DE213467C - - Google Patents

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DE213467C
DE213467C DENDAT213467D DE213467DA DE213467C DE 213467 C DE213467 C DE 213467C DE NDAT213467 D DENDAT213467 D DE NDAT213467D DE 213467D A DE213467D A DE 213467DA DE 213467 C DE213467 C DE 213467C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/08Sharpening the cutting edges of saw teeth
    • B23D63/10Sharpening the cutting edges of saw teeth by filing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- JVl 213467 KLASSE 38«. GRUPPE
JULIUS ANGER in STRASZBURG i.E.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine doppeltwirkende Sägeschärfmaschine. Bei den bekannten Maschinen dieser Art sind die wechselweise, in Tätigkeit tretenden Feilen stets parallel zueinander eingespannt und gestatten sonach ein Schärfen der Sage nur auf Geradschnitt.. Der jeweilige Vorschub derselben um einen Zahn wird dabei durch besondere Schaltvorrichtungen bewirkt und
ίο erfolgt entweder mit Hilfe eigens bewegter Schaltklinken oder durch Profil- bzw. Leitfinger, die mit dem einen Ende in der Feilenflucht angebracht sind und dem Sägevorschub entsprechend schräggestellt werden können.
Von diesen Maschinen unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß die Weiterschaltung der Säge durch die Feilen selbst erfolgt und gleichzeitig die Schärfung auf Schrägschnitt bewirkt wird.
In der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. ι zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht und
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-B
der Fig. 2. .
Die Feilenhalter der Maschine sind als Querstege α und δ auf einer runden Hubstange c angebracht, welche in. einer Hülse d verschiebbar geführt und dieser gegenüber in geeigneter Weise gegen Drehung gesichert ist. Die Führungshülse d ist entsprechend gestaltet und auf einem Bolzen e des Gestellfuß bockes f (Fig. 1) drehbar. Die Einrichtung ist so beschaffen, daß während der Tätigkeit der Maschine die Führungshülse mit der Hubstange schwingende Bewegungen ausführt, und zwar immer zu Ende eines jeden. Hubes. Zu diesem Zwecke ist um den Hals einer in einem Ohr g der Hülse d festsitzenden Schraube eine Stange h drehbar, die an ihrem anderen Ende mit einem doppelarmigen Hebel i in gelenkiger Verbindung steht. Dieser Hebel dreht ■ sich um den feststehenden Bolzen k und trägt an- seinem freien Armende eine Gleitrolle I. Letztere wird durch die Wirkung eines unter Federkraft stehenden Druckbolzens m an eine unrunde Scheibe η angepreßt, um beim Drehen derselben auf deren Umfang zu gleiten. Die Scheibe setzt sich aus zwei Hälften mit verschiedenen Halbmessern zusammen, wodurch während des Ganges der Maschine jedesmal bei Ankunft einer der beiden Übergangsstellen unter der Rolle I eine Bewegung des Hebels i in dem einen oder anderen Sinne erfolgt. Die in fester Verbindung mit der Scheibe η befindliche Kurbel 0 steht durch eine Kuppelstange φ mit der Schubstange c in korrespondierender Verbindung und veranlaßt eine hin und her gehende Bewegung derselben. Der Antrieb der Kurbel und Scheibe 11 erfolgt durch die Riemenscheibe q, welche mit der Kurbelwelle mittels eines Kegelradgetriebes gekuppelt ist.
Zwei Feilen r und s werden durch Flügelschraubeu t zwischen Kopfbolzen u festgelegt. Die Kopfbolzen sind in Schlitzen der Querstege α und b verschiebbar, um die Feilen je
nach der Größe der Zahnteilung der Säge zur Einstellung beliebig verstellen zu können. Die Bolzen u können im vorliegenden Fälle durch Drehen eines in der Traverse α gela^ gerten Stellstückes υ mit Rechts- und' Linksgewinde symmetrisch zur Schubstange c auseinander- oder zusammenbewegt werden. Die zu schärfende Blatt- oder Bandsäge wird zwischen der Klemmvorrichtung x, deren eine
ίο Backe nach "außen umklappbar ist, mit Reibung festgehalten. Der erforderliche Grad der Reibung kann durch Drehen einer Kurbel y bestimmt werden, die an einer schrägen Druckfläche der beweglichen Klemmbacke
(Fig. i) auftrifft. . ■
Die gezeichnete Lage der Teile entspricht derjenigen Stellung der Schärfvorrichtung, in welcher die Hubstange c in der Vorwärtsbewegung begriffen ist. Die ^Feile r befindet sich hierbei in der Arbeitslage (Fig. 3). Bei der Weiterbewegung der Feile im Sinne des Pfeiles 1 (Fig. 2) erfolgt die Bearbeitung der betreffenden Zahnflanke. Gleichzeitig wird die Bandsäge aber auch durch die Schrägstellung der Feile r der Hubachse gegenüber um eine Zahnteilung verschoben. Hat die Stange c ihren Hub vollendet, so findet mit der Umkehrung auch eine Drehung des Hebels i statt, der mit seiner Gleitrolle I an dem erhobenen Teil des Kurbelscheibenumfanges aufläuft. Dies hat zur Folge, daß die Führungshülse mit der Hubstange nebst Schärfvorrichtung ebenfalls eine Drehbewegung ausführt. Die Feile r. wird dabei aus dem Zahnbereich der Bandsäge w bewegt, während die Feile s in diesen eintritt. Bei der darauffolgenden Bewegung der Feile in Richtung des Pfeiles 2 (Fig. 2) verrichtet die Feile s die Schärfung eines Zahnes der Säge und bewirkt unter denselben Umständen wie vorher die Feile r eine Weiterschiebung des Sägebandes um eine Zahnteilung. Der nächstfolgende Hubwechsel hat wieder ein Anheben der Feile, s und ein Senken der Feile r in einen weiteren Zahngrund zur Folge usw., bis nach vollendeter Schärfung des Sägebandes die Maschine abgestellt wird. Die Feilen r und s sind selbstverständlich so eingespannt, daß die erstere bei der Vorwärtsbewegung und die letztere bei der Rückwärtsbewegung der Hubstange c greift. An den Stellen der Feilen, an welchen jeweils die Aushebung derselben aus den Zahnlücken der Zähne erfolgt, befindet sich kein Feilenhieb, damit der beim Feilen entstandene Grat erhalten bleibt. Die Einstellung der Säge in die richtige Höhenlage kann in bekannter Weise durch Hoch- und Niederschrauben eines Führungsbleches ζ bewirkt werden. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Feile r immer einen Zahn des Sägeblattes ausläßt und die Schärfung dieser . ausgelassenen Zähne der Feile s anheimfällt. Da die aufeinanderfolgenden Zähne der Säge versetzt geschränkt sind, so ist klar, daß mit der einen Feile die nach einer Seite geschränkten und mit der anderen die nach der entgegengesetzten Seite geneigten bearbeitet werden. Dadurch ist aber gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, die Sägezähne auf Schnitt zu schärfen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Doppeltwirkende Sägeschärfmaschine mit einem selbsttätig parallel zur Sägeblattebene hin und her schwingenden, zwei Feilen haltenden Schlitten, dadurch ge-, kennzeichnet, daß die zwei Feilen in Querstegen einer von einer unrunden Scheibe (n) beeinflußten drehbaren Hülse (d) geführt und derart schwingend angebracht sind, daß bei jedem Hin- und jedem Rückgang eine wechselweise Schrägschnittschärfung ermöglicht und ein gleichzeitiger Vorschub um einen Zahn bewirkt wird.
2. Ausführungsform der Sägeschärfmaschine, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen in Schlitzen der
. Querstege (a und b) verschieb- und feststellbaren Kopfbolzen (u) die Feilen zwecks Einstellung derart gehalten werden, daß sie unter Vermittlung der Kopfbolzen durch ein mit Rechts- und Linksgewinde versehenes Stellstück (v) in dem Quersteg (a) einerseits und durch Lösen der Kopfbolzenmuttern in dem Quersteg (b) andererseits verstellt werden können.
Hierzu i Blatt Zeichnungen.
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