DE213620C - - Google Patents

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DE213620C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0009Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
DAGOBERT TIMAR und KARL von DREGER in BERLIN.
am Brennende gestützt ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1908 ab.
Bei elektrischen Bogenlampen mit nebeneinander angeordneten Kohlen hat man für die eine, oder beide Kohlen feste Stützen angeordnet, auf denen die Abbrandenden der Kohlen mit ihrem Unterrande oder ihren nach außen gekehrten Kegelseiten derart ruhten, daß sie nach Maßgabe ihres Abbrandes heruntersinken konnten.
Da die Kohlen aber gleich lang waren und
ίο auch der Lichtbogen durch einen Blasmagneten nach unten getrieben wurde, so waren die Kohlenkrater ebenfalls abwärts gerichtet, und die nach oben ziehenden heißen, durch den
■ Lichtbogen verursachten Gase umspülten daher die Kohlenstützen, so daß ihre Lebensdauer durch Abzundern und teilweises Abschmelzen sehr verkürzt wurde.
Diesem Mangel soll nach der vorliegenden Erfindung dadurch begegnet werden, daß unter Beibehaltung einer Stütze für die eine Kohle die andere Kohle so viel am Abbrandende verkürzt wird, daß der Lichtbogen schräg aufwärts brennt. Gleichzeitig aber soll ein Blasmagnet derart auf den Lichtbogen einwirken, daß er von der längeren gestützten Kohle seitlich weggedrückt wird und an der anderen Kohle ein etwa horizontaler Krater entsteht.
Durch Wahl eines geeigneten Querschnittes
für die Kohlen kann man erreichen, daß sie während ihrer ganzen Brenndauer ungleich lang sind.
Gewöhnlich wird die
kürzt werden, weil ihr
positive Kohle verKrater die weitaus größere Lichtmenge aussendet. Für besondere Zwecke, z. B. wenn man das Licht mittels senkrechter Kohlen ungefähr horizontal aussenden will, kann auch die negative Kohle verkürzt werden, so daß sich der Krater der positiven Kohle an deren einen der negativen zugekehrten Seite bildet.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Lampe in schematischer Darstellung.
In Fig. ι ruht die durch eine Führung h gehende negative Kohle e auf einer festen Stütze c, während die positive Kohle/" stark verkürzt ist, so daß der Lichtbogen, wenn er durch einen Blasmagneten nicht beeinflußt würde, schräg nach oben brennen würde. Durch die Einwirkung des Blasmagneten g wird der Lichtbogen aber halbmondförmig nach unten getrieben, wodurch der Krater der Positivkohle eine etwa horizontale Lage annimmt und sein Licht daher in einem senkrechten Kegel nach unten werfen kann. Durch Wahl eines geeigneten Querschnittsverhältnisses wird erreicht, daß die beiden Kohlen die beabsichtigte Längenverschiedenheit an den Abbrandenden während ihrer ganzen Brenndauer behalten. .
Da der Blasmagnet den Lichtbogen, wie aus der Zeichnung hervorgeht, von der negativen Kohle forttreibt und diese außerdem am brennenden Ende viel kälter wie die positive Kohle ist, so wird ein guter Schutz der Stütze c ohne besondere Einrichtungen zur
Herabsetzung ihrer Temperatur, und ohne daß besonders widerstandsfähiges Material verwendet werden muß, versuchgemäß erreicht. Es ist zweckmäßig, die Stütze c so anzuordnen, daß sie nicht mit der Unterkante der negativen Kohle, sondern mit ihrer seitlichen Kegelfläche in Berührung ist. Dadurch wird erreicht, daß, wenn die negative Kohle nur einseitig abbrennen sollte, die stehenbleibende
ίο dünne Kohlenzunge durch den seitlichen, von der Stütze c ausgeübten Druck schließlich abgebrochen wird, ehe der Lichtbogen zu weit nach oben gewandert ist. Dementsprechend darf also die positive Kohle, um die beabsichtigte Wirkung mit Sicherheit zu erreichen, eher etwas zu dünn als zu dick gewählt werden.
Fig. 2 unterscheidet sich von Fig. 1 nur dadurch, daß die negative Kohle verkürzt ist und sich die positive Kohle mit der von der negativen abgewendeten Seite ihres Abbrandkegels auf die Stützen c aufsetzt. Ein Blasmagnet d dient hier dazu, dem Lichtbogen die beabsichtigte Halbmondform zu geben.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:.
    Elektrische Bogenlampe mit nebeneinander angeordneten Kohlen, deren eine am · Brennende gestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht gestützte Kohle wesentlich gegen die andere während der ganzen Brenndauer zurücktritt, und daß der Lichtbogen durch einen Blasmagneten dauernd von der Stütze weggetrieben wird, zum Zwecke einer Erhöhung der Lebensdauer des Stützkörpers.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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