebel unter dem Einfluß der zugehörenden zweiten Feder gekippt wird und das vom Anschlagende abgewandte Ende dieses zweiten Hebels den Schalter betätigt.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Schaltvorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Schnitt gemäß der Linie 11-11 in Fig. 1.
F i g. 3 eine geänderte Ausführungsforrn der Schaltvorrichtung.
Die in der Zeichnung dargestellte Schaltvorrichtung dient zum Gebrauch in einem Gerät zum Aufnehmen und/oder Wiedergeben von magnetischen Aufzeich-
nungen auf einen bandförmigen Aufzeichnungsträger. Dieser Träger kann sich in einer Kassette befinden, wobei die Enden des Trägers an Wickelkernen befestigt sind, die beim Erreichen des Trägerbandendes stillstehen bleiben. Ein derartiges Gerät ist mit mindestens einem ersten sich im Betrieb kontinuierlich drehenden Teil versehen, der durch geeeignete Übertragungsmittel von einem Antriebselement, beispielsweise einem im Gerät vorhandenen Antriebsmotor, angetrieben wird, und mit einem zweiten nur beim Fortbewegen des Aufzeichnungsbandes sich drehenden Teil, wie einem Spulenteller, auf den ein Wickelkern gelegt werden kann, oder einem mit einem derartigen Spulenteller in Antriebsverbindung stehenden Element.
Nach F i g. 1 und 2 wird ein derartiges mit einem nicht näher dargestellten Spulenteller des Gerätes in Antriebsverbindung zu bringendes Element durch eine Welle 1 gebildet, auf der eine Scheibe 2 befestigt ist. Eine Riemenscheibe 3, die sich im Betrieb kontinuierlich dreht, ist auf der Welle 1 frei drehbar angeordnet, wobei zwischen der Scheibe 2 und der Riemenscheibe 3 eine Rutschkupplung, im Ausführungsbeispiel eine Reibkupplung 4, vorhanden ist. Im Betrieb und bei einer unbehinderten Bewegungsfreiheit des Aufzeichnungsträgers treibt die Riemenscheibe 3 über die Reibkupplung 4 die Scheibe 2 und damit die Welle 1 an, die ihrerseits den Spulenteller antreibt, auf dem ein Bandwickel liegt.
Am unteren Ende der Welle 1 ist eine zweite Scheibe 5 befestigt, die einen der Riemenscheibe 3 zugewandten Felgenteil 6 enthält, der mit einer Innenverzahnung 7 versehen ist. Eine zwischen der Riemenscheibe 3 und der Scheibe 5 angeordnete Druckfeder 8 liefert die zum Funktionieren der Reibkupplung 4 erforderliche Anpreßkraft. Die aus der Welle 1 mit den darauf befestigten Scheiben 2 und 5 bestehende Einheit bildet den Teil, der während der Fortbewegung des Aufzeichnungsträgers sich dreht, beim Stillstand des Trägers jedoch gestoppt wird. Zwischen der Riemenscheibe 3 und der Scheibe 5 befindet sich das als kombiniertes Sperrzahnrad ausgebildete Schaltelement 5, das gegenüber der Welle 1 exzentrisch liegt und durch eine Scheibe 9 gebildet wird, die mit einem der Scheibe 5 zugewandten ringförmigen Nabenteil 10 versehen ist, der eine Außenverzahnung 11 enthält, von denen ein Teil mit den Zähnen 7 des Felgenteils 6 der Scheibe 5 in Eingriff gehalten wird, und zwar mit Hilfe eines an der Riemenscheibe 3 vorhandenen Stiftes 12, der sich von der unteren Fläche der Riemenscheibe axial erstreckt und den Innenumfang des Nabenteils 10 berührt.
Das Schaltelement enthält einen Felgenteil 13, der über den ganzen Umfang mit einer Sperradverzahnung 14 versehen ist Eine Sperrklinke 15 ist vorhanden, die unter dem Einfluß der eigenen Federkraft mit der Verzahnung 14 des Sperradteils des Schaltelementes S zusammenarbeitet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Sperrklinke 15 auf einer der Kontaktfedem 16 eines Schalters 17 befestigt, der inden Stromkreis des Antriebsmotors des Gerätes aufgenommen ist
Vorausgesetzt ist, daß im Betrieb die Riemenscheibe 3 und damit der Stift 12 sich in Richtung des Pfeiles At (F i g. 2) drehen. Bei unbehinderter Fortbewegung des Aufzeichnungsträgers dreht sich die Scheibe 5 mit den Zähnen 7 in derselben Richtung, wie durch den Pfeil A2 angegeben ist. Durch die kombinierte Bewegung des Stiftes 12 der Riemenscheibe und der Zähne 7 der Scheibe 5 wind das Schaltelement S ebenfalls in derselben Drehnchtung. durch Λ ι angegeben, gedreht wobei die Sperrklinke 15 über die Sperradverzahnung 14 gleitet und der Schalter 17 geschlossen bleibt. Bei dieser Drehbewegung führt das Schaltelement 5 zugleich eine exzentrische Bewegung durch, deren Exzentrizität durch »e« angegeben iüt. Wenn beim Erreichen des Endes des Aufzeichnungsträgers der Spulenteller und folglich die Welle I und die darauf befestigte Scheibe 5 gestoppt werden, während die im Betrieb sich kontinuierlich drehende Riemenscheibe 3 weiterhin dreht, wird das Schaltelement Sin entgegengesetzter Richtung gemäß dem Pfeil B gedreht. Bei dieser entgegengesetzten Drehrichtung hakt die Sperrklinke 15 in die Verzahnung 14 des Schaltelements, wodurch die Sperrklinke weggeschoben und der Kontakt 16 derart betätigt wird, daß der Schalter 17 geöffnet und der Antrieb des Gerätes aus- bzw. umgeschaltet wird.
In F i g. 3, die eine zweite Ausführungsform der Erfindung zeigt, sind diejenigen Teile dargestellt, die gegenüber der Ausführungsform nach F i g. 1 und 2 ab-
jo weichen. Nun ist ein Schaltelement S vorhanden, das dem obenstehend beschriebenen Element S entspricht mit der Ausnahme, daß das Schaltelement S einen Felgenteil 20 enthält, der einen nahezu glatten Außenumfang hat und daher keine Sperradverzahnung aufweist.
Bei unbehinderter Fortbewegung des Aufzeichnungsträgers, welcher Zustand in F i g. 3 dargestellt ist, dreht sich das Schaltelement wieder in Richtung Ai. bei Stillstand des Trägers jedoch in Richtung B, wobei bemerkt wird, daß diese Richtungen denen aus F i g. 2 entgegengesetzt wird. Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist jedoch vorausgesetzt, daß auch die Drehrichtung A\ bzw. A2 des Stiftes 12 bzw. der Scheibe 5 den in F i g. 2 dargestellten Richtungen entgegengesetzt sind.
Dem Schaltelement S gegenüber befindet sich ein erster Hebel 21, der um einen Scharnierpunkt 22 in einer Ebene parallel zu der Ebene, in der das Schaltelement sich bewegt, drehen kann und durch eine Druckfeder 23 belastet ist. die den Hebel in einer Richtung zum Schaltelement, d. h. in F i g. 3 entgegen Uhrzeigersinn, zu drehen versucht. Ein zweiter Hebel 24 ist vorhanden, der um einen Scharnierpunkt 25 drehen kann und durch eine Zugfeder 26 belastet ist, die den Hebel, in der Zeichnung im Uhrzeigersinn, zu drehen versucht. Der erste Hebel 21 hat an einem Ende eine Ausnehmung zum Aufnehmen eines als Anschlag dienenden Endes 27 des Hebels 24. wodurch vermieden wird, daß der Hebel 21 sich, in der Zeichnung entgegen Uhrzeigersinn, dreht. Am anderen Ende des ersten Hebels 21 befindet sich ein Hebelteil 28 mit einer Endfläche 29.
der dem Umfang des Schaltelementes zugewandt ist und in einigem Abstand davon liegt Auf dem Hebelteil 28 ist ein elastisches vorzugsweise aus Kautschuk hergestelltes Element 30 angeordnet das ein frei bewegliches Kopfende 31 aufweist das den Umfang des FeI- genteils 20 des Schaltelementes berührt Bei Drehung des Schaltelementes in Richtung Ai wird unter dem Einfluß der zwischen dem Schaltelement und dem Kopfende auftretenden Reibung, wie dies dargestellt ist das Kopfende 31 in einem vom Handhebelteil 28 abgehobenen Zustand gehalten. Beim Antrieb des Schaltelementes in Richtung β wird das Kopfende 31 in den zwischen dem Schaltelement und der Endfläche 29 vorhandenen keilförmigen Raum geführt w mach infolge der exzentrischen Bewegung des Schaltelemente* das Kopfende 31 gegen die Endfläche 29 gebrückt wird, wobei der Hebel 21 entgegen der Wirkung der Feder 23 gekippt und dadurch der zweite Hebel .14 freigege ben wird. Unter dem Einfluß der leder 2·» dreht sich
der Hebel 24 dann aus der in I i g. J dargestellten Lage in der Zeichnung im Uhrzeigersinn, wobei das vom Anschlagende 27 abgewandte andere linde des Hebels 24 eine der Kontaktfedern 33, 34 des Schalters 32 betätigt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltvorrichtung zum Gebrauch in einem Gerät zum Aufnehmen und/oder Wiedergeben von magnetischen Aufzeichnungen auf einen auf Spulenkörper angeordneten bandförmigen Aufzeichnungsträger, wobei das Gerät mindestens zwei koaxial angeordnete drehbare Teile aufweist, von denen ein erster Teil im Betrieb ständig und ein zweiter Teil durch die Drehung des Spulenkörpers angetrieben wird, und wobei mittels eines Schalters ein Antriebselement zum Fortbewegen des Trägers aus- bzw. umgeschaltet werden kann, und ein den Schalter betätigendes zu einem Umlaufgetriebe gehörendes Element vorgesehen ist, das während der Drehung des zweiten Teils auch noch bei der kleinsten Drehzahl des Spulenkörpers im Aufnahmeoder Wiedergabebetrieb (Grenzdrehzahl) in einer ersten Richtung und bei einer Drehzahl zwischen Null und der Grenzdrehzahl in entgegengesetzter Richtung angetrieben wird und im letzteren Fall die Betätigung des Schalters herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil eine Scheibe (5) mit einem Felgenteil (6) enthält, der dem »5 ersten Teil (3) zugewandt ist und eine Innenverzahnung (7) aufweist, und daß das den Schalter betätigende Element (S) eine gegenüber den beiden koaxial liegenden Teilen (5, 3) exzentrisch zwischen diesen Teilen angeordnet Scheibe (9) mit einem ringförmigen Nabenteil (10) enthält, der der erstgenannten Scheibe (5) zugewandt ist, innerhalb des Felgenteils (6) dieser Scheibe liegt und mit einer Außenverzahnung (11) versehen ist, und daß am ersten Teil (3) ein axial herausragender Stift (12) vorgesehen ist, der den Innenumfang des ringförmigen Nabenteils (10) des Elementes (S) berührt und die Zähne des Felgen- und des Nabenteils (6,10) örtlich miteinander in Eingriff hält, wobei bei Überschreitung der Grenzdrehzahl das Element (S) sich konti- ¥> nuierlich dreht (Richtung A) und dabei eine exzentrische Bewegung durchführt und bei Überschrei tung der Grenzdrehzahl das Element fSjsich in entgegengesetzter Richtung (B) dreht, und daß Mittel (Sperrklinke 15, Element 30) vorgesehen sind, die bei der Drehung des Elementes (S) in der entgegengesetzten Richtung von diesem Element betätigt werden und die Schaltfunktion erfüllen.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (S) mit einer äußeren Sperradverzahnung (14) versehen ist und die Mittel zum Durchführen der Schaltfunktion eine Sperrklinke (15) enthalten, die unter dem Einfluß von Federkraft beiii Antrieb des Schaltelementes in der genannten ersten Richtung über die Sperradverzahnung gleitet und beim Antrieb dieses Elementes in der entgegengesetzten Richtung durch die Verzahnung gesperrt und verschoben wird und dabei den Schalter (17) betätigt.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch *° gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (15) auf einer der Kontaktfedern (16) des Schalters (17) angeordnet ist.
4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Erfüllen der Schaltfunktion einen Hebel (21) enthalten, der in einer Ebene parallel zu einer Ebene, in der sich das Schaltelement (S) bewegt, verschiebbar ist und eine Endfläche (29) aufweist, die dem Schaltelement zu gewandt ist und in einem Abstand vom Außenum fang dieses Elementes liegt, und daß auf dem Hebe ein elastisches Element (30) angeordnet ist, das mi einem frei beweglichen Kopfende (31) versehen is das den Außenumfang des Schaltelementes berühr und beim Antrieb dieses Elementes in der genann ten ersten Richtung (Ai) in einem vom Hebel ange hobenen Zustand gehalten wird und beim Antriel des Schaltelementes in der entgegengesetzten Rieh tung (B) bis in den zwischen der Endfläche des He bels und dem Schaltelement vorhandenen keilförmi gen Raum geführt wird, wobei in diesem letzterei Fall das Schaltelement unter dem Einfluß der ex zentrischen Bewegung das Kopfende des elasti sehen Elementes gegen die Endfläche des Hebel drückt und dadurch den Hebel verschiebt, der da nach die Schaltfunktion erfüllt.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (21) drehbar an geordnet ist und durch eine erste Feder (23) belaste wird, die den Hebel und die darauf vorhanden« Endfläche ·η einer Richtung zum Schaltelement (S zu drehen versucht und ein zweiter drehbarer He bei (24) vorhanden ist, von dem ein Ende (27) einer Anschlag für den ersten Hebel (21) bildet, welche: Anschlag beim Antrieb des Schaltelementes in dei ersten Richtung (Ai) unter dem Einfluß einer zwei ten Feder (26) die Drehbewegung des ersten Hebel« unter dem Einfluß der zugehörenden ersten Fedei verhindert, wobei, wenn das Kopfende (31) des ela stischen Elementes (30) vom sich exzentrisch bewegenden Shaltelement zurückgedrückt wird, der erste Hebel entgegen der Wirkung der ersten Feder gekippt und vom Anschlagende des zweiten Hebels entkuppelt wird, wonach der zweite Hebel unter dem Einfluß der zugehörenden zweiten Feder gekippt wird und das vom Anschlagende abgewandte Ende dieses zweiten Hebels den Schalter (32) betätigt.
DE19712148055 1970-10-01 1971-09-25 Schaltvorrichtung Expired DE2148055C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7014411 1970-10-01
NL7014411A NL7014411A (de) 1970-10-01 1970-10-01

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2148055A1 DE2148055A1 (de) 1972-04-06
DE2148055B2 DE2148055B2 (de) 1976-01-15
DE2148055C3 true DE2148055C3 (de) 1976-10-21

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3104147A1 (de) "magnetband-aufnahme- und/oder -wiedergabegeraet"
DE2616193C3 (de)
DE1524934B2 (de) Magnetaufzeichnungs und wiedergabegeraet
DE2536962C2 (de) Automatische Ausschaltvorrichtung in einem Magnetbandgerät
DE2535814A1 (de) Automatisches wiederholsystem fuer magnetbandaufzeichnungs- und -wiedergabegeraete
DE2148055C3 (de) Schaltvorrichtung
DE2549874C3 (de)
DE2062585B2 (de) Vorrichtung zum feststellen der drehbewegung eines drehbaren elementes
DE2612019C2 (de) Spanneinrichtung zum selbsttätigen, lösbaren Befestigen von Spulen auf einer drehbaren Nabe
EP0246694B1 (de) Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät
DE2836272A1 (de) Umschalteinrichtung mit zahnradantrieb
DE2336863C3 (de) Farbbandumschaltvorrichtung zum Umschalten der Längsbewegungsrichtung des Farbbandes z.B. eines Druckers
DE3632460A1 (de) Bandrecorder
DE2148055B2 (de) Schaltvorrichtung
DE2539247C3 (de) Kassettenbandgerät
DE2017780C3 (de) Vorrichtung zur Erfassung des Bandablaufes in einem Tonbandgerät
DE3001769C2 (de)
EP0786769B1 (de) Reversebandlaufwerk mit einer Umschaltvorrichtung
DE2802530A1 (de) Vorrichtung fuer automatischen stop bei einem bandgeraet, insbesondere magnetbandgeraet
DE3320094C2 (de)
DE4006576C2 (de)
DE2263424C2 (de) Magnettongerät, insbesondere Kassettenbandgerät
DE2559580C3 (de) Geschwindigkeitsumschalteinrichtung für ein Kassettentonbandgerät
DE3538075C2 (de) Zahnradantriebsmechanismus für ein Magnetbandgerät
DE3001802C2 (de) Bandtransportmechanismus