DE214344C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE214344C DE214344C DENDAT214344D DE214344DA DE214344C DE 214344 C DE214344 C DE 214344C DE NDAT214344 D DENDAT214344 D DE NDAT214344D DE 214344D A DE214344D A DE 214344DA DE 214344 C DE214344 C DE 214344C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bobbin
- lever
- slide
- free end
- shooter
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D45/00—Looms with automatic weft replenishment
- D03D45/20—Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 c. GRUPPE
WILLIAM RICHARD STITT in BELFAST, Irl.
Scluißspulenauswechselvor richtung für Webstühle.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Webstuhl mit selbsttätiger Spulenauswechslung,
bei welchem der von einem beweglichen Webstuhlteil hin und her bewegte Hebel o. dgl. auf
den wagerecht bewegten Mitnehmer bzw. Zubringerschieber einwirkt, der beim Leerwerden
der Schußspule von einem dann aus dem Schützen heraustretenden Stift oder durch einen
Schußwächter verstellt wird und dann die Spulenauswechslung veranlaßt.
Die Neuerung besteht im besonderen darin, daß der beständig hin und her bewegte Hebel
an seinem oberen freien Ende eine Klinke trägt, welche gewöhnlich über dem freien Ende
eines ausschwingbaren Hebels hin und her bewegt wird, ohne den Spuleneinführschieber zu
verstellen, welcher aber, sobald der im Innern der Schützenspule vorgesehene Fühler dies gestattet,
seine Lage derart ändert, daß die Klinke mit dem Schieber in Berührung treten kann,
um dann die unterste Spule aus dem Behälter zu entnehmen und in den Schützen einzuführen.
Auf der Zeichnung bedeutet: Fig. 1 eine
Seitenansicht der gesamten Einrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht derselben, Fig. 3 einen
. Grundriß der Einrichtung, während Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung . der wichtigsten
Teile in Verbindung mit den. Wächtereinrichtungen veranschaulicht. . ' .
Der Schützenkasten A ist am vorderen und hinteren Ende offen, um einerseits das Einführen
einer neuen Spule und andererseits das Nachaußenbefördern einer leeren oder gebrauchten
Spule zu ermöglichen. Der Schützen B und die Spule C weisen an sich eine bekannte
Bauart auf. Die Spulen sind dabei so einge40
richtet, daß beim Leerwerden derselben ein Stift aus dem Schützen nach außen tritt, um
auf die Wächtereinrichtung einzuwirken.
An dem Brustbaum oder einem anderen festen Teil des Webstuhls ist vor der Lade die
Spulenkammer D derart befestigt, daß die unterste Spule in der vorderen Ladenstellung
durch die vordere Schützenöffnung hindurch in das Innere des Schützens hineingebracht
werden kann. Die Kammer D ist zweckmäßig senkrecht angeordnet, so daß die Spulen C
dicht übereinander liegen.
Unter der Kammer ist ein Tisch E vorge-r sehen, auf welchem die unterste Spule C entweder
beständig aufruht, oder falls die Spulen höher angebracht sind, ist dafür Sorge getragen,
daß die unterste Spule auf den Tisch E fallen kann. Der Tisch E ist in dem Gestell F geführt
und bewegt sich entweder mit dem Schieber G hin und her oder ist fest angeordnet, in
welchem Falle sich der Schieber über dem Tisch hin und her bewegen läßt.
Der Schieber G, welcher den Tisch E entweder durch Reibung mitnimmt oder sich frei
über demselben hin und her schieben läßt, wird in Nuten des Gestells F (Fig. 2) geführt.
Soll der Tisch E von dem Schieber mitgenommen werden, dann wird zweckmäßig der Schieber
gegen den Tisch E durch ein Gewicht oder eine Feder angedrückt. Der Schieber G
nimmt bei seiner Vorwärtsbewegung dann den Tisch E mit, bis dieser seine vorderste Lage
erreicht hat und sich vor dem Schützenkasten befindet, worauf der Tisch stillsteht, während
der Schieber in seiner Bewegung fortfährt und die unterste Spule C in den Schützen B hinein-
65
70
befördert, während die leere Spule aus der hinteren Schützenöffnung nach außen herausbewegt
wird.
Der Hebel H, der bei den bekannten Einrichtungen mit dem Zubringerschieber verbunden
ist, schwingt bei jedem zweiten Schützenschlag einmal hin und her. Am vorderen Ende
desselben sitzt nun gemäß der vorliegenden Erfindung eine Klinke h2 (Fig. i), welche gehoben
ίο und gesenkt werden kann, um bei der Hin-
und Herbewegung des Hebels H den Schieber G im gewünschten Zeitpunkte mitzunehmen.
Die Spulen C sind mit einem aus Fig. 4 ersichtlichen
Stift ausgerüstet. Derselbe liegt gewöhnlich im Innern des Schützens und innerhalb
der Spule. Der Stift ist durch eine an sich bekannte Einrichtung so lange im Innern der
Spule C, als sich Fadenmaterial auf der Spule befindet. Wird die Spule aber leer und läßt
demzufolge der Druck des Fadenmaterials nach, dann springt der Stift c unter Federwirkung
. aus dem Spulenhalter C heraus und gelangt dann in die aus Fig. 4 ersichtliche Lage, in
welcher er auf eine. Stange e einwirken kann, die an der Seite des Tisches E gelagert ist.
Der Stift c kommt dann beim Vorwärtsschwingen der Lade mit der Stange e in Verbindung.
Die Stange β wird durch den Stift c des Spulenhalters C verschoben und veranlaßt dann
die Ingangsetzung der Spülenauswechselvorrichtung.
Die Stange e steht durch einen Hebel e1
mit einer drehbaren Kurvenscheibe e2 in Verbindung, welche einen Hebel L gewöhnlich in
der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise derart einstellt, daß die von dem beständig hin und her
schwingenden Hebel H getragene Klinke h2 über dem gebogenen Ende I des Hebels L
hinweggleitet. und demzufolge mit dem Schieber G nicht in Berührung kommen kann. Wird
jedoch ' von dem Stift c der Spule aus die Stange e verschoben, dann erfolgt eine Drehung
der Kurvenscheibe e2 in solcher Weise, daß der Hebel L, seinem Eigengewicht überlassen,
mit seinem Ende / derart niederfällt, daß die Klinke h2 das Hebelende / nicht mehr berührt.
Sobald aber die Klinke h2 durch das Hebelende I nicht mehr angehoben wird, kann dieselbe
mit dem Schieber G in Berührung treten und diesen nach vorwärts stoßen, um die
unterste . Spule der Kammer in den Schützen hineinzuführen.
Auf die Kurvenscheibe e2 kann auch von der
Schußgabel K aus in gleicher Weise eingewirkt werden, falls der Schußfaden ausbleibt.
Der Schieber G wird durch den Hebel H in seine Normallage dadurch zurückgeführt,
daß der Hebel H bei seiner Rückschwingung gegen eine am hinteren Ende des Schiebers G
vorgesehene Schraube g auftrifft.
In das Innere der Spulenkammer greift ein Gewicht W (Fig. 4) ein, welches mit einer Stange w
in Verbindung steht.
Claims (2)
1. Schußspulenaus.wechselvorrichtung für
Webstühle, bei welcher die Schußspule durch einen wagerecht bewegten Zubringerschieber
in den Schützen eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der beständig hin und
her bewegte Hebel (H) für den Zubringerschieber (G) an seinem oberen freien Ende
eine Klinke (A2, Fig. 1) trägt, welche gewöhnlich, ohne den Spulenzubringerschieber (G)
zu verstellen, über dem freien Ende (I) eines aussahwingbaren Hebels (L) hin und her
bewegt wird, beim Ablaufen der Spule oder beim Reißen des Fadens infolge Ausweichens
des Zwischenhebels (L) mit einer Nase des Zubringerschiebers (G) in Berührung tritt
und denselben zum Auswechseln der Spule mitnimmt.
2. Schußspulenauswechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zwischenhebel (L), welcher die am freien Ende des ausschwingbaren Hebels (H)
vorgesehene Klinke (h2) gewöhnlich aus der Bahn des Schiebers (G). herausbewegt,
durch eine Kurvenscheibe (e2) beeinflußt wird, welche unter Vermittelung der Teile
(e, e1) entweder von dem Schußfühler im
Schützen oder der Schußwächtergabel (K) aus verstellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214344C true DE214344C (de) |
Family
ID=475929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214344D Active DE214344C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214344C (de) |
-
0
- DE DENDAT214344D patent/DE214344C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE214344C (de) | ||
| DE247894C (de) | ||
| DE677184C (de) | Selbsttaetige Schussspulenauswechselvorrichtung | |
| AT47041B (de) | Selbsttätige Schußspulenauswechslungsvorrichtung für Webstühle mit Schützenwechsel. | |
| DE236470C (de) | ||
| DE250457C (de) | ||
| DE179013C (de) | ||
| DE166510C (de) | ||
| DE478451C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Auswechseln von Schussspulen fuer mechanische Webstuehle | |
| AT41651B (de) | Webstuhl mit selbsttätiger Schußspulenauswechslung. | |
| DE256837C (de) | ||
| DE474073C (de) | Spulenauswechselvorrichtung fuer Webstuehle | |
| AT80835B (de) | Schützenableitungsvorrichtung für selbsttätige SchSchützenableitungsvorrichtung für selbsttätige Schützenauswechselvorrichtungen. ützenauswechselvorrichtungen. | |
| DE634945C (de) | Schuetzenkasten | |
| DE289542C (de) | ||
| DE538737C (de) | Schussspulenauswechselvorrichtung fuer Webstuehle | |
| DE164105C (de) | ||
| DE281589C (de) | ||
| DE426468C (de) | Schussspulenauswechselvorrichtung fuer Webstuehle | |
| AT25311B (de) | Vorrichtung für Webstühle zum selbsttätigen Auswechseln der Schußspulen. | |
| DE215962C (de) | ||
| DE143984C (de) | ||
| AT21700B (de) | Vorrichtung für Webstühle zum selbsttätigen Auswechseln der Schützen. | |
| DE411442C (de) | Einrichtung fuer mechanische Webstuehle zur selbsttaetigen Schussspulenauswechselung | |
| DE556305C (de) | Selbsttaetige Schussspulen-Auswechselvorrichtung fuer Webstuehle |