DE212508C - - Google Patents
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- DE212508C DE212508C DENDAT212508D DE212508DA DE212508C DE 212508 C DE212508 C DE 212508C DE NDAT212508 D DENDAT212508 D DE NDAT212508D DE 212508D A DE212508D A DE 212508DA DE 212508 C DE212508 C DE 212508C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/59—Shaping sheet material under pressure
- B31B50/592—Shaping sheet material under pressure using punches or dies
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B31B2160/00—Shape of flexible containers
- B31B2160/10—Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B31B50/59—Shaping sheet material under pressure
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- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 212508 KLASSE 54«. GRUPPE
KARL GOSZWEILER in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1907 ab.
Es ist bekannt, aus Pappscheiben, Kartonseheiben usw. Hohlkörper zu ziehen und hierbei
die beim Ziehen notwendig stattfindende Faltung des Materials im voraus dadurch zu
bestimmen, daß in die flache Materialscheibe vor dem Ziehen Falten eingepreßt werden,
wie dies beispielsweise in Fig. ι gezeigt ist.
Bei Herstellung dieser Faltenpressung war man vollkommen im unklaren, wieviel Falten
ίο in die flache Materialscheibe einzupressen sind,
um schöne Ware zu erhalten.
Sind diese Falten zu groß oder ist die Anzahl derselben eine zu geringe, so werden zwischen
den von vornherein bestimmten Bruchkanten noch andere im voraus nicht bestimmte Materialfaltungen eintreten, und jeder Faltenschenkel
m, wie ein solcher in Fig. 1 schraffiert ist, wird sich in noch weitere zufällige Falten
legen, welche der Außenfläche des gezogenen Gegenstandes ein unschönes Aussehen verleihen.
Sind die· Faltenschenkel m hingegen zu klein,
oder wurde die Anzahl derselben zu groß gewählt, so werden nicht alle Falten beim
Ziehen gelegt werden, sondern manche Falten werden ungelegt bleiben, wodurch abermals
die Außenfläche des gezogenen Gegenstandes ein unregelmäßiges Äußere erhält.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren, nach welchem die Faltung in der
Weise erfolgt, daß einerseits alle von vornherein in das Material gepreßten Falten gelegt
und andererseits auch keine nicht vorher gepreßte Falten gebildet werden.
Nach diesem Verfahren erfolgt — wie dies im vergrößerten Breitenmaßstabe schematisch
in Fig. 2 gezeigt ist — die Faltenpressung derart, daß die Innen- und Außenfläche des
gezogenen Mantels des Hohlkörpers lediglich durch die abwechselnd an der Innen- und Außenseite
liegenden Bruchkanten η der Falten gebildet wird. Der Mantel des gezogenen Gefäßes wird
demnach aus den hochkantig nebeneinander liegenden, radial gestellten und der Breite
nach zusammengepreßten Faltenschenkeln m gebildet.
Um zu diesem Resultat zu gelangen, muß die Zahl der in das Material zu pressenden
Falten auf Grund der nachfolgenden Erwägung festgestellt werden.
In dem Umfang des in Fig. 2 gezeigten Gefäßes sind hart nebenein an der liegend eine
Anzahl von Faltenschenkeln m untergebracht, von welchen jeder die der Dicke d des Materials
(s. Fig. 1) gleiche Materialstärke aufweist, so daß man zur Gleichung: .
U = zä
gelangt, in welcher
U den Umfang des fertigen Gefäßes,
ζ die Anzahl der Faltenschenkel und d die Stärke des Materials bedeuten.
Aus dieser Gleichung folgt:
ζ +. ü : d.
Der Umfang U des fertigen Gefäßes ist in allen Fällen durch das Ziehwerk, in welchem
das Material gezogen wird, gegeben und ist auf der Faltenpreßmatrize und auf dem vorgepreßten
Material (Fig. i) durch den Bogen x-x kenntlich, an welchem die inneren Enden
der Falten liegen.
Um demgemäß nach dem beschriebenen Verfahren eine Faltenpreßmatrize für das in
Fig. 3 gezeigte Gefäß von dem Durchmesser D und der Höhe H zu entwerfen, werden, wie
ίο in Fig. 4 gezeigt, mit dem Durchmesser D
und mit dem Durchmesser D -f 2 H zwei konzentrische Kreise U und P beschrieben.
Es wird hierauf der Umfang. U des mit D beschriebenen Kreises mit
U = Lt · π
berechnet und unter der Voraussetzung, daß die Stärke der Pappe, wie oben erwähnt, d
beträgt, aus diesem Wert die Anzahl ζ der Faltenschenkel mit
Z = U:d = D-n-.d
gefunden.
Um die am Umfang P liegende Bogenlänge eines Faltenschenkels 'tn zu finden, wird nunmehr
der Umfang P durch ζ dividiert und eine Stanze hergestellt, welche ζ Faltenschenkel
von der Breite b = P : ζ aufweist, welche in Fig. 4 durch radiale Linien angedeutet
sind; Fig. 5 zeigt diese Stanze in Ansicht.
Eine mit Hilfe dieser Matrize vorgepreßte flache Scheibe wird bei Anwendung entsprechender
Ziehwerkzeuge einen Hohlkörper geben, dessen äußere und innere Mantelfläche lediglich durch die Bruchkanten der vorgepreßten
Falten gebildet werden.
Das analoge Verfahren ist auch einzuschlagen, wenn es sich um Herstellung von teilweise
zylindrischen Hohlkörpern handelt, wie ein solcher in Fig. 6 gezeigt ist. Das besehriebene
Verfahren würde sodann nur für die den zylindrischen Teilen w des Mantels
entsprechenden Materialteile zur Anwendung kommen, während der den ebenen Wandteilen
ν entsprechende Materialteil ungefaltet verbleibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Verhütung unregelmäßiger Faltenbildung beim Ziehen von Hohlgefäßen aus Pappe, Karton usw. unter Anwendung der bekannten Faltenpressung, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl Faltenschenkel nach dem Verhältnis des Durchmessers des fertigen Gefäßes zur Dicke der Pappe bemessen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212508C true DE212508C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=474239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212508D Expired DE212508C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212508C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8791295B2 (en) | 2008-06-19 | 2014-07-29 | Sumitomo Chemical Company, Limited | Method of producing purified optically acitve 4-amino-3-(substituted phenyl)butanoic acid compound |
-
0
- DE DENDAT212508D patent/DE212508C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8791295B2 (en) | 2008-06-19 | 2014-07-29 | Sumitomo Chemical Company, Limited | Method of producing purified optically acitve 4-amino-3-(substituted phenyl)butanoic acid compound |
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