DE594353C - Pistolentasche - Google Patents

Pistolentasche

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DE594353C
DE594353C DESCH99725D DESC099725D DE594353C DE 594353 C DE594353 C DE 594353C DE SCH99725 D DESCH99725 D DE SCH99725D DE SC099725 D DESC099725 D DE SC099725D DE 594353 C DE594353 C DE 594353C
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DE
Germany
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pistol
lid
handle
holster
pouch
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Expired
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DESCH99725D
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English (en)
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WILHELM SCHWERER
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WILHELM SCHWERER
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C33/00Means for wearing or carrying smallarms
    • F41C33/02Holsters, i.e. cases for pistols having means for being carried or worn, e.g. at the belt or under the arm
    • F41C33/0209Pouch or pocket like containers for small arms covering all or most of the small arm
    • F41C33/0218Pouch or pocket like containers for small arms covering all or most of the small arm having a flap substantially covering the opening of the pouch or pocket
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C33/00Means for wearing or carrying smallarms
    • F41C33/02Holsters, i.e. cases for pistols having means for being carried or worn, e.g. at the belt or under the arm
    • F41C33/0272Holsters, i.e. cases for pistols having means for being carried or worn, e.g. at the belt or under the arm having means for facilitating or accelerating the drawing of the small arm from the holster

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gloves (AREA)

Description

  • Pistolentasche Die Polizei ist bekanntlich mit einer Pistole ausgerüstet, die in, einer Pistolentasche steckt und damit am Leibgurt getragen wird. Da nun selbstverständlich der Polizeibeamte nicht jeden Augenblick gerade zur Pistole greifen soll, sondern in den weitaus meisten Fällen ganz ohne diese auskommen wird, muß die Pistole in gesicherter Weise und gegen Witterungseinflüsse und sonstige Schädigungen sowie auch gegen Verlust geschützt in der Pistolentasche untergebracht sein. Man hat aus diesem Grunde die bekannten Pistolentaschen mit einem Schnallenriemen ausgerüstet, der sie geschlossen hält. Da nun aber der Beamte die Pistole möglichst erst im Augenblick höchster eigener Gefahr ziehen soll, ist es von der allergrößten Wichtigkeit, daß dieses ganz außerordentlich schnell geschehen kann. In dieser Hinsicht versagten aber die bisher bekannten Pistolentaschen gänzlich, denn das Öffnen des Schnallenriemens erfordert selbst bei geübter Hand viel zuviel Zeit, und wenn der Beamte noch dazu Handschuhe trägt, dann geht das Öffnen des Schnallenriemens so umständlich und langsam vor sich, daß er inzwischen längst von dem oder den auf den Angriff vorbereiteten Verbrechern überwältigt werden kann. Sind ihm aber die Arme behindert,- oder er liegt erst am Boden, dann ist es ihm zumeist ganz unmöglich, dann noch die Waffe in die Hand zu bekommen. Nun gibt es wohl Pistolentaschen, welche einen. nach Lösen des Verschlusses unter Federdruck selbsttätig aufspringenden Deckel besitzen und die aus zwei gelenkig verbundenen Teilen bestehen, die alsdann sich derart zueinander einstellen, daß der Pistolengriff dabei frei wird; diese Pistolentaschen sind aber nur verwendbar, wenn sie frei schwebend gehalten werden, beispielsweise für Fahrräder. Ferner hat man die Pistolentaschen bereits an ihrer oberen Kante derart ausgeschnitten, daß der Pistolengriff nach dem Öffnen des Deckels genügend weit frei steht. Aber diese Pistolentaschen geben den Pistolen in der Schlußlage einen gänzlich unzureichenden Schutz.
  • Alle diese Mißstände werden nun erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der an sich bekannte Ausschnitt der Pistolentasche nur an der äußeren Flachseite der Pistolentasche angebracht ist, wo er durch einen besonders verlängerten Lappen des Deckels in der Schlußlage vollständig überdeckt wird, und -ferner dadurch, daß Einrichtungen vorgesehen sind, die nach dem Öffnen des Verschlußknopfes zum Zwecke des Erfassens der Pistole gleichzeitig selbsttätig den Deckel öffnen und die. Pistole so weit emporschieben, daß ihr Griff unter allen Umständen rasch und sicher erfaßt werden, kann.
  • Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine Vörderansicht geschlossen, Fig: z eine Stirnansicht dazu und Fig. 3 eine Vorderansicht geöffnet, teilweise im Schnitt. Man erkennt aus der Zeichnung die der Form der Waffe angepaßte Pistolentasche a mit dem Deckel b. Dieser Deckel wird durch einen leicht lösbaren Verschluß geschlossen gehalten. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist dazu ein Riemen c mit Schlitz d und ein Schließknopf e verwendet, doch-kann hier auch jede beliebige andere geeignete, leicht lösbare Schließvorrichtung benutzt werden. An der Pistolentasche a sitzt eine-kleine Nebentasche f, welche so lang sein muß, daß ein voller Patronenrahmen darin untergebracht werden kann: Um nun den Deckel b der Pistolentasche a. selbstaufspringend einrichten zu können, ist es notwendig, ihn in einer solchen Weise anzubringen, daß er seine Aufgabe, die Pistolentasche a sowohl wie die Patronentasche f gut zu schließen und abzudecken, erfüllen kann und trotzdem derart federnd eingerichtet werden kann, daß er unter dieser Federwirkung selbsttätig aufspringt. 'Um das zu erreichen, ist ein eigenartig gestaltetes Gelenk geschaffen. Dieses besteht aus den beiden Teilen g und h, welche durch den Gelenkstift i miteinander verbunden sind. Der Gelenkteil g ist der Form der. Patronentäsche f angepaßt und in dieser untergebracht und befestigt; der Teil h sitzt auf der Innenseite des Deckels b, ist dementsprechend winkelförmig abgebogen und durch Nieten o. dgl. daran befestigt. Eine um den Gelenkstift i gelegte Feder k ist bestrebt, den Deckel b zu öffnen, sobald der Verschluß c, d, e gelöst wird. Alsdann springt der Deckel b so weit auf, wie das in Fig. 3 ersichtlich ist, so daß er nach keiner Richtung hin im Wege stehen kann.
  • Die Pistolentasche a selbst ist auf der Außenseite mit einem Ausschnitt L versehen, welcher so weit heruntergebt, daß der Pistolengriff beim Aufspringen des Deckels bereits teilweise frei wird. Um aber ein absolut sicheres und zuverlässiges Erfassen des Pistolengriffes auch unter den schwierigsten äußeren Verhältnissen zu gewährleisten, ist auf dem Grunde der Pistolentasche a eine durch einen Federteller in mit Gummi- oder Lederbelag abgedeckte. Spiralfeder yt vorgesehen, welche die Pistole, sobald der Deckel b aufspringt, selbsttätig so weit anhebt, wie dies in strichpunktierter Weise in Fig.3 dargestellt ist. In dieser Stellung ist der Griff der Pistole so weit frei, daß er beim Zugreifen nicht verfehlt werden kann. Der Ausschnitt,l der Tasche wird beim Schließen derselben durch einen am Deckel b sitzenden Überschlag o wettersicher überdeckt. Hierbei wird die Pistole durch den Deckel gleichzeitig so weit niedergedrückt, daß sie in der Pistolentasche sicher aufgehoben ist.
  • Die gleiche Einrichtung kann auch für Patronentaschen verwendet werden, wobei sie den Zweck hat, die Patronen mit ihren Rahmen bequemer griffbereit zu halten.
  • Die neue Pistolentasche ist selbstverständlich ganz besonders für Polizeizwecke geeignet, wo sie das Selbstvertrauen des Beamten stärkt und erhöht und ihm die Gewißheit gibt, daß er im Augenblick der höchsten Gefahr sofort und .ohne jede Hinderung seine Schußwaffe in der Hand haben kann. Selbstverständlich eignet sich die neue Pistolentasche aber auch ebensogut für die Zwecke des Heeres üsw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pistolentasche mit einem den Griff der Pistole zugänglich machenden Ausschnitt und unter Federwirkung stehen-=dem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der den Griff der Pistole freigebende Ausschnitt nur auf der äußeren Flachseite angeordnet ist, und daß Einrichtungen vorgesehen sind, die nach dem Öffnen des Verschlußknopfes zwecks Erfassens der Pistole selbsttätig den Deckel öffnen und die Pistole hochschieben. z. Pistolentasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im untersten Fortsatz der Tasche (a) eine Federvorrichtung (in, za) angeordnet ist, durch welche die Pistole beim Aufspringen des Deckels (b) so weit in der Tasche angehoben wird, daß ihr Griff zum schnellen und leichten Erfassen genügend weit frei wird.
DESCH99725D 1932-12-04 1932-12-04 Pistolentasche Expired DE594353C (de)

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DESCH99725D DE594353C (de) 1932-12-04 1932-12-04 Pistolentasche

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