DE212401C - - Google Patents
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- DE212401C DE212401C DENDAT212401D DE212401DA DE212401C DE 212401 C DE212401 C DE 212401C DE NDAT212401 D DENDAT212401 D DE NDAT212401D DE 212401D A DE212401D A DE 212401DA DE 212401 C DE212401 C DE 212401C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
- A42C1/00—Manufacturing hats
- A42C1/04—Blocking; Pressing; Steaming; Stretching
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
&'vnaefüat
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 212401 KLASSE 41 a. GRUPPE
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine zum Anformen und Strecken von
Stumpen, insbesondere für Damenfilzhüte. Von Vorteil ist hierbei, daß die Maschine in
ihrer Bauart genau den Arbeitsphasen der Hand entspricht. Hierbei kommt ganz besonders
zur Geltung, daß die Form auf einem feststehenden Tisch ruht, wie dies für die Barbeitung
von Stumpen für Damenfilzhüte durch
ίο Hand üblich und notwendig ist, und daß der
am Randteil in den Stoffklammern befestigte Stumpen unter Einwirkung von Dampf über
den Rand der Modellform gestreckt wird. Die Verwendung von überhitztem Dampf zur Herstellung
der Hüte ist hierbei wichtig, um ein Feuchtwerden des Stumpens zu vermeiden, so daß nach Fertigstellung ein Nachtrocknen des
' Hutes, wie dies bei einem mit der Hand gezogenen Hute notwendig ist, vollständig erübrigt
wird. Zur Erzielung dieser Trockendämpfe ist der feststehende Tisch als Hohlraum
ausgebildet und durch einen Brenner heizbar.
Als besondere Neuerung dient noch das beliebige Einstellen der Stoffklammern nach den
jeweiligen Schweifungen der Modellform in horizontaler und vertikaler Richtung, was
gerade bei den Damenhutformen unbedingt notwendig ist.
Demzufolge sind die Vorteile des Erfindungsgegenstandes
gegenüber den bestehenden Vorrichtungen zum Strecken und Formen von Filzhüten folgende: 1. Die Form kann,
ganz gleich in welcher Schweifung, durch entsprechende Aufsatzteile gerade auf dem feststehenden
Tisch ruhen. 2. Es erfolgt keine Bewegung mit der Form, weil die in jeder Richtung einstellbaren Stoffklammern sich
genau den Schweifungen der Hutformen anpassen. 3. Der heizbare feststehende Tisch,
welcher als Hohlraum ausgebildet ist, kann zur Erzeugung überhitzten Dampfes dienen,
wodurch sich ein Nachtrocknen des fertigge- · zogenen Hutes erübrigt.
Auf den Zeichnungen veranschaulicht: 45:
Fig. ι den Längsschnitt der Maschine mit für eine Modellform eingestellten Greifern,
Fig. 2 den Längsschnitt der Maschine mit angesetztem Hutstumpen,
■ Fig. 3 eine Draufsicht auf die Maschine mit
für eine kreisrunde Hutform eingestellten Greifern.
Fig. 4 stellt einen Greifer mit Halter und
Fig. 5 einen verstellbaren Halter mit Stoffgreifer im Zusammenhang mit einer Spreize
dar. .
Fig. 6, 7 und 8 sind Modellformen in verschiedenen Schweifungen, bei welchen die
Stoff greif er den Schweifungen entsprechend eingestellt angedeutet sind.
In Fig. ι und 2 ist 1 ein ausgebohrter Gußbock
mit drei Füßen, welcher der Maschine als Ständer dient. In diesem ist der Spreizenhalter
2 beweglich gelagert, an dessen unterem Ende die Druckrolle 3 befestigt ist. Die
Rolle 3 dient dazu, um bei Bewegung des Fußhebels 4 ein leichtes Gleiten zu erzielen. Der
Spreizenhalter 2 ist hohl gebohrt und in dem unteren Teil in der Höhe seines Hubes durchgehend
geschlitzt, um dem Befestigungs-
bolzen 5, welcher in dem Gußbock 1 die Tischstütze 6 festhält, freien Bewegungsraum zu
geben (Fig. 1 und 2).
Vermittels des Fußhebels 4 kann der Spreizenhalter 2 hoch oder tief gedrückt werden.
Die Spreizen 7 (Fig. 1 und 2), welche in dem Spreizenhalter 2 durch Bolzen 8 drehbar befestigt
sind, erhalten ihre feste Verbindung durch die Verbindungshebel 9. Die Verbindungshebel
9 sind drehbar in dem Führungsteil 10 durch Bolzen 11 befestigt. Dieser Führungsteil
10 kann in dem Spreizenhalter 2 beliebig auf und nieder bewegt werden. Zu dieser
Bewegungsart dient der Handhebel 12, welcher in dem Halter 13 seinen Drehpunkt
hat und mit dem Führungsteil 10 durch Zapfen verbunden ist.
An dem Handhebel 12 ist eine Sperrklinke 14 angebracht, deren Feststellung durch das
gezahnte Segment 15 erfolgen kann. Durch die Bewegungen des Handhebels 12 nach oben
oder unten entsteht ein Auseinandergehen oder Zusammengehen der Spreizen 7. Die Spreizen
7 sowie die Verbindungshebel 9 haben zu ihrer Verbindung mehrere Löcher 16 (Fig. 1
und 2). Diese Löcher dienen zum verschiedenartigen Einstellen der Spreizen 7, um Hutformen
mit verschiedenen Randbreiten je nach Bedarf strecken zu können. Die Tischplatte 17
mit Hohlraum 18 ist auf der Tischstütze 6 befestigt und mit der Bogenschiene 15 für das
Einstellen des Handhebels 12 und dem Halter 13 verbunden (Fig. 1 und 2). Diese feststehende
Tischplatte 17 mit Hohlraum 18 dient zum Aufsetzen der Modellform. Durch ein
Rohr 19 mit Ventil wird in den Hohlraum 18 Dampf eingelassen, welcher dann durch kleine
Löcher 20 in dem oberen Teil der festen Tischplatte 17 auf den über die Form gezogenen
Stumpen einwirkt. Unterhalb der Platte 17 ist ein Brenner 21 angebracht, mittels dessen
die Platte. 17 stark erwärmt wird, um den einströmenden Dampf im Hohlraum 18 zu überhitzen,
wasserfrei und trocken zu machen. Die besondere Wirkung des trockenen bzw. überhitzten
Dampfes besteht im vorliegenden Falle in einem schnellen Erweichen der Stumpen ohne Feuchtigkeit, so daß der fertige Hut
nach . leichter Abkühlung trocken von der Form genommen werden kann, ohne sich nachträglich
in seiner Form zu ändern, wie dies bei feucht gedämpften Hüten leicht vorkommt.
In Fig. 3 stellt 28 eine kreisrunde Hutform mit Rille 27 und 22 die eingestellten Greifer
dar. ι sind die Füße des Gußbockes, 4 der Tritt des Fußhebels. Der Stofrgreifer 22
(Fig. 4 und 5) kann in seiner Ausführung beliebig sein. Derselbe ist hier, wie Fig. 4 in
vergrößertem Maßstabe zeigt, beispielsweise mit offenen Haken 23 versehen und durch
einen Bolzen 24 mit dem Halter 25 drehbar verbunden. Der Halter 25 sowie die Spreize
haben Längsschlitze und sind durch Klemmschrauben 26 verbunden. Die Greifer 22 können
demzufolge genau den Schweifungen der jeweiligen Modellform angepaßt werden und
auch unterhalb der Formennut 27 eingestellt werden.
In Fig. 6, 7 und 8 sind 29, 30 und 31 Modellformen, und die Striche 32 deuten die Stellung
der Greifer an. In Fig. 6 ist die Modellform in Schrägsicht, in Fig. 7 in Draufsicht und in
Fig. 8 in Seitenansicht dargestellt. Fig. 8 zeigt, daß sich die Greifer 32 nicht nur in allen
Formen der wagerechten Ebene einstellen lassen, sondern auch in senkrechter Richtung.
Der Arbeitsvorgang an der Maschine ist folgender:
Nach Aufsetzen der Hutform 28 auf den Tisch 17 werden, wie Fig. 1 zeigt, die Greifer
22 unmittelbar an das untere Ende der Rille 27 in der Hutform 28 herangebracht, nachdem
zuvor der Hebel 12 und dadurch der Führungsteil 10 heruntergelassen worden ist. Die Greifer
22 werden vermittels der schon beschriebenen Bewegungs- und Drehvorrichtungen der
Spreizen 7 oder Verbindungshebel 9 sowie unter Benutzung der Einstellöcher 18 je nach
der Randbreite der Hüte eingestellt. Hierauf wird, wie Fig. 2 zeigt, der Handhebel 9 . genügend
weit in die Höhe gezogen und eingeklinkt, um die Greifer in radialer Richtung auseinanderzuspreizen. Alsdann werden
durch den Fußhebel 4 der Spreizenhalter 2 und mit diesem die Spreizen 7 mit den Greifern 22
in die Höhe gedrückt und der Stumpen 33 an den Greifern befestigt, nachdem er. zuvor
durch Aufdrehen des Dampfventils 19 eingedämpft
und dadurch weich gemacht worden war. Nun wird der Fußhebel 4 bei gleichzeitig starkem Dampfgeben freigelassen, und
das Gewicht des Spreizenhalters 2 zieht den Stumpen 33 auf die Form 28 herab. Während
des Dämpfvorganges wirkte gleichzeitig der Brenner 21. Der Kopfteil des Hutes wird nun
in an sich bekannter Weise von oben durch die Öffnung 34 der Hutform eingedrückt und, sofern
dies geschehen, der Handhebel 9 nach unten gestellt, wodurch der Stumpen nachgestreckt
wird. Nunmehr findet das bekannte Abbinden des Stumpens in der Rille 27 der Modellform 28 statt, worauf die Greifer durch
Heben des Handhebels 12 entfernt 'werden. Der auf die Form 28 aufgezogene Hut 33 kann
nun in trockenem und gestrecktem Zustande ,115 vom Tisch 17 entfernt werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zumAnformen und Strecken von Filzhüten, insbesondere von Damenfilzhüten, dadurch gekennzeichnet, daß dieHutform (28) auf einem feststehenden Tisch (17) angeordnet ist, über welche der Hutstumpen (33) durch Stoffgreifer oder -klammern (22) gezogen wird, die an senkrecht und wagerecht verschiebbaren, einstellbaren Spreizen (7,9) angeordnet sind und sich so der jeweiligen Hutform entsprechend bewegen lassen.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Spreizen(7) befestigten Stoffgreifer (22) in einem in zwei Richtungen verstellbaren Halter (25) drehbar und feststellbar angeordnet sind.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Tisch (17) als Dampfkammer ausgebildet ist, die durch eine Heizvorrichtung zur Erzeu- ■ gung von möglichst trockenem Dampf überhitzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DENDAT212402D Active DE212402C (de) |
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| DE (2) | DE212402C (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE212402C (de) |
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