DE21254C - Selbstregulirende Luftinjektordüse - Google Patents

Selbstregulirende Luftinjektordüse

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DE21254C
DE21254C DENDAT21254D DE21254DA DE21254C DE 21254 C DE21254 C DE 21254C DE NDAT21254 D DENDAT21254 D DE NDAT21254D DE 21254D A DE21254D A DE 21254DA DE 21254 C DE21254 C DE 21254C
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DE
Germany
Prior art keywords
air
self
air injector
injector nozzle
regulating air
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Active
Application number
DENDAT21254D
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English (en)
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M. NEUHAUS in Berlin SW., Königgrätzerstr. 77
Publication of DE21254C publication Critical patent/DE21254C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/461Adjustable nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Lüftungseinrichtungen, die nach Art der Injectoren mittelst eines eingeblasenen Luftstromes ein gröfseres Quantum der diesen umgebenden Luft mitreifsen und in den zu lüftenden Raum treiben, hängt die mehr oder minder vollkommene Wirkung von dem passenden Verhältnifs zwischen der Geschwindigkeit des künstlich erzeugten Luftstrahles und der Form und den Dimensionen des die Düse umgebenden Injectionsmundstückes ab. Da diese letzteren für jeden Fall feststehend gewählte sind, der künstlich erzeugte Druck der Luft indefs wechselt, je nachdem die motorische Kraft wechselt oder Aenderungen in dem Volumen der Abgabe geprefster Luft nach verschiedenen Räumen hin stattfinden, so ist es wünschenswerth, ein die Ausströmungsgeschwindigkeit der Luft selbst regulirendes Organ zu besitzen, um dadurch innerhalb gegebener Grenzen gröfsere oder kleinere Quantitäten Luft mit stets constanter Geschwindigkeit einblasen zu können.
Ein solches ist in beiliegender Zeichnung dargestellt und beruht auf der Anwendung eines elastischen Kernes bei Luftinjectordüsen, welche die Luft in einem Strahl von ringförmigem Querschnitt einblasen.
In Fig. ι ist A das auf ein Luftzuleitungsrohr zu schraubende untere Düsenstück, mit dem ein oben sich zuspitzender Kern B durch mehrere äufsere Stege α derart verbunden ist, dafs zwischen seinem Bodenbund und dem Rande von A, ein entsprechender ringförmiger Zwischenraum verbleibt.
Der Boden b ist eine Kapsel aus elastischem Gummi, welche auf B durch einen übergeschraubten Ring c befestigt sein, jedoch auch blos stramm über den Kern gezogen sein kann, in dessen äufsere Reifen sich einziehend, um in der einmal ihr gegebenen Lage zu verbleiben.
Die in A eintretende Luft drückt je nach ihrer Spannung den elastischen Boden mehr oder weniger durch, wie dies durch Punktirung angedeutet ist. Hierdurch entfernen sich die Kanten der Gummikapsel mehr oder weniger von der Innenfläche von A, und es wird also der Luft ein mehr oder minder grofser Querschnitt zum Austritt dargeboten, wodurch die Ausströmungsgeschwindigkeit derselben sich je nach dem in der Druckleitung wechselnden Drucke selbst regelt, so dafs sie sich stets gleich bleibt.
In Fig. 2 ist eine ähnliche Düse dargestellt; bei derselben ist jedoch der Boden des Kernes B nicht elastisch, sondern er ist mit einer Gummischeibe . d von halbmondförmigem Querschnitt bedeckt, mit oder ohne eine Erhöhung in der Mitte, deren äufserer Rand, durch den Druck der Luft beeinflufst, sie nach der Höhe desselben, den ringförmigen Spalt für den Durchgang derselben mehr oder weniger weit öffnet. Der Kern B kann hier mit Leichtigkeit durch Drehen auf der Schraubenspindel e mehr oder weniger gegen das regulirende Organ d eingestellt werden, wodurch es möglich wird, die Elasticität von d zu erhöhen oder zu schwächen, um den Ausblasequerschnitt für einen bestimmten Druck, je nach dem Zweck, beliebig ändern zu können.
In Fig. 3 ist eine ähnliche Düse dargestellt, mit ebenfalls nicht elastischem Boden des Kernes B, dagegen mit verschiedenen Gummiringen von runder oder cylindrischer Form oberhalb d versehen, um den benöthigten gröfseren
oder geringeren Widerstand durch Anwendung der entsprechend elastischen Gummiringe besser reguliren zu können.
Man kann den Kern B auch mit einer Manschette von elastischem Gummi umgeben, so dais zwischen ihm und dieser Manschette die Luft hindurchstreicht und der ringförmige Querschnitt' der Ausströmungsöffnung sich unter der Einwirkung des wechselnden Druckes automatisch, erweitert oder verengt. Man könnte den Kern ferner mit einer Anzahl von Metallfedern umgeben, die einen theilweise oder ganz geschlossenen Kreis bilden und dem Drucke der ausströmenden Luft nachgeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Luftinjectordüsen, welche die Luft in einem Strahl von ringförmigem Querschnitt ausblasen, die Regülirung der Geschwindigkeit und der Menge der durchströmenden Luft in der Weise, dafs der ringförmige Spalt durch eine Kapsel b oder eine Scheibe d von elastischem oder theilweise hartem Gummi derart verschlossen wird, dafs er bei wechselndem Druck der durchströmenden Luft sich selbstthätig erweitert oder verengt, Wobei auch der elastische Theil aufsen und der feste innen liegen kann.
    - Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
DENDAT21254D Selbstregulirende Luftinjektordüse Active DE21254C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3724068A1 (de) * 1987-07-21 1989-02-02 Stiebel Eltron Gmbh & Co Kg Vorrichtung bei einem warmwasserbereiter zum vermeiden des tropfens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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