DE212978C - - Google Patents

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DE212978C
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Germany
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wood
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screws
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • E05C9/042Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with pins engaging slots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 ö. GRUPPE
Firma J. G. FROMMHOLD in CHEMNITZ.
Bäsküleverschlußfaefestigung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1908 ab.
Das Einstemmen und Befestigen des Schloßgehäuses eines Basküleverschlusses im Fensterrahmenholz ist trotz der Einfachheit dieser handwerksmäßigen Vornahme insofern mit technischen Schwierigkeiten versehen, weil das an sich schon nicht sehr starke Rahmenholz durch das Einstemmen der Höhlung für das Schloßgehäuse erheblich verschwächt wird, ferner weil für derartige Bautischlereiarbeiten
ίο stets noch lebendes Holz verwendet wird, dessen Formveränderung, das sogenannte Verziehen, zumal unter dem Einfluß späteren Quellens nach Regenschauern auch die sorgfältigste Arbeit zum Teil verdirbt. So kommt es, daß häufig bei Fenstern, die einige Winter ausgehalten haben, die Stelle, an der das Baskülegehäuse, in das Rahmenholz eingesetzt ist, auseinanderzuklaffen beginnt und die Schließvorrichtung nur unter Anwendung von Gewalt am Drehgriff noch bewegt werden kann. Dieser Ubelstand zeigt sich ganz besonders an solchen Basküleverschlüssen, bei denen die dem Drehgriff als Lagerung dienende äußere Auflegeplatte mittels Metallschrauben mit dem Schloßgehäuse zwar lösbar, aber starr verbunden ist, indem die genannten Schrauben in Muttern eingreifen, welche fest in das Schloßgehäuse ein- oder aufgesetzt sind. So bildet also bei den Baskülever-Schlüssen dieser Art das Schloßgehäuse mit dem nach dem Drehgriff hin gerichteten Rahmenholzteil ein einziges vollkommen starres Ganze. An die gegenüberliegenden Teile des Rahmenholzes ist in bekannter Weise der Schloßstulp mittels Holzschrauben befestigt.
Ist das Schloßgehäuse selbst nur mit der einen Seite des ausgehöhlten Rahmenholzes starr verschraubt, dann muß naturgemäß ein gewaltsames Verzerren, sogenanntes Ecken der Gehäuselage, eintreten, sobald das Holz seine Form verändert. Hierin liegt der Grund des erwähnten Verklemmens und Schwergehens des Drehgriffes, sowie das schließliche Versagen des ganzen Verschlusses.
Demgegenüber beruht vorliegende Erfindung auf dem Gedanken, das Schloßgehäuse in der ausgestemmten Höhlung des Rahmenholzes vollständig frei zu lassen, so daß es nur mit seinem Stülp an das Holz befestigt ist, die Holzschrauben aber, womit die Lagerplatte des Drehgriffs befestigt wird, so lang zu machen, daß sie durch das Schloßgehäuse hindurch bis in den gegenüberliegenden Rahmenteil und in im Schloßgehäuse lose sitzende Muttern eingreifen, die in ihrer Bohrungslängsrichtung verschiebbar gegen das Schloßgehäuse, aber in der Querrichtung unverschiebbar sind. Auf diese Weise behält das Schloß auch bei eintretendem Verziehen des Holzes seine richtige Lage ungehindert bei, wird aber durch die Schrauben gegen die bei kräftiger Handhabung des Drehgriffs auftretenden Seitenkräfte wirksam gestützt, und die zu beiden Seiten des eingestemmten Loches stehenden Holzteile werden, weil in beide die Holzschrauben eingreifen, voneinander abgesteift.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt das von seiner Schloßdecke befreite Basküle in Flächenansicht.
Fig. 2 stellt es, vom Stülp gesehen und in das Rahmenholz eingelassen, zum Teil im Schnitt nach A dar.
In Decke α und Boden b befinden sich je zwei öffnungen für die Muttern c, d, in denen die Schrauben e stecken. Die Muttern c und d sind gegen Drehung auf irgendeine Art gesichert, hier z. B. dadurch, daß sie von Vierkanteisen hergestellt und die Löcher in α und b
ίο ebenfalls vierkantig dazu passend gemacht sind, t Die Muttern können außerdem, was aber zum Inhalt der Erfindung in keiner Beziehung steht, so gestaltet sein, daß sie, solange das Basküle noch nicht im Rahmenholz steckt, also insbesondere zum Zwecke des Ladenhandels, nicht aus dem Schloß herausfallen. . Die Schrauben e stecken mit ihrem scharfen Gewinde sowohl in dem inneren Teil/ als auch in dem äußeren Teil g des Rahmenholzes, wodurch f und g starr gegeneinander abgesteift bleiben, auch dann, wenn sich das Holz verzieht. Während nun die Muttern c, d, sobald die Schrauben e ■ fest angezogen sind, keinerlei Bewegung ausführen körinen, kann doch das Schloßgehäuse a, b in der Schraubenlängsrichtung um ein Geringes nachgeben, wenn das Holz sich wirft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Basküle Verschlußbefestigung, dadurch gekennzeichnet, daß in Öffnungen der beiden Seitenteile (a, b) des Schloßgehäuses gegen Drehung gesicherte Muttern (c, d) für die die Lagerplatte des Drehgriffs mit beiden Seiten (f und g) des Rahmenholzes verbindenden und gegeneinander versteifenden Schrauben (e) lose stecken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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