DE72191C - Einsatz für das Laden von Platzpatronen ohne Geschofsnachbildung aus unter der Verschlufshülse liegenden Kastenmagazinen - Google Patents

Einsatz für das Laden von Platzpatronen ohne Geschofsnachbildung aus unter der Verschlufshülse liegenden Kastenmagazinen

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DE72191C
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Germany
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locking sleeve
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blank cartridges
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Active
Application number
DENDAT72191D
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Original Assignee
K. PREDRAGOVIC, Hauptmann, in Wien
Publication of DE72191C publication Critical patent/DE72191C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/71Arrangements thereon for varying capacity; Adapters or inserts for changing cartridge size or type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
hiilse liegenden Kastenmagazinen.
Die bisher verwendeten, bei Mehrladegewehren mit unter der Verschlufshülse liegenden Kastenmagazinen angewendeten, in letztere einsteckbaren Einsätze, welche das Einführen von Platzpatronen ohne Geschofsnachbildung aus dem Kastenmagazin in den Laderäum ermöglichen und zugleich verhindern, dafs scharfe Patronen in das Magazin eingeführt werden, so lange sich der Einsatz darin befindet, zeigen zwei wesentliche Uebelstände. Die blos durch ihre federnden Seitenwände im Kastenmagazin gehaltenen Einsätze verhindern nämlich häufig das Eintreten des Zubringers und das Heben der Patronen, wodurch dann der Einsatz herausgeschleudert wird. Aufserdem besitzen die Platzpatronen keine genügende Führung, um beim Schliefsen des Verschlusses sicher und richtig in den Laderaum eingeschoben zu werden.
Zweck der den Gegenstand der Erfindung bildenden Neuerungen ist die Beseitigung dieser Nachtheile, was dadurch erreicht wird, dafs der Einsatz mittelst eines federnden Halters an die Magazinkastenwand eingehängt wird, und dafs die aus dem Einsatz vorgeschobenen Patronen durch eine dieselbe übergreifende Federklemme genügend lang geführt werden, um sicher in den Laderaum eingeschoben zu werden.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 im Längsschnitt ein Mehrladegewehr dargestellt, welches ein mit diesem Einsatz versehenes, unter der Verschlufshülse liegendes Kastenmagazin besitzt. Fig. 2 zeigt den Einsatz in der Seitenansicht, Fig. 3 im senkrechten Schnitt und Fig. 4 in Rückansicht, während Fig. 5 einen waagrechten Schnitt durch den Einsatz ohne Federklemme und Fig. 6 eine Draufsicht auf den federnden Halter darstellt.
Wie ersichtlich, besteht der Einsatz aus einem vorn offenen Metallrahmen AA, welcher mit nach abwärts vorstehenden steifen Lappen B B auf dem Boden des Kastenmagazins C aufsteht, sobald der Einsatz in letzterem in richtiger Stellung sich befindet. Diese Lappen geben dem Zubringer D eine sichere Führung.
An der Verbindungsstelle der beiden Seitentheile A A ist eine Oeffnung α dadurch hergestellt, dafs der vorher gelochte, dieser Oeffnung entsprechende Materialtheil in Form einer Zunge al rechtwinklig nach einwärts gebogen wird.
Zwischen die Seitentheile ist ein in die aus Fig. 3 ersichtliche Form gebogener Blechstreifen c eingesetzt, dessen oberes Ende c3 das Einführen mit Geschossen versehener Patronen in das Magazin verhindert und dessen unteres hakenförmiges Ende c1 zwischen den Lappen B B heraussteht. Dieser den Halter des Einsatzes bildende Theil c c1 ist mit dem Einsatz durch einen Stift d verbunden, welcher durch zwei Löcher des Halters und durch das Loch der Zunge al hindurchgeht und einerseits durch seinen Kopf, andererseits durch sein gespaltenes Ende festgehalten wird. Zwischen dem oberen Ende des Blechstreifens c und der Zunge a1 ist um den Stift d eine Schraubenfeder d1 gelegt, welche den Halter c1 beständig
nach aufwärts zu ziehen sucht und an den unteren Rand der Verbindungsstelle der Seitentheile A A angedrückt erhält. Durch den Stift d, sowie durch in die Seitentheile eingeprefste Rillen a2 erhält der Halter eine sichere Führung.
Einer der Seitentheile A ist ferner mit einer Eindrückung a3 versehen, in welche die Federklemme E eingelegt und befestigt ist, deren etwas über den Einsatz vorstehendes Ende derart gebogen ist, dafs es diejenige Platzpatrone, welche aus dem Einsatz in die Verschlufshülse und den Laderaum geschoben wird, theilweise übergreift und gegen den Oberrand des zweiten Seitentheiles A andrückt, wodurch die Patrone so lange geführt bleibt, bis ihr vorderes Ende in den Laderaum eingetreten ist.
Um den Einsatz in dem Kastenmagazin zu befestigen, wird nach Einsetzen desselben der Halter c c1 nach abwärts gedrückt, bis der Haken c1 unter den Ausschnitt der Kastenvorderwand zu liegen kommt, in welchen er einschnappt, sobald der Druck auf die Feder dl aufhört. Der Einsatz ist auf diese Weise unverrückbar im Kastenmagazin festgehalten und die steifen Lappen B B bilden zugleich eine sichere Führung für den Zubringer D.
Soll der Einsatz herausgenommen werden, so wird der Halter durch Zusammendrücken der Feder und gleichzeitiges Zurückschieben des Einsatzes ausgelöst.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Einsatz für das Laden von Platzpatronen ohne Geschofsnachbildung aus unter der Verschlufshülse des Gewehres liegenden Kastenmagazinen, gekennzeichnet durch einen vorn offenen, mit steifen Führungslappen B für den Zubringer versehenen Rahmen, zwischen dessen Seitentheilen A A ein unter Federdruck stehender, auf einem Stift d verschiebbarer Halter c c1 angeordnet ist, dessen hakenförmiges Ende die ausgeschnittene Vorderwand des Kastenmagazins untergreift.
2. An dem unter i. gekennzeichneten Einsatz eine seitlich an demselben befestigte Federklemme E, deren oberes gebogenes Ende die Patronenhülse während des durch den Verschlufskolben bewirkten Vorschiebens bis zu ihrem Eintreten in den Laderaum führt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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