DE212291C - - Google Patents

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DE212291C
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Germany
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cutting
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handlebar
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/64Slitting machines guided solely by hand and either carried by hand or mounted on supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5ö. GRUPPE
in MÜLHEIM, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1908 ab.
Es besteht das Bedürfnis, die zahlreichen Vorzüge des Hammerbohrers gegenüber den stoßenden Gesteinbohrmaschinen auch für Schräm- und Schlitzzwecke in praktischer Weise nutzbar zu machen. Gemäß der Erfindung wird dies mit einer neuartigen Schwenkvorrichtung ermöglicht, mit Hilfe deren sich Schramtiefen erzielen lassen, die denjenigen der bekannten Stoßschrämmaschinen nicht ίο nachstehen. Der Erfindungsgegenstand zeigt folgende grundlegende Eigenschaften und Vorzüge:
1. Das Gewicht des Bohrhammers wird vollständig durch die Schrämvorrichtung aufgenommen.
2. Das Schrämwerkzeug besitzt eine beliebig regelbare Bewegungsmöglichkeit.
3. Die Vorrichtung ist leicht transportabel, rasch aufstellbar und beansprucht wenig Raum.
4. Mit Hilfe der neuen Einrichtung sind hammerartig wirkende Maschinen für Schräm- und Schlitzzwecke in technisch neuartiger Weise in noch weit größerem Umfange und wesentlich vorteilhafter verwendbar als die bekannten Stoßbohrmaschinen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Schrämwerkzeug einerseits mittels eines Lenkers um ein feststehendes Mittel (Spannsäule) schwenkbar und andererseits am freien Ende des Lenkers mittels Handhebels o. dgl. drehbar gelagert ist.
Es ist bekannt, eine Gesteinbohrmaschine um das feste Mittel einer Spannsäule zwecks Herstellung eines Schrams mit geeigneten Hilfsmitteln drehend zu führen. Eine solche Vorrichtung wird beschrieben in der deutschen Patentschrift 121798 der Kl. 5b. Ferner ist bekannt, daß an einem an einer Spannsäule frei beweglich angebrachten Lenker, der auf einem an der Säule festgespannten Tragring aufliegt, eine Bohrmaschine befestigt wird, mit der durch einfache Schwenkung des Lenkers ein Schräm erzeugt wird. Neu ist indessen die Vereinigung dieser beiden bekannten Bewegungen bei Schrämmaschinen, nämlieh der Drehbewegung um ein festes Mittel einerseits und der Bewegung einer Maschine mittels Lenkers um eine Säule oder einen feststehenden Zapfen andererseits; hierdurch wird ein Bewegungssystem geschaffen, welches besonders geeignet ist, .hammerartig wirkende Maschinen für Schräm- und Schlitzarbeit zu verwenden.
Das Schrämwerkzeug wird mittels eines Lenkersystems regiert. Fig. 1 zeigt eine sehematische Darstellung des Systems im Grundriß in seiner einfachsten Form und Fig. 2 einen Aufriß. Das Schrämwerkzeug α ist drehbar gelagert in einem Auge b des Lenkers c, welch letzterer mit seinem anderen Auge d drehbar um ein Mittel e ist. Während der Arbeit wird das Werkzeug α um den Lenkerpunkt b geschwenkt, welchem gleichzeitig eine fortschreitende Bewegung erteilt wird; deren Form durch den Kreisbogen i-i festgelegt ist. Zwecks bequemer Schwenkbar-
keit ist in bekannter Weise ein Handhebel k aus zweckmäßig elastischem Stoff mit dem Hammerbohrer verbunden, f, g, h stellt eine Schramfläche dar, welche mit einer einzigen Aufspannung des Schrämmaschine.nsystems erzielbar ist. Das Wesen der Erfindung bleibt unberührt, wenn beispielsweise statt des Hammerbohrers irgendein anderes, zum Schrämen geeignetes Werkzeug, sei es stoßend, drehend,
ίο fräsend oder sägend wirkend, verwendet wird.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Schwenkvorrichtung, insbesondere für Gestein-Bohrhämmer, die zum Schrämen und Schlitzen verwendet werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrhammer (a) einerseits mittels eines Lenkers (c) um ein feststehendes Mittel (e) schwenkbar und andererseits am freien Ende (b) des Lenkers mittels Handhebels (k) 0. dgl. drehbar gelagert ist. ao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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