DE21397C - Neuerungen an Gewehren mit Kolbenverschlufs - Google Patents

Neuerungen an Gewehren mit Kolbenverschlufs

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DE21397C
DE21397C DENDAT21397D DE21397DA DE21397C DE 21397 C DE21397 C DE 21397C DE NDAT21397 D DENDAT21397 D DE NDAT21397D DE 21397D A DE21397D A DE 21397DA DE 21397 C DE21397 C DE 21397C
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DE
Germany
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spring
cover
plate
cartridges
magazine
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Application number
DENDAT21397D
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K. R. MILOVANOVITS-KOKA, Fürstl. serb. Artillerie-Major in Belgrad (Serbien)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/52Arrangements for changing from automatic or magazine-loading to hand-loading
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/66Arrangements thereon for charging, i.e. reloading
    • F41A9/67Arrangements thereon for charging, i.e. reloading having means for depressing the cartridge follower, or for locking it in a depressed position
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A9/61Magazines
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    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/70Arrangements thereon for discharging, e.g. cartridge followers or discharge throats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Zusatz-Patent zu No. 19673 vom 12.October 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1882 ab. Längste Dauer: 11. October 1896.
Bei der praktischen Ausführung meiner Erfindung, D. R. P. No. 19673, haben sich sowohl auf dem Schiefsstande als auch bei den feldmäfsigen Schiefsversuchen verschiedene Uebelstände geltend gemacht, welche mich zu wesentlichen Verbesserungen meines Ladetrichters bezw. Patronenmagazins veranlafsten.
Diese Verbesserungen bestehen in der Herstellung eines mit einem Deckel zu verschliefsenden, ganz aus Metallblech erzeugten, verlängerten Patronenmagazins, bei welchem die Patronen nicht mehr sammt der Patronenschachtel eingesetzt, sondern aus letzterer in das Magazin übergefüllt werden, wobei der Nachschub der Patronen, welcher bei meinem ersten Patronenmagazin durch die Schwerkraft allein bewirkt !wurde, durch eine im Deckel angebrachte, zickzackförmig gebogene Bandfeder automatisch bewerkstelligt wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist mein neuconstruirtes Patronenmagazin in mehreren Ansichten dargestellt, und sind alle gleichen, mit meiner ersten Erfindung correspondirenden Theile mit gleichen Buchstaben bezeichnet.
Fig. ι zeigt mein Patronenmagazin in Vorderansicht mit herabgelassener, den Nachschub der Patronen besorgender Bandfeder.
Fig. 2 ist eine Ansicht von der rechten Seite bei geöffnetem Deckel.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x in Fig. i.
Fig. 4 ist eine Rückansicht, wobei die Bandfeder in den Deckel zusammengeschoben gezeigt ist.
Fig. 5 ist eine Ansicht von der linken Seite, w,obei die punktirten Kreise die über einander liegenden Patronen bedeuten.
' Die Form des Ladetrichters oder Magazins C ist in den unteren Theilen dieselbe geblieben wie früher.
Die Seitenwände c c1 c2 c% des Ladetrichters C sind nicht mehr oberhalb der Feder e um die Cartonstärke der aufzunehmenden Patronenschachtel erweitert, sondern gehen von unten gerade nach oben sich etwas erweiternd hinanf, so dafs die Form des Trichters, von seinen Stirnseiten aus gesehen, nach oben zu erweitert erscheint, Fig. 2 und 5.
Die Seitenwände habe ich genau nach der Form meiner vorher verwendeten (für die Aufnahme von zehn Patronen bestimmten) Patronenschachtel verlängert und oben mit einem schrägen Deckel A abgeschlossen.
Dieser Deckel A ist mit zwei Scharnierbändern j'j'1, welche auf der inneren Wand c1, Fig. ι und 2, angebracht sind, drehbar befestigt und besitzt an der den Scharnierbändern gegenüberliegenden Seite zwei vorstehende Kappen k und' k1, Fig. 2, welche sich bei geschlossenem Deckel, Fig. 4, an die Seitenwände c anlegen, wodurch der Deckel gegen Seitenverschiebungen gesichert ist.

Claims (4)

An dem Deckel A kann an der Kappe kl eine Schnappfeder oder sonst eine Vorrichtung, in der Zeichnung als ein Riegel /, Fig.. 4, angenommen, angebracht sein, welcher als Verschlufs für den geschlossenen Deckel dient. Da bei der Anwendung der Patronencartons, welche in meinen ersten kurzen Ladetrichter eingesetzt wurden, der Nachschub der Patronen durch die Schwerkraft stattfand und sich der Uebelstand ergab, dafs sich die Patronen mit der Spitze nach vorn zu stark senkten, wodurch dieselben stecken blieben und so die Abgabe eines Schnellfeuers momentan hemmten, so bringe ich im Deckel A meines neuen Magazins eine Bandfeder B an. Diese Bandfeder B ist zickzackförmig gebogen und am Boden des Deckels A, Fig. 1, aufgenietet; unten trägt dieselbe eine Platte m mit zwei vorstehenden runden Flügeln η η, die im Ladetrichter C in den Ausschnitten h und i geführt sind,-welch letztere aufser zur Führung dieser Platte auch noch zur Erleichterung des Magazins dienen. An den Wänden des Deckels A können Riegel ο ol oder Schnappfedern angebracht sein, welche zur Fixirung der hinaufgeschobenen Platte m sammt Feder B dienen, Fig. 1 und 4. Ich erwähne hier, dafs ich den Verschlufs für den Deckel und die Haltevorrichtung für die hinaufgeschobene Platte m auf verschiedene Weise ausgeführt habe und sich dafür viele bekannte Schnappmechanismen anwenden lassen, die an und für sich keinen Gegenstand des Patentes bilden sollen oder können. Der kugelförmige Theil 3 , welcher bei meinem ersten Ladetrichter vorn angebracht ist, wurde nach rückwärts und dafür die früher rückwärts befindliche Feder d nach vorn gesetzt, welche Anordnung mit Bezug auf den Rückstofs günstiger ist. Die Feder e sammt Ansatz 6 und 10, sowie der Schieber g und die Function dieser Theile ist dieselbe geblieben. Das Einsetzen des Magazins in den Ausschnitt des Verschlufsgehäuses und die Befestigung desselben erfolgt analog wie bei meinem ersten, nur wird dasselbe mit dem kugelförmigen Theil rückwärts zuerst eingesetzt. Um das Magazin zu füllen, erfafst man zuerst die Platte m an den beiden Flügeln η η und schiebt dieselbe sammt der Feder B nach aufwärts, wodurch dieselbe in den hohlen Raum des Deckels A hineingedrückt wird, und befestigt dieselbe mittelst der Riegel 0 o\ (Bei Anwendung emesSchnappmechanismus wird dieselbe durch Einschnappen eines Hakens fixirt.) Hierauf öffnet man den Deckel (s. Fig. .2), dreht das Gewehr etwas nach rechts und schüttet die Patronen aus dem Patronencarton in den Trichter C über, wobei der Patronencarton auf den nach abwärts stehenden Deckel A gestützt werden kann, schliefst sodann den Deckel A und dessen Sperre /, löst die beiden Fixirriegel ο ο1 der Platte m, worauf dieselbe durch die Feder B auf die Patronen zu drücken beginnt, bis die letzte Patrone in den Ladeausschnitt gerollt ist. Paten t-An s ρ rüche: An dem unter P. R. No. 19673 patentirten Ladetrichter:
1. Die Anbringung eines in Scharnieren beweglichen und mit einem Sperrmechanismus versehenen Deckels.
2. Die Anbringung eines halbkugelförmigen Vorsprungs an der rückwärtigen schmalen Seite des Magazins.
3. Die Anbringung einer mit einem Haken versehenen Feder an der vorderen schmalen Seite des Magazins.
4. An diesem Ladetrichter-Deckel die Anordnung einer Feder mit einer im Trichter geführten Platte zum selbsttätigen Nachschub der Patronen sammt dem am Deckel angebrachten Arretirungsmechanismus zum Festhalten der Platte bei zusammengeprefster Feder.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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