DE214344C - - Google Patents

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DE214344C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Gelöscht am /4. 5.1912 Zi
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 c. GRUPPE
WILLIAM RICHARD STITT in BELFAST, Irl.
Scluißspulenauswechselvor richtung für Webstühle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1907 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Webstuhl mit selbsttätiger Spulenauswechslung, bei welchem der von einem beweglichen Webstuhlteil hin und her bewegte Hebel o. dgl. auf den wagerecht bewegten Mitnehmer bzw. Zubringerschieber einwirkt, der beim Leerwerden der Schußspule von einem dann aus dem Schützen heraustretenden Stift oder durch einen Schußwächter verstellt wird und dann die Spulenauswechslung veranlaßt.
Die Neuerung besteht im besonderen darin, daß der beständig hin und her bewegte Hebel an seinem oberen freien Ende eine Klinke trägt, welche gewöhnlich über dem freien Ende eines ausschwingbaren Hebels hin und her bewegt wird, ohne den Spuleneinführschieber zu verstellen, welcher aber, sobald der im Innern der Schützenspule vorgesehene Fühler dies gestattet, seine Lage derart ändert, daß die Klinke mit dem Schieber in Berührung treten kann, um dann die unterste Spule aus dem Behälter zu entnehmen und in den Schützen einzuführen.
Auf der Zeichnung bedeutet: Fig. 1 eine
Seitenansicht der gesamten Einrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht derselben, Fig. 3 einen . Grundriß der Einrichtung, während Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung . der wichtigsten Teile in Verbindung mit den. Wächtereinrichtungen veranschaulicht. . ' .
Der Schützenkasten A ist am vorderen und hinteren Ende offen, um einerseits das Einführen einer neuen Spule und andererseits das Nachaußenbefördern einer leeren oder gebrauchten Spule zu ermöglichen. Der Schützen B und die Spule C weisen an sich eine bekannte Bauart auf. Die Spulen sind dabei so einge40
richtet, daß beim Leerwerden derselben ein Stift aus dem Schützen nach außen tritt, um auf die Wächtereinrichtung einzuwirken.
An dem Brustbaum oder einem anderen festen Teil des Webstuhls ist vor der Lade die Spulenkammer D derart befestigt, daß die unterste Spule in der vorderen Ladenstellung durch die vordere Schützenöffnung hindurch in das Innere des Schützens hineingebracht werden kann. Die Kammer D ist zweckmäßig senkrecht angeordnet, so daß die Spulen C dicht übereinander liegen.
Unter der Kammer ist ein Tisch E vorge-r sehen, auf welchem die unterste Spule C entweder beständig aufruht, oder falls die Spulen höher angebracht sind, ist dafür Sorge getragen, daß die unterste Spule auf den Tisch E fallen kann. Der Tisch E ist in dem Gestell F geführt und bewegt sich entweder mit dem Schieber G hin und her oder ist fest angeordnet, in welchem Falle sich der Schieber über dem Tisch hin und her bewegen läßt.
Der Schieber G, welcher den Tisch E entweder durch Reibung mitnimmt oder sich frei über demselben hin und her schieben läßt, wird in Nuten des Gestells F (Fig. 2) geführt. Soll der Tisch E von dem Schieber mitgenommen werden, dann wird zweckmäßig der Schieber gegen den Tisch E durch ein Gewicht oder eine Feder angedrückt. Der Schieber G nimmt bei seiner Vorwärtsbewegung dann den Tisch E mit, bis dieser seine vorderste Lage erreicht hat und sich vor dem Schützenkasten befindet, worauf der Tisch stillsteht, während der Schieber in seiner Bewegung fortfährt und die unterste Spule C in den Schützen B hinein-
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befördert, während die leere Spule aus der hinteren Schützenöffnung nach außen herausbewegt wird.
Der Hebel H, der bei den bekannten Einrichtungen mit dem Zubringerschieber verbunden ist, schwingt bei jedem zweiten Schützenschlag einmal hin und her. Am vorderen Ende desselben sitzt nun gemäß der vorliegenden Erfindung eine Klinke h2 (Fig. i), welche gehoben
ίο und gesenkt werden kann, um bei der Hin- und Herbewegung des Hebels H den Schieber G im gewünschten Zeitpunkte mitzunehmen.
Die Spulen C sind mit einem aus Fig. 4 ersichtlichen Stift ausgerüstet. Derselbe liegt gewöhnlich im Innern des Schützens und innerhalb der Spule. Der Stift ist durch eine an sich bekannte Einrichtung so lange im Innern der Spule C, als sich Fadenmaterial auf der Spule befindet. Wird die Spule aber leer und läßt demzufolge der Druck des Fadenmaterials nach, dann springt der Stift c unter Federwirkung
. aus dem Spulenhalter C heraus und gelangt dann in die aus Fig. 4 ersichtliche Lage, in welcher er auf eine. Stange e einwirken kann, die an der Seite des Tisches E gelagert ist. Der Stift c kommt dann beim Vorwärtsschwingen der Lade mit der Stange e in Verbindung. Die Stange β wird durch den Stift c des Spulenhalters C verschoben und veranlaßt dann die Ingangsetzung der Spülenauswechselvorrichtung.
Die Stange e steht durch einen Hebel e1 mit einer drehbaren Kurvenscheibe e2 in Verbindung, welche einen Hebel L gewöhnlich in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise derart einstellt, daß die von dem beständig hin und her schwingenden Hebel H getragene Klinke h2 über dem gebogenen Ende I des Hebels L hinweggleitet. und demzufolge mit dem Schieber G nicht in Berührung kommen kann. Wird jedoch ' von dem Stift c der Spule aus die Stange e verschoben, dann erfolgt eine Drehung der Kurvenscheibe e2 in solcher Weise, daß der Hebel L, seinem Eigengewicht überlassen, mit seinem Ende / derart niederfällt, daß die Klinke h2 das Hebelende / nicht mehr berührt. Sobald aber die Klinke h2 durch das Hebelende I nicht mehr angehoben wird, kann dieselbe mit dem Schieber G in Berührung treten und diesen nach vorwärts stoßen, um die unterste . Spule der Kammer in den Schützen hineinzuführen.
Auf die Kurvenscheibe e2 kann auch von der Schußgabel K aus in gleicher Weise eingewirkt werden, falls der Schußfaden ausbleibt.
Der Schieber G wird durch den Hebel H in seine Normallage dadurch zurückgeführt, daß der Hebel H bei seiner Rückschwingung gegen eine am hinteren Ende des Schiebers G vorgesehene Schraube g auftrifft.
In das Innere der Spulenkammer greift ein Gewicht W (Fig. 4) ein, welches mit einer Stange w in Verbindung steht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: 6S
1. Schußspulenaus.wechselvorrichtung für Webstühle, bei welcher die Schußspule durch einen wagerecht bewegten Zubringerschieber in den Schützen eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der beständig hin und her bewegte Hebel (H) für den Zubringerschieber (G) an seinem oberen freien Ende eine Klinke (A2, Fig. 1) trägt, welche gewöhnlich, ohne den Spulenzubringerschieber (G) zu verstellen, über dem freien Ende (I) eines aussahwingbaren Hebels (L) hin und her bewegt wird, beim Ablaufen der Spule oder beim Reißen des Fadens infolge Ausweichens des Zwischenhebels (L) mit einer Nase des Zubringerschiebers (G) in Berührung tritt und denselben zum Auswechseln der Spule mitnimmt.
2. Schußspulenauswechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (L), welcher die am freien Ende des ausschwingbaren Hebels (H) vorgesehene Klinke (h2) gewöhnlich aus der Bahn des Schiebers (G). herausbewegt, durch eine Kurvenscheibe (e2) beeinflußt wird, welche unter Vermittelung der Teile (e, e1) entweder von dem Schußfühler im Schützen oder der Schußwächtergabel (K) aus verstellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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