DE13584C - Einrichtung zum Drehen vielkantiger Stäbe - Google Patents

Einrichtung zum Drehen vielkantiger Stäbe

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DE13584C
DE13584C DENDAT13584D DE13584DA DE13584C DE 13584 C DE13584 C DE 13584C DE NDAT13584 D DENDAT13584 D DE NDAT13584D DE 13584D A DE13584D A DE 13584DA DE 13584 C DE13584 C DE 13584C
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DE
Germany
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levers
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Application number
DENDAT13584D
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English (en)
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J. SCHUMACHER in Berlin S., Stallschreiberstrafse 9
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C7/00Wood-turning machines; Equipment therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/44Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
    • B23Q1/50Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism
    • B23Q1/54Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only
    • B23Q1/5468Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only a single rotating pair followed parallelly by a single rotating pair

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holz-Erzeugnisse, Geb&the und Maschinen.
JULIUS SCHUMACHER in BERLIN. Einrichtung zum Drehen viel kantiger Stäbe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1880 ab.
Nahe dem Umfange einer Planscheibe, Fig. 1, sind in genauen Abständen vom Mittelpunkt derselben eine gröfsere Anzahl von Spindeln, mit Zahnrädern und Hebeln versehen, in bezügliche Bohrungen drehbar eingepafst, und werden alle Hebel durch einen einzigen Ring mit einander gekuppelt, aufserdem jede Spindel vermittelst des Zahnrades und des Einklinkhebels festgehalten. Bei jedem dieser Kniehebel ist das eine Hebelende im Eingriff mit einem Zahnkranz, welcher durch vier hakenförmige Halter geführt wird, während das andere in entsprechende Lücken des Zahnrades greift, so dafs durch eine Bewegung sämmtliche Räder ausgeschaltet und durch Rückwärtsbewegung wieder festgestellt werden können.
Sämmtliche der auf den Spindeln sitzenden Hebel sind durch einen starken, schmiedeisernen Ring gekuppelt, und müssen, da alle diese Hebel mit einander parallel gerichtet sind, dieselben gleichzeitig, gleichmäfsig und gleichgerichtet den Bewegungen des erwähnten Ringes folgen, sobald die Winkelhebel mit den Zahnrädchen aufser Eingriff gebracht sind. Die auf den Spindeln steckenden Hölzer sind demnach auch gezwungen, sich genau um ihre Längsaxe und zu gleicher Zeit gemäfs der vorgeschriebenen Theilung zu drehen.
Die Zähnezahl der Spindelrädchen ist im vorliegenden Falle auf 24 angenommen worden, und ist man hierdurch in den Stand gesetzt, Säulen von 3-, 4-, 6-, 8-, 12- und 24eckigen Querschnitten auszuführen. Selbstverständlich genügen, wo eine gröfsere Zahl von Seitenflächen nicht beliebt wird, 3, 4, 6 u. s. w. Zahneinschnitte.
Jeder einzuspannende Holzstab wird durch eine einfache, hier nicht detaillirte Vorrichtung mit Centrirmarken versehen, die auf der Planseitenscheibe entweder drei Vertiefungen, wie in Fig. 7 angegeben, oder, wie Fig. 6 zeigt, kreuzförmige Eindrücke tragen, während das entgegengesetzte Ende nur einer Vertiefung bedarf. Jeder Stab wird nun durch einige Hammerschläge auf den beweglichen Spitzdorn des Spannkranzes gegen die gegenüberliegende Spindel gedrückt und nach Feststellung des Dorns mittelst Handschlüssels, Fig. 5, und Druckschraube in dieser Lage festgehalten. Diese so eingespannten Stäbe sind gezwungen, die gemeinschaftlichen Drehungen der Spindeln um die eigene Axe mitzumachen. Der durch die Fig. 3 und 4 gekennzeichnete Spannkranz ist gegen die Planscheibe durch drei oder mehr Halter verschiebbar befestigt, indem jeder derselben aus einem Paare starker, geschlitzter Flacheisen besteht, welche gegen einander verschieblich sind und durch je zwei starke Schrauben geführt und befestigt werden. Durch diese Verstellvorrichtung ist es ermöglicht, kurze und lange Stäbe auf derselben Maschine einzuspannen; man mufs sich jedoch, wenn die Länge zu bedeutend wird, der Reitstockspitze und eines in den Kranz passenden Kreuzes bedienen, um das die Drehbankspindel belastende Uebergewicht zu vermindern.
In Fig. 7 und 8 ist das Zusammenwirken des Zahnrades mit dem Kniehebel dargestellt. Das Zahnrad ist durch eine Feder (Keil) auf der Spindel befestigt, während der Umstellhebel, auf einem Vierkant befindlich, mittelst eines Stiftes festgehalten wird. Der Erfinder behält sich die

Claims (1)

  1. Herstellung der Bewegung sämmtlicher Spindeln durch einen aufsen oder innen herumgehenden Zahnkranz anstatt des geschlossenen Umstellringes und der Hebel vor.
    Es ist durch die leichte Umspannung und Umwendbarkeit der zu bearbeitenden Stücke dem Constructeur an die Hand gegeben, verschiedene Glieder eines profilirten Stabes mit verschiedenen Abkantungen versehen zu lassen, oder auch, da die Centrirung eine haarscharfe ist, einzelne Glieder auf der gewöhnlichen Drehbank rund zu drehen, so dafs beispielsweise Basis und Kapitälplatte einer Säule 4 kantig und der dazwischen liegende Schaft am Basisende 2 4 flächig, am oberen Ende rund hergestellt werden kann, wodurch schöne decorative Effecte erzielt werden dürften.
    Paten τ-An s ρ rüche:
    i. Eine Einrichtung zur Herstellung von vieleckigen profilirten Stäben, bestehend aus der aus Zeichnung und Beschreibung ersichtlichen Planscheibe und dem Spitzenkranz, welcher letztere durch mehrere aufserhalb der Umdrehungsaxe angeordnete, auf einander verschiebbare Halter verstellbar verbunden ist.
    An dieser Einrichtung die Anordnung von drehbaren Spindeln überhaupt, sowie die Umstellvorrichtung mittelst auf den Spindeln befestigter Zahnräder und Umstellhebel, sowie die Einklinkvorrichtungen durch Winkelhebel mit Zahnkranz, endlich die Anordnimg eines, sämmtliche Umstellhebel mit einander verbindenden Ringes, wodurch die gleichzeitige Umdrehung der Spindeln durch eine einzige Bewegung ermöglicht wird.
    In dem erwähnten Spitzenkranz die verschiebbaren Spitzdorne, welche durch eine Druckschraube festgestellt werden können.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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