AT8213B - Patronengurt. - Google Patents

Patronengurt.

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AT8213B
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Austria
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cartridges
belt
magazine
frame
frames
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Inventor
Frederic Godfrey Hughes
Original Assignee
Frederic Godfrey Hughes
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  FREDERICGODFREYHUGHESINMELBOURNE. 



   Patronengurt. 



   Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, das Laden von   Magazinsgewchren   und ähnlichen Handfeuerwaffen dadurch zu erleichtern, dass an einem umznhängenden Patronengurt die Patronen in geeigneter Weise in   der für   die benutzte Waffe erforderliche Anzahl gruppenweise, beispielsweise zu je fünf, angeordnet sind. so dass sie von dem Gurt 
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   nimmt   das Laden immer noch eine beträchtliche Zeit in Anspruch, und es werden, insbesondere bei der Verwendung von Rahmen die Kosten   dadurch erhöbt,   dass die losen Rahmen zuletzt aus der Waffe herausgeschleudert werden und verloren sind. Auch liegt   bei berittenen Truppen die Gefahr   vor, dass   sie ihre Patronen oder Patronenrahmen beim   Reitenverlineren. 



   Die vorliegende Erfindung besteht im Wesentlichen darin, dass an einem Gurt eine Reihe von Patronenrahmen oder Haltern befestigt sind, in welchen die Patronen derart gehalten werden, dass die für jede Ladung der Waffe erforderliche Gesammtzahl von dem Gurt unmittelbar in das Magazin der Handfeuerwaffe   hineingedrückt werden kann.   Es enthält also jeder Rahmen die   zur Füllung des Gewehrmagazins   erforderliche Anzahl   Patronen, bei einem Fünflader beispielsweise   also fünf. 



   Die an dem Gurt befestigten Rahmen sind von einfacher Construction und können 
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   Rahmen so gestaltet,   dass er mit seiner oberen Kante nach dem Geschossende der Patronen hin geneigt verlauft, um ihn   dadurch   dem verschiedenen Durchmesser der Patronen am Geschossende, bezw. am Hülsenboden anzupassen. An dem vorderen Ende, d. h. wo die   Geschosse     lo zu liegen kommen : ist   der Rahmen mit einer kleinen Deckplatte oben geschlossen. 



    Unten ist dagegen an beiden Enden   der Rahmen federnd umgebogen, so dass die Patronen nach unten nicht herausfallen können, ausser wenn von oben ein   kräftiger truck   auf die Patronenreihe ausgeübt wird, wobei die unteren Federn nachgeben und die Abwärts- 
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Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 veranschaulicht einen Soldaten, im Begriffe, das   Gewehr mitte1st   der vorliegendenVorrichtungzuladen. 



   Fig. 1 a veranschaulicht denselben Vorgang, wobei noch eine S"chutzdecke über einer 
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   Fig. 3 ist eine vordere Ansicht desselben und
Fig. 4 ein wagrechter Schnitt. 



   Die Fig. 5 und 6 sind Querschnitte nach den   Linien A-A bezw. B-/ von   Fig. 3. 



   Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch eine etwas abgeänderte Ausführungsform. 



   Der Gurt a besteht aus Leder oder einem anderen geeigneten Stoffe und ist zweckmässig so bemessen und gestaltet, dass er nach Art eines Bandeliers über der Schulter 
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   bekannten Bandelieren   trägt der Gurt jedoch nicht eine Patronentasche oder einzelne Ösen zum Einstocken von einzelnen Patronen, sondern ist mit einer Anzahl von Patronenrahmen b versehen, von denen jeder die für die Füllung des Gewehrmagazins erforderliche Anzahl (in der Zeichnung beispielsweise fünf) Patronen enthält. 



   Der einzelne Rahmen b ist aus Blech hergestellt, und die beiden Enden c und d 
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Geschosse (bei e) bezw. für die Hülsenböden (bei   cl) entstehen,   welche zugleich das Heraus- fallen der Patronen nach vorne verhindern. Oben ist der Rahmen an dem vorderen (Geschoss-) Ende durch eine kleine Platte e abgedeckt, während die Umbiegung d oben nur schwach bei f nach einwärts gebogen ist, so dass dadurch wohl die Einführung der
Patronen von oben möglich, das Herausfallen jedoch verhindert ist. Es kann also jeder
Rahmen leicht und schnell aus einem   Vorrathsbehälter, z. B.   einer Patronentasche, gefüllt werden. 



   Die unteren Theile der Streifen c und d sind nach innen zu Federn   9 eingezogen,   welche die   l'atronenreiho   tragen und das Herausfallen derselben nach unten verhindern, anderereits aber os ermöglichen, die Patronenreihe mit einem kräftigen Druck nach unten herauszupressen. Neben diesen Federn g besitzt der Rahmen am unteren Ende lappen- artige   Ansätze h. welche   so gestaltet sind, dass sie in die   (jrowehrkammer sich einführen   lassen und so dem Rahmen als Führung und. Halt dienen, wenn die Patronen in das
Magazineingedrücktwerden. 



   Die Befestigung der Rahmen an dem Gurt geschieht durch Bolzen, welche durch die   Rückseite   des Rahmens und durch den Gurt hindurchgeführt sind (Fig. 3 und 4). Selbst- verständlich können aber seitlich auch besondere Ansätze an dem Rahmen angeordnet sein, durch welche diese Befestigungsbolzen hindurchgeführt werden. Zur Verminderung des   Gewichtes   kann dann der mittlere Theil der   Rückwand   ausgespart sein. Dadurch, dass die Patronen an beiden Enden geführt sind, ist die Gefahr ausgeschlossen, dass dieselben an Kleidungsstücken hängen bleiben oder bei dem Eindrücken in das Magazin aus der
Reihe gerathen. 



   Praktische Versuche haben ergeben, dass mit dem Gegenstand der Erfindung das   Laden des Magazines äusserst   schnell und   bequem ausgeführt werden kann, und   dass auch das Neufüllen der Rahmen sehr schnell or sich geht. 



   Selbstverständlich brauchen die Rahmen nicht unbedingt mit dem Gurt vernietet zu werden, sondern man kann dieselben auch mit einem federnden Haken i (Fig. 7) vor- sehen, mittelst dessen dieselben über den Gurt   gehängt werden. Ferner kann   bei der   l ! benutzung   des   Bandeliers   auf dem Waffenrock ein Schutzstreifen durch Anknöpfen oder dergleichen befestigt werden, welcher   natürlich   an derjenigen Stelle, wo die einzelnen
Rahmen beim Weiterschieben des Bandoliers in die Ladestellung kommen, ausgespart sein   UlUSS tFig. 1 a).   



   Es ist ohne Weiteres ersichtlich, dass die beschriebene Erfindung in   Verbindung mit   fast allen Systemen von Magazin-Handfeuerwaffen angewendet worden kann. Dabei sind besondere lose Rahmen für jede Magazinladung nicht mehr erforderlich, wie es beispiels- weise     ei dein   bekannten   Mauser-Magazingewehr   erforderlich ist. Es wird also eine   @ beträchtliche Summe für   die Anschaffung einzelner Rahmen gespart, wozu noch der   N'or-     theil kommt, dass   das Laden in erheblich kürzerer Zeit erfolgen und dadurch die Leistungs- fähigkeit einer Truppe beim Feuern erhöht werden kann.

Claims (1)

  1. PATIENT-ANSPRUCH : Patronengurt, dadurch gekennzeichnet, dass an de@nselben eine Reihe von Rahmen oder Haltern befestigt sind, in welchen die für das Laden eines Magazines einer Hand- feuerwaS erforderliche.Anzahl von Patronen derart gehalten ist, dass die Patronen von dem Gurt unnnttelbar in das Magazin der Waffe hineingedrückt werden können.
AT8213D 1900-11-09 1900-11-09 Patronengurt. AT8213B (de)

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AT8213T 1900-11-09

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Publication Number Publication Date
AT8213B true AT8213B (de) 1902-07-10

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ID=3500515

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AT8213D AT8213B (de) 1900-11-09 1900-11-09 Patronengurt.

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