DE213002C - - Google Patents
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- DE213002C DE213002C DENDAT213002D DE213002DA DE213002C DE 213002 C DE213002 C DE 213002C DE NDAT213002 D DENDAT213002 D DE NDAT213002D DE 213002D A DE213002D A DE 213002DA DE 213002 C DE213002 C DE 213002C
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- relay
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- capacitor
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/60—Auxiliary means structurally associated with the switch for cleaning or lubricating contact-making surfaces
- H01H1/605—Cleaning of contact-making surfaces by relatively high voltage pulses
Landscapes
- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKS 213002 -KLASSE 21 g. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT.-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft Stromschlußvorrichtungen, welche mit sehr geringem Kontaktdruck
arbeiten, wie sie beispielsweise als Relais bei Empfangsapparaten der drahtlosen
Telegraphic in Verbindung mit den Wellenindikatoren Verwendung finden. Bei großen
Entfernungen und der daraus sich ergebenden geringen Energie der ankommenden Wellen
gestalten sich die Kontakte des durch den
ίο Kohärer oder Detektor beeinflußten Relais oft
infolge des Übergangswiderstandes an den Kontaktstellen des Relais nicht sicher genug,
um damit Signalapparate gewöhnlicher Art, wie Klingeln usw., in Tätigkeit setzen zu können.
Man hat sich deshalb vielfach genötigt gesehen, die ankommenden Zeichen, Anrufsignale
sowie die eigentlichen Telegramme durch ein sehr empfindliches Telephon abzuhören,
das naturgemäß dauernd unter Beobachtung stehen muß. Andererseits tritt bei Anwendung
höherer Spannungen infolge der Funkenbildung ein Verbrennen und Fritten an den Kontaktstellen auf.
Die vorliegende Erfindung vermeidet nun
die genannten Übelstände und ermöglicht es, durch sichere Kontaktgabe an Stelle des Telephons
andere Signalapparate anzuwenden, die keine fortwährende Beobachtung erfordern. Dieselben werden zweckmäßig durch ein Sekundärrelais
geregelt, das mit dem von den Wellenimpulsen beeinflußten Primärrelais übereinstimmende
Bewegungen seiner Zunge ausführt. Natürlich können an Stelle des Sekundärrelais auch andere relaisartige Apparate, feine Meßinstrumente
o. dgl., angeordnet werden. Die sichere Kontaktgabe des Relais wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht,
daß in dem Ortsstromkreise desselben ein Kondensator sehr geringer Kapazität eingeschaltet
ist, der von einer Stromquelle verhältnismäßig hohen Potentials geladen wird. Die Überbrückung der unsicheren Relaiskontakte
erfolgt durch die Lade- bzw. Entladestromstöße hohen Potentials, während andererseits
ein Verbrennen und Fritten der Relaiskontakte wegen der durch die geringe Kapazität
des Kondensators bedingten geringen Energie der Impulse vermieden wird. Eine weitere Vervollkommnung der Einrichtung ist
dadurch erzielt, daß der Kondensator dauernd unter Spannung in einem Ladestromkreis gehalten
wird. Dabei findet bei der Überbrückung der Relaiskontakte immer nur eine Entladung statt. Eine Funkenbildung an den
Kontakten ist durch diese Maßnahme völlig ausgeschlossen. Um den während der Überbrückung
über die Kontakte fließenden Batteriestrom möglichst zu schwächen, ist vor die
Stromquelle im Ladestromkreis ein sehr hoher Widerstand geschaltet.
In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
In beiden Figuren ist angenommen, daß die Wellen auf einen Kohärer K wirken und dieser
ein Relais A1 erregt. Die beispielsweise Aufgäbe
dieses Primärrelais besteht darin,, ein Sekundärrelais R2 zu beeinflussen, durch welches
beliebige elektrische Vorgänge ausgelöst
(2. Auflage, ausgegeben am g. Mai igw.)
Claims (2)
- werden können. Dasselbe ist polarisiert, so daß seine Zunge dieselben Bewegungen ausführt wie die des Primärrelais. An Stelle des Sekundärrelais können natürlich auch andere, auf ähnlichem Prinzip beruhende Apparate treten. Um nun eine sichere Kontaktgabe des Primärrelais bei schwachen Wellenimpulsen zu bewirken, ist erfindungsgemäß nach Fig. ι in dem Ortsstromkreis dieses Relais ein Kondensator C angeordnet, der eine sehr geringe Kapazität besitzt. Derselbe wird geladen, sobald die Zunge des Relais an dem Kontakt a anliegt, indem dann der Kondensator an die Ortsbatterie B angeschlossen wird. Diese besitzt erfindungsgemäß ein verhältnismäßig hohes Potential, so daß eine Überwindung des Übergangswiderstandes an den Kontakten a und b des Relais gewährleistet ist. Beim Anliegen der Relaiszunge an den Kontakt b wird andererseits der Kondensator wieder entladen. Da die Kapazität desselben, wie bemerkt, nur gering ist, so ist seine Ladung bzw. Entladung schon beendet, bevor die Zunge des Primärrelais die Kontakte α oder b verlassen hat. Das Relais arbeitet infolgedessen funkenfrei, und ein Verbrennen der Kontaktstellen ist ausgeschlossen. Das Sekundärrelais wird, wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich, durch die Lade- und Entladeimpulse derart betätigt, daß es mit dem Primärrelais übereinstimmende Zungenbewegungen ausführt und abwechselnd die Kontakte c und d überbrückt.Immerhin ist es bei der beschriebenen Einrichtung nicht vollkommen ausgeschlossen, daß durch elektrostatische Einwirkung ein sogenanntes »Flimmern« der Primärrelaiszunge eintritt; es ergibt sich dies aus der bei der abwechselnden Kondensatorladung und -entladung erfolgenden Änderung der Polarität der Zunge, die wiederum eine Abstoßung an den gleichnamigen Relaiskontakten bewirkt. Diese Erscheinung wird mit Sicherheit durch eine Einrichtung vermieden, die schaubildlich in Fig. 2 dargestellt ist. Erfindungsgemäß steht der Kondensator C hier dauernd unter der Spannung der Batterie B. In den so gebildeten Ladestromkreis dieses Kondensators ist ferner ein hoher Widerstand w geschaltet, dessen Zweck darin besteht, den Dauerstrom, der beim Anliegen der Primärrelaiszunge an einen der Kontakte α und b zustande kommt, möglichst zu schwächen und so ein Verbrennen und Fritten der Kontakte zu vermeiden, andererseits aber die Spannung noch so hoch zu halten, daß der Übergangswiderstand mit Sicherheit überwunden wird. Das nachteilige Auftreten von Funken an den •Berührungsstellen α und b wird außerdem noch dadurch vermieden, daß infolge der erfindungsgemäßen Einrichtung, wie aus der Figur ohne weiteres ersichtlich, beim Anliegen der Zunge nur Entladungsimpulse des Kondensators C ausgelöst werden. Die Kapazität desselben ist so gering bemessen, daß diese Entladung bereits beendet ist, bevor die Zunge den jedesmaligen Kontakt verlassen hat. Eine Umpolarisierung der Zunge wird in diesem Falle vermieden; die Ladung des Kondensators erfolgt, während die Zunge von dem Kontakt α nach dem Kontakt b schwingt und umgekehrt. Das Sekundärrelais R2 wird durch die Entladungsimpulse mit beeinflußt, so daß es, mit seiner Zunge der Bewegung der Primärrelaiszunge übereinstimmend folgend, die Kontakte c und d abwechselnd schließt.Bei Versuchen mit oben beschriebenen Einrichtungen wurden sehr gute Resultate erzielt bei Anwendung von Kondensatoren mit der geringen Kapazität von 0,05 bis 0,002 Mikrofarad, wobei dementsprechend die Spannung der Ortsbatterie zwischen 20 bis 100 Volt gewählt wurde.Pate nt-A ν Sprüche:. i. Einrichtung zur Erzielung sicherer Kontaktgabe bei Stromschluß vorrichtungen, welche mit sehr geringem Kontaktdruck arbeiten, insbesondere bei Relais für die drahtlose Telegraphic, dadurch gekenn- go zeichnet, daß zum Zwecke sicherer Kontaktgabe in den Ortsstromkreis dieses Relais ein Kondensator sehr geringer Kapazität eingeschaltet ist, der von einer Stromquelle verhältnismäßig hohen Potentials geladen wird, so daß die Überbrückung der unsicheren Relaiskontakte durch die Lade- bzw. Entladestromstöße hohen Potentials erfolgt und ein Verbrennen und Fritten der Kontakte zufolge der sehr geringen Energie der Impulse vollständig vermieden wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator dauernd unter Spannung in einem Ladestromkreis gehalten wird, während bei der Überbrückung der Relaiskontakte immer nur eine Entladung des Kondensators erfolgt, und daß vor die Stromquelle des Ladestromkreises ein verhältnismäßig hoher Widerstand geschaltet ist, zum Zwecke, den während der Überbrückung über die Relaiskontakte fließenden Dauerstrom möglichst zu schwächen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213002C true DE213002C (de) |
Family
ID=474697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213002D Active DE213002C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213002C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5259097A (en) * | 1990-08-23 | 1993-11-09 | Nippon Petrochemicals Co., Ltd. | Stretching machine |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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