DE1289628B - Einrichtung zum Verbinden der beiden Gehaeusehaelften eines Staubsaugers - Google Patents
Einrichtung zum Verbinden der beiden Gehaeusehaelften eines StaubsaugersInfo
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Description
F i g. 7 eine Abart der zweiten Ausführungsform,
F i g. 8 ein Schnitt längs der Linie VIII-VHI der zu einem einzigen, mit beiden Enden schwenkbar am io F i g. 7 und
Gehäuse angeordneten Gebilde aus Draht geformt. F i g. 9 eine Einzelheit dieser Ausführungsform.
Gehäuse angeordneten Gebilde aus Draht geformt. F i g. 9 eine Einzelheit dieser Ausführungsform.
Dabei besteht der Nachteil, daß der Tragbügel sich Der Staubsauger hat ein aus zwei Teilen 1 und 2
stets an einer vorbestimmten Stelle befindet, so daß bestehendes Gehäuse, bei dem Teil 1 eine Ansaugeder
Staubsauger nur in der Lage, und zwar in einer Öffnung 4 und Teil 2 eine Ausblasöffnung 3 aufweiannähernd
senkrechten Lage getragen werden kann, 15 sen. Der Teil 1 enthält den Motor und den Ventiladie
er annimmt, wenn er hochgehoben wird. Außer- tor, die teilweise bis in den Teil 2 ragen. Im Teil 2
dem sind die beiden Gehäuseteile nicht sicher ver- befindet sich der Staubbeutel, der am Teil 1 befestigt
bunden, denn das Gebilde wirkt wie eine Feder; bei sein kann.
einer Formänderung, beispielsweise infolge eines Sto- Am Teil 2 ist ein Tragbügel 5 befestigt. Die Dreh-
ßes, kann sich die Verbindung leicht lösen. Schließ- 20 punkte dieses Tragbügels befinden sich beiderseits
Hch ist auch das Entleeren des Staubsaugers nach dieses Teiles in einer Ausstülpung 6, die sich längs
der Seitenwand des Teiles 1 fortsetzt, und in der auch
die Befestigungsmittel für die beiden Gehäuseteile untergebracht sind. Der Tragbügel ragt durch den
Schlitz 7 der Ausstülpung 6.
In der Ausführungsform nach F i g. 2 ist der Tragbügel 5 schwenkbar um ein Rohr 8 angeordnet. Die
Befestigungsmittel der beiden Gehäuseteile bestehen aus einem am Rande des Gehäuseteiles 1 oder der
frei 30 Ausstülpung 6 angebrachten Stif u 9 und einem Haken
10, 11, der am Gehäuseteil 1 bef igt ist und dessen
dieser bekannten Konstruktion schwierig und umständlich, weil man die beiden Gehäuseteile nach
dem Trennen in ihren Lagen mit einer Hand unterstützen muß.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der zwei
Gehäuseteile mit Hilfe des Tragbügels lösbar miteinander verbunden sind und der Tragbügel in seiner
verriegelnden Stellung in weiten Grenzen schwenkbar bleibt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch abgebogenes Ende 11 über diesen Stift schnappen
gelöst, daß der Tragbügel mit mindestens einem An- kann. Das rings um das Rohr 8 gebogene Ende 12
schlag verbunden bzw. kuppelbar ist, der, wenn der des Tragbügels 5 ist mit einem Anschlag 13 versehen,
Tragbügel sich in der Nähe einer Endstellung seiner 35 der bei einer Bewegung des Tragbügels nach rechts
Schwenkbewegung befindet und in die Richtung die- mit einem am Haken 10, 11 befestigten Anschlag 14
ser Endstellung bewegt wird, die Verbindungsein- in Berührung kommen und diesen vom Stift abheben
richtung in ihre Schließstellung bringt und diese Ein- kann. Das Knie 15 des abgebogenen Schenkels des
richtung löst, wenn sich der Tragbügel in der Nähe Tragbügels 5 wirkt ebenfalls als Anschlag und kann
seiner anderen Endstellung befindet und sich auf 40 den Haken 10, 11 bei einer Bewegung des Tragbüdiese
zu bewegt. gels nach links (F i g. 2) über den Stift 9 drücken.
Dabei ergibt sich der Vorteil, daß der Tragbügel Bei einer Bewegung des Tragbügels nach rechts
in seiner die Gehäuseteile verbindenden Stellung (F i g. 2) werden somit die Gehäuseteile 1 und 2 genicht
feststeht, sondern vielmehr frei beweglich bleibt. trennt, während sie bei einer Bewegung nach links
Damit wird die Bedienung des Staubsaugers erheb- 45 miteinander verbunden werden,
lieh vereinfacht. In der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 6
lieh vereinfacht. In der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 6
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist der Tragbügel 5 schwenkbar in einer zu seiner
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsein- Drehachse 18 konzentrischen Nut 16 einer Scheibe
richtung aus einem an einem Gehäuseteil befestigten 17 gelagert, die ihrerseits schwenkbar auf der fest an
Haken besteht, der um einen am anderen Gehäuse- 50 der Wand des Gehäuseteiles 2 angebrachten Dreh
teil befestigten Stift greift, wobei dieser Haken von einem mit dem Tragbügel fest verbundenen Anschlag
über den Stift gedrückt und von einem zweiten mit dem Tragbügel fest verbundenen Anschlag vom Stift
abgedrückt werden kann.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich dann, wenn an jedem Ende des Tragbügels eine
mit dem Tragbügel kuppelbare Scheibe und eine von diesem betätigte Riegelplatte vorgesehen sind, welche
mit einem am anderen Gehäuseteil angeordneten Haken zusammenwirkt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand beiliegender Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Skizze eines Staubsaugers nach der Erfindung,
F i g. 2 im Längsschnitt eine Ausführungsform nach der Erfindung,
F i g. 3 von der Innenseite her gesehen eine An-
achse 18 gelagert ist.
Die Nut 16 setzt sich örtlich bis zum Außenrand der Scheibe 17 fort, so daß zwei Anschläge 19 und
20 gebildet werden, zwischen denen der Tragbügel 5 frei gegenüber der Scheibe 17 schwenken kann.
Die Scheibe 17 weist, in axialer Richtung gesehen, neben der Nut 16 einen Teil 21 mit kleinerem
Durchmesser auf, durch den exzentrisch ein Stift 22 ragt.
Weiter sind zum Verbinden der beiden Gehäuseteile eine verschiebbare in der Ausstülpung 6 angebrachte
Riegelplatte 23 und ein fest mit dem Gehäuseteil 1 verbundener Haken 24 vorhanden.
Die Riegelplatte 23 ist mit einer Aussparung 25 versehen, in die der Teil 21 der Scheibe 17 paßt. Der
Stift 22 dieser Scheibe liegt am Rande 26 der Aussparung an. Die Riegelplatte ist weiter mit einer
Aussparung 27, in die der Haken 24 greifen kann,
einem abgebogenen Rand 28, zwei abgebogenen Rändern 29 und einem Teil 30 versehen, der von
einer Druckfeder 31 umgeben sein kann. Diese Feder drückt gegen die Ränder 29, und ihr anderes Ende
stützt sich auf die Fläche 32 der Wand der Ausstülpung 6. Diese Feder übt somit eine in den F i g. 3
und 4 nach links gerichtete Kraft auf die Riegelplatte 23 aus.
Wenn der Tragbügel nun nach links bewegt wird, kommt dieser am Anschlag 19 der Scheibe 17 zur
Anlage. Wenn der Tragbügel 5 weiter nach links bewegt wird, folgt die Scheibe 17 der Drehbewegung
des Tragbügels 5, wodurch auch der Stift 22 mitgenommen wird. Die Riegelplatte 23 bewegt sich dann
nach links. Sobald der Tragbügel 5 an den Rand des Schlitzes 7 in der Ausstülpung 6 stößt, wird die Riegelplatte
23 unter Einfluß der Druckfeder 31 weiter nach links bewegt und führt dabei den Stift 22 und
somit auch die Scheibe 17 mit. Bei dieser Bewegung der Riegelplatte 23 weicht letztere ein wenig von
ihrer geradlinigen Strecke ab, da die Enden der abgebogenen Ränder 29 über die mit der Ausstülpung
6 verbundenen schrägen Flächen 33 gleiten, während die Ecke 34 der Riegelplatte 23 über den an
der Wand des Gehäuses befestigten Nocken 35 gleitet. Diese Bewegung wird weiter dadurch ermöglicht,
daß die Wände des verjüngten Teiles 21 der Scheibe 17 konisch ausgebildet sind. Nachdem die Riegelplatte 23 ihre äußerste linke (in F i g. 4 mit gestrichelten
Linien angegebene) Lage erreicht hat, befindet sie sich nicF'lBehr unter dem Einfluß des Hakens
24 am Gehäuseteil 1, so daß die beiden Gehäuseteile getrennt werden können. Wenn der Tragbügel nach
rechts bewegt wird, wird er zunächst gegenüber der Scheibe 17 gedreht, bis er am Anschlag 20 anliegt.
Die Scheibe wird dann mitgeführt, wodurch der Stift 22 gegen den Rand 26 der Riegelplatte 23 drückt
und diese gegen den Druck der Druckfeder 31 nach rechts bewegt. Diese Bewegung wird fortgesetzt, bis
der Stift 22 die in der F i g. 3 dargestellte Lage wieder einnimmt. Der Rand 36 der Aussparung 27 in
der Riegelplatte 23 ergreift dabei den Haken 24 und zieht infolgedessen den Gehäuseteil 1 fest an den
Teil 2.
Die F i g. 7 bis 9 zeigen eine Abart der oben beschriebenen Ausführungsform. In dieser Abart ist die
Scheibe 17 mit einem Flansch 37 versehen, in dessen Rand sich eine Aussparung 38 befindet. Die Enden
des Tragbügels sind mit einem flachen Teil 39 versehen, in dem ein langgestrecktes Loch 40 angebracht
ist, mit dem der Tragbügel 5 auf der Drehachse 18 gelagert ist. Das langgestreckte Loch ermöglicht eine
Bewegung in der Längsrichtung des Tragbügels gegenüber dem Ring, wodurch ein stiftförmiger Teil 41
in die Aussparung 38 eingeführt werden kann, so daß der Tragbügel mit der Scheibe 17 gekuppelt werden
kann. Nachdem der Tragbügel mit der Scheibe gekuppelt worden ist, wirkt die Vorrichtung in der
gleichen Weise wie oben beschrieben.
Die Kupplung zwischen dem Tragbügel 5 und der Scheibe 17 kann auch auf andere Weise hergestellt
werden. Der Tragbügel kann z. B. in axialer Richtung über die Drehachse 18 verschoben und dabei
mit der Scheibe 17 verbunden werden. Es ist auch möglich, das Ende des Tragbügels mit einem stiftförmigen
Vorsatz zu versehen, der dann in eine Aussparung eines radial hervorragenden Flansches der
Scheibe 17 greift.
Claims (9)
1. Einrichtung zum Verbinden der beiden Gehäusehälften eines Staubsaugers mit einem
Tragbügel, der quer zur Gehäuselängsrichtung verläuft, mit beiden Schenkeln schwenkbar an
einem der Gehäuseteile befestigt ist und mit der genannten Verbindungseinrichtung gekuppelt
werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbügel (5) mit mindestens einem Anschlag
(13,15 bzw. 22) verbunden bzw. kuppelbar ist, der, wenn der Tragbügel (5) sich in der
Nähe einer Endstellung seiner Schwenkbewegung befindet und in die Richtung dieser Endstellung
bewegt wird, die Verbindungseinrichtung (9,10 bzw. 23,24) in ihre Schließstellung bringt und
diese Einrichtung löst, wenn sich der Tragbügel (5) in der Nähe seiner anderen Endstellung befindet
und sich auf diese zu bewegt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem an einem Gehäuseteil
(1) befestigten Haken (10,11) besteht, der um einen am anderen Gehäuseteil (2) befestigten
Stift (9) greift, wobei dieser Haken (10,11) von einem mit dem Tragbügel (5) fest verbundenen
Anschlag (15) über den Stift (9) gedrückt und von einem zweiten mit dem Tragbügel (5) fest
verbundenen Anschlag (13) vom Stift (9) abgedrückt werden kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende (12) des Tragbügels
(5) eine mit dem Tragbügel kuppelbare Scheibe (17) und eine von diesem betätigte Riegelplatte
(23) vorgesehen sind, welche mit einem am anderen Gehäuseteil angeordneten Haken
(24) zusammenwirkt.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Riegelplatte (23)
zusammenwirkende Scheibe (17) auf der Drehachse (18) des Tragbügels (5) gelagert ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (17) mit
Anschlägen (19, 20) für den zugeordneten Tragbügelschenkel versehen ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (17) in
einer ihrer Stirnseiten mit einer zur Drehachse (18) konzentrischen Nut (16) versehen ist, in welcher
das ringförmige Ende des Tragbügelschenkels liegt, und daß von dieser Nut eine nach
außen führende Durchbrechung (16 a) zum Hindurchtreten des Schenkels ausgeht, wobei die
Enden dieser Durchbrechung (16 d) die Anschläge (19, 20) bilden.
7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheibe (17) an ihrem Umfang eine Aussparung (38) aufweist, und daß der
Tragbügel (5) gegenüber der Scheibe (17) radial verschiebbar gelagert ist und einen Mitnehmer
(41) aufweist, welcher in die Aussparung (38) eintreten kann.
8.-Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelplatte (23) in ihrer Längsrichtung verschiebbar in
dem Gehäuseteil (2), an dem der Tragbügel (5) gehalten ist, angebracht ist und unter der Wirkung
einer Druckfeder (31) steht und daß die Riegelplatte (23) zur Aufnahme des am anderen
Gehäuseteil (1) befestigten Hakens (24) eine Aussparung (27) aufweist und mit einer weiteren Aussparung
(25) versehen ist, in den ein an der Scheibe (17) vorgesehener, achsparalleler Stift
(22) eingreifen kann, um die Riegelplatte (23) gegen die Wirkung der Druckfeder (31) zu bewegen.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drehachse (8,18) des Tragbügels (S), die mit dem Tragbügel (5) zu verbindenden bzw. kuppelbaren
Anschläge (13, bzw. 15, 22) und der an demselben Gehäuseteil wie der Tragbügel (5) befindliche
Stift (9) bzw. die Riegelplatte (23) sich in einer nach außen verschlossenen Ausstülpung (6)
befinden, die einen Schlitz (7) aufweist, dessen Ränder die Schwenkbewegung des Tragbügels (5)
begrenzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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