DE2139307B2 - Streckwerk mit starker Verfeinerung zum Verstrecken diskontinuierlicher Textilfasern - Google Patents

Streckwerk mit starker Verfeinerung zum Verstrecken diskontinuierlicher Textilfasern

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DE2139307B2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Streckwerk insbesondere an Strecken der Spinnerei, bei dem mindestens einige Walzen unabhängig voneinander zum Verän-
»5 dem der Streckzonen verschieblich sind und mindestens eine obere Walze federnd gegen mindestens eine untere Walze vorgespannt und in einem Schwenkrahmen gelagert ist der um eine Schwenkachse von den unteren Walzen fortschwenkbar ist
ao Wenn eine Bahn bzw. ein Band aus diskontinuierlichen Textilfasern, üblicherweise aus Wolle, in ein derartiges Streckwerk mit starker Verfeinerung eingeführt wird, so weist der mittlere Bereich des Faserbandes zwischen den Zufuhrwalzen und den Streckwalzen im-
»5 mer einige Textilfasern auf, die noch mit den Zufuhrwalzen verbunden sind, während gleichzeitig einige der Textilfasern bereits mit den Streckwalzen verbunden und von diesen gehalten sind. Außerdem enthält dieser mittlere Abschnitt des Faserbandes im allgemeinen eine große Anzahl von Fasern, die weder mit den Zufuhrwalzen noch mit den Streckwalzen verbunden sind. Diese zuletzt genannten Fasern können, wenn dieser Bereich des Faserbandes der Streckwirkung unterwor fen wind, übermäßig stark üfoereinandergleiten, unrichtige Spannungen erhalten und sich sogar kräuseln, was Knötchen und unregelmäßige Verengungen im Faser band verursacht
Um die Lage derartiger Zwischenfasern dadurch steuern zu können, daß diesen Fasern eine allmähliche Gleitbewegung übermittelt wird, ist eine Anzahl von Steuerwalzen zwischen den Zufuhrwalzen und den Streckwalzen angeordnet Zwischen den Steuerwalzen werden die Zwischenfasern eingequetscht so daß ein übermäßig starkes Gleiten dieser Fasern in dem zur Verarbeitung gelangenden Faserband verhindert ist.
Allgemein gesagt wird ein Streckwerk mit starker Verfeinerung nicht immer zum Verarbeiten der gleichen Wollqualität verwendet und da die Länge der Fasern sich je nach dem Typ der zu verarbeitenden Wolle ändert kann die Gesamtabmessung der Maschine, d. h. der Abstand zv/ischen den Zufuhrwalzen und den Streckwalzen, nicht für alle Wollarten gleich bleiben.
• Ähnlich kann der Abstand zwischen den einzelnen Steuerwalzen und ihre Stellung im Verhältnis zu den Zufuhr- und Streckwalzen nicht für alle Wollarten gleich sein. Die Lage der Steuerwalzen und die Gesamtabmessung der Maschine sollten entsprechend der Länge der zu verarbeitenden Fasern derartig veränderbar sein, daß die bestmögliche Steuerung der Verarbeitung des Faserbandes erzielt wird.
Um eine solche Steuerung zu bewerkstelligen, ist es bekannt, die unteren Walzen bekannter Streckwerke derartig anzubringen, daß mindestens einige von ihnen in Querrichtung gegenüber einem Stützbett verstellbar sind, um auf diese Weise die Gesamtabmessung der Maschine und die einzelnen Abstände zwischen den unteren Walzen verändern zu können. Im allgemeinen sind die Streckwalzen in ihrer Lage auf dem Maschi-
nenbett festgelegt, während die Steuerwalzen und die Zufuhrwalzen in Querrichtung verstellbar sind.
Die oberen Walzen ihrerseits sind an einem beweglichen Rahmen angebracht, der um eine Achse parallel su den Achsen der unteren Walzen am Ende der Ma- s schine schwenkbar ist Die oberen Walzen sind gleichfalls in Querrichtung am Schwenkrahmen verstellbar, um beim Absenken aes Rahmens in Pachtung zum Maschinenbett längs der jeweiligen Erzeugenden mit den entsprechenden unteren Walzen zusammenwirken zu können und das zu verstreckende Faserband zu erfassen.
Eine solchf Anordnung der oberen und unteren Walzen im Streckwerk hat gewisse Nachteile Da sich der bewegliche Rahmen um eine Achse parallel zu den Walzen dreht, nimmt erstens bei angehobenem Rahmen der Abstand zwischen den oberen Walzen und den entsprechenden unteren Walzen linear vom freien Ende des beweglichen Rahmens zur Drehachse desselben ab. Daher kann e- passieren, daß bei einer gegebe- μ nen Anordnung der Steuerwalzen einige Fteuerwalzen selbst dann noch äußerst nahe an den entsprechenden unteren Walzen angeordnet iind, wenn der bewegliche Rahmen vollkommen angehoben ist. Das macht es schwierig, die manchmal beim Einführen des Faserbandes in die Maschine, beim Anordnen der Steuerwalzen zu Beginn des Verfahrens oder bei der Beseitigung gewisser Fehler, die während der Verarbeitung auftreten können und eine Handhabung des Faserbandes erfordern, nötigen Arbeiten auszuführen.
Ein zweiter Nachteil beruht auf der Tatsache, daß an den Walzen beim Verstrecken einige Fasern heften bleiben, die entfernt werden müssen, um die Bildung von Klumpen oder Knoten oder sonstigen Unregelmäßigkeiten im verarbeiteten Faserband zu verhindern. Folglich sind Streckwerke üblicherweise mit einer Saugvorrichtung versehen, die zum Entfernen derartiger Fasern und zum Reinigen der Walzen bestimmt ist. Da der bewegliche Rahmen selbst bereits schwer und umständlich ist, ist es bei Streckwerken mit starker Verfeinerung der bekannten Bauart nicht möglich, die Saugvorrichtung am beweglichen Rahmen selbst anzubringen, sondern diese ist üblicherweise unmittelbar auf dem Maschinenbett abgestützt. Wenn die Saugvorrichtung aber in dieser Weise angebracht ist, so stellt sie eine umständliche und nicht sehr leistungsfähige Vorrichtung dar, die die Steuerung des zur Verarbeitung gelangenden Faserbandes von Hand äußerst schwierig macht, welche beispielsweise dann nötig ist, wenn ein Fehler wie ein Bruch des Faserbandes auftritt.
Bei anderen bekannten Lösungen (DT-PS 1 001 163 oder GB-PS 1 180 992) sind die oberen Walzen derart angeordnet, daß sie über beidseitig angebrachte Schwenkhebel, die auf die Walzenachse einwirken und jeweils um eine senkrecht zur Walzenachse angeordnete Schwenkachse drehbar sind, gegen die unteren Walzen gedrückt werden. Dabei wird der Auflagedruck durch Federn erzeugt, die in Wirkverbindung mit den Schwenkhebeln stehen und deren Vorspannung einstellbar ist Bei diesen Anordnungen entfällt zw-r die Verwendung eines aufwendigen, beweglichen Rahmens, denn nach Aufklappen der seitlichen Schwenkhebel kann die entsprechende obere Walze von der unteren Walze abgehoben werden. Hierbei tritt jedoch der Nachteil auf, daß die obere Walze per Hand von der unteren Walze entfernt und irgendwo abgelegt werden muß.
Zusätzlich sind zur gleichmäßigen Aufteilung der von der Vorspannfeder erzeugten Auflagekraft auf die beiden Schwenkhebel hierbei über der oberen Walze Vorrichtungen angeordnet, die einer Wirkverbindung zwischen den beiden Schwenkhebeln dienen und die sich etwa parallel zur Walzenachse erstrecken. Hierdurch wird selbst noch bei ausgebauter Walze der Zugang von oben her zu den unteren Walzen behindert
Die eingangs genannte Gattung der Erfindung geht von einem Streckwerk (DT-PS 644 552) aus, bei dem eine obere Walze federnd gegen eine untere Walze vorgespannt ist Dabei ist die obere Walze in einem Schwenkrahmen gelagert, der um eine zur Achse der unteren Walze parallele Schwenkachse fortschwenkbar ist Auch hierbei wird beim Fortschwenken die obere Walze nur um eine gewisse Höhe angehoben; um von oben eine gute Zugänglichkeit zur unteren Walze zu erreichen, muß aber noch die ganze Oberwalze aus ihre» Halterungen beidseitig manuell herausgehoben werdea
Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, bei einem gattungsgemäßen Streckwerk die Veränderung des Abstandes zwischen den verschiedenen Walzengruppen und die Möglichkeit, die oberen Walzen von den unteren Walzen mit geringem Aufwand im Hinblick auf eine möglichst gute Zugänglichkeit abheben zu können, möglichst optimal miteinander zu vereinen.
Zur Lösung dieser der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Schwenkachse des Rahmens in einem rechten Winkel zu den Walzenachsen liegt
Die erfindungs.gemäße Lösung, die Schwenkachse nicht parallel zur oberen Walze, sondern senkrecht zu dieser anzuordnen, ermöglicht es. daß' die obere Walze gänzlich von den unteren Walzen fortgeschwenkt werden kann, ohne daß es dadurch zu einer räumlich unerwünschten Wechselwirkung zwischen den Einrichtungen zum Verstellen des Abstandes der Walzengruppen einerseits und dem Schwenkmechanismus andererseits kommt Überdies ist die Zugänglichkeit der unteren Walzen von oben her nahezu ungestört möglich.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die unteren Walzen der verschiedenen Walzengruppen beidseitig in Lagerböcken gelagert von denen für jede Walzengruppe jeweils einer einen Schwenkrahmen zur Abstützung der jeweiligen oberen Walze trägt Vorteilhafterweise weist jeweils der andere Lagerbock eine Verriegelungseinrichtung auf, die mindestens eine obere Walze in ihrer Arbeitsstellung verriegelt
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat der Schwenkrahmen zwei senkrechte Wände die an ihren unteren Enden die einander gegenüberliegenden Enden der Wellen der oberen Walzen drehbai abstützen.
Die Schwenkverbindung jedes Schwenkrahmens mv dem entsprechenden Lagerbock besteht vorteilhafter weise aus einem Schwenkzapfen, der drehbar und glei tend in öffnungen gelagert ist, welche in zwei Konso lenpaaren ausgebildet sind, die am entsprechende! Lagerbock bzw. am Schwenkrahmen befestigt sind. Da bei erweist es sich als besonders zweckmäßig, daß de Schwenkzapfen allen Schwenkverbindungen, über di( die Schwenkrahmen an den entsprechenden Stützkör p"*m befestigt sind, gemeinsam ist.
Wie bereits einleitend erwähnt, sind Streckwerke de erfindungsgemäßen Art praktisch immer mit Absaug vorrichtungen versehen. Die Lehre der Erfindung ge stattet nun eine besonders vorteilhafte Anordnuni einer solchen Absaugvorrichtung. Denn in weitere
Ausgestaltung der Erfindung sind die die oberen Walzen der Steuergruppe und der Streckgruppe tragenden Schwenkrahmen mit an sich bekannten Saugköpfen zum Reinigen der Walzen dieser Gruppen versehen, wobei die Saugköpfe jeweils mit einem axialen Saugka- s na! eines die Schwenkachse bildenden hohlen Schwenkzapfens kommunizieren.
Gegenüber bekannten Streckwerken mit Absaugvorrichtungen (GH-PS 360 003 oder CH-PS 441 073), bei denen Schläuche zu den einzelnen Absaugstellen hinführen, hat diese erfindungsgemäße Anordnung den Vorteil eines einfacheren und durchsichtigeren Aufbaus, was im Interesse eines raschen Behebens von Unregelmäßigkeiten im Betrieb sehr wichtig ist; hierfür erweisen sich Schläuche als durchaus ungeeignet Die erfindiingsgemäße Ausgestaltung gibt die Möglichkeit, das mit der Absaugvorrichtung versehene Streckwerk kompakt und dennoch leicht zugänglich bauen zu können. Weiterhin ist von Vorteil, daß für das ganze Streckwerk nur ein einziger Lagerzapfen benötigt wird, ao der zugleich als Saugkanal dient.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform dieses erfindungsgemäßen Streckwerkes ist jeder Saugkopf an dem zugehörigen Schwenkzapfen mittels einer auf diesem gleitend bewegbaren Buchse angelenkt. Vorteil- as hafterweise sind in dem Schwenkzapfen längliche Löcher in Übereinstimmung mit den mit den Saugköpfen in Verbindung stehenden rohrförmigen Buchsen ausgebildet, die axial derartig bemessen sind, daß die Saugköpfe ständig mit dem Saugkanal des Schwenkzapfens bei allen axialen Stellungen der Schwenkrahmen in bezug auf den Schwenkzapfen kommunizieren. Dabei besteht zweckmäßig jeder Saugkopf aus einem nach unten offenen Kasten. Durch diese vorteilhaften Maßnahmen läßt sich trotz der Verschieblichkeit der drei Walzengruppen gegeneinander die Saugverbindung zwischen dem zentralen Saugkanal und den Saugköpfen bequem einrichten. Als weiterer Vorteil ergibt sich, daß man bei dieser Weiterbildung der Erfindung eine bestimmte obere Walze abheben kann, ohne die Verbindung zwischen dem Saugkanal und der Ansaugöffnung an einer anderen Walze zu stören. Dabei ergibt sich noch der zusätzliche Vorteil, daß sogar ein Anheben der Gesamtheit von oberer Walze und Saugkopf durch Freigeben und Betätigung des Schwenkarmes möglich ist.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf ein Streckwerk mit starker Verfeinerung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiei der Erfindung,
F i g. 2 einen schematischen Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1,
F i g. 3 einen schematischen Schnitt längs der Linie IH-III in F i g. 1 und
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht eines Teils der in F i g. 1 bis 3 gezeigten Maschine von oben.
In den Zeichnungen ist ein Streckwerk mit starker Verfeinerung für diskontinuierliche Textilfasern, beispielsweise Wolle, insbesondere mit 1 bezeichnet, auf dem das Verstrecken eines hier nicht gezeigten Faserbandes dadurch bewirkt wird, daß das Faserband nacheinander zwischen drei Gruppen übereinander angeordneter, drehbarer Walzen hindurchgeführt wird, die so angeordnet sind, daß ihre Achsen parallel zueinander liegen, und die einander längs gemeinsamer Erzeugender berühren; dabei handelt es sich um eine Zu fuhrgruppe, eine Steuergruppe und eine Streckgruppe.
Die mit 2 bezeichnete erste der drei Walzengrupper besteht aus zwei Zufuhrwalzen, einer unteren Walze 2 und einer oberen Walze 4. Die Achsen der beiden Zu fuhrwalzen 3 und 4 liegen in der gleichen senkrechter Ebene, und die untere Walze 3 hat einen kleineren Durchmesser als die obere Walze 4.
Die Zufuhrgruppe 2 ist am Eingangsende der Maschine 1 angeordnet, während am Ausgangsende der Maschine eine Streckgruppe 5 vorgesehen ist.
Die Streckgruppe 5 besteht aus zwei unteren Walzen, den sogenannten »Streckzwillingen«, und zwar einer inneren Walze 6 und einer äußeren Walze 7, von denen die äußere Walze 7 einen größeren Durchmesser hat als die innere Walze 6. Oberhalb der unteren Walzen 6 und 7 und in Berührung mit den beiden Erzeugenden derselben ist eine obere Walze 8 angeordnet deren Durchmesser größer ist als der der größeren der beiden unteren Walzen 6,7.
Zwischen der Zufuhrgruppe 2 und der Streckgruppe 5 ist eine Steuergruppe 9 angeordnet, die zwei untere Walzen 10 und 1! nebeneinander und der gleichen horizontalen Ebene, in Fig.2 gesehen, aufweist Zwei koaxiale obere Walzen 12 und 13 (Fig. 1) stehen mit den entsprechenden unteren Walzen 10 und 11 längs der jeweiligen Erzeugenden in Berührung. Die miteinander in Berührung stehenden Walzen 10, 12 bzw. 11, 13 sind mit ihren Achsen jeweils in der gleichen senkrechten Ebene angeordnet
Die unteren Walzen 3, 6, 7, 10 und 11 der drei Walzengruppen 2, 5 bzw. 9 liegen im wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene und haben längsgenutete Oberflächen. Diese unteren Walzen 3, 6, 7, 10 und 11 sind koaxial auf Wellen 14, 15. 16, 17 bzw. 18 angebracht die in F i g. 2 gestrichelt dargestellt und deren Enden unter Zwischenschaltung von Lagerbuchsen 19 (F i g. 3) in Lagerböcken drehbar gelagert sind, welche auf einem festen Maschinenbett 20 der Maschine 1 gleitend bewegbar sind. Es sind drei Paar derartiger Lagerböcke vorgesehen, die jeweils die Enden der Wellen 14 bis 18 der jeweiligen Gruppen 2, 5 und 9 der unteren Walzen drehbar abstützen.
Ein ersttis Paar von Lagerböcken 21 und 22 stützt also die Enden der Welle 14, ein anderes Paar von Lagerböcken 23 und 24 die Enden der Wellen 15 bzw. 16 und ein weiteres Paar von Lagerböcken 25 und 26 schließlich die Enden der Wellen 17 bzw. 18 drehbar ab.
Die Lagerböcke 21,22,25 und 26 sind auf dem festen Bett 20 der Maschine 1 gleitend bewegbar angebracht während die Lagerböcke 23 und 24 der Streckgruppe 5 in fester Lage auf dem Bett 20 angebracht sind.
Jeder der Lagerböcke 21, 22, 25 und 26 besteht aus einer aufrechten Stütze 27 (F i g. 3), die an ihrem unteren Ende zwei ebene Flächen 28 hat welche zur Gleitbewegung auf entsprechenden Führungen 29 geeignet sind, die vom Maschinenbett 20 getragen werden und sich in Längsrichtung der Maschine 1 erstrecken. Jeder der Lagerböcke 23 und 24 besteht aus einer aufrechten Stütze 27, die am Bett 20 befestigt ist Alle aufrechten Stützen 27 haben Durcngangsbohrungen 30, die sich gegenüber den Führungen 29 in Querrichtung erstrekken und in denen jeweils eine Lagerbuchse 19 aufgenommen ist; die zur drehbaren Lagerung des entsprechenden Endes einer der Wellen 14 bis Ht dient
Mit jeder der aufrechten Stützen 27 der Lagerböcke 21, 23 und 25 an einer Seite der Maschine 1 sind mit deren oberen Enden zwei Konsolen 31 einheiflirli v.°r.
buiiden, die in senkrechten Ebenen quer zu den Führungen 29 liegen. Die Konsolen 311 sind, in Längsrichtung der Führungen 29 gesehen, an entgegengesetzten Seiten der jeweiligen aufrechten Stütze 27 angeordnet Die Konsolen 31 der aufrechten Stützen 27 der Lagerbocke 21, 23 und 25 ragen nach Art eines Auslegern über die entsprechenden Wellen 14 bis 18 hinaus und haben jeweils in ihrem seitlich äußersten Bereich eine öffnung (Durchgangsbohrung) 32, deren Achse sich parallel zur Längsachse der Maschine 1 erstreckt. Die Öffnungen 32 in den seitlichen äußeren Bereichen der Konsolen 31 haben die gleichen Abmessungen und fluchten koaxial miteinander.
Ein an einem Ende entsprechend der äußeren der beiden Konsolen 31 des Lagerbockes 23 geschlossener, rohrförmiger Schwenkzapfen 33, der an seinem anderen Ende an eine hier nicht gezeigte Saugquelle angeschlossen ist, ist von den Konsolen 31 in einem von zv/ei Sätzen daran vorgesehener, miteinander fluchtender öffnungen (Bohrungen) 32 abgestützt ao
Der rohrförmige Schwenkzapfen 33 wirkt als Drehzapfen für drei Schwenkrahmen 34,37 bzw. 35,37 bzw. 36,37, die an den Lagerböcken 21,23 bzw. 25 befestigt sind. Jeder Schwenkrahmen 34, 37 bzw. 35,37 bzw. 36,
37 umfaßt wie F i g. 1 zeigt, einen rechteckigen Rah- »5 men 37, der aus zwei senkrechten Wänden 38 aufgebaut ist welche in der Arbeitsstellung des Rahmens 37 parallel zu den Führungen 29 verlaufen und an ihren oberen Enden durch zwei Querarme 39 untereinander verbunden sind
Jeder Rahmen 37 ist symmetrisch zwischen die beiden Lagerböcke der entsprechenden Wellen 14 bis 18 gesetzt und ist etwas länger als die Länge der entsprechenden unteren Walzen 3,6,7,10 und 11 ausgebildet
Die den Lagerböcken 21, 23 und 25 benachbarten, senkrechten Wände 38 der Rahmen 37 haben jeweils zwei seitlich nach außen vorstehende, senkrechte Konsolen 40, die mii den oberen Enden der Rahmenwände
38 einheitlich verbunden sind und sich quer zu den Führungen 29 erstrecken. Jede senkrechte Konsole 40 ist in ihrem seitü^hen äußeren Ende mit einer öffnung (Durchgangsoohrung) 41 ausgebildet die den gleichen Durchmesser hat wie die öffnungen 32. Die öffnungen (Bohrungen) 41 in den Konsolen 40 fluchten koaxial miteinander, und in ihnen ist der rohrförmige Schwenkj'.apfen 33 zur relativen Drehbewegung und zur re'ativcn Gleitbewegung aufgenommen. Die Konsolen 40 und der rohrförmige Schwenkzapfen 33 bilden folglich Scharniere mit einer gemeinsamen Längsachse, mittels der die Schwenkrahmen 34. 37 bzw. 35. 37 bzw. 36. 37 an den entsprechenden Lagerböcken 21,23 bzw. 25 angebracht sind.
Der Schwenkrahmen 34,37 stützt an den unteren Enden der senkrechten Wände 38 seines Rahmens 37 eine drehbare Welle 42 ab, deren Achse in der gleichen senkrechten Ebene liegt wie die Achse der Welle 14. Die drehbare Welle 42 stützt ihrerseits die obere Walze 4 ab.
Der Schwenkrahmen 35,37 stützt an den unteren Enden seiner senkrechten Rahmenwände 38 eine drehbare Welle 43 ab, auf der die obere Streckwalze 8 koaxial abgestützt ist
Der Schwenkrahmen 36, 37 stützt am unteren Ende seiner Rahmenwände 38 zwei parallele, drehbare Wellen 44 und 45 ab, deren Achsen in den gleichen senkrechten Ebenen liegen wie die der Wellen 17 bzw. 18. Die Wellen 44 und 45 stützen die oberen Walzen 12 bzw. 13 ab.
Korrespondierend mit der Mittellinie der entsprechenden senkrechten Wand 38, die dem vom angelenkten Ende des Arms entfernten Lagerbock 22, 23 bzw. 26 zugewandt ist ist jeder der Schwenkrahmen 34, 37 bzw. 35,37 bzw. 36,37 mit einem zylindrischen Fortsatz A& im rechten Winkel zur senkrechten Wand 38 versehen. Jeder zylindrische Fortsatz 46 ist geeignet, bei der Betriebsstellung des zugehörigen Schwenkrahmens 34, 37 bzw. 35, 37 bzw. 36, 37 zwischen zwei senkrechten Zungen 47 (F i g. 3 und 4) angeordnet zu werden, die sich in Querrichtung parallel zur Achse des Fortsatzes 46 von einem oberen Körperteil 48 nach innen erstrekken, welcher vom entsprechenden Lagerbock 22, 24 bzw. 26 abgestützt ist
In jedem oberen Körperteil 48 ist im oberen Ende eine Bohrung 49 (m F i g. 3 gestrichelt gezeigt) ausgebildet deren Achse parallel zu den Achsen der senkrechten Zungen 47 verläuft Die Achse der Bohrung 49 und üie Achse des sich in Betriebsstellung befindenden zylindrischen Fortsatzes 46 liegen im wesentlichen in der gleichen senkrechten Querebene, rechtwinklig zu den Führungen 29. Eine Welle 50a ist in jeder Bohrung
49 drehbar gelagert Eine Verriegelungseinrichtung (exzentrischer Nocken) 50 ist von der Welle 50a abgestützt und erstreckt sich oberhalb der beiden Zungen 47.
Die Verriegelungseinrichtung 50 hat eine im wesentlichen zylindrische, seitliche Fläche und eine seitlich nach innen weisende, ebene Endfläche 51, die mit einem nach innen ragenden Vorsprung 52 von segtnentförmigem Querschnitt ausgebildet ist dessen seitlicher zylindrischer Oberflächenbereich 53 eine glatte Fortsetzung der Zylinderfläche der Verriegelungseinrichtung
50 bildet mit der dieser Bereich koaxial ist; und schließlich ist noch eine ebene Fläche 55 an der Verriegelungseinrichtung vorgesehen. Der Vorsprung 52 schneidet die Drehachse der Verriegelungseinrichtung 50 nicht. Jede Verriegelungseinrichtung 50 hat außerdem einen Hebelarm 54, der eine Schwenkbewegung der Verriegelungseinrichtung 50 von Hand erlaubt
Durch Schwenken des Hebelarms 54 ist es möglich, die Verriegelungseinrichtung 50 wahlweise in eine Stellung zum Verriegeln und zur Freigabe zu bewegen. In der Verriegelungsstellung liegt der seitliche zylindrische Oberflächenbereich 53 des Vorsprungs 52 auf dem zylindrischen Fortsatz 46 und preßt diesen nach unten zwischen die senkrechten Zungen 47. Bei der Freigabestellung ist der Vorsprung 52 mit seiner ebenen Fläche 55 senkrecht und auf einer Seite des entsprechenden Fortsatzes 46 angeordnet so daß sich dieser mit dem zugehörigen Schwenkrahmen in senkrechter Richtung bewegen kann. Die axiale Länge des Vorsprungs 52 ist so bemessen, daß der zylindrische Fortsatz 46 ungehindert an der Stirnfläche 51 der Verriegelungseinrichtung vorbeibewegt werden kann.
Um einen positiven Anpreßdruck zwischen den oberen Walzen 12 und 13 und den entsprechenden unterer Walzen 10 und 11 zu gewährleisten, stützt dei Schwenkrahmen 36, 37 die Wellen 44 und 45 elastiscl ab, wie F i g. 3 zeigt Am unteren Ende der senkrechte! Rahmenwände 38 des Schwenkrahmens 36, ?-7 sind zi diesem Zweck zwei senkrechte Schlitze 56 ausgebildet von denen jeder an seinem unteren Ende mittels eine Zapfens 57 geschlossen ist. In diesen Schlitzen 56 sini die Enden der Wellen 44 und 45 mit Spiel zur Bewe gung in senkrechter Richtung aufgenommen. An de Innenseite der senkrechten Wände 38 des Schwenkrar mens 36, 37 ist oberhalb jedes Schlitzes 56 eine senl<
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■ν
rechte Bohrung 58 ausgebildet, die an ihrem oberen Ende offen ist und an ihrem unteren Enden über eine Bohrung 59 von kleinerem Durchmesser als die Bohrung 58 mit dem oberen Ende des entsprechenden Schlitzes 56 in Verbindung steht. Innerhalb jeder Bohrung 58 ist ein kleiner Kolben 60 gleitend bewegbar angebracht. Der Kolben 60 hat eine herabhängende Kolbenstange, die in der Bohrung 59 gleitet und an der Oberseite des Endes der entsprechenden Welle 44, 45 im Schlitz 56 anliegt. ι ο
Das offene obere Ende der Bohrung 58 ist mit einem Innengewinde 61 ausgebildet, in das eine Schraubgewindekappe 62 eingeschraubt ist. Innerhalb jeder Bohrung 58 ist zwischen dem kleinen Kolben 60 und der Kappe 62 eine Schraubenfeder 63 aufgenommen. Die Schraubenkappe 62, die in ihrer Stellung in der Bohrung 58 verstellbar ist, wirkt als einstellbarer Anschlag, der das Einstellen der von der Feder 63 auf den Kolben 60 ausgeübten Belastung auf einen vorherbestimmten We~t erlaubt
Jeder der Schwenkrahmen 35, 37 und 36, 37 umfaßt innerhalb seines Rahmens 37 und von diesem von oben abgestützt einen Saugkasten 64, der unten offen und oberhalb der zugehörigen oberen Walzen angeordnet ist. Jeder Kasten 64 hat eine seitliche, hohle Verlangerung 65 oberhalb der senkrechten Wand 38 des Rahmens 37 in der Nähe des angelenkten Endes desselben. Das Innere der Verlängerung 65 ist jeweils über einen Kanal 66 an eine rohrförmige Buchse 67 angeschlossen, die den hohlen Schwenkzapfen 33 in dem Raum zwisehen den beiden Konsolen 31 des Lagerbockes 23 bzw. 25 umgibt.
Am anderen seitlichen Ende gegenüber der hohlen Verlängerung 65 weist jeder Saugkasten 64 einen seitlichen Fortsatz 68 auf, der bei der Betriebsstellung des zugehörigen Arir.es unter Zwischenschaltung eines Abstandsstücks 69 auf einer der senkrechten Wände 38 des Schwenkrahmens 37 aufliegt
!n Übereinstimmung mit den Buchsen 67 sind in der Wand des rohrförmigen Schwenkzapfens 33 in Umfangsrichtung längliche Löcher 70 ausgebildet über die das Innere des rohrförmigen Schwenkzapfens 33 mit den jeweiligen Kanälen 66 in Verbindung steht. Die Löcher 70 sind derartig bemessen, daß sie die Saugkasten 64 unabhängig von der axialen Stellung der Schwenkrahmen 35, 37 bzw. 36. 37 auf dem rohrförmigen Schwenkzupfen 33 ständig mit dem Inneren des rohrförmigen Schwenkzapfens 33 in Verbindung halten.
Jeder Saugkasten 64 stützt an seinem unteren Ende oberhalb der zugehörigen oberen Walze mindestens eine Stange 71 ab, die sich bei der Betriebsstellung des Arms horizontal und quer zu den Führungen 29 erstreckt. Die bzw. jede Stange 71 stützt über Zapfen 72 dünne Metallplatten 73 ab, die von der Stange 71 herunterhängen und mit der zugehörigen oberen Walze bzw. Walzen längs einer Erzeugenden derselben in Berührung stehen, um die Walze zu reinigen.
Das Streckwerk 1 mit starker Verfeinerung gemäß der Erfindung arbeitet wie folgt: Wenn ein zu verarbeitendes Faserband in das Streckwerk 1 eingeführt werden soll, oder wenn auf dasselbe eingewirkt werden soll, werden die Verriegelungseinrichtungen 50 durch Schwenken der entsprechenden Hebelarme 54 in die Freigabestellung gedreht, wodurch die zylindrischen Fortsätze 46 gelöst und damit die Schwenkrahmen 34, 37 bzw. 35,37 bzw. 36,37 freigegeben werden, die dann in senkrechte Stellung angehoben werden können.
Ein solcher Eingriff von Hand seitens einer Bedienungsperson kann entweder durch Anheben aller drei Schwenkrahmen 34, 37 bzw. 35, 37 bzw. 36, 37 oder durch wahlweises Anheben eines oder zweier der Schwenkrahmen geschehen. Auf diese Weise ist der Eingriff der Bedienungsperson entschieden einfacher und leichter auszuführen als bei bekannten Streckwerken mit starker Verfeinerung.
Außerdem kann bei dem Streckwerk mit starker Verfeinerung gemäß der Erfindung die Bedienungsperson mit der gleichen Leichtigkeit alle drei Walzengruppen erreichen. Das kommt daher, daß die gemeinsame Drehachse der Schwenkrahmen 34, 37 bzw. 35,37 bzw. 36, 37 sich parallel zu den Längsführungen 29 des Maschinenbetts 20 anstatt rechtwinklig dazu erstreckt, wie das bei bekannten Streckwerken mit starker Verfeinerung der Fall ist
Schließlich ist das Einstellen der Gesamtmaße und von Teilmaßen bei Beginn des Verarbeitungsvorgangs eines gegebenen Faserbandes beim Streckwerk gemäß der Erfindung einfacher. Durch Bewegen der Lagerbock-Paare der Wellen der jeweiligen Walzengruppen ist eine gleichzeitige Bewegung sowohl der unteren als ,auch der oberen Walzen jeder Gruppe möglich. Und trotzdem wird damit eine perfekte relative Anordnung der Walzen erreicht und deren Zusammenwirken längs einer Erzeugenden beibehalten.
Die Anordnung der Saugkästen 64 zum Reinigen der Walzen innerhalb der Rahmen 37 der Schwenkarme 35, 37 bzw. 36, 37 bedeutet eine erhebliche Konstruktionsvereinfachung der Maschine und bringt gleichfalls Vor teile beim Betrieb der Saugquelle und beim Reinigen durch die Saugkasten 64. Praktisch ist jeder Kasten 64 über ein durch die zugehörige Buchse 67 gebildetes Scharnier am rohrförmigen Schwenkzapfen 33 befestigt. Folglich ist es möglich, jeden Kasten 64 völlig von der zugehörigen Walzengruppe abzuheben, wie in F i g. 3 in strichpunktierter Linie gezeigt, und je nach Bedarf das Reinigen auszuführen, ohne daß die Maschine auch nur angehalten zu werden braucht
Die Anordnung der Bauteile des Streckwerks gemäO der Erfindung zum Erzielen eines hohen Verfeinerungsgrades ist besonders nützlich zur Verwendung in Maschinen mit mehreren Walzensträngen bzw. -reihen Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ist jeder Lagerbock 21, 23 und 25 geeignet zwei roh^örmige Schwenkzapfen 33 und zwei Schwenkrahmen zur Drehbewegung und zur Gleitbewegung abzustützen, da zwei Sätze miteinander fluchtender öffnungen 32 ir den Konsolen .11 mi'.ophilHoi cjnrl c^w Hoß r;A „i„;„u-.~:
tig zwei Walzensträngen dienen können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    !.Streckwerk insbesondere an Strecken der Spinnerei, bei dem mindestens einige Walzen unabhängig voneinander zum Verändern der Streckzonen verschiebüch sind und mindestens eine obere Waize federnd gegen mindestens eine untere Walze vorgespannt und in einem Schwenkrahmen gelagert ist, der um eine Schwenkachse von den unteren Walzen fortschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des Rahmens (34. 37; 35, 37; 36, 37) in einem rechten Winkel zu den Walzenachsen liegt
  2. 2. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Walzen (3; 6,7; 10,11) der verschiedenen Walzengruppen (2; 5; 9) beidseitig in Lagerböcken (21; 22; 23. 24; 25, 26) gelagert sind, von denen für jede Walzengruppe jeweils einer (21; 23; 25) einen Schwenkrahmen (34,37; 35,37; 36,37) zur Abstützung der jeweiligen oberen Walze (4,- 8; 12,13) trägt
  3. 3. Streckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der andere Lagerbock (22; 24; 26) eine Verriegelungseinrichtung (50) aufweist die mindestens eine obere Walze in ihrer Arbeitsstellung verriegelt
  4. 4. Streckwerk nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkrahmen (34, 37; 35, 37; 36, 37) zwei senkrechte Wände (38) hat, die an ihren unteren Enden die einander gegenüberliegenden Enden der Wellen (42; 43; 44,45) der oberen Walzen (4; 8; 12,13) drehbar abstützen.
  5. 5. Streckwerk nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß die Schwenkverbindung jedes Schwenkrahmens (34, 37; 35, 37; 36, 37) mit dem entsprechenden Lagerbock (21; 23; 25) aus einem Schwenkzapfen (33) besteht der drehbar und gleitend in öffnungen (32,41) gelagert ist welche in zwei Konsolenpaaren (31, 40) ausgebildet sind, die am entsprechenden Lagerbock (21; 23; 25) bzw. am Schwenkrahmen (34, 37; 35, 37; 36, 37) befestigt sind.
  6. 6. Streckwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß der Schwenkzapfen (33) allen Schwenkverbindungen, über die die Schwenkrahmen (34, 37; 35, 37; 36, 37) an den entsprechenden Stützkörpern (21; 23; 25) befestigt sind, gemeinsam ist
  7. 7. Streckwerk nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß die die oberen Walzen (12,13; 8) der Steuergruppe (9) und der Streckgruppe (5) tragenden Schwenkrahmen (35,37; 36,37) mit an sich bekannten Saugköpfen (64) zum Reinigen der Walzen dieser Gruppen versehen sind und daß die Saugköpfe jeweils mit einem axialen Saugkanal (32) eines die Schwenkachse bildenden hohlen Schwenkzapfens (33) kommunizieren.
  8. 8. Streckwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet daß jeder Saugkopf (64) an dem zugehörigen Schwenkzapfen (33) mittels einer am diesem gleitend bewegbaren Buchse (67) angelenkt ist.
  9. 9. Streckwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß in dem Schwenkzapfen (33) längliche Löcher (70) in Übereinstimmung mit den mit den Saugköpfen (64) in Verbindung stehenden rohrförmigen Buchsen (67) ausgebildet sind, die axial derartig bemessen sind, daß die Saugköpfe (64) ständig mit dem Saugkanal (32) des Schwenkzapfens (33) bei allen axialen Stellungen der Schwenkrahmen (35,37; 36,37) in bezug auf den Schwenkzapfen (33) kommunizieren.
  10. 10. Streckwerk nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Saugkopf (64) aus einem unten offenen Kasten besteht
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