DE2147183C3 - Injektionsspritze mit einer Kanuten halte vorrichtu ng - Google Patents

Injektionsspritze mit einer Kanuten halte vorrichtu ng

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DE2147183C3 DE19712147183 DE2147183A DE2147183C3 DE 2147183 C3 DE2147183 C3 DE 2147183C3 DE 19712147183 DE19712147183 DE 19712147183 DE 2147183 A DE2147183 A DE 2147183A DE 2147183 C3 DE2147183 C3 DE 2147183C3
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Injektionsspritze mit einer Kanülenhaltevorrichtung, die zugleich zum Aufnehmen und Abwerfen von einen ebenen Anlageteller aufweisenden Kanülen geeignet ist, zu diesem Zweck einen Schenkel besitzt, der in Haltestellung der Kanülenhaltevorrichtung den Teller am Kanülenfuß an die Abschlußfläche des Spritzenmundstücks andrückt, und die mit einem zweiten Schenkel am Spritzenrnundstüek angebracht ist und mit einem Betätigungshebel, der an der Kanülenhaltevorrichtung angreift.
Injektionsspritzen der vergenannten Art, wie sie z. B. aus den deutschen Patentschriften 10 04 344 und 08 879 bekanntgeworden sind, haben den Vorteil, daß der sogenannte Hughessche Absetzfehler vermieden wird, der auf die beim Abziehen der Konuskanüle vom Spritzenmund entstehende Saugwirkung zurückzuführen ist. Die bekannten Injektionsspritzen der hier in Frage stehenden Art haben jedoch einen relativ komplizierten Aufbau, ihre Herstellung ist verhältnis mäßig teuer. Die Erfindung will hier Abhilfe schaffen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht demgemäß darin, eine Injektionsspritze der hier in Frage stehenden Art zu schaffen, die im Aufbau einfach ist und deren Herstellung mit wesentlich weniger Kosten verbunden ist als bei den bekannten vergleichbaren Anordnungen, ohne daß hierbei die Funktion in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird.
Zu dem obengenannten Zweck ist gemäß der Erfindung bei der neuen injektionsspritze vorgesehen, daß die beiden Schenkel zu einem U-förmigen, quer zur Längsmittelachse der Kanüle verlaufenden Bügel mit zusammenfedernden Schenkeln verbunden sind, wobei der spritzenseitige Schenkel am Spritzenmundstück starr befestigt ist, und daß der Betätigungshebel mit seinem einen Ende mit dem kanülenseitigen Schenkel des Bügels verbunden ist und durch einen Längsschlitz des anderen Schenkels des Halterungsbügels hindurchgreift.
Eine in der oben beschriebenen Weise aufgebaute Injektionsspritze hat den Vorteil, daß sie einen wesentlich einfacheren Aufbau besitzt, daß man nunmehr alle Teile aus rost- und säurebeständigem Material herstellen kann und daß schließlich keine )usuerimg der Teile erforderlich ist, weil infolge der neuen Konstruktion die Teile sich von selbst in ihre richtige Lage einstellen. Der Bügel in U-Form kann nunmehr aus V2A-Stahl hergestellt werden, der federhart gewalzt ist und in zwei Arbeitsgängen, Stanzen und Prägen, in die gewünschte Form gebracht wird. Diese Ar; der Herstellung macht es also möglich, V2A-Stahl zu verwenden, was einerseits die Herstellung vereinfacht und andererseits eine Garantie dafür darstellt, daß die Anordnung rost- und säurefest ist. Schließlich besteht ein weiterer Vorte' des Erfindungsgegenstandes darin, daß nunmehr die Säuberung wesentlich einfacher und schneller, mit einigen Handgriffen, vorgenommen werden kann. Bei alledem ist natürlich Gewähr dafür vorhanden, daß der Hughessche Absetzfehler vermieden wird.
Eine hinsichtlich des Aufbaus und der Herstellung besonders vorteilhafte Konstruktion ergibt sich gemäß einer Weiterbildung der Erfindung dadurch, daß der spritzenseitige Schenkel am Halterungsbügel in einer Ausnehmung des Spritzenmundstücks gehalten ist, wobei zweckmäßigerweise ein Zusatzteil vorgesehen sein kann, nämlich eine als Blattfeder ausgebildete Abscherfeder, die U-Form hat, mit ihrem einen Schenkel am Halterungsbügel oder am Spritzenmundstück befestigt ist und sich mit ihrem anderen Schenke! am Kanülenfuß von der Seite her abstützt, wobei dieses Ende der Feder das Bestreben hat, die Kanüle von ihrer Halterung in einer Bewegung parallel zur Abschlußebene des Spritzenmundstücks abzuschieben.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Injektionsspritze gemäß der Erfindung in Seitenansicht in Teildarstellung und in einem axialen senkrechten Schnitt,
F i g. la eine Variante zu der Anordnung nach F i g. 1 in einer Seitenansicht in Teildarstellung und in einem senkrechten Schnitt,
F i g. 2 die Anordnung nach F i g. 1 in einer Draufsicht,
F i g. 3 die Anordnung nach F i g. 1 in derselben Darstellungsweise wie Fig. I, wobei jedoch die Kanüle entfernt worden ist.
Bei der Anordnung nach F i g. 1 besitzt die Injektionsspritze, von welcher ein Teil des Glaszylinders \b und des Zylinderbehälters Xa sowie das Spritzenmundstück 3 sichtbar sind, eine Kanülenhaltevorrichtung, wobei die Kanüle bei 21 dargestellt ist (Fig. 2). Die Haltevorrichtung ist hierbei so ausgebildet, daß sie in ihrer wirksamen Stellung (Haltestellung) die Kanüle mit der Injektionsspritze fest verbindet und bei Betäti-
gung in ihre unwirksame Stellung überführt wird, in der sie die Kanüle freigibt, wobei gleichzeitig; die Kanüle von der Spritze durch eine Abscherhewegung gemäß Pfeil I abgeworfen wird. Die Haltevorrichtung enthält einen Halterungsbügel 1, der die Gestalt eines U hat. dessen Schenkel 4 am Zylinderbehälter la der Sp.itze befestigt ist, während der der Spritze abgewandte Schenkel 6 des U am Kanülenfuß 5a oberhalb des Tellers 5 angreift. Dieser Schenkel ist gabeltörmig ausgebildet, wie insbesondere auch aus F i g. 2 hervorgeht, und greift mil seinen beiden Zinken 6a, 6b, die zwischen sich einen Längsschlitz 6c bilden, am Kanülenfuß an, den er von einander gegenüberliegenden Seiten umgreift. Der Halterungsbügel 1 besitzt also einen federnden Haltearm 6, der in seiner wirksamen Stellung am Kanülenfuß 5a angreift und hierbei den Teller 5 am unteren Ende des Kanülenfußes mit einer Anlageffäche, die parallel zur Abschlußfläche 3a des Spritzenmundstücks 3 verläuft, an diese etwa in Richtung rechtwinklig zu ihr, also etwa gemäß Pfeil 11 anpreßt. Dieser Halterungsbügel bzw. sein federnder Haliearm 6 kann von Hand in die unwirksame Stellung übergeführt werden, in der er den Kanülenfuß freigibt und aus der er wiederum selbsttätig in seine wirksame Stellung zurückgeführt werden kann. Um die Wirkung der Befestigung und des Auslassens in der oben beschriebenen Art zu gewährleisten, sind die beiden Schenkel 4 und 6 der den Halterungsbügel 1 darstellenden U so ausgebildet, daß sie gegeneinander federn, wobei sie bestrebt sind, sich einander zu nähern. Diese beiden Schenkel sind verschieden lang und verschieden breit, hierbei ist der spritzenseitige Schenkel 4 langer und breiter als der andere Schenkel 6. Dieser spritzenseitige Schenkel 4 des Halterungsbügels 1 greift in eine z. B. ringförmige Ausnehmung Aa am bügelseitigen Ende des Zylinderbehälters Xa ein und wird in dieser Ausnehmung gehalten, wobei er zweckmäßigerweise, wie wiederum aus F i g. 2 am besten hervorgeht, die Gestalt einer Gabel mit zwei Zinken hat, welche die zentrale Partie des Zylinderbehälters, die von der Ausnehmung umgeben ist, von einander gegenüberliegenden Seiten her umgreift. Bei Betätigung des Halterungsbügels werden dessen Schenkel voneinander entfernt. Zu diesem Zweck ist ein Betätigungshebel 7 vorgesehen, der mit seinem einen Ende bei 9 mit dem kanülenseitigen Schenkel 6 des Halterungsbügels verbunden ist und durch einen Liingsschlitz 10 des anderen Schenkels 4 des Halterungsbügels hindurchgeht und dessen anderes Ende zur Betätigung dient. Bei der in F i g. \ gezeigten Anordnung hält der Schenkel 6 des Halterungsbügels 1 den Teuer 5 des. KanüicnfuScs 5a der Kanüle 2! fest und preßt ihn gegen die Abschlußfläche 3a der Abschlußkappe 3 des Spritzenbehälters. Wenn man den Hebel 7 gemäß Pfeil IH betätigt, wird der Schenkel 6 entgegen der Federkraft, gewissermaßen entgegen dem Uhrzeigersinn, verschwenkt, so daß er den Kanülenfuß freigibt. Bei waagerechter Lage der Kanüle, wie sie normal ist, fällt dann die Kanüle gemäß Pfeil 1 ab, es wird auf diese Weise die Entstehung eines Soges vermieden, mit dem eventuell Blut aus dem geimpften Körper in den Spritzenbehälter eingesaugt werden könnte.
In der Regel reicht eine Anordnung mit einem Halterungsbügel, wie er oben beschrieben worden ist, aus. Bei der Ausführungsform nach Fig.1. ist zusätzlich noch der Haltevorrichtung eine als Blattfeder ausgebildete Abscherfeder 11 zugeordnet, die die Gestalt eines U hat, dessen beide Schenkel parallel zueinander, jedoch verschieden lang sind und rechtwinklig zur Längsachse des Zylinderbehälters verlaufen, wobei der kanülenseitige: Schenkel länger als der andere Schenkel ist. Mit ihrem einen Ende ist diese Abscherfeder am Halterungsbügel oder am Zylinderbehälter la der Spritze befestigt — bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel an der Abschlußkappe 3 des Behälters —, und mit ihrem anderen Ende stützt sich die Feder am Kanülenfuß von der Seite her ab, wobei dieses Ende der Feder das Bestreben hat, die Kanüle von ihrer Halterung in einer Bewegung parallel zur Abschlußebene der Spritzenmündung abzuschieben. Bei der Ausführungsform nach F i g. la ist eine solche Abscherfeder nicht vorhanden, hier ist vielmehr nur der U-förmige Halterungsbügel Γ vorgesehen, dessen Schenkel 4' am Zylinderbehälter der Spritze befestigt ist und dessen Schenkel 6' den Kanülenfuß 5' festhält und an die Mündung des Behälters anpreßt. 7' ist der Betätigungshebel, bei dessen Betätigung im Uhrzeigersinn der Schenkel 6' den Kanülenfuß 5' freigibt, so daß er von der Abschlußfläche der Mündung 3' abfallen kann. Hier ist die Mündung 3' des Behälters von einer Kappe 3'a aus Kunslstoffmaterial. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Kanülenfuß 5' an einer Fläche eines Stückes aus Kunststoffmaterial anliegt, die so nachgiebig ist, daß eventuell Unebenheiten an den aneinander anliegenden Flächen ausgeglichen werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Injektionsspritze mit einer Kanülenhaltevor-
r richtung, die zugleich zum Aufnehmen und Abwerfen von einen ebenen Anlageteller aufweisenden Kanülen geeignet ist, zu diesem Zweck einen Schenkel besitzt, der in Hallestellung der Kanülenhaltevorrichtung den Teller am Kanülenfuß an die Abschlußfläche des Spritzenmundstücks andrückt. und die mit einem zweiten Schenkel am Spritzenmundstück angebracht ist und mit einem Betätigungshebel, der an der Kanülenhaltevorrichtung angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (4, 6) zu einem U-förmigen. quer zur Längsmittelachse der Kanüle (21) verlaufenden Bügel (I) mit zusammenfedernden Schenkeln verbunden sind, wobei der spritzenseitige Schenkel (4) am Spritzenmundstück (3) starr befestigt ist, und daß der Betägigungshebel (7) mit seinem einen Ende mit dem kanülenseitigen Schenkel (6) des Bügels verbunden ist und durch einen Längsschlitz des anderen Schenkels (4) des Halterungsbügels hindurchgreift.
2. Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der spritzenseitige Schenkel (4) des Halterungsbügels (1) in einer Ausnehmung des Spritzenmundstücks gehalten ist.
3. Injektionsspritze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dtr Kanülenhaltevorrichtung eine als Blattfeder ausgebildete Abscherfeder (11) zugeordnet ist, die U-Form hat, mit ihrem einen Schenkel am Halterungsbügel (1) oder am Spritzenmundstück (3) befestigt ist und sich mit ihrem anderen Schenkel am Kanülenfuß (5a) von der Seite her abstützt, wobei dieses Ende der Feder das Bestreben hat, die Kanüle von ihrer Halterung in einer Bewegung parallel zur Abschlußebene des Spritzenmundstücks (3) abzuschieben.
DE19712147183 1971-09-22 Injektionsspritze mit einer Kanuten halte vorrichtu ng Expired DE2147183C3 (de)

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DE2147183A1 DE2147183A1 (de) 1973-04-05
DE2147183B2 DE2147183B2 (de) 1975-07-17
DE2147183C3 true DE2147183C3 (de) 1976-02-26

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6247592B1 (en) 1996-06-21 2001-06-19 Bio-Plexus, Inc. System for disposal of contaminated medical products

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6247592B1 (en) 1996-06-21 2001-06-19 Bio-Plexus, Inc. System for disposal of contaminated medical products

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