AT41651B - Webstuhl mit selbsttätiger Schußspulenauswechslung. - Google Patents

Webstuhl mit selbsttätiger Schußspulenauswechslung.

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AT41651B
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William Richard Stitt
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William Richard Stitt
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  Webstuhl mit   selbsttätiger   Schussspulenauswechalung. 



   Den Gegenstand'der Erfindung bildet ein Webstuhl   mit selbsttätiger Schussspulen-   auswechslung. 



   In den Zeichnungen bedeutet : Fig. 1 eine Seitenansicht der gesamten Einrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht derselben. Fig. 3 einen Grundriss der Einrichtung, Fig. 4 eine Stirnansicht der wichtigsten Organe, teilweise im Schnitt, Fig. 5 einen Schnitt durch die Spulenkammer und den   Schützenkasten   in vergrössertem   Massstabe   und Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung der wichtigsten Antriebsorgane. 



     Der Schützenkasten A ist   auf der vorderen und hinteren Seite offen. um einerseits das Einführen einer neuen Spule und andererseits das   Nachaussenbefcrdern   einer leeren oder gebrauchten Spule zu ermöglichen. Der Schützen B und die Spule C weisen an sich eine   bekannte   Bauart auf. Die Spulen sind dabei so eingerichtet, dass beim Leerwerden derselben ein Stift aus dem Schützen nach aussen tritt, um auf die Spulenauswechslungsorgane einzuwirken. An dem Brust-   ha. um   oder einem anderen festen Teil des   Webstuhles   ist vor der Lade die Spulenkammer D derart befestigt, dass die unterste Spule in der vorderen   Ladenstellung durch   die vordere Schützen-   oft'nung hindurch   in das Innere des Schützens hineingebracht werden kann.

   Die Kammer (Magazin) D ist zweckmässig senkrecht angeordnet, so dass   die Spulen ('dicht übereinander liegen. Unter   der Kammer ist ein Tisch   T ? vorgesehen,   auf   welchem die unterste Spule C entweder beständig auf-   ruht, oder, falls die   Spulen hoher angebracht sind.   ist   dafür Sorge getragen,   dass die unterste 
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 weder mit dem Schieber G hin und her oder er ist fest angeordnet, in welchem Falle sich der Schieber über dem Tisch hin und her bewegen   lässt.   Der schieber G, welcher den Tisch E entweder durch Friktion mitnimmt oder sich frei über demselben hin und her schieben lässt, wird in Nuten des Gestelles F (Fig. 2) geführt.

   Soll der Tisch E von dem Schieber mitgenommen werden. dann wird zweckmässig der Schieber gegen den Tisch E durch ein Gewicht oder eine Feder an-   gedrückt. Der Schieber 6r nimmt   bei seiner   Vorwärtsbewegung   dann den Tisch E mit, bis dieser seine vorderste Lage erreicht hat und sich vor dem Schützenkasten befindet, worauf der Tisch 
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 und der Schieber bewegt sich dann auf dem Tisch soweit nach vorne, dass er die Spulenauswechslung bewirken kann.   Der Schieber G wird   durch einen um   Zapfen h ausschwingbaren   Hebel H angetrieben, welcher von einem Exzenter oder einem anderen umlaufenden Teil des Webstuhles aus in Bewegung gesetzt wird. Der Hebel H schwingt bei jedem zweiten Schützenschlag einmal hin und her.

   Am vorderen Ende des Hebels H sitzt eine   Klinke/   (Fig. 1), welche gehoben und gesenkt werden kann, um bei der Hin-und Herbewegung des Hebels H den Schieber G im gewünschten Zeitpunkte mitzunehmen. 



   Die Spulen sind C mit einem aus Fig. 6 ersichtlichen Stift c ausgerüstet. Derselbe liegt 
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 der Lade mit der Stange e in Berührung. 



   Die Stange e lässt sich durch den Stift c der Spule   C   verschieben und veranlasst dann die Ingangsetzung der   Spulenauswechslungsvomchtung   in der nachstehend beschriebenen Weise. 



   Die Stange e steht durch einen Hebel   e1   mit einer drehbaren Kurvenscheibe      in Verbindung, welche einen Hebel L gewöhnlich in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise derart einstellt, dass die von dem beständig ausschwingbaren Hebel   J ? getragene   Klinke h2 über dem gebogenen Ende l des Hebels L hinweg gleitet und dadurch über den Anschlag des Schiebers G gehoben wird, so dass sie mit dem Schieber G nicht in Berührung kommen kann. Wird jedoch von dem Stift c aus die Stange e verschoben, dann erfolgt eine Drehung der Kurvenscheibe e2 in solcher Weise, dass der Hebel L, seinem Eigengewicht überlassen, mit einem Ende l derart niederfällt, dass die Klinke h2 durch das Hebelende   l   nicht mehr angehoben wird.

   Nun kann die Klinke h2 mit dem Schieber G in Berührung treten und diesen nach vorwärts stossen, um die unterste Spule der Kammer in den Schützen hineinzuführen. 



   Auf die Kurvenscheibe   e2   kann auch von der Schussgabel   K   aus in gleicher Weise eingewirkt werden, falls der Schussfaden ausbleibt. Es findet dann durch einen Arm kl die Drehung einer Welle k statt, deren Arm   k2 unter   Vermittlung eines Stiftes e3 den Arm   e1   verstellt und dadurch die Kurvenscheibe e2 genau in derselben Weise in Drehung versetzt, wie dies mit Bezug auf den Stift c geschildert wurde. 



    Der Schieber a wird durch den Hebel H in seine Normallage dadurch zurückgeführt, dass der Hebel H bei seiner Rückschwingung gegen eine am hinteren Ende des Schiebers G vorgesehene   Schraube g auftrifft. 



    PATENT-ANSPRUCHE :   
1. Wobstuhl mit selbsttätiger Schussspulenauswechslung, dadurch gekennzeichnet, dass das mit einer Gleitfläche versehene Ende (l) eines ausschwingbaren Hebels (L) die am oberen Ende eines beständig hin und her bewegten Hebels   (H)   angebrachte Klinke (h2) gewöhnlich über das Stossende des Spulenschiebers (G) hinwegführt, bei Schussfadenausgang jedoch durch Lageveränderung des Hebels (L) das Ende des Spulenschiebers (G) der Einwirkung der Klinke (h2)   yecks Einführens   der untersten Spule (C) im Magazin (D) in den Schützen freigibt.

Claims (1)

  1. 2. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ausschwingbare Hebel (L) durch eine Kurvenscheibe (e2) betätigt wird, die entweder vom Schussfühler (e) oder von der Schusswächtergabel (K) aus verstellt werden kann.
    3. Webstuhl nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der hin und her bewegte Hebel (H) bei seiner Riickschwingung gegen eine am freien Ende des Schiebers (G) einstellbar angebrachte Schraube (g) auftrifft und den Schieber dadurch in seine Anfangslage zurückbringt.
AT41651D 1907-12-28 1907-12-28 Webstuhl mit selbsttätiger Schußspulenauswechslung. AT41651B (de)

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AT41651B true AT41651B (de) 1910-04-11

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