DE590964C - Sitzbadewanne - Google Patents
SitzbadewanneInfo
- Publication number
- DE590964C DE590964C DEK128523D DEK0128523D DE590964C DE 590964 C DE590964 C DE 590964C DE K128523 D DEK128523 D DE K128523D DE K0128523 D DEK0128523 D DE K0128523D DE 590964 C DE590964 C DE 590964C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- backrest
- tub
- sitz
- bathtub
- hip
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
- A47K3/00—Baths; Showers; Appurtenances therefor
- A47K3/02—Baths
- A47K3/022—Baths specially adapted for particular use, e.g. for washing the feet, for bathing in sitting position
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Bathtubs, Showers, And Their Attachments (AREA)
Description
- Sitzbadewanne Sitzbadewannen werden zwar auch bereits mit angesetzter Lehne hergestellt. Die Lehne ist dann mit der Wanne lösbar verbunden und kann gesondert von dieser hergestellt, aufbewahrt bzw. verpackt werden. In vielen Fällen ist jedoch die übliche Sitzbadewanne mit aus der Wannenwand hochgezogener Lehne erwünscht. Der Herstellungsgang solcher Wannen erfordert jedoch einmal viel Blech und ist zum anderen auch umständlich. So verursacht die Formung des Randwulstes Schwierigkeiten; weil er kein einfacher Kreis, sondern eine vielfach gewundene Kurve ist. Es ist nun bei Fußbadewannen bereits bekannt, mit der als Rundkörper hergestellten Wanne einen Sitz zu verbinden, der in die Wanne hineinspringend auf diese gesetzt und außerhalb von ihr durch ein besonderes Gestell abgestützt ist. Bei Sitzbadewannen ist es aber wichtig, daß die Rückwand keine vorspringenden Stellen aufweist, weil der Rükken besonders empfindlich ist.
- Die Erfindung ermöglicht nun einen einfacheren und wohlfeileren Herstellungsgang solcher Sitzbadewannen mit hochgezogener Lehne und besteht darin, daß die Wanne und die Lehne zwei in getrennten Arbeitsgängen hergestellte Werkstücke bilden, an denen Mittel zur Herstellung einer starren Verbindung der beiden Teile miteinander vorgesehen sind.
- Nunmehr kann der Wannenkörper, wie sonst bekannt, für sich , als Rundkörper hergestellt werden, und es wird die Lehne nachträglich angesetzt, ohne daß sich Vorsprünge oder scharfe Kanten ergeben, vielmehr setzt sich die Wannenwand gleichmäßig in der Fläche der Rückenlehne fort. Da beide Teile für sich hergestellte Werkstücke bilden, so ist auch der Blechzuschnitt günstiger, und es entsteht weniger Abfall. Beide Teile sind kleiner als sonst eine Sitzbadewanne und sind auch aus diesemGrunde leichter und einfacher herstellbar. Dabei ist es zweckmäßig, die Rückenlehne an ihrer Wurzel mit einem dem Wulst des Wannenkörpers angepaßten gekröpften Ansatz zu versehen, der paßrecht in eine Einpressung am Wannenkörper greift, weil dadurch ein glatter Übergang erzielt wird. Um für die Rückenlehne möglichst schwaches Blech verwenden zu können, wird zweckmäßig ihre Wölbung von der Wurzel nach ihrem oberen Rand hin allmählich schwächer.
- Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar, und zwar zeigen: Abb. r einen senkrechten Schnitt durch eine Sitzbadewanne, Abb. 2 ein Schaubild dazu, Abb. 3 eine Rückenlehne etwas abweichender Form, so wie sie bei Sitzbadewannen üblich ist.
- Die eigentliche' Wanne a hat die übliche runde Form, wie sie sich auf rundlaufenden Werkzeugen in einfachster Weise als Normstück herstellen läßt. Zu dieser Wanne wird die Rückenlehne b, z. B. wie in Abb. t und z, als mehr rechteckiger Zuschnitt in einem besonderen Preßgang hergestellt. Die Rückenlehne b wird an den Längsrändern c zweckmäßig eingerollt und an ihrer Wurzel mit einem gekröpften Ansatz b' versehen, der dem Wulst und der Rundung des Wannenkörpers a angepaßt ist. Dabei wird die Rückenlehne b zweckmäßig so durchgepreßt, daß sie sich an ihrer Wurzel etwa in der Ebene x-x mit der Wannenrundung deckt, sich dagegen nach oben hin in der Ebene y-y allmählich abflacht bzw. nach einem Bogen mit größerem Durchmesser geformt wird. Die Rückenlehne ist dann in sich außerordentlich stabil.
- Der Ansatz b' der Rückenlehne b könnte auch gerade, also ohne Kröpfung verlaufen. Zur Erzielung eines glatten Übergangs an der Verbindungsstelle der Rückenlehne b an der Wanne a wird diese bei d um eine Blechstärke zurückgesetzt, so daß eine kleine Stufe entsteht, in die sich der Ansatz b' der Rükkenlehne b passend einsetzen läßt. Die Verbindung kann durch Schweißen, Löten oder Schrauben erfolgen. Im allgemeinen empfiehlt sich die starre feste Verbindung durch Schweißen, wenn eine regelrechte Sitzbadewanne gewünscht wird. Die Verbindung durch Schrauben ist dann angebracht, wenn es sich mehr um Exportware handelt, für welche die Wannen und die Rückenlehnen je für sich verpackt werden. Im ersteren Falle können Wannen und Lehnen zusammengesetzt als Ganzes verzinkt werden. Im anderen Falle müssen Wannen und Lehnen je für sich verzinkt werden, damit beide in allen ihren Teilen rostsicher geschützt sind.
- Die Rückenlehne b kann naturgemäß auch jede andere geeignete Form haben, z. B. die bisher übliche abgerundete nach Abb. 3. Die Gestaltung des Ansatzes b' bleibt im wesentlichen dieselbe.
Claims (1)
- PA.TENTANSPRTICHE: i. Sitzbadewanne mit hochgezogener Lehne, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (a) und die Lehne (b) zwei in getrennten Arbeitsgängen hergestellte Werkstücke bilden, an welchen Mittel zur Herstellung einer starren Verbindung der beiden Teile miteinander vorgesehen sind. a. Sitzbadewanne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. die Rückenlehne (b) an ihrer Wurzel einen dem Wulst des Wannenkörpers (a) angepaßten, gekröpften Ansatz (b') aufweist, der paßrecht in eine Einpressung am Wannenkörper (a) greift. 3. Sitzbadewanne nach - Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung der Rückenlehne (b) von der Wurzel nach ihrem oberen Rand hin allmählich schwächer wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK128523D DE590964C (de) | 1933-01-08 | 1933-01-08 | Sitzbadewanne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK128523D DE590964C (de) | 1933-01-08 | 1933-01-08 | Sitzbadewanne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE590964C true DE590964C (de) | 1934-01-13 |
Family
ID=7246645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK128523D Expired DE590964C (de) | 1933-01-08 | 1933-01-08 | Sitzbadewanne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE590964C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5117512A (en) * | 1990-07-05 | 1992-06-02 | Mark Bressler | Urine shield for toilets |
-
1933
- 1933-01-08 DE DEK128523D patent/DE590964C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5117512A (en) * | 1990-07-05 | 1992-06-02 | Mark Bressler | Urine shield for toilets |
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