DE2139307A1 - Streckwerk mit starker verfeinerung zum verstrecken diskontinuierlicher textilfasern - Google Patents
Streckwerk mit starker verfeinerung zum verstrecken diskontinuierlicher textilfasernInfo
- Publication number
- DE2139307A1 DE2139307A1 DE2139307A DE2139307A DE2139307A1 DE 2139307 A1 DE2139307 A1 DE 2139307A1 DE 2139307 A DE2139307 A DE 2139307A DE 2139307 A DE2139307 A DE 2139307A DE 2139307 A1 DE2139307 A1 DE 2139307A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drafting system
- cylinders
- cylinder
- cam
- pivot
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000000835 fiber Substances 0.000 title claims description 20
- 239000004753 textile Substances 0.000 title claims description 9
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 238000007790 scraping Methods 0.000 claims 2
- 230000004323 axial length Effects 0.000 claims 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 description 6
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 4
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 4
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 2
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 241000282898 Sus scrofa Species 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000006866 deterioration Effects 0.000 description 1
- 235000013601 eggs Nutrition 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/44—Adjusting drafting elements, e.g. altering ratch
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/22—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/46—Loading arrangements
- D01H5/50—Loading arrangements using springs
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/60—Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
- D01H5/62—Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers
- D01H5/625—Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers in cooperation with suction or blowing means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
- Streckwerk mit starker Verfeinerung zum Verstrecken diskontinuierlicher Textilfasern Die Erfindung bezieht sich auf ein Streckwerk mit starker Verfeinerung zum Veratrecken diskontinuierlicher Textilfasern und betrifft insbesondere ein Streckwerk mit drei aufeinanderfolgenden Zylindergruppen, die um horizontale Achsen drehbar sind und zur Zufuhr, Steuerung bzw.
- Streckung der Fasern dienen. Jede Zylindergruppe umfaßt untere Zylinder und obere Zylinder, die miteinander längs einer Erzeugenden in Berührung stehen und auf Wellen angebracht sind, die zumindest teilweise derartig verschiebbar sind, daß der Abstand zwischen den einzelnen Zylindergruppen verändert werden kann.
- Wenn eine Bahn bzw. ein Band aus diskontinuierlichen Textiliasern, Ublicherweise aus Wolle, in ein derartiges Streckwerk mit starker Verfeinerung eingeführt wird, so weist der mittlere Bereich des Baserbande3 zwischen den Zufuhrzylindern und den Streckzylindern immer einige Textilfasern auf, die noch mit den Zufuhrzylindern verbunden sind, während gleichzeitig einige der Textilfasern bereits mit den StrecIczylindern verbunden und von diesen gehalten sind. Außerdem enthält dieser mittlere Abschnitt des Faserbandes im allgemeinen eine große Anzahl von Fasern, die weder mit den Zufuhrzylindern noch mit den Streckzylindern verbunden sind.
- Diese zuletzt genannten Fasern können, wenn dieser Bereich des Faserbandes der Streckwirkung unterworfen wird, übermäßig stark übereinandergleiten, unrichtige Spannungen erhalten und sich sogar kräuseln, was Knötchen und unregelmäßige Verengungen im Faserband verursacht.
- Um die tage derartiger Zwischenfasern dadurch steuern zu können, daß diesen Fasern eine allmähliche-Gleitbewegung übermittelt wird, ist eine Anzahl von Steuerzylindern zwischen den Zufuhrzylindern und den Streckzylindern angeordnet. Zwischen den Steuerzylindern werden die Zwischen fasern eingequetscht, so daß ein übermäßig starkes Gleiten dieser Fasern in dem zur Verarbeitung gelangenden Faserband verhindert ist.
- Allgemein gesagt wird ein Streckwerk mit starker Verfeinerung nicht immer zum Verarbeiten der gleichen Wollqualität verwendet, und da die BQlge der Fasern sich je nach dem Typ der zu verarbeitenden Wolle ändert, kann die Gesamtabmessung der Maschine, d.h. der Abstand zwischen den Zufuhrzylindern und den Streckzylindern, nicht für alle Wollarten gleich bleiben. Ähnlich kann der Abstand zwischen den eiz.elnen Steuerzylindern und ihre S-tellung im Verhältnis zu den Zufuhr- und Streekzylindern nicht für alle Wollarten gleich sein. Die Lage der Steuerzylinder und die Gesamtabmessung der Maschine sollten entsprechend der Länge der zu verarbeitenden Fasern derartig veränderbar sein, daß die bestmögliche Steuerung der Verarbeitung des Faserbandes erzielt wird.
- Um eine solche Steuerung zu bewerkstelligen, ist es bekannt, die unteren Zylinder bekannter Streckwerke derartig anzubringen, daß mindestens einige von ihnen in Querrichtung gegenüber einem Stützbett verstellbar sind, um auf diese Weise die Gesattabmessung der Maschine und die einzelnen Abstände zwischen den unteren Zylindern verändern zu können.
- Im allgemeinen sind die Streckzylinder in ihrer Lage auf dem Maschinenbett festgelegt, während die Steuerzylinder und die Zufuhrzylinder in Querrichtung verstellbar sinde Die oberen Zylinder ihrerseits sind an einem beweglichen Rahmen angebracht, der um eine Achse parallel zu den Achsen der unteren Zylinder am Ende der Maschine schwenkbar ist. Die oberen Zylinder sind gleichfalls in Querrichtung am Schwenkrahmen verstellbar, um beim AbseScen des Rahmens in Richtung zum Maschinenbett längs der jeweiligen Erzeugenden mit dem entsprechenden unteren Zylinder zusammenwirken zu können und das zu verstreckende Faserband zu erfassen.
- Eine solche Anordnung der oberen und unteren Zylinder im Streckwerk hat gewisse Nachteile. Da sich der bewegliche Rahmen um eine-Achse parallel zu den Zylindern dreht, nimmt erstens bei angehobenem Rahmen der Abstand zwischen den oberen Zylindern und den entsprechenden unteren Zylindern linear vom freien Ende des beweglichen Rahmens zur Drehachse desselben ab. Daher kann es passieren, daß bei einer gegebenen Anordnung der Steuerzylinder einige Steuerzylinder selbst dann noch äußerst nahe an den entsprechenden unteren Zylindern angeordnet sind, wenn der bewegliche Rahmen vollkommen angehoben ist. Das macht es schwierig, die manchmal beim Einführen des Faserbandes in die Maschine, beim Anordnen der Steuerzylinder zu Beginn des Verfahrens oder bei d Beseitigung gewisser Fehler, die während der Verarbeitung auftreten können und eine handhabung des Faserbandes erfordern, nötigen Arbeiten auszuführen.
- Ein zweiter Nachteil beruht auf der Tatsache, daß beim Verstrecken einige Fasern an den Zylindern haftenbleiben, die entfernt werden müssen, um die Bildung von Klumpen oder Knoten oder sonstigen Unregelmäßigkeiten im verarbeiteten Paserband zu verhindern. Folglich sind Streckwerke üblicherweise mit einer Saugvorrichtung versehen, die zum Entfernen derartiger Fasern und zum Reinigen der Zylinder bestimmt ist. Da der bewegliche Rahmen selbst bereits schwer und umständlich ist, ist es bei Streckwerken mit starker Verfeinerung der bekannten Bauart nicht möglich, die Saugvorrichtung am beweglichen Rahmen selbst anzubringen, sondern diese ist üblicherweise unmittelbar auf dem Maschinenbett abgestützt.
- Wenn die Saugvorrichtung aber in dieser Weise angebracht ist, so stellt sie eine umständliche und nicht sehr leistungsfähige Vorrichtung dar, die die Steuerung des zur Verarbeitung gelangenden Paserbandes von Hand äußerst schwierig macht, welche beispielsweise dann nötig ist, wenn ein Fehler wie ein Bruch des Faserbandes auftritt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, den genannten Nacht-eilen bestmöglich entgegenzuwirken.
- Zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe wird ein Streckwerk mit starker Verfeinerung zum Verarbeiten diskontinuierlicher Textilfasern geschaffen, welches drehbare Zufuhr-, Steuerungs- und Streckzylindergruppen mit horizontalen Achsen umfaßt, von denen jede Gruppe untere und obere Zylinder aufweist, die miteinander längs einer Erzeugenden zusammenwirken und auf entsprechenden Wellen angebracht sind, von denen mindestens einige zum Andern des Abstands zwischen den verschiedenen Zylindergruppen in Querrichtung verschiebbar sind. Diese Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß die Wellen der unteren Zylinder jeder der Zylindergrup-pen an ihren Enden in paarweise angeordneten Stützkörpern drehbar gelagert sind, welche an einem Maschinenbett derartig angebracht sind, daß sie senkrecht zu den Achsen der Wellen gleitend bewegbar sind, und daß für jede Zylindergruppe einer -der beiden Stützkörper einen entsprechenden Schwenkarm trägt, der um eine Schwenkachse senkrecht zu den Achsen der Zylinder schwenkbar ist und die entsprechenden oberen Zylinder abstützt, und daß der andere der beiden Stützkörper mit einer Verriegelungseinriohtung ersehen ist, die zu einem derartigen Zusammenwirken mit dem entsprechenden Schwenkarm geeignet ist, daß die oberen Zylinder in Berührung mit den entsprechenden unteren Zylindern verriegelt werden, wobei mindestens zwei der Stützkörperpaare unabhängig voneinander gegenüber dem Bett bewegbar sind.
- Vorzugsweise besteht die Schwenkverbindung jedes Schwenkarms mit dem entsprechenden Stützkörper aus einem rohrförmigen Körper, welcher drehbar und gleitend bewegbar in Öffnungen angebracht ist, die in zwei Konsolenpaaren ausgebildet sind, welche am jeweiligen Stützkörper und am Schwenkarm befestigt -sind.
- Der rohrförmige Körper ist bei bevorzugten Ausfthrungsbeispielen der Erfindung -allen c-hwenkverbindungen gemeinsam, mittels der die Schwenkarme an den entsprecenden Stützkörpern befestigt sind.
- Die die oberen Zylinder der Steuergruppe und der Streckgruppe tragenden Schwenkarme sind vorzugsweise mit Saugköpfen versehen, die die Zylinder dieser Gruppen reinigen und die zur Bewegung zwischen einer Betriebsstellung und einer Ruhestellung angelenkt und an eine Saugquelle angeschlossen sind.
- Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung stellt der rohrförmige Körper außerdem eine Saugsammelleitung mit länglichen Löchern entsprechend rohrförmigen Buchsen dar, welche mit den jeweiligen Saugköpfen in Verbindung stehen. Die axiale Abmessung der Löcher ist dabei so gewählt, daß die Saugköpfe bei allen axialen Stellungen, die die Schwenkarme auf dem rohrförmigen Körper einnehmen können, mit dem Inneren des rohrförmigen Körpers in Verbindung stehen.
- Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Fig. 1 ist eine Draufsicht auf ein Streckwerk mit starker Verfeinerung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeiapiel der Erfindung; Sig. 2 ist ein schematischer Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 1; Fig. 3 ist ein schematischer Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1; Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils der in ?ig. 1 bis 3 gezeigten Maschine von oben.
- In den Zeichnungen ist ein Streckwerk mit s-tarker Verfeinerung für diskontinuierliche Textilfasern, beispielsweise Wolle, insgesamt mit 1 bezeichnet, auf dem das Ver strecken eines hier nicht gezeigten Faserbandes dadurch bewirkt wird, daß das Faserband nacheinander zwischen drei Gruppen übereinander -angeordneter, drehbarer Zylinder hindurchgeführt wird, die so angeordnet sind, daß ihre Achsen parallel zueinander liegen und die einander längs gemeinsamer Erzeugender berühren, und zwar handelt es sich dabei um eine Zufuhrgruppe, eine Steuergruppe und eine Streckgruppe.
- Die mit 2 bezeichnete erste der drei Zylindergruppen besteht aus zwei Zufuhrzylindern, einem unteren 3 und einem oberen 4. Die Achsen der beiden Zufuhrzylinder 3 und 4 liegen in der gleichen senkrechten bene, und der untere Zufuhrzylinder 3 hat einen kleineren Durchmesser als der obere Zufuhrzylinder 4.
- Die Zufuhrgruppe 2 ist am Eingangsende der Maschine 1 angeordnet, während am Ausgangsende der Maschine eine Streckgruppe 5 vorgesehen isto Die Streckgruppe 5 besteht aus zwei unteren Zylindern, den sogenannten "Streckzwillingen", und zwar einem inneren Zylinder 6 und einem äußeren Zylinder 7, von denen der äußere Streckzylinder 7 einen größeren Durchmesser hat als der Streekzylinder 6. Oberhalb der unteren Streckzylinder 6 und 7 und in Berührung mit den beiden Erzeugenden derselben ist ein oberer Streckzylinder 8 angeordnet, dessen Durchmesser größer ist als der des größeren der beiden unteren Streckzylinder 6, 7.
- Zwischen der Zufuhrgruppe 2 und der Streckgruppe 5 ist eine Steuergruppe 9 angeordnet, die zwei untere Steuerzylinder 10 und 11 nebeneinander und in der gleichen horizontalen Ebene, in Fig. 2 gesehen1 aufweist. Zwei koaxiale obere Steuerzylinder 12 und 13 (Fig. 1) stehen mit den entsprechenden unteren Zylindern 10 und 11 längs der åeweiligen Erzeugenden in Berührung. Die miteinander in Berührung stehenden Steuerzylinder 10, 1' bzw. 11, 13 sind mit ihren Achsen jeweils in der gleichen senkrechten Ebene angeordnet.
- Die unteren Zylinder , 6, 7, 10 und 11 der drei Zylindergruppen 2, 5 bzw. 9 liege im wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene und haben längsgenutete Oberflächen. Diese unteren Zylinder 3, 6, 7, ir) und 11 sind koaxial auf Wellen 14, 15, 16, 17 bzw. 18 angebracht, die in Fig. 2 gestrichel-t dargestellt und deren Enden unter Zwischenschaltung von Lagerbuchsen 19 (Fig. 3) in Stützkörpern drehbar gelagert sind, welche auf einem festen Maschinenbett 2t der Maschine 1 gleitend bewegbar sind. Es sind drei paare derartiger Stützkörper vorgesehen, die jeweils die Eiiden der Wellen 14 bis 18 der jeweiligen Gruppen 2, 5 und 9 der unteren Zylinder drehbar abstützen.
- Ein erstes Stützkörperpaar 21 und 22 stützt also die Enden der Welle 14 ab, während ein weiteres Paar Stützkörper 23 und 24 die Enden der Wellen 15 bzw. 16 drehbar abstützt. Ein weiteres Paar Stützkörper 25 und 26 schließlich stützt die Enden der Wellen 17 bzw. 18 drehbar ab.
- Die Stützkörper'21, 22, 25 und 26 sind auf dem festen Bett 20 der Maschine 1 gleitend bewegbar angebracht, während die Stützkörper 23 und 24 der Streckgruppe 5 in fester Lage auf dem Bett 20 angebracht sind.
- Jeder der Stützkörper 21, 22, 25 und 26 besteht aus einer aufrechten Stütze 27 (Fig. 3), die an ihrem unteren Ende zwei ebene Flächen 28 hat, welche zur Gleitbewegung auf entsprechenden Führungen 29 geeignet sind, die vom Maschinenbett 20 getragen sind und sich in Längsrichtung der Maschine 1 erstrecken. Jeder der Stützkörper 23 und 24 bestellt aus einer aufrechten Stütze 27, die am Bett 20 befestigt ist. Alle a@irechten Stützen 27 haben Durchgangsb@hrangen 30, die sich gegenüber den Führungen 29 ii Querrichtung erstrecken und in denen jeweils eine Lagerbuchse 19 aufgenommen ist, die zur drehbaren Lagerung des entsprechenden Endes einer der Wellen 14-18 dient.
- Mit jeder der aufrechten Stützen 27 die Stützkörper 21, 23 und 25 an einer Seite der Maschine 1 sind mit deren oberen Enden zwei Platten 31 einheitlich verbunden, die in senkrechten Ebenen quer zu den Führungen 29 liegen. Di@ Platten 31 sind, in Längsrichtung der Führungen 29 gesehen, an entgegengesetzten Seiten der jeweiligen aufrechten Stütze 27 angeordnet. Die Platten 31 der aufrechten Stützen 27 der Stützkörper 21, 23 und 25 ragen nach Art eines Auslegers über die entsprechenden ilellen 14-18 hinaus und haben jeweils @@ ihrem seitlich äußersten Bereich eine Durchgangsbohrung 32, deren Achse sich parallel zur Längsachse der Maschine 1 erstreckt. Die Bohrungen 32 in den seitlichen äußeren Bercichen der Platten 31 haben die gleichen Abmessungen und fluc)-ten koaxial miteinander.
- Ein an einem Ende entsprechend der äußeren d02 beiden Platten 31 des Stützkörpers 23 geschlossener, rohrförmiger Körper 33, der an seinem anderen Ende an eine h@er nicht gezeigte Saugquelle angeschlossen ist, ist von d@n Platten 31 in einem von zwei Sätzen daran vorgesehener miteinander fluchtender Bohrungen 32 abgestützt, Der rohrfärmige Körper 33 wirkt als Drehzapfen für drei Schwe@@arme 34, 35 und 36, die an den Stützkãrpern 21, 23 b@@ 25 befestigt sind. Jeder Schwenkarm 34, 35 und 36 umfaßt, wie Fig. 1 zeigt, einen rechteckigen Rahmen 37, der aus zwei senkrechten Wänden 38 aufgebaut ist, welche in der Arbeitsstellung des Rahmens 37 parallel zu den Führung@n 29 verlaufen und an ihren oberen Enden durch zwei Querarme 39 untereinander ve@@ @@en sind.
- Jeder Rahmen 37 ist symmetrisch zwisehen die beiden Stützkörper der entsprechenden Wellen 14-18 gesetzt und ist etwas länger als die Länge der entsprechenden unteren Zylinder 3, 6, 7, 10 und 11.
- Die den Stützkörpern 21, 23 und 25 benachbarten, senkrechten Wände 38 der Rahmen 37 haben jeweils zwei seitlich nach außen vorstehende, senkrechte Platten 40, die mit den oberen Enden der Rahmenwände 38 einheitlich verbunden sind und sich quer zu den Führungen 29 erstrecken. Jede senkrechte Platte 40 ist in ihrem seitlichen äußeren Ende mit einer Durchgangsbohrung 41 ausgebildet, die den gleichen Durchmesser hat wie die Bohrungen 32. Die Durchgangsbohrungen 41 in den Platten 40 fluchten koaxial miteinander, und in ihne@ ist der rohrförmige Körper 33 zur relativen Drehbewegung und zur relativen Gleitbewegung aufgenommen. Die Platten 40 und der rohrförmige Körper 33 bilden folglich Scharniere mit einer gemeinsamen Längsachse, mittels der die Schwenkarme 34, 35 und 36 an den entsprechenden Stützkörpern 21, 23 bzw. 25 angebracht sind.
- Der Schwenkarm 34 stützt an den unteren Enden der senkrechten Wände 38 seines Rahmens 37 eine drehbare Welle 42 ab, deren Achse in der gleichen senkrechten Ebene liegt wie die Achse der Welle 14> Die drehbare Welle 42 stützt den obeiclr reii Zufuhrzylinder @ ab.
- Der drehbare Arm 35 stützt an den unteren Enden s@@-ner senkrechten Rahmenwände 38 eine drehbare Welle 43 ab, auf der der obere Streckzylinder 8 koa@ial abgest@@zt ist.
- Der drehbare Arm 36 stützt am unteren En@e seine@ Ra@menwände 3@ zwei parallele, d@eh@a@ Well@@ @@ @nd @ ab.
- de@@n Achsen in den gl@@chen senkrechten E@@nen liege@ wie die der Wellen 17 bzw. 18. Die Wellen 44 und 45 stützen die oberen Steuerzylinder 12 bzw. 13 ab.
- Korrespondierend mit der Mittellinie der entsprechenden senkrechten Wand 38, die dem vom angelenkten Ende des Arms entfernten Stützkörper 22, 23 bzw. -26 zugewandt ist, ist jeder der Schwenkarme 34, 35 und 36 mit einem zylindrischen Fortsatz 46 im rechten Winkel zur senkrechten Wand 38 versehen. Jeder zylindrische Fortsatz 46 ist geeignet, bei der Betriebsstellung des zugehörigen Schwenkarms 34, 35 bzw. 36 zwischen zwei senkrechten Zungen 47 (Fig 3 und 4) angeordnet zu werden, die sich in Querrichtung parallel zur Achse des Fortsatzes 46 von einem oberen Körperteil 48 nach innen erstrecken, welcher vom entsprechenden Stützkörper 22, 24 bzw. 26 abgestützt ist.
- In jedem oberen Körperteil 48 ist im oberen Ende eine Bohrung 49 (in Fig. 3 gestrichelt gezeigt) ausgebildet, deren Achse parallel zu den Achsen der senkrechten Zungen 47 verläuft. Die Achse der Bohrung 49 und die Achse des sich in Betriebsstellung befindenden zylindrischen Fortsatzes 46 liegen im wesentlichen in der gleichen senkrechten Querebene, rechtwinklig zu den Führungen 29. Eine Welle 50a ist in jeder Bohrung 49 drehbar gelagert Ein exzentrischer Nocken 50 ist von der Welle 50a abgestützt und erstreckt sich oberlb der beiden Zungen 47.
- Der locken 50 hat eine im wesentlichen zylindrisches seitliche Fläche und eine seitlich nach innen weisende, ebene Endfläche 51, die mit einem nach innen ragenden Vorsprung 52 von segmentförmigem Querschnitt ausgebildet ist, dessen seitlicher zylindrischer Oberflächenbereich 53 eine glatte Fortsetzung der Zylinderfläche des Nockens 50 bildet, mit dem dieser Be@e @@ koaxial ist; und schließlich ist noch eine ebene Fläche 55 am Nocken vorgesehen. Der Vorsprung 52 schneidet die Drehachse des Nockens 50 nicht. Jeder Nocken 50 hat außerdem einen Hebelarm 54, der eine Schwenkbewegung des ITockens 50 von lIand erlaubt.
- Durch Schwenken des Hebelarms 54 ist es möglich, den Nocken 50 wahlweise in eine Stellung zum Verriegeln und zur Freigabe zu bewegen. In der Verraegelungsstellung liegt der seitliche zylindrische Oberflächenbereich 53 des Vorsprungs 52 auf dem zylindrischen Fortsatz 46 und preßt diesen nach unten zwischen die senkrechten Zungen 47. Bei der Freigabestellung ist der Vorsprung 52 mit seiner ebenen Fläche 55 senkrecht und auf einer Seite des entsprechenden Fortsatzes 46 angeordnet, so daß sich dieser mit dem zugehörigen Schwenkarm in senkrechter Richtung bewegen kann. Die axiale Länge des Vorsprungs 52 ist so bemessen, daß der zylindrische Fortsatz 46 ungehindert an der Stirnfläche 51 des Nockens vorbeibewegt erden kann.
- Um einen positiven Anpreßdruck zwischen den oberen Zylindern 12 und 13 und den entsprechenden unteren Zylindern 10 und 11 zu gewährleisten, stützt der Schwenkarm 36 die Wellen 44 und 45 elastisch ab, wie Fig. 3 zeigt. Am unteren Ende der senkrechten Rahmenwände 38 des Arms 36 sind zu diesem Zweck zwei senkrechte Schlitze 56 ausgebildet, von denen jeder an seinem unteren Ende mittels eines Zapfens 57 geschlossen ist. In diesen Schlitzen 56 sind die Enden der Wellen 4-4 und 45 mit Spiel zur Bewegung in senkrechter Richtung aufgenommen. An der Inneiiseite der senkrechten Wände 38 des Arms 36 ist oberhalb jedes Schlitzes 56 eine senkrechte Bohrung 58 ausgebildet, die an ihrem oberen Ende offen ist und an ihrem unteren Ende über eine Bohrung 59 von kleinerem Durchmesser als die Bohrung 58 mit dem oberen Ende des entsprechenden Schlitzes 56 in Verbindung steht. @nnerhalb jeder Bohrung 58 ist ein kleiner Kolben 60 gleitend bewegbar angebracht. Der Kolben 60 hat eine herabhängende Kolbenstange, die in der Bohrung 99 gleitet und an der Obersoite des Endes der entsprechenden Wellen 44, 45 im Schlitz 56 anliegt.
- Das offene obere Ende der Bohrung 8 ist mit einem Innengewinde 61 ausgebildet, in das eine Schranbgewindekappe 62 eingeschraubt ist. Innerhalb jeder Bohrung 58 ist zwischen dem kleinen Kolben 60 und der Kappe 62 einige Schraubenfeder 63 aufgenommen. Die Schraubkappe 62, die in ihrer Stellung in der Bohrung 58 verstellbar ist, wirkt als einstellbarer Anschlag, der das Einstellen der von der Feder 63 auf den Kolben 60 ausgeübten Belastung auf ein vorherbestimmten Wert erlaubt Jeder der Schwenkarme 35 und 36 umfaßt innerhalb seines Rahmens 37 und von diesem von oben abgestützt einen Saugkasten 64, der unten offen und oberhalb der zugehörigen oberen Zylinder angeordnet ist. Jeder Kasteii 64 hat eine seitliche,hohle Verlängerung 65 oberhalb der senkrechten Wand 38 des Rahmens 37 in der Nähe des angelenkten Endes desselben. Das Innere der Verlängerung 65 ist jeweils über einen Kanal 66 an eine Buchse 67 angeschlossen, die den rohrförmigen Körper 33 in dem Raum zwischen den beiden Platten 31 des Stützkörpers 23 bzw. 25 umgibt.
- Am andereii seitlichen Ende gegenüber der hohlen Verlängerung 65 weist jeder Saugkasten 64 einen seitlichen Fortsatz 663 auf, der bei der Betriebsstellung des zugehörigen Arms unter Zwischenschaltung eines Abstandsstücks 69 auf einer der senkrechten Wände 38 des Rahmens 37 aufliegt.
- In Übereinstimmung mit den Buchsen 67 sind in der Wand des rohrförmigen Körpers 33 in Umfangsrichtung längliche Öffnungen 70 ausgebildet, über die das Innere des rohrförmigen Körpers 33 mit den jeweiligen Kanälen @6 in Verbindung steht. Die Löcher 70 sind derartig bemessen, daß sie die Saugkästen 64 unabhängig von der axialen Stellung der Schwenkarme 35 und 36 auf dem rohrförmigen Körper 33 ständig mit dem Inneren des rohrförmigen Körpers 33 in Verbindung halten.
- Jeder Saugkasten 64 stützt an seinem unteren Ende oberhalb des zugehörigen oberen Zylinders mindestens eine Stange 71 ab, die sich bei der Betriebsstellung des Arms horizontal und quer zu den Führungen 29 erstreckt. Die bzw.
- jede Stange 71 stützt über Zapfen 72 dünne Metallplatten 73 ab, die von der Stange 71 herunterhängen und mit dcln ,;ut,ehörigen oberen Zylinder bzw. Zylindern längs einer Erzeugcnden derselben in Berührung stehen, um den Zylinder zu reinigen.
- Das Streckwerk 1 mit starker Verfeinerung gemäß der Erfindung arbeitet wie folgt: Wenn ein zu verarbeitendes Faserband in daß Streckwerk 1 eingeführt werden soll, oder wenii auf dasselbe eingewirkt werden soll, werden die Nocken 50 durch Schwenken der entsprechenden Hebelarme 54 in die Freigabestellung gedreht, wodurch die zylindrischen Fortsätze 46 gelöst und damit die Schwenkarme 34, 35 und 36 freigegeben werden, die dann in senkrechte Stellung aiigehobeii werden können.
- Ein solcher Eingriff von Hand seitens einer Bedienungsperson kann entweder durch Anheben aller drei Schwenkarme 34, 35 und 36 oder durch wahlweises Anheben eines oder zwei der Arme geschehen. Auf diese Weise ist der Eingriff de B@lienungsperson entschieden einfacher und leicht@r a@ zuführ@n als bei bekannten Streckwerken mit starker Ver@einerung.
- Außerdem kann bei dem Streckwerk mit starker Verfeinerung gemäß der Erfindung die Bedienungsperson mit der gleichen Leichtigkeit alle drei Zylindergruppen erreichen.
- Das kommt daher, daß die gemeinsame Drehachse der Schwenkarme 34, 3 und 36 sich parallel zu den Längsführungen 29 des Maschinenbetts 20 statt rechtwinklig dazu erstreckt, wie bei bekannten Streckwerken mit starker Verfeinerung.
- Schließlich ist das Einstellen der Gesamtmaße und von Teilmaßen bei Beginn des Verarbeitungsvorgangs eines gegebenen Faserbandes beim Streckwerk gemäß der Erfindung einfacher. Durch Bewegen der Stützkörpcrpaare der Wellen der jeweiligen Zylindergruppen ist eine gleichzeitige Bewegung sowohl der unteren als auch der oberen Zylinder jeder Gruppe möglich. Und trotzdem wird damit eine perfekte relative Anordnung der Zylinder erreicht und deren Zusammenwirken längs einer Erzeugenden beibehalten.
- Die Anordnung der Saugkasten 64 zum Reinigen der Zylinder innerhalb der Rahmen 37 der Schwenkarme 35 und 36 bedeutet eine erhebliche Konstruktionsvereinfachung der Naschine und bringt gleichfalls Vorteile beim Betrieb der Saugquelle und beim Reinigen durch die Saugkästeii G4. Pral;-tisch ist jeder Kasten 64 über ein durch die zugehörige Buchse 67 gebildetes Scharnier am rohrförmigen Körper 33 befestigt. Folglich ist es möglich, jeden Kasten 64 völlig von der zugehörigen Zylindergruppe abzuheben, wie in Fig. 3 in strichpunktierter Linie gezeigt, und je nach Bedarf das Reinigen auszuführen, ohne daß die Maschine auch nur angehalten zu werden braucht.
- Die Anordnung der Bauteile des Streckwerks gemäß der Erfi@@@n, zum Erzielen eines hoh@n Verfein@rungsgrades ist bes@@@@@s rätzlich zur Verwendung in Maschinen mit mehreren Walzensträngen bzw. -reihen. Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ist jeder Stützkörper 21, 23 und 25 geeignet, zwei rohrförmige Körper 33 und zwei Schwenkarme zur Drehbewiegung und zur Gleitbewegung abzustützen, da zwei Sätze miteinander fluchtender Öffnungen 32 in den Platten 31 ausgebildet sind, so daß sie gleichzeitig zwei Walzensträngen dienen können.
- - AnsprUche -
Claims (1)
- Patentansprüche 1 Streckwerk mit starker Verfeinerung zum Verarbeiten diskontinuierlicher Textilfasern mit drehbaren Zufuhr-, Steuerungs- und Streckzylindergruppen mit horizontalen Achsen, von denen jede Gruppe untere und obere Zylinder aufweist, die miteinander längs einer Erzeugenden zusammenwirken und auf entsprechenden Wellen aiigebracht sind, von denen mindestens einige zum Verändern des Abstandes zwischen den verschiedenen Zylindergruppen quer verschiebbar sind, dadurch g e k e n nz e i c h n e t f daß die Wellen (14;15,16;17,18) der unteren Zylinder (3;6,7;10,11) jeder der Zylindergruppen (2,5,9) an ihren Enden in paarweise angeordneten Stützkörpern (21,22; 23,24;25,26) drehbar gelagert sind, die auf einem Maschinenbett (20) rechtwinklig zu den Achsen der Wellen gleitend bewegbar sind, und daß für jede Zylindergruppe einer der beiden Stützkörper (21;23;25) einen Schwenkarm (34;35;36) trägt, der um eine Schwenkachse rechtwinklig zu den Achsen der Zylinder schwenkbar ist und die jeweiligen oberen Zylinder (4;8;12,13) abstutzt, und daß der andere der beiden Stützkörper (22;24;26) mit einer Verriegelungseinrichtung (so) versehen ist, die zu einem derartigen Zusammenwirken mit dem zugehörigen Schwenkarm (34;35;36) geeignet ist, daß die oberen Zylinder (4;8;12,13) in Berührung mit den zugehörigen unteren Zylindern (3;6,7;10,11) verriegelt werden, wobei mindestens zwei der Stützkörperpaare unabhängig voneinander gegenüber dem Maschinenbett (20) bewegbar sind 2. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Stützkörperpaar (23,24) für die Streckzylindergruppe (5) am Bett (20) befestigt ist.3. Streckwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i e h n e t , daß die Schwenkarme (34;35;36) jeweils aus einem Rahmen (37) bestehen, der iii stiller Betriebsstellmig zwei senkrechte Wände (33) hat, die an ihren unteren Enden die einander gegenüberliegenden Enden der Wellen (42;43;44,45) der oberen Zylinder (4;8;12,13) drehbar abstützend 4. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der die oberen Steuerzylinder (12,13) tragende Schwenkarm (36) eine Einrichtung zum Steuern des von den oberen Steuerzylindern (12, 13) auf die unteren Steuerzylinder (10,11) ausgeübten Drucks umfaßt.5. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die senkrechten Wände (38) des Hahmens (37) für die oberen Steuerzylinder (12,13) jeweils für jede Stützwelle (44) der Zylinder mit einem senkrechten Schlitz (56) ausgebildet sind, in dem ein Ende der Welle (44) senkrecht bewegbar ist, wobei der Schlitz (56) an seinem unteren Ende beispielsweise mittels eines Querzapfens (57) geschlossen ist.6. Streckwerk nach Anspruch 4 und 5, dadurch g e -k e n n z e i zu c h n e t , daß die Drucksteuereinrichtung Kolben (60) umfaßt, die auf den Enden der Stützwellen (44) der oberen Steuerzylinder (12,13) ruhen und gegenüber den senkrechten Wänden (38) des Rahmens (37) unter dem Druck einer elastischen Einrichtung (63) senkrecht verschiebbar sind 7. Streckwerk nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die elastische Einrichtung aus Schraubenfedern (63) besteht, von denen jede in einer entsprechenden Bohrung (58) angeordnet ist, in der sich der zugehörige Kolben (GO) bewegt, und daß die Feder zwischen einem das obere sunde der Bohrung (58) verschließenden Anschlag (62) und dem Kolben (60) angeordnet ist, wobei der Anschlag (62) in der Bohrung (58) zur veränderlichen Vorspannung der Feder (63) verstellbar ist.8. Streckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schwenkverbindung jedes Schwenkarms (34;35;36) mit dem entsprechenden Stützkörper (21;23;25) aus einem rohrförmigen Körper (33) besteht, der drehbar und gleitend in Öffnungen (32,41) gelagert ist, welche in zwei Konsolenpaaren (31,40) ausgebildet sind, -die am entsprechenden Stützkörp@r (21;23;25) bzw.am Schwenkarm (34;35;36) befestigt sind.9. Streckwerk nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der rohrförmige Körper (33) allen Schwenkverbindungen, über die die Schwenkarme (34;35;36) an den entsprechenden Stützkörpern (21;23;25) befestigt sind, gemeinsam ist.10. Streckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die die oberen Zylinder der Steuergruppe (9) und der Streckgruppe (5) tragenden Schwenkarme (36;35) Saugköpfe (64) umfassen, die zum Reinigen der Zylinder dieser Gruppe dienen und zur Bewegung zwischen einer Betriebsstellung und einer Ruhestellung schweibar und an eine Saugquelle angeschlossen sind.11.- Streckwerk nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß jeder Saugkopf (64) am rohrförmigen Körper (33) mittels einer auf dem Körper gleitend bewegbaren Buchse (67) angelenkt ist.12. Streckwerk nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der rohrförmige Körper (33) eine Saugsammelleitung bildet, in der längliche Löcher (70) in Übereinstimmung mit den mit den Saugköpfen (64) in Verbindung stehenden, rohrförmigen Buchsen (67) ausgebildet sind, die axial derartig bemessen sind, daß die Saugköpfe (64) ständig mit dem Inneren des rohrförmigen Körpers (33) bei allen axialen Stellungen der Schwenkarme (35;36) gegenUber dem rohrförmigen Körper (33) in Verbindung stehen.13. Streckwerk nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß jeder Saugkopf (64) aus einem unten offenen Kasten besteht, der vom entsprechenden Schwenkarm (35;36-) abgestützt ist.14. Streckwerk nach Anspruch 13, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Saugkästen (64) eine Einrichtung (73) zum Abkratzen der Oberflächen der entsprechenden oberen Zylinder (8;12,13) umfassen.15. Streckwerk nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Einrichtung zum Abkratzen der Oberflächen der oberen Zylinder (8;.12,13) aus dünnen Metallplättchen (73) besteht, die im radialen Abstand oberhalb der Zylinder angeordnet und vom entsprechenden Saugkasten (64) abgestützt sind und die lit den zugeordneten oberen Zylindern (8;12,13) längs der Zrseugenden derselben in Berührung stehen.16. Streckwerk nach einen der vorhergehenden An@rüche, dadurch g e k e n n s e 1 c h n e t , dabei Jeder Schwenkarm (34;35;36) an seinem freien Ende einen seitlich nach außen ragenden1 zylindrischen Fortsatz (46) hat, dessen Achse parallel zu der der Wellen verläuft und der geeignet ist, mit der Verriegelungseinrichtung (500 zusammenzuwirken.17. Streckwerk nach Anspruch 16, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Verriegelungseinrichtung auo einem Nocken (50) besteht, der am entsprechenden Stützkörper (22, 24,26) derartig angeordnet ist, daß sich seine Achse parallel zu der der Wellen erstreckt und der einen Vorsprung (52) hat, welcher so gestaltet ist, daß der Nocken. (So) in Verriegelungsstellung unter Druck auf dem Fortsatz (46) des zugehörigen Schwenkarms (34;35;36) ruht und die von demselben getragenen oberen Zylinder (4;8;12,13) gegen die entsprechenden unteren Zylinder (3;7;10,11) preßt, währerdder Nocken (50) in Freigabestellung die Bewegung des Fortsatzes (46) bei einem Schwenken des Arms (34;35;36) um seine Schwenkachse nicht behindert.18. Streckwerk nach Anspruch 17, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Nocken (50) aus einem exzentrischen, im wesentlichen zylindrischen Nocken besteht, der einen Endvorsprung (52) von segmentförmigem Querschnitt mit einem seitlichen, zylindrischen Oberflächenbereich (53) aufweist, welcher mit einem Teil der seitlichen, zylindrischen Fläche des Nockens (50) zusammenfällt und mit demselben koaxial verläuft, jedoch die Drehachse des Nockens (so) nicht schneidet.19. Streckwerk nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der zylindrische Fortsatz (46) des jewelligen Arms bei der Verriegelungsstelluhg jedes Nockens (50) mit dem seitlichen, zylindrischen Oberflächenbereich (53) des Vorsprungs (52) des Nockens (5Q) zusammenwirkt.20, Streckwerk nach Anspruch 17, 18 oder 19, dadurch g e k e n n z 6 i c h n e t , daß die Achse jedes zylindrischen Fortsatz es (46) der Schwenkarme und die- Drehachse des entsprechenden Nockens (50) im wesentlichenwin der- gleichen senkrechten Ebene liegen.21. Streckwerk nach Anspruch 18 oder 19, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß bei der Freigabestellung jede, Nocken (50) eine ebene, seitliche Fläche (55) des Nockenvorsprungs (52) senkrecht und an einer Seite des zugehörigen Fortsatzes (46) verläuft, und daß die axiale Länge des Vorsprung (52) derartig bemessen ist, daß der zylindrische Fortsatz (46) ungehindert an der ebenen Nockenfläche (55) vorbeibewegt werden kann.22. Streckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß es zwei Streckreihen umfaßt, und daß jeder der einen entsprechenden Schwenkarm (34;35;36) abstützenden Stützkörrer (21;23;25) jeweils einen weiteren Schwenkarm trägt, der einer zweiten Streckreihe zugeordnet ist, wobei die zuletzt genannten weiteren Schwenkarme an den den zuerst genannten Armen gegenüberliegenden Seiten der Stützkörper (21;23;25) angeordnet sind.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7125766A FR2145411B1 (de) | 1969-12-05 | 1971-07-13 | |
| BE770015A BE770015Q (fr) | 1969-12-05 | 1971-07-14 | Perfectionnements aux laminoirs a fort etirage pour le traitement de fibres textiles discontinues |
| GB3601071A GB1302007A (de) | 1969-12-05 | 1971-07-30 | |
| DE2139307A DE2139307B2 (de) | 1969-12-05 | 1971-08-05 | Streckwerk mit starker Verfeinerung zum Verstrecken diskontinuierlicher Textilfasern |
| JP5964071A JPS4824042A (de) | 1969-12-05 | 1971-08-09 |
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT770015X | 1969-12-05 | ||
| FR7125766A FR2145411B1 (de) | 1969-12-05 | 1971-07-13 | |
| GB3601071 | 1971-07-30 | ||
| DE2139307A DE2139307B2 (de) | 1969-12-05 | 1971-08-05 | Streckwerk mit starker Verfeinerung zum Verstrecken diskontinuierlicher Textilfasern |
| JP5964071A JPS4824042A (de) | 1969-12-05 | 1971-08-09 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139307A1 true DE2139307A1 (de) | 1973-02-15 |
| DE2139307B2 DE2139307B2 (de) | 1974-09-12 |
Family
ID=32966751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2139307A Pending DE2139307B2 (de) | 1969-12-05 | 1971-08-05 | Streckwerk mit starker Verfeinerung zum Verstrecken diskontinuierlicher Textilfasern |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4824042A (de) |
| BE (1) | BE770015Q (de) |
| DE (1) | DE2139307B2 (de) |
| FR (1) | FR2145411B1 (de) |
| GB (1) | GB1302007A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0131409A1 (de) * | 1983-07-05 | 1985-01-16 | JAMES MACKIE & SONS LIMITED | Streckwerk |
| EP0333662A1 (de) * | 1988-03-15 | 1989-09-20 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Streckwerk für Textilfasern |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS58203622A (ja) * | 1982-05-20 | 1983-11-28 | Asahi Chem Ind Co Ltd | 磁気記録媒体用磁性塗料組成物 |
| JP4379599B2 (ja) * | 2004-07-09 | 2009-12-09 | 村田機械株式会社 | ドラフトローラのクリーニング装置 |
| CN110004556B (zh) * | 2019-04-17 | 2021-04-30 | 中国农业科学院兰州畜牧与兽药研究所 | 一种动物纤维的捻拉设备 |
| CN115418823B (zh) * | 2022-09-14 | 2023-12-01 | 莆田市锦腾鞋服有限公司 | 一种织带高效烫平设备及其烫平工艺 |
-
1971
- 1971-07-13 FR FR7125766A patent/FR2145411B1/fr not_active Expired
- 1971-07-14 BE BE770015A patent/BE770015Q/xx active
- 1971-07-30 GB GB3601071A patent/GB1302007A/en not_active Expired
- 1971-08-05 DE DE2139307A patent/DE2139307B2/de active Pending
- 1971-08-09 JP JP5964071A patent/JPS4824042A/ja active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0131409A1 (de) * | 1983-07-05 | 1985-01-16 | JAMES MACKIE & SONS LIMITED | Streckwerk |
| EP0333662A1 (de) * | 1988-03-15 | 1989-09-20 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Streckwerk für Textilfasern |
| US4999884A (en) * | 1988-03-15 | 1991-03-19 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Drawing mechanism for drawing textile fibers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2145411A1 (de) | 1973-02-23 |
| BE770015Q (fr) | 1971-11-16 |
| JPS4824042A (de) | 1973-03-28 |
| FR2145411B1 (de) | 1974-03-29 |
| GB1302007A (de) | 1973-01-04 |
| DE2139307B2 (de) | 1974-09-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2940360A1 (de) | Einzelfalzwerk | |
| DE3007404A1 (de) | Vorrichtung zum entfernen der filterkuchen bei einer filterpresse | |
| DE1504611A1 (de) | Maschinen zum Strecken von Gewebe-,Kunststoff- und Filmbahnen | |
| DE2829008C2 (de) | Breithaltevorrichtung für schlauchförmige Maschenware | |
| DE2139307A1 (de) | Streckwerk mit starker verfeinerung zum verstrecken diskontinuierlicher textilfasern | |
| EP0972877B1 (de) | Kalander für Bahnen aus Papier oder ähnlichem Material | |
| DE19701415C1 (de) | Vorrichtung zum Breithalten und Quetschen von Schlauch-Wirkware | |
| DE3005667C2 (de) | ||
| EP0979896B1 (de) | Kalanderanordnung für Bahnen aus Papier oder ähnlichem Material | |
| DE2704684C3 (de) | ||
| DE3643545A1 (de) | Warenspeicher zum hindurchtransportieren einer textilen warenbahn | |
| DE1778703A1 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von gefalteten Gewebestreifen zur Verwendung als Einlagen fuer Fahrzeugreifen u.dgl. | |
| DE1113357B (de) | Kalander zur Behandlung von durchlaufenden Materialbahnen, insbesondere aus Papier | |
| EP0159622B1 (de) | Siebdruckmaschine mit einem festen Drucktisch | |
| DE824131C (de) | Plansichter mit mehreren uebereinanderliegenden Siebkaesten mit Einlegerahmen | |
| DE2258893C3 (de) | Vorrichtung zum Bedrucken von Warenbahnen, wie Teppichen o.dgl. großer Breite mittels eines Siebdruckschablonenbandes | |
| DE2426275C3 (de) | Offenendspinnvorrichtung | |
| DE3137346A1 (de) | Spinnereimaschine mit streckwerken | |
| DE19529831A1 (de) | Strecke mit Verstellvorrichtung der Streckwerkswalzen | |
| DE8708849U1 (de) | Doppeltragwalzen-Wickelmaschine | |
| DE3032345A1 (de) | Seitenlagerung einer auftragsvorrichtung eines druckwerkes einer siebdruckmaschine mit umlaufender schablone | |
| DE2041786C3 (de) | Übergabevorrichtung an einer Glasartikel-Formmaschine | |
| AT126843B (de) | Vorrichtung zum Auswechseln des Metalltuches an Papiermaschinen. | |
| DE2508163C3 (de) | Spulvorrichtung | |
| DE2126697A1 (de) | Vorrichtung mit Spindelantrieb zum Anheben von Papierrollen und dergleichen schweren zylindrischen Gegenständen |