DE2139581A1 - Klauenhebestab als hilfsmittel fuer rinderklauenpflege - Google Patents

Klauenhebestab als hilfsmittel fuer rinderklauenpflege

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DE2139581A1 DE19712139581 DE2139581A DE2139581A1 DE 2139581 A1 DE2139581 A1 DE 2139581A1 DE 19712139581 DE19712139581 DE 19712139581 DE 2139581 A DE2139581 A DE 2139581A DE 2139581 A1 DE2139581 A1 DE 2139581A1
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L13/00Pens for animals while being shod

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

"Klauenhetoestab als Hilfsmittel für 2139581 Rinderklauenpflege11
Die Erfindung betrifft einen Klauenhebestab als Hilfsmittel für die Rindorklauenpflege.
Es sind Einrichtungen zur Rinderklauenpflege bekannt wie beispielsweise ein sogenannter "Zwangsstand bzw. Notstand. Diese Vorrichtungen sind entweder beweglich, d.h. transportabel oder als stationäre Einrichtungen ausgebildet. Sie weisen seitenverstellbare Begrenzungen auf und sind ebenfalls vorn und hinten einstellbar absperrbar. Die Verstellung der einzelnen Elemente erfolgt durch Winden oder mediumbetätigte Hebezeuge oder sonstige Hilfseinrichtungen. Diese Zwangs- bzw. Notstände sind zwar gut, für den praktizierenden Landtierarzt jedoch nicht geeignet, da das Transportvolumen und damit der Aufwand zu groß und die Kosten erheblich sind.
Die üblichen Primitivmethoden sehen den durch mindestens zwei Hilfspersonen gehaltenen Querstab vor,, an dem der Fuß des zu behandelnden Tieres befestigt ist» Selbstverständlich kann die Zahl der Hilfspersonen bei Vorhandensein geeigneter Auflagen für den Querstab reduziert werden.
Das erfindungsgemäße Hilfsmittel zur Rinderklauenpflege sichert praktisch dieselben Vorteile des zuerst beschriebenen Zwangsstandes bei geringstem Aufwand und" einer praktisch mit jedem PKV/ gegebenen Transportmöglichkeit der Einrichtung.
Der erfindungsgemäße Klauenhebestab als Hilfsmittel zur Rinderklauenpflege sieht vor, daß mit einem normalerweise senkrecht stehenden Hebestab eine in ihrer Höheneinstellung variable Fixiervorrichtung für einen Rinderfuß verbunden ist, wobei der Hebestab für einen durch Knebelung der Achillessehne inaktivierten Hinterfuß oder einen Vorderfuß prothesenartig, das heißt als Ersatzglied stützwirksam ist.
BAD ORIQtNAL
Mit dieαem erflndungsgemäßen Hebestab werden nicht nur die oben zitierten Vorteile erreicht, sondern der Hebestab wird, v/i ο vielfache Beobachtungen bestätigen, auch im physiologischen.Sinne echt zur Prothese. So kann man z.B. feststellen, daß bei längerem Stehen des Tieres auf einem als Ersatzglied für.einen Hinterfuß dienenden Hebestab das Rind die durchaus überraschende neigung seigt, sich/legen zu wollen. Eine Peststellung also, die wirklich für sich spricht i;nd die bei der Anwendung anderer Vorrichtungen nicht zu beobachten ist.
Für die Praxis ist es günstig, den Hebestab teleskopartig auszubilden bzw. aus einzelnen kuppelbaren Teilstücken zu gestalten, um eine einfache Höheneinstellbarkeit und ein möglichst geringes Transportvolumen zu einreichen.
Die Fixiervorrichtung kann in ihrer Höheneinstellung stufenlos variabel sein, wobei beispielsweise an eine den Stab umfassende, durch Spamischraube fixierbare Schiebehülse gedacht ist.
Für die Praxis ist jedoch durchaus ausreichend, wenn die Fixiervorrichtung in Stufen variabel einstellbar ist, was beispielsweise durch in den Hebestab in Abstand führende Bohrungen in die ebenfalls beispielsweise/in^.,. Form eines Doppelhakens ausgebildete Fixiervorrichtung eingehängt wird.
Desweiteren hat die Befestigung bzw. Lagerung einer ebenfalls vorzugsweise in ihrer Höhe variablen Auflagevorrichtung für den TJnterfuß am bzw. im'Hebestab Vorteile gezeigt. Bei der bereits erahnten Teleskopausführung kann diese Auflagevorrichtung als Steckstab zur Festlegung des Teleskopzuges dienen.
309809/0020
BAD
Iia allgemeinen ist es für den sicheren Stand des Hebestabes auf den meist weichen Untergrund vorteilhaft, das auf den Boden aufstehende Teleskoprohr oder das als Hebeaiab wirkende durchgehende Rohr -'gleichgültig ob rund oder poligonal - offen zu lassen, so daß eine ringförmige Auflagefläche entsteht, die sich z.3. in einer Grasnarbe s'ehr gut verankert.
Selbstverständlich kann die Auflage der Rohre auf dem Boden geschlossen sein und gegebenenfalls mit einem oder mehreren Haltedornen ausgerüstet bzw. der untere Teil des Hebeatabes drei- oder mehrfüßig ausgebildet werden. In dem letzteren Pail ist ein besonderer sicherer Stand des Eebestabes dann gegeben, wenn die einzelnen Füße in ihrer Länge beispielsweise durch ihre Ausbildung als Teleskopzug die genaue senkrechte Einstellung des Stabes ermöglichen. In einem solchen Pail erleichtert sich die Arbeit des Hilfspersonals, sodaß sich diese praktisch auf eine Beobachtung des Tieres beschränken kann. .
Eine ähnlich sichere Verankerung ist dann gegeben, wenn das nach oben gerichtete Teil des Hebestabes mit einer Verlängerung verbunden ist, die ihrerseits wieder an' ihrem Ende mit einer Spannvorrichtung versehen ist, wobei die Spannvorrichtung beispielsweise gegen die Stalldecke wirkend, angesetzt xverden kann.
Ebenso ist deckbar, daß der Hebe^tab Element einer Kombination mehrerer Eebestäbe zu einer Hilfseinheit verwendet wird.
Insgesamt b&tracLtet bietet der erfindungsvemäße Klauenhebc-atab außer den bereits erläuterten Vorteilen durch ■ die auf diese Weise eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit des Ήίϊ3'3ίίε, mehr Sicherheit, für daa Tier und vermine er ζ die Ge.l";Ju'cJnn,'i üca behandelnden Peraonenkreises«
309809/00
BAD ORIGINAL
Die Erfindung wird durch die Figuren 1 und 2 beispielhaft näher erläutert.
Figur 1 zeigt die praktische Anwendung des Erfindungs-' gegenstandes.
Figur 2 Eeigt eine Auaführungsmöglichkeit desErfindungsgegenstandes.
Der Hebestab 1 wird aus einem Rundrohr-Teleskop, "bestehend, aus Standrohr 2 und Schieberohr 3 gebildet. Stand- und Schieberc^r 2/3 sind im ineinander uber-. greifenden Bereich 4 mit mehreren Bohrungen 5 ver-"\'---j9ehenl die einmal eine verschiedene Längeneinstellung . des Hebestabes 1 und zum andern eine verschiedene Höhen--.· einstellung des Auf lage stäbe β 6 für den Unterfuß des ,JRindee 14- ermöglichen.
';Zur Befestigung der Fixiervorrichtung 8 ist das Schieberohr 5 in Abständen mit Bohrungen 7 versehen, wobei die Fixiervorrichtung selbst als Doppeihaken 8 ausgebildet ist.
Zur Anwendung des Hebestabes 1, der durch die Figur 1 dargestellt ist ί tibergehend, ist zunächst zu bemerken, .. daß die Festlegung des Tieres 9 durch Koppelung über :' Nasenring 10. mit beispielsweise einem Gatter 11 empfeh-T.lenswert ist. Der Hinterfuß 12 wird wie erwähnt durch Abbindung der Achillessehne inaktiviert, über einen Ring 13 an dem Doppelhaken 8 aufgehängt und der Unterfuß 14 auf den Auflagestab 6 aufgelegt.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Klauenhebestab als Hilfsmittel für Rinderklauenpflege dadurch gekennzeichnet, daß mit einem normalerweise senkrecht stehenden Hebestab (1) eine in ihrer Höheneinstellung variable Fixiervorrichtung- (8) für einen Rinderfuß verbunden ist, wobei der Hebestab (1) für einen durch Knebelung der Achillessehne inaktivierten Hinterfuß (12) oder ein Vorderfuß prothesenartig, das heißt als Ersatzglied stützwirksam ist.
    2. Klauenhebestab nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
    daß der Hebestab (1) teleskopartig (2/3) ausgebildet ist.
    3. Klauenhebestab nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet,
    daß der Hebestab (1) aus einzelnen, kuppelbaren !Eeilstücken besteht.
    4. Kjlauenhebestab nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet,
    . cjaß die Fixiervorrichtung (8) in ihrer Höheneinstellung stufenlos variabel ist«
    5. Klauenhebestab nach Anspruch 1 bis'3 dadurch gekennzeichnet ,
    äiaß die Fixiervorrichtung (8) in ihrer Höhe in Stufen variabel verstellbar ist»
    30980 9/0020
    6« Klauenhebestab nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet,
    daß unterhalb.der Fixiervorrichtung (8) eine in ihrer Höhe gegebenenfalls variable Auflagemöglichkeit (6) für den Unterfuß (14) gegeben ist.
    7· Klauenhebestab nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet,
    daß die Auflagefläche des Hebestabes (l)"auf dem
    Boden KreisriZK^erin aufv/sist· .. -
    8a Klauenliebestab nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, ' .
    daß die Auflagefläche des Hebestabes (1) auf dem -.;.. .Boden polygonale JUngf orm aufweist.
    9. Klauenhebestab nach Anspruch 1 bit 3 dadurch gekennzeichnet,
    daß die Auflagefläche deg -HebeStabes (1) auf dem Boden geschlossen ist -und ©1ώ«ϊ beliebige Form aufweist. ' ·
    10. Klauenhebestab nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet,
    daß dieser in seinem unteren Teil als dreifüßiges . bzw. mehrfüßiges Gestell ausgebildet ist."
    11. Klauenhebestab nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet,
    daß dem nach oben gerichteten Teil ein Verlängerungsstück ansetzbar ist, das an seinem Ende eine Spannvorrichtung aufweist.
    12. Klauenhebestab nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet,
    daß der Hebestab (l) Sinzeleleinent einer Kombination mehrerer Plebestäbe ist.
    309809/0020
DE19712139581 1971-08-06 1971-08-06 Klauenhebestab als hilfsmittel fuer rinderklauenpflege Pending DE2139581A1 (de)

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IT5171172A IT965933B (it) 1971-08-06 1972-07-24 Asta di sollevamento di unghioni quale mezzo ausiliario per la cura di unghioni di bue
FR7227087A FR2149791A5 (de) 1971-08-06 1972-07-27
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DE3908221A1 (de) * 1989-03-14 1990-09-27 Heinz Markefke Hufbeschlagbock

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BE786894A (fr) 1972-11-16

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