DE43875C - Neuerung an Repetirgewehren mit Kolben-Verschlufs - Google Patents

Neuerung an Repetirgewehren mit Kolben-Verschlufs

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DE43875C
DE43875C DENDAT43875D DE43875DA DE43875C DE 43875 C DE43875 C DE 43875C DE NDAT43875 D DENDAT43875 D DE NDAT43875D DE 43875D A DE43875D A DE 43875DA DE 43875 C DE43875 C DE 43875C
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S. KRNKA und K. KRNKA, K. K. Lieutenant in Michle bei Prag, Böhmen
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    • F41A9/40Ramming arrangements the breech-block itself being the rammer
    • F41A9/41Ramming arrangements the breech-block itself being the rammer pushing unbelted ammunition from a box magazine on the gun frame into the cartridge chamber
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Böhmen).
Die den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Einrichtungen an Repetirgewehren mit Kolbenverschlufs betreffen theils die Construction des Verschlusses, theils die Einrichtung des Schlagbolzenschlosses, theils das Magazin und die Mittel zur Verbindung des Magazins mit dem Gewehre.
Was die Neuerungen am Verschlüsse anbelangt, so bestehen sie darin, dafs eine am Hinterende des Verschlufscylinders bewegliche gerade geführte Hülse einen nach innen vorspringenden Stift besitzt, welcher in einen schraubenlinienförmig verlaufenden Schlitz der Verschlufscylinderwand eingreift. Der in Rede stehende Stift reicht durch den Schlitz im Verschlufscylinder hindurch vor einen Absatz des Schlagbolzens, so dafs das Schlofs während des Auslösens der Verschlufsleiste durch die anfängliche Verschiebung der besagten Hülse gespannt wird.
Die lichte Weite des unterhalb des Verschlufsgehäuses angehängten Lee-Magazins ist etwas kleiner als der doppelte Patronenwulstdurchmesser, so dafs bei den zwei neben einander liegenden Reihen Patronen, welche das Magazin enthält, der Wulst jeder Patrone tangirend zwischen zwei Patronen der anderen Reihe eindringt. Beide Patronenreihen werden durch eine gemeinschaftliche Schraubenfeder emporgedrückt, und bei wiederholtem Oeffnen und Schliefsen des Verschlusses tritt abwechselnd eine Patrone der einen und dann wieder eine Patrone der anderen Reihe in die Bahn des Verschlufscylinders.
Der auf der Feder des Magazins angebrachte Patronenlöffel besitzt an seinem Hinterende j einen nach oben gerichteten Ansatz, welcher beim Oeffnen des Verschlusses nach dem Verschiefsen der letzten Patrone in die Bahn des Verschlufscylinders tritt und dadurch das Schliefsen des Verschlusses hindert. Auf diese Weise wird der Schütze vom Leersein des Magazins unterrichtet.
Zum Einhängen der an der Hinterwand des Magazins angebrachten Haken dient das Vorderende des federnden, nur am hinteren Ende festgeschraubten Griff bügels. Zum Verschliefsen des Schlitzes im Verschlufsgehäuse bei entferntem Magazin ist ein Schieber vorhanden, welcher auf den Vorderschaft geschoben werden kann.
Beiliegende Zeichnung stellt ein mit den angegebenen Einrichtungen ausgestattetes Gewehr wie folgt dar:
Fig. ι ist ein Längenschnitt des Gewehres bei geschlossenem Verschlüsse,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben,
Fig. 3 ein Längenschnitt bei geöffnetem Verschlüsse.
Fig. 4 zeigt das Schlagbolzenschlofs in gespanntem Zustande bei geschlossenem Verschlüsse im Verticallängenschnitt.
Fig. 5 ist ein Horizontalschnitt des zurückgezogenen Verschlufscylinders, das Schlagbolzenschlofs in gespanntem Zustande zeigend,
Fig. 6' ist eins Seitenansicht des Verschlufscylinders und -
"Fig. 7 eine hintere Endansicht desselben.
Fig. 8 ist ein Langenschnitt des hinteren Verschlufscylinderendes, die Verschlufscylinderschraube in Ansicht zeigend.
Fig. 9 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x, Fig. 8.
Fig. io ist gleichfalls ein Längenschnitt des hinteren Verschlufsstückendes, die Verschlufsstückschraube gleichfalls im Schnitte zeigend.
Fig. 11 ist ein Querschnitt nach der Liniey-y, Fig. io,
Fig. ι 2 eine Seitenansicht des Schlagbolzens,
Fig. 13 eine hintere Ansicht der Verschlufsgriffhülse sammt Verschlufsgriff, Fig. 14 eine Oberansicht des Magazins, Fig. 15 eine Seitenansicht desselben, Fig. 16 ein Horizontalschnitt des Magazins,
Fig. 17 eine Vorderansicht des durch den Schieber geschlossenen Verschlufsgehäuses ohne Magazin,
Fig. 18 ein Querschnitt des Verschlufsgehäuses j sammt Magazin.
Fig. ι 9 zeigt den Verschlufsschieber des Verschlufsgehäuses in Ober-, Seiten- und Endansicht.
Fig. 20 ist eine Hinteransicht des Verschlufsgehäuses ohne Magazin mit aufgeschobenem Verschlufsschieber.
Fig. 2 ι zeigt einen Querschnitt des zum Aufschieben des Verschlufsschiebers eingerichteten Mittelschaftes.
Fig. 22 ist ein Querschnitt des Verschlufsgehäuses ohne Magazin, die federnden Backen zeigend, welche bei Verwendung des Gewehres als Einzellader die eingelegte Patrone stützen.
Fig. 23 ist eine Seitenansicht des hinteren Endes des Verschlufsgehäuses mit aufgeschobenem Verschlufsschieber.
Fig. 24 ist eine geschnittene hintere Endansicht zu Fig. 23.
Fig. 25 ist eine Seitenansicht des Verschlufsgehäuses, die Einrichtung des federnden Griffbügels zum Festhalten des Magazins und der federnden Backen zum Sperren der Patronenaustrittsöflnungen des Magazins zeigend,
Fig. 26 ist eine obere Ansicht der in Fig. 22 sichtbaren federnden Backen, mit welchen die Feder zum Heben des Klötzchens hinter dem Laderäume verbunden ist.
Fig. 27 und 28 zeigen in schematischen Längenschnitten die Anordnung und Wirkungsweise des hinteren Ansatzes am Patronenlöffel.
Wie aus Fig. 4 und 1 3 ersichtlich, ist in die den Verschlufsgriff A tragende Hülse α ein Stift Ci1 eingesetzt. Dieser Stift ax ragt durch einen schraubengangförmigen Schlitz bs in dem als polygonale Schraubenspindel hergestellten Hinterende b des Verschlufscylinders B und einen analog geformten Schlitz c der Verschlufscylinderschraube C bis in einen Ausschnitt d am hinteren Ende des Schlagbolzens D hinein. Infolge dieser Anordnung mufs während des Zurückbewegens der Verschlufsgriffhülse α auf dem schraubenförmigen Ende b des Verschlufscylinders B, welche Bewegung bekanntlich das Auslösen der Verschlufsleiste b., aus dem correspondirenden Ausschnitte e des Verschlufsgehäuses E bewirkt, der Schlagbolzen D durch den in den Ausschnitt d eingreifenden Stift ax mitgenommen, werden. Auf diese Weise wird die Schlagfeder rf, gespannt, welche sich einerseits auf die Verschlufscylinderschraube C und andererseits auf einen ausgehöhlten Führungsbund d.} des Schlagbolzens D stützt. Sobald der Verschlufscylinder B dann zurückgezogen wird, tritt das federnde hintere Ende der mit dem Patronenziehery verbundenen, in eine Längsnuth des Verschlufscylinders eingelegten Schiene F aus der Nuth heraus und legt sich vor die Verschlufsgriffhülse α, so dafs diese nicht bewegt werden kann und folglich die Schlagfeder dx gespannt bleiben mufs. Wenn der Verschlufscylinder B wieder vorgeschoben wird, legt sich der. Abzugsstollen g, welcher in einen correspondirenden Längsschlitz b.d des Verschlufscylinders hineinreicht, vor den Führungsbund d2 des Schlagbolzens D und übernimmt das Gespannthalten der Schlagfeder dl in dem Momente, wo die Verschlufsgriffhülse a sich wieder auf dem polygonal schraubenförmigen Ende b des Verschlufscylinders vorzubewegen beginnt, um die Verschlufsleiste b2 einzudrehen.
Der Schlagbolzen D besitzt an seinem Hinterende in bekannter Weise eine winkelförmige Nuth rf.,, in welche ein auf der Verschlufscylinderschraube C angebrachter Stift C1 hineinreicht. Diese Anordnung hat den Zweck, das Abziehen des gespannten Schlosses verhindern zu können, wozu man die Verschlufscylinderschraube C so dreht, dafs Stift C1 in den quer gestellten Theil der Nuth d3 eintritt.
Um dieses Verstellen der Schraube C trotz des in sie eindringenden Stiftes ax zu ermöglichen, besitzt die für diesen Stift vorhandene Nuth c gleichfalls eine Querabzweigung C2. Der Lappen C3, an welchem man die Schraube C erfafst, um sie zu verstellen, ist bis über die Mitte der Schraube gebogen, so dafs er gleichzeitig einen Schirm für den Schutz des Schützen gegen die Gase bildet, welche bei Beschädigung der Zündhütchen der Patronenhülsen längs des Schlagbolzens ausströmen. Zufälliges Verdrehen des Schlagbolzens D wird dadurch verhindert, dafs die ebene Endfläche des Stiftes a{ beständig an die ebene Fläche des Ausschnittes d anliegt.
Wie aus Fig. ι, 2 und 3 ersichtlich, ist der Verschlufsgriff A, statt, wie sonst üblich, seitlich herauszustehen, nach abwärts gebogen, was die Handhabung desselben bei Schnellfeuer im fortgesetzten Anschlage erleichtert. Um das Gewicht des Griffes zu verringern, ist derselbe glockenförmig ausgehöhlt.
Es ist begreiflich, dafs Stift Ct1 im Verein mit den Schlitzen b, und c einen Geradezug-Cylinderverschlufs bilden, so dafs beim Vorhandensein dieser Theile eigentlich die Herstellung des Verschlufscylinderendes b als Schraubenspindel und jene der Verschlufsgriffhülse α als Mutter überflüssig ist; natürlich müfste dabei Stift αλ entsprechend stark gemacht werden.
Ist bei einem Schlagbolzenschlosse der beschriebenen Einrichtung die Verschlufsleiste b2 nicht vollständig eingedreht, so kann nicht abgefeuert werden, da nach dem Auslösen des Abzugstollens g der durch die Feder <i, nach vorn gedrückte Schlagbolzen D auch den Stift <jj mitnehmen mufs, sich also, wenn überhaupt, nur langsam nach vorn bewegen kann.
Das Magazin H ist ein Blechkästchen, dessen Wände mehrfach durchbrochen sind und dessen Breite etwas geringer ist als der doppelte Patronendurchmesser, so dafs zwei Reihen Patronen in diesem Magazine nur in der Weise Platz finden können, dafs jede Patrone tangirend zwischen zwei Patronen der anderen Reihe eindringt.
Unter beiden Patronenreihen liegt eine gemeinschaftliche Schraubenfeder h, deren Druck die Patronenreihen gegen die von federnden Lappen Zi1 /?, begrenzte obere Oeffnung des Magazins drückt. So oft der vorgeschobene Verschlufscylinder die in seine Bahn hineinragende oberste Patrone mitnimmt und in den Laderaum einschiebt, tritt eine Patrone der anderen Reihe an deren Stelle. Zur Versteifung der Magazinwände ist auf den Steg zwischen den Durchlochungen eine nach aufsen convexe Rippe h.2 aufgeprefst; aufserdem ist in den Vorder- und Hinterrand jeder Magazinseitenwand eine nach innen convexe Rippe hs derartig eingeprefst, dafs diese zwei Rippen h3 die einzigen Auflagestellen für die Patronen bilden, also die Reibung auf ein geringes Mafs reducirt ist, umsomebr, als an Stelle der gleitenden Reibung rollende Reibung tritt.
Aus Fig. 27 und 28 ist ersichtlich, dafs am hinteren Ende der obersten Windung der Feder h, welche die Patronen empordrückt, oder am hinteren Ende des Löffels Zi5, welcher an der Feder h befestigt sein kann und dann die Patronen unmittelbar stützt, ein nach oben gerichteter Ansatz Ij6 angebracht wird.
Wenn nach dem Verschiefsen j
trone aus dem Magazin d
Verschlufscylinder wieder zurückzieht, tritt Ansatz ha in die Bahn des Verschlufscylinders und verhindert das Vorschieben desselben, so dafs der Schütze durch die Unmöglichkeit, den Verschlufs zu schliefsen, auf die Entleerung des Magazins aufmerksam gemacht wird.
Zum Anhaken der an der Magazinhinterwand angebrachten, mit zwei Rasten versehenen Nase /;4 dient das lose Vorderende des federnden Griffbügels /. Das hintere Ende des Griffbügels trägt auch die auf den Abzughebel G drückende Feder gx. Will man das Magazin senken, um das Gewehr als Einzellader zu verwenden, oder ein leeres Magazin auswerfen, so drückt man einfach den Vordertheil des Griffbügels mit der Hand mehr oder weniger stark zurück.
Dabei schliefsen sich die federnden Klappen JJ, welche bei der Verwendung des Gewehres als Einzellader der eingelegten Patrone als Unterlage dienen (s. Fig. 22). Diese Klappen bilden ein Stück mit der Feder j, welche das Klötzchen K stützt; letzteres bildet die Unterlage, auf welcher die Patronen in den Laderaum gleiten, und wird durch den Verschlufscylinder B niedergedrückt, sobald man den Verschlufs schliefst.
Um bei entferntem Magazine das Verschlufsgehäuse E unten schliefsen zu können, ist ein Schieber M vorhanden, welcher auf den Vorderschaft N geschoben wird, wenn er aufser Verwendung ist. Wie aus Fig. ig bis 23 ersichtlich, besteht Schieber M aus einer Blechplatte mit eingebogenen Längenrändern m. Diesen eingebogenen Rändern entsprechen vorspringende Leisten ex am unteren Rande des Verschlufsgehäuses E und in den Mittelschaft beiderseits eingelassene Schienen n, Fig. 21.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Repetirgewehr, gekennzeichnet durch folgende Einrichtugen in Verbindung mit einander :
    i. Ein Geradezug-Cylinderverschlufs, bei welchem ein auf der Verschlufsgriffhülse α angebrachter Stift α, durch schraubenförmige Schlitze O1 und c des Verschlufscylinders B und der Verschlufscylinderschraube C in einen Ausschnitt d des Schlagbolzens D hineinreicht, so dafs bei der das Auslösen der Verschlufsleiste veranlassenden Bewegung der Verschlufsgriffhülse α auf dem Verschlufscylinder B der Schlagbolzen D zurückgezogen und so das Schlofs gespannt wird.
  2. 2. Ein federnder Griff bügel /, an dessen loses Vorderende die an der Rückwand des Magazins H angebrachte Nase hi angehakt wird.
  3. 3. Ein nach oben gerichteter Ansatz am hinteren Ende der obersten Windung der die Patronen tragenden Feder des Magazins oder des die Patronen im Magazin tragenden Patronenlöffels, welcher Ansatz nach dem Ausschiefsen der letzten Patrone aus dem Magazin in die Bahn des Verschlufscylinders vorspringt und dadurch das Schliefsen des Verschlusses bei leerem Magazin hindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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EP0044164B1 (de) * 1980-07-14 1985-02-13 The Secretary of State for Defence in Her Britannic Majesty's Government of the United Kingdom of Great Britain and Feuerwaffen mit einem wiederladbaren Magazin

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