DE213625C - - Google Patents

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DE213625C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00—Revolving-grates; Rocking or shaking grates
    • F23H9/02—Revolving cylindrical grates
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00—Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/005—Rotary grates with vertical axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
Der Erfindungsgegenstand ist ein drehbarer Rost, der aus einem Planrost mit darüberliegenden schraubenartig -verlaufenden Rosten besteht und dem in bekannter Weise bei seiner Drehung um die Achse eines senkrechten Brennstoffspeiserohres durch eine in diesem Rohr eingebaute Förderschnecke beständig und selbsttätig der Brennstoff von unten in der Weise zugeführt wird, daß dieser aus dem oben ίο offenen Speiserohr auf die höchsten Teile der Schraubenroste fällt und, auf diesen allmählich herabgleitend, mit der Verbrennungsluft in enge Berührung gebracht wird und zur vollständigen Verbrennung gelangt. Zur Zuführung des Brennstoffes sind in dem unter dem Brennstoffspeiserohre liegenden Behälter einen geschlossenen Ring bildende, ein- oder mehrteilige Bügel vorgesehen, welche sich mit Hilfe eines entsprechenden Antriebes zusammenziehen und dadurch den Brennstoff dem Speiserohre zuschieben.
Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichr tung in Verbindung mit einem Zimmerofen.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3, und
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3, während in
Fig. 3 ein wagerechter Schnitt 'nach der Linie E-F der Fig. 1 und in
Fig. 4 ein ebensolcher Schnitt nach der Linie G-H der Fig. 2 dargestellt ist.
In der Mitte des Brennstoffbehälters a des Ofens ist eine senkrechte Röhre b angebracht, welche in die oberen Teile der Verbrennungskammer ragt und eine in bekannter Weise eine Förderschnecke c tragende Spindel d einschließt. Diese Spindel ist drehbar in dem Boden des Behälters α gelagert und trägt an ihrem unteren Ende eine Rolle <?, an welcher eine Schnur befestigt ist, die über Rollen / und g geführt und in bekannter Weise durch ein mit Pendelhemmung versehenes Gewicht h belastet ist. An ihrem oberen Ende besitzt die Spindel d eine Querstange i, an der die oberen Kanten zweier Schraubenroste k befestigt sind, welche unten einen von einer Scheibe gestützten Planrost I tragen. Die Querstäbe der Schraubenroste sind wie die Sprossen einer Leiter angebracht.
Der Behälter α wird von einer in Lagern drehbaren, wagerechten Spindel m durchquert, welche Rechts- und Linksgewinde besitzt und an einem Ende eine Rolle η trägt, an der eine über eine höher gelegene „Rolle 0 geführte und an ihrem freien Ende ein Gewicht p tragende Schnur befestigt ist. An der Innenwand der Kammer a sind Bügel g'-aus biegsamem Stoff mit einem Ende durch Gelenke beweglich angebracht; sie ruhen mit ihren freien Enden verschiebbar in auf zwei auf der Spindel m befindlichen Muttern r angebrachten Nuten.
Der Brennstoff lagert sich, nachdem er durch die Schnecke in die Höhe gehoben ist, sowohl auf den stufenförmig angebrachten Querstäben der Schraubenroste, als auch · auf dem Planroste, wodurch eine große Verbrennungsfläche erzeugt wird, die die Vergasung eines jeden brennbaren Teilchens sichert. Es ist somit
eine günstige Brennstoffausnutzung gewähr-. leistet; auch wird durch die Drehung der Roste ein Sondern des- unverbrannten Brennstoffes von der Asche bewirkt.
Der Brennstoff wird der Speiseröhre d mittels der biegsamen Bügel q zugeführt, und zwar geschieht dies dadurch, daß das Gewicht p bei dem Bestreben, die Spindel m zu drehen, eine Bewegung der Muttern r nach der Mitte zu bewirkt, wobei diese die mit ihnen in Eingriff stehenden Enden der biegsamen Wände mitnehmen, welche auf -diese Weise die von ihnen eingeschlossenen Brennstoffe der Mitte der Kammer α zudrängen.
Sollten durch zu rasche Verbrennung die Roste leer laufen, so wird das Gewicht h rasch sinken und endlich auf das unter ihm hängende und schwerere Gewicht p fallen, was zur Folge hat, daß einerseits die Tätigkeit der Speisevorrichtung beschleunigt und den Rosten mehr Brennstoff zugeführt wird, anderseits die Drehbewegung der Roste durch Aufhaltung des fallenden Gewichtes verlangsamt wird. Auf diese Weise wird ein gleichmäßiges Arbeiten der Vorrichtung gesichert.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Drehbarer Rost mit in seiner Mitte durch eine Förderschnecke erfolgender Brennstoffzufuhr von unten, gekennzeichnet durch schraubenartig verlaufende Roste (k), denen der Brennstoff am oberen Ende zugeführt wird und die an ihrem unteren Ende einen gemeinsamen Planrost (I) tragen. .
2. Drehbarer Rost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff der Förderschnecke (c, d) durch einen geschlossenen Ring 'bildende, ein- oder mehrteilige, im Innern des Brennstoffbehälters liegende Bügel (q) zugeführt wird, welche sich mit Hilfe einer durch irgendeine Kraft bewegten Schraube (m) zusammenziehen und dadurch den Brennstoff der Förderschnecke (c)- zuschieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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