DE214537C - - Google Patents

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DE214537C
DE214537C DENDAT214537D DE214537DA DE214537C DE 214537 C DE214537 C DE 214537C DE NDAT214537 D DENDAT214537 D DE NDAT214537D DE 214537D A DE214537D A DE 214537DA DE 214537 C DE214537 C DE 214537C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/18Slide fasteners with a third member or members, other than the slider, connected to the edges of adjacent stringers when closed, e.g. third member moved into position by a slider
    • A44B19/22Slide fasteners with a third member or members, other than the slider, connected to the edges of adjacent stringers when closed, e.g. third member moved into position by a slider the third member embracing the stringers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

- I lim, *
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 214537 KLASSE 71 b. GRUPPE
ISIDOR FRIEDMANN.in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen derartigen Verschluß für Schuhe, Handschuhe, Korsetts o. dgl., bei dem die beiden Ränder der zu. verschließenden Teile mit zwei Leisten, deren jede aus gelenkig miteinander verbundenen Gliedern besteht,, zur Führung einer Anzahl Klammern versehen sind und die Klammern auf einem Bande in bestimmten Abständen voneinander verschiebbar angebracht sind. Das Neue der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die beiden untersten Glieder der Leisten zu Führungsschienen für einen Schieber ausgebildet sind, an dessen unterem Ende das die einzelnen Klammern tragende Band befestigt ist. Dieser Schieber besitzt eine derartige Länge, daß im geöffneten Zustande des Verschlusses, d. h. wenn sich die Klammern dicht aneinandergeschoben am unteren Ende befinden, sämtliche Klammern
ao auf diesem Schieber Platz haben, so daß man zwecks Auswechslung des Verschlußbandes mit den Klammern nur nötig hat, diesen Schieber abzuziehen und ihn durch einen mit neuem Bande versehenen zu ersetzen. Damit die Klammern an den Führungsleisten leicht entlanggleiten, sind an den Enden der einzelnen Klammern Rollen angeordnet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung" in Fig. 1 in Vorderansicht dargestellt. Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach A-B und Fig. 3 einen Schnitt nach C-D-E-F der Fig. i. .
An den Laschenrändern des Schuhes sind die Führungsleisten angebracht, die sich aus einzelnen Gliedern δ1, δ2 usw. zusammensetzen. Jedes einzelne Glied ist an dem Schuh 45
z. B. durch Ösen c befestigt (Fig. 2). Die einzelnen Glieder δ1, δ2 usw. der Führungsleisten sind entweder unmittelbar, wie dargestellt, oder durch besondere Kettenglieder gelenkig miteinander verbunden. Das unterste Glied δ1 jeder Führungsleiste ist länger als die übrigen und dient als Führungsschiene für. einen Schieber d, der an den Führungsschienen δ1 durch Haken g abnehmbar befestigt ist. An dem Schieber d ist bei h das zweckmäßig aus Gummi bestehende Band f befestigt, das die einzelnen, um die beiden Führungsleisten herumgreifenden Klammern e trägt, so daß man zwecks Erneuerung des Bandes f mit den Klammern β nur nötig hat, nach Lösen der Verriegelung g den .Schieber d mit dem daran befestigten Bande von dem Leistengliede δ1 abzuziehen und durch einen mit neuem Bande versehenen zu ersetzen. Zwecks bequemer Handhabung ist hierbei der Schieber d so lang ausgebildet, daß sämtliche Klammern e im aneinandergeschobenen Zustande auf ihm Platz finden. Die einzelnen Klammern e, die in bestimmten Zwischenräumen gleichmäßig über das Band f verteilt sind, sind derart ausgebildet, daß sie um eine oder um beide Längsseiten. k und I der Führungsleisten herumgreifen. Zum bequemeren Entlangführen der Klammern e an den äußeren Rändern k der beiden Führungsleisten sind an den beiden Enden jeder Klammer Rollen m angeordnet. ·
Während bei offenem Schuh sämtliche Klammern, dicht aneinandergeschoben, am unteren Ende der beiden Führungsleisten auf dem Schieber d sitzen und hierbei der Schaftspalt a. am oberen Ende genügend weit zum
Anziehen des Schuhes aufgespreizt werden kann, werden die Klammern e zwecks Schließens des angezogenen Schuhes durch Hochziehen des Bandes f am Handgriff η gleichmäßig über die ganze Höhe des Schuhes verteilt (Fig. i), wodurch die beiden Laschenränder des Schuhes zusammengezogen werden. Zwecks Sicherung des Verschlusses wird der am oberen Ende des Bandes vorgesehene Querstab ο in die
ίο hakenförmig ausgebildeten Enden ft der oberen Leistenglieder δ8 eingelegt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verschluß für Schuhe, Handschuhe, Korsetts o. dgl., bei dem die beiden Ränder der zu verschließenden Teile mit zwei Leisten, von denen jede aus gelenkig miteinander verbundenen Gliedern besteht, zur Führung einer Anzahl auf einem Bande in bestimmten Abständen voneinander verschiebbar angeordneter und die beiden Ränder bei Verschiebung zusammenziehender Klammern versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden untersten Glieder (b1) der Leisten zu Führungsschienen für einen Schieber (d) ausgebildet sind, an dem das die einzelnen Klammern (e) tragende Band (f) befestigt ist, und der eine solche Länge hat, daß im aneinandergeschobenen Zustande sämtliche Klammern (e) auf ihm Platz haben.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (d) an den Führungsschienen (b1) abnehmbar befestigt ist.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der einzelnen Klammern (e) Rollen (m) an-
    ■ geordnet sind, mit denen die Klammern (e) beim Schließen und Öffnen des Verschlusses an dem äußeren Rand (k) der Führungsleisten entlanggeführt werden.
  4. 4. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die einzelnen Klammern tragende Band (f) am oberen Ende einen Querstab (0) besitzt, der nach dem Schließen des Verschlusses in die hakenförmig ausgebildeten Enden (j>/der obersten Glieder (ba) der beiden Führungsleisten eingelegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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