DE2133262C3 - Führung für eine an einer gezogenen Kette geführte Gewinnungsmaschine - Google Patents
Führung für eine an einer gezogenen Kette geführte GewinnungsmaschineInfo
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- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C35/00—Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
- E21C35/08—Guiding the machine
- E21C35/12—Guiding the machine along a conveyor for the cut material
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Description
60
Die Erfindung betrifft eine Führung für eine an einer gezogenen Kette geführte Gewinnungsmaschine,
deren ziehendes Trum und Rücktrum versatzseitig eines Kratzförderers in übereinanderliegenden Kanälen angeordnet
sind, die vom Kratzförderer und/oder Anbauteilen desselben und von einer E-förmigen Haube
gebildet sind, derart, daß zwischen dem Förderer und/oder Anbauteilen desselben und dem Unterflansch
der Haube ein Spalt für den Durchgriff eines mit dem ziehenden Trum verbundenen Hobelschwertes verbleibt
Es ist eine solche Führung bekannt, bei der die Führungskanäle von den Anbauteilen des Förderers und
mit diesen zusammenwirkenden, kurzen E-förmigen Führungsbügeln gebildet sind. Bei der bekannten
Vorrichtung ist der Vorteil der leichten Handhabung der kurzen, E-förmigen Führungsbügel gegeben, so daß
für Montage und Demontage der Leitstücke kaum Hilfsmittel erforderlich sind. Allerdings ist ss bei der
bekannten Vorrichtung einerseits erforderlich, den verhältnismäßig großen Freiraum zwischen zwei
benachbarten Führungsbügeln durch zusätzliche Vorrichtungen abzudecken und andererseits durch eine
besondere Ausbildung der Verbindung zwischen Hobelschwert und dem ziehenden Trum dafür Sorge zu
tragen, daß die am Hobelschwert angeordneten Führungskloben einwandfrei in jeden Führungsbügel
eingleisen.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung gleiten im unteren versatzseitigen Kanal am Hobelschwert angeschlagene
Gleitkloben, wobei der untere Kanal vom oberen Kanal durch in Abständen vorgesehene
Abstandsstücke getrennt ist. Beide Kanäle werden dabei durch eine über die gesamte Länge eines Rinnenschusses
verlaufende, U-förmige Abdeckhaube abgedeckt. Hier ist zwar eine vollständige Abdeckung beider
Kanäle gegeben; die über die gesamte Rinnenschußlänge verlaufende Haube ist jedoch unhandlich und zudem
in der bekannten Form nicht geeignet, die bei der Verwendung großer und schwerer Gewinnungsmaschinen
auftretenden Kräfte ohne Verformung zu übertragen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Führung für eine Gewinnungsmaschine der eingangs genannten
Gattung zu finden, die es unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile insbesondere ermöglicht, das
Gewicht der Abdeckvorrichtungen für die Kettenkanäle in zumutbaren Grenzen zu halten, wobei gleichzeitig
eine im wesentlichen vollständige Abdeckung der Kanäle gewährleistet sein soll. Weiter verfolgt die
Erfindung das Ziel, die Führung so auszubilden, daß sie für Kratzförderer unterschiedlichen Fassungsvolumens,
d. h. unterschiedlicher Seitenhöhen verwendbar ist. Der vorliegenden Erfindung liegt weiter die Aufgabe
zugrunde, die Führung in einer Weise auszubilden, die nicht nur die Abdeckung der Führungskanäle, sondern
auch die Übertragung der Andruckkräfte auf das Gewinnungsgerät durch auf die Führung einwirkende
Rückeinrichtungen berücksichtigt.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe bei einer Führung für eine an einer gezogenen Kette geführte
Gewinnungsmaschine, deren ziehendes Trum und Rücktrum versatzseitig eines Kratzförderers in übereinanderliegenden
Kanälen angeordnet sind, die vom Kratzförderer und/oder Anbauteilen desselben und von
einer E-förmigen Haube gebildet sind derart, daß zwischen dem Förderer und/oder Anbauteilen desselben
und dem Unterflansch der Haube ein Spalt für den Durchgriff eines mit dem ziehenden Trum verbundenen
Hobelschwertes verbleibt, dadurch, daß über die Länge eines Rinnenschusses zwei Hauben vorgesehen sind
Wart, daß die Länge jeder der beiden Hauben geringfügig kleiner als die halbe Länge eines Rinnenschusses
ist. Nach der Erfindung sind die beiden, je einem Rinnenschuß zugeordneten Hauben so ausgebil-
det, daß zwischen ihnen bzw. zwischen den benachbarten
Hauben zweier Rinnenschüsse nur ein geringer Spalt verbleibt, der einerseits der Beobachtung der Kette
dient und andererseits die erforderliche Abwinkelung zwischen den benachbarten Rinnenschüssen ermöglicht
Infolge des erfindungsgemäßen Merkmals können die beiden Einzelhauben jedes Rinnenschusses verhältnismäßig
stark ausgebildet werden, so daß sie eine ausreichende Übertragung der einwirkenden Kräfte
gewährleisten, ohne daß zu ihrer Handhabung besonders aufwendige Hilfsmittel erforderlich wären. Dabei
sind erfindungsgemäß die benachbarten Hauben eines Rinnenschusses spiegelbildlich zueinander angeordnet
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind versatzseitig von der Haube wegweisende, mit dieser *5
einstückig verbundene, vorzugsweise angegossene horizontal verlaufende Stege vorgesehen, die in
übereinanderliegender Anordnung durch senkrechte Rippen verbunden sind und voneinander wegweisende
Flansche aufweisen. Der obere dieser Flansche weist *°
vorteilhaft der Festlegung einer Rückzylinderanschlußbrücke
dienende Ausnehmungen auf. Nach der erfindungsgemäßen Lösung bildet somit in vorteilhafter
Weise die die Kettenkanäle abdeckende Haube mit den der Festlegung der Rückzylindei anschlußbrücke dienenden
stegartigen Vorsprüngen ein einziges Gußstück.
Ein besonderes, erfindungswesentliches Merkmal wird darin gesehen, daß der mittlere Steg der
E-förmigen Haube aus mehreren, jeweils kohlenstoßseitig offenen Kastenprofilen besteht zwischen denen de«
Haubenmantel durchbrechende öffnungen für den Durchgriff von Befestigungsschrauben vorgesehen sind.
Die kohlenstoßseitig offenen Kastenprofile bilden die Gleitbahnen für die Kette, während nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung die den Haubenmante! durchbrechenden öffnungen vertikale Langlöcher bilden
derart, daß die Haube in unterschiedlichen Höhenlagen gegenüber dem Förderer — d. h. dem
Rinnenschuß — oder Anbauteilen — z. B. einer Bracke — desselben festlegbar ist
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht der mittlere Steg der Haube aus mehreren
jeweils kohlenstoßseitig offenen Kastenprofilen, deren den oberen Kettenkanal begrenzende Wandungen eine
durchgehende Kettenlauffläche bilden. Diese durchgehende Kettenlauffläche reduziert die Anschlagstellen
der im Obertrum laufenden, weitgehend entspannten Kette auf ein Minimum, so daß die Kette einen
möglichst geringen Verschleiß unterworfen ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
F i g. 1 zeigt die Ansicht einer Führung von der Versatzseite gesehen;
F i g. 2 zeigt mit der linken Bildhälfte einen Horizontalschnitt durch eine Haube nach der Linie A-A und in
der rechten Bildhälfte eine Aufsicht auf die Führung nach der Linie B-B;
F i g. 3 zeigt eine Ansicht in Pfeilrichtung C nach Fig.l.
Der Kettenkratzförderer, der an sich beliebiger Bauart sein kann, ist in der Fig.3 lediglich im
Querschnitt dargestellt Der dargestellte Rinnenschuß ist mit 1 bezeichnet Die seitliche Begrenzung des
Rinnenschusses 1 bildet die Bracke 18.
Wie der F i g. 1 zu entnehmen ist sind über die Länge der Bracke 18 — und damit über die Länge eines
Rinnenschusses 1, zwei Hauben 2 und 2' spiegelbildlich angeordnet Zwischen den beiden Hauben 2 und 2' ist
nur ein geringer Spalt 22 vorgesehen. Die Haube hat etwa E-förmigen Querschnitt Wie die F i g. 3 deutlich
macht gehen etwa in Höhe des mittleren Steges 9 der Haube vom Haubenmantel 14 zur Versatzseite (in der
Bildebene der F i g. 3 nach rechts) weisende Stege 3 und 4 aus, die übereinanderliegend angeordnet und durch
senkrechte Rippen 5 verbunden sind. Die Stege 3 und 4 haben voneinander wegweisende Flansche 6 und 7.
Diese Flansche werden in nicht dargestellter Weise von einer sogenannten Oberfahrungsbrücke überfaßt, die
dem Anschluß eines Rückzylinders dient. Der obere Flansch 6 ist mit Ausnehmungen 8 versehen, in die in
ebenfalls nicht dargestellter Weise Arretierungsmittel wie Bolzen od. dgL der Überfahrungsbrücke einrasten
können.
In der linken Bildhälfte der F i g. 2 ist erkennbar, daß
der mittlere Steg 9 der E-förmigen Haube aus mehreren Kastenprofilen 10, U, 12 und 13 besteht, die
kohlenstoßseitig offen sind. Zwischen den einzelnen Kastenprofilen (zwischen 10 und 11, zwischen 11 und 12,
zwischen 12 und 13) sind den Haubenmantel 14 durchbrechende öffnungen 15 vorgesehen, die den
Durchgriff von Befestigungsschrauben 16 dienen. Die Öffnungen 15 bilden dabei vertikale Langlöcher 17
(siehe F i g. 3), so daß die E-förmige Haube gegenüber den Befestigungsschrauben 16 nach unten bzw. oben in
verschiedenen Stellungen festlegbar ist und somit in unterschiedlichen Höhenlagen gegenüber dem Förderer
oder seinen Anbauteilen festlegbar ist. Zentrierscheiben 23 ermöglichen dabei die Fixierung der
Befestigungsschrauben 16.
Die aneinandergereihten, offenen Kastenprofile (10 bis 13) des mittleren Steges 9 bilden mit den den oberen
Kettenkanal 19 begrenzenden Wandungen 20 eine durchgehende Kettenlauffläche 21 (siehe F i g. 3). Diese
durchgehende Kettenlauffläche ist in dem aufgezeigten Ausführungsbeispiel beim unteren Kettenkanal 24 nicht
vorgesehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Führung für eine an einer gezogenen Kette geführte Gewinnungsmaschine, deren ziehendes
Trum und Rücktrum versatzseitig eines Kratzförderers in übereinanderliegenden Kanälen angeordnet
sind, die vom Kratzförderer und/oder Anbauteilen desselben und von einer E-förmigen Haube gebildet
sind derart, daß zwischen dem Förderer und/oder
Anbauteilen desselben und dem Unterflansch der Haube ein Spalt für den Durchgriff eines mit dem
ziehenden Trum verbundenen Hobelschwertes verbleibt, dadurch gekennzeichnet, daß über
die Länge eines Rinnenschusses (1) zwei Hauben (2, 2') vorgesehen sind, wobei die Länge jeder der
beiden Hauben geringfügig kleiner als die halbe Länge eines Rinnenschusses ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Hauben (2, 2') eines
Rinnenschusses (1) spiegelbildlich zueinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß versatzseitig von der
Haube (2, 2') wegweisende, mit dieser einstückig verbundene, vorzugsweise angegossene horizontal
verlaufende Stege (3, 4) vorgesehen sind, die in übereinanderliegender Anordnung durch senkrechte
Rippen (5) verbunden sind und voneinander wegweisende Flansche (6, 7) aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Flansch (6) der Festlegung einer Rückzylinderanschlußurücke (nicht dargestellt)
dienende Ausnehmungen (8) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der mittlere Steg (9) der E -förmigen Haube (2, 2') aus mehreren, jeweils kohlenstoßseitig
offenen Kastenprofilen (10—13) bes<eht, zwischen denen den Haubenmantel (14) durch- 4<>
brechende öffnungen (15) für den Durchgriff von Befestigungsschrauben (16) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Haubenmantel (14) durchbrechenden öffnungen (15) vertikale Langlöcher
(17) bilden derart, daß die Haube in unterschiedlichen Höhenlagen gegenüber dem Förderer
(Rinnenschuß 1) oder Anbauteilen (Bracke 18) desselben festlegbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder einem So
oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Steg (9) der Haube (2,
T) aus mehreren, jeweils kohlenstoßseitig offenen Kastenprofilen (10-13) besteht, deren den oberen
Kettenkanal (19) begrenzende Wandungen (20) eine durchgehende Kettenlauffläche (21) bilden.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2133262A DE2133262C3 (de) | 1971-07-05 | 1971-07-05 | Führung für eine an einer gezogenen Kette geführte Gewinnungsmaschine |
| FR7220771A FR2144662B1 (de) | 1971-07-05 | 1972-06-09 | |
| ES404097A ES404097A1 (es) | 1971-07-05 | 1972-06-21 | Una disposicion de guia para un dispositivo de extraccion ode carga accionado por una cadena sin fin. |
| US00266919A US3787090A (en) | 1971-07-05 | 1972-06-28 | Mineral mining installations |
| BE785689A BE785689A (fr) | 1971-07-05 | 1972-06-30 | Dispositif de guidage pour machine d'abattage ou machine analogue, guidee par une chaine de traction, utilisable notamment dans les mines |
| GB3141472A GB1357671A (en) | 1971-07-05 | 1972-07-05 | Mineral mining installations |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2133262A DE2133262C3 (de) | 1971-07-05 | 1971-07-05 | Führung für eine an einer gezogenen Kette geführte Gewinnungsmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2133262A1 DE2133262A1 (de) | 1973-01-25 |
| DE2133262B2 DE2133262B2 (de) | 1979-07-26 |
| DE2133262C3 true DE2133262C3 (de) | 1980-03-27 |
Family
ID=5812653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2133262A Expired DE2133262C3 (de) | 1971-07-05 | 1971-07-05 | Führung für eine an einer gezogenen Kette geführte Gewinnungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2133262C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3627733A1 (de) * | 1986-08-16 | 1988-02-18 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Hobelkettenfuehrung fuer schwerthobel |
-
1971
- 1971-07-05 DE DE2133262A patent/DE2133262C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3627733A1 (de) * | 1986-08-16 | 1988-02-18 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Hobelkettenfuehrung fuer schwerthobel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2133262A1 (de) | 1973-01-25 |
| DE2133262B2 (de) | 1979-07-26 |
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Owner name: GEWERKSCHAFT EISENHUETTE WESTFALIA GMBH, 4670 LUEN |